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Full text of "Großer Leitfaden zur Errettung des Menschen."

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ii) F E B Informationsdienst 
für ewige Bildung 


Großer Leitfaden 


zur Errettung des Menschen. 
Der Heilsplan von Gott (YHWH). 


(Stand: 08.04.2025) 


Inhaltsverzeichnis: 


Der-Wert:des Wöltes nina sn RN ERRRDIRT ARE R Nennen berelesseen eh ehrbeirdieneeisbesössenlbehesgeskhee sehe Seite 03 
Wer: ist:der- Verfasser der. Bibel? ...2::. 2: Sees ae ah gina Seite 04 
Warum muss der Mensch errettet werden und warum gibt es Leid, Zerstörung und Tod? ..................-..eses.00.- Seite 05 
Warum wurde der Mensch erschaffen? ...............s0s422420sesenenennenenensennnenennennnensennnnnensenenenennenenen en nenn Seite 07 
Wäas:ist der’Mensch? 2... nah es as gene bene Seite 08 
Zu welchen Sünden neigt der Mensch? ..........uuuesesssessessenensnsennnnen ons nn nenn nnnnnsnnnnnenn nn nnnnnennnnnenennnensnnnn nennen Seite 11 
Welche.Menschen:sind Sündere...:2.2.. 22.22 Er RR Seite 12 


Was ist der Heilsplan von Gott (YHWH) zur Errettung des Menschen ? ........nuessersersessensennen sonne nnnnnnnnennnennnn nen Seite 17 


Wie werden die Sünden des Menschen getilgt? .................us4ssssssssesnsensnsnenensnsnennnnnnnnennnnnnennnnse nen een Seite 19 
Wie kann der Mensch das Gesetz Gottes halten? ..............z2s4sssssssssnnnnsnnnnenennnnnenenenennnnnnnnnnnnnenenn nenne Seite 24 
Wie kann der Mensch gerecht werden? ...............zuss24ss0snsssnnenunnensennnnsnnnnnnn nennen sennnn nennen sen nensnnnnnnnnn Seite 31 
Wie kann der Mensch heilig werden? .................2.20sus0sesesesnensnsnensnnsnnnnnnenenennnennnensnsnsnnnnsnsnnenene nenn Seite 34 
Warum errettet Gott (YHWH) den Menschen? ..........2us2ssesessssessennssnsesnnennnnnennneenennennnnensnsensenensnse nenn Seite 38 
Wer ist: Gott (YHWH)2 u... nr en ae er nein are eher ran beig en eafnsehfe Seite 39 
Wie lernt der Mensch zu glauben, um errettet zu werden? .......uursenserserssneensensenennnnnenennenennenennenennenennnne nme Seite 42 
Wie wird der Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren, um errettet zu werden? .....uueeesensnsenseenenee nen Seite 44 
Was ist die Neugeburt aus dem Wasser? ........us2ssssssessssesesesnensnsnenennsnnnnnnnnenenenennnensnssnnsnnsnsnsenerenenn Seite 44 
Was ist die Neugeburt aus dem Geist? ............2022ss0ssssusnennnnennnnennnnennnnennnnennnnennnnenennnensnnsnnnsnsnssnnnnen Seite 51 
Was ist die Neugeburt aus dem Wort? ........2us2s2essssesessesnennnesnnsnnnennnnnnnnennnnenennennnsenensennnnenensenensnsnen Seite 57 
Wer ist. der. heilige Geist? u... ren BI EST eb it ehbebrrene Seite 51 
Wer ist. Jesus'Christüst. smart au RR I nenne Seite 60 
Was geschieht mit dem Menschen auf Erden, wenn er sich erretten lässt? ............2222220sssssnsnsnensnennnnen nenn neen Seite 67 
Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? ..........uz2uuessensennoennennennnnnn nn nenn nenn nnenennnnenennennnenensenensenenserenen Seite 70 
Was sind die Verheißungen für den Menschen, wenn er die Errettung annimmt? ..........sesessseseesneneenenenen nen Seite 76 
Was ist die Konsequenz, wenn der Mensch die Errettung ablehnt? ..............nesssssssenesesesnsnsnenensnnnnnnennnn Seite 78 
Warum verfällt der Mensch dem Gericht?..................020s0s0sssssssnsnssnsnnnnnnenenenenensensnnnennnensnnnnnn onen nenn nn nn nnnen Seite 84 
Weristder Satan... eis RI Re nina Seite 86 
Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist...............242420s0s0sesnsnsnensnsennennnnnnnnnnsnns nenn nn nn nen Seite 90 


Bitte Beachten: Informationswerke, wie diese, sind verbesserungswürdig und ersetzen nicht das Bibellesen!!! Deswegen 
sollte dieser Informationsträger nur als ein Wegweiser zum Lesen der Bibel betrachtet werden! Es ist ausdrücklichst 


erwünscht, wie die Juden aus Beröa zu verfahren und die gebotenen Inhalte selbständig zu überprüfen (Apg 17,10-11). 
Daher sollte diese Ausarbeitung mit einem gesunden Abstand betrachtet werden, weil Menschen zu Fehlern neigen und 
fehlerhafte Auslegungen den Blick auf die Umstände trüben. 


Dr. Martin Luther: 


„Es muss verderben alles, 
was nicht Gottes Wort ohne Unterlass treibt; 
drum sehen wir auch, 
was für Volk wird und ist [...]“ 


Quelle: An den christlichen Adel deutscher Nation: 
Von des christlichen Standes Besserung 


„Darum wisse ein jeglicher, dass er schuldig ist, bei Verlust göttlicher Gnade, 
dass er seine Kinder vor allen Dingen zu Gottes Furcht und Erkenntnis ziehe, [...][...] 
Wenn man nun solchs täte, würde uns Gott auch reichlich segnen und Gnade geben, dass man 
solche Leute erzöge, deren Land und Leute gebessert möchten werden; dazu feine gezogene Bürger, 
züchtige und häusliche Frauen, die darnach fromme Kinder und Gesind ziehen möchten. Da denke nun selbst, 
wie mordlichen Schaden du tust, wo du darinnen versäumlich bist und an dir lässest fehlen, dass dein Kind 
nützlich und seliglich erzogen werde; dazu alle Sünd und Zorn auf dich bringest, und also die Hölle 
an deinen eigenen Kindern verdienest, ob du gleich sonst fromm und heilig wärst. [...][...] denn wie 
wir sie ziehen, so haben wir ungeratene und ungehorsame Unternanen.“ 


Quelle: Großer Katechismus 


„Siehe, also müssen Gottes Güter fließen aus einem in den andern und allgemein werden, 
dass ein jeglicher sich seines Nächsten also annehme, als wäre er's selbst. Aus Christo fließen 
sie in uns, der sich unser hat angenommen in seinem Leben, als wäre er das gewesen, was wir sind. 
Aus uns sollen sie fließen in die, die ihrer bedürfen, auch so ganz, dass ich auch meinen Glauben und 
meine Gerechtigkeit für meinen Nächsten setzen muss vor Gott, seine Sünden zuzudecken, 
auf mich zu nehmen und nicht anders zu tun, als wären sie mein eigen, 
eben wie Christus uns allen getan hat.“ 


Quelle: Von der Freiheit eines Christenmenschen 


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ewige-bildung.de/audio 


Der Wert des Wortes 


Irgendwann kommt der Moment im Dasein eines Menschen, an dem er sich fragt: „Woher komme ich? Warum bin ich hier?“ 
und, „Wohin gehe ich?“ Um diese Fragen zu beantworten, nahmen die Menschen die größten Qualen in Kauf. Denn sie 
entdeckten eine Schrift, die alle Fragen beantwortet. Jedoch wurde es den einfachen Menschen verboten in dieser Schrift zu 
lesen. Wer dennoch diese Schrift las, übersetze oder auslegte, wurde verfolgt, bestialisch gefoltert und lebendig verbrannt. Zu 
diesen Menschen gehörte zum Beispiel John Wyclif, Jan Hus (Johann Hus) und die Waldenser. Diese Menschen waren dazu 
bereit, für ein Schriftwerk ihr Leben zu lassen. Bei diesem Schriftwerk handelt es sich um die Bibel. Diese Bibel kann auch 
als heilige Schrift bezeichnet werden, weil sie das Wort Gottes ist. Letztendlich gelang es Dr. Martin Luther den einfachen 
Menschen das Wort Gottes zu bringen, damit jeder Mensch in dieser einmaligen Schrift lesen kann. Über den Wert dieses 
Wortes berichtet Dr. Martin Luther folgendes: 


Dr. Martin Luther - Von Der Freiheit eines Christenmenschen: [...] Also lesen wir im Psalter, sonderlich im 119. Psalm, dass der 
Prophet nach nichts mehr schreiet denn nach dem Gotteswort; und in der Schrift wird es für die allerhöchste Plage und Gottes Zom 
gehalten, so er sein Wort von den Menschen nimmt, wiederum für keine größere Gnade, als wo er sein Wort hinsendet, wie Psalm 
107 steht: „Er hat fein Wort ausgesandt, womit er ihnen hat geholfen.“ [...] 


Es ist also fatal, wenn das Wort Gottes von den Menschen genommen wird. Umso segensreicher ist es, wenn den Menschen 
das Wort Gottes gebracht wird. Wie segensreich das Wort Gottes für die Neuzeit ist, verdeutlicht ein Artikel der Welt, der am 
21.10.2017 veröffentlicht wurde: 


Welt am 31.10.2017 
95 Gründe, warum bis heute keiner Martin Luther entkommt 


Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Nun wird gefeiert. Wie die Reformation unser Leben 
noch beeinflusst — auch wenn wir Katholiken, Atheisten, Juden oder Muslime sind. [...][...] Ohne die Ereignisse des 31. 
Oktober 1517 gäbe es Deutschland in seiner heutigen Gestalt nicht. [...][...] Die klassische deutsche Literatur wurde fast 
ausschließlich von Protestanten hervorgebracht. [...][...] Wie der Literaturhistoriker Heinz Schlaffer gezeigt hat, haben bis 
um 1900 nur die protestantischen Gebiete Deutschlands Weltliteratur hervorgebracht. [...][...] Volksbildung fängt in 
Deutschland erst mit Luther an. Seine Flugschrift „An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche 
Schulen aufrichten und halten sollen“ aus dem Jahre 1525 legt den geistigen Grundstein für das Volksschulwesen. [...][...] 
Auch auf dem Gebiet der Wissenschaftsfreiheit und der Universitätsqualität wirkte sich der Impuls Luthers langfristig aus. 
[...][...] Pioniere der deutschen Wissenschaftssprache wie Leibniz, Thomasius oder Wolff waren nicht zufällig Protestanten 
oder wirkten an protestantischen Bildungsinstitutionen. Wenn man die Bibel dem Volk in seiner Sprache zugänglich 
machte, lag es nahe, auch die Ergebnisse der Wissenschaft für alle Menschen, nachvollziehbar zu machen. [...][...] Luther 
war auch ein Pionier der Frauenbildung. Das Privileg, die Bibel selbst lesen zu können, sollte nicht auf Männer beschränkt 
sein. [...][...] Er ermahnte die Obrigkeiten deutscher Städte, „die allerbesten Schulen für Knaben und Mädchen an allen 
Orten aufzurichten.“ [...][...] Auch wenn Luther unser Deutsch nicht „erfunden“ hat, so hat doch kein einzelner Mensch 


sich relativ rasch von ihm und der Beschränkung auf Deutschland. [...][...] George Washington sagte: „It is impossible to 
rightly govern the world without God and the Bible.“ Und natürlich verstand er Gott als einen protestantischen Gott. [...] 
[...] Der Zusammenhang von Protestantismus und Freiheit wurde im 19. Jahrhundert noch ganz klar gesehen. Hegel hielt 
die Reformation für die „Hauptrevolution“ der Neuzeit. Weil die Unmittelbarkeit des einzelnen Christen zu Gott 
durchgesetzt wurde, habe sie „das Prinzip des freien Geistes zum Panier der Welt gemacht“. [...][...] Der neuzeitliche 
Pazifismus ist mit protestantischen Glaubensgemeinschaften wie den Mennoniten, den Hutterern oder dem Amischen in die 
Welt gekommen. Sie waren die ersten, die bereit waren, lieber ins Gefängnis zu gehen, ihr Land zu verlassen oder gar zu 
sterben, als Soldat zu werden und eine Waffe anzufassen. [...][...] Die Abschaffung der Sklaverei in Amerika ist von religiös 
inspirierten protestantischen Aktivisten vorbereitet worden und durchkämpfen ließ sie ein tiefgläubiger protestantischer 
Präsident. [...][...] Die nordischen Länder sind bis heute die protestantischsten Staaten der Welt und alles, was wir mit 
skandinavischer Liberalität verbinden, rührt aus ihrer lutherischen Tradition her. [...] 


[Stand: 12 Feb. 2024 21:14:58 UTC] 


Quelle: https://www.welt.de/kultur/article170179016/95-Gruende-warum-bis-heute-keiner-Martin-Luther-entkommt.html 


Sicherung der Quelle: https://archive.ph/vWDc9 


Alles segensreiche, was uns umgibt, kommt also von Gott (YHWH), indem er uns sein Wort durch Dr. Martin Luther brachte. 
Und dieses Wort von Gott (YHWH) ist die Bibel. Wenn die Bibel das Fundament eines Menschen ist, dann kann dieser 
Mensch sein Umfeld, die weltlichen Ereignisse und das Wesen der Welt einschätzen — wodurch angemessen auf die 
Geschehnisse der Gegenwart reagiert werden kann. Diese Bibel, für die unzählige Menschen ihre sterblichen Leiber ließen, 
wird heutzutage relativiert, schlechtgemacht und zurückgewiesen. Daher fehlt immer mehr Menschen die Bibel als 
Fundament, wodurch sie nicht einschätzen können wovon sie umgeben sind, was eigentlich geschieht und wie sie auf die 
Geschehnisse der Gegenwart reagieren sollten. Wem die Bibel als Fundament fehlt, dessen Fundament sind die Film- und 
Schriftwerke der Welt. Und diese weltlichen Werke führen in das Verderben. 


Ist es daher denkbar, dass die Bibel den Menschen absichtlich madig gemacht wird, damit sie den Schrecknissen der Welt 
hilflos ausgeliefert sind? 


F.T.S. 


Seite 3 — ewige-bildung.de 


Verfasser der Bibel 


Doch wer ist der Verfasser der Bibel? Wurde die Bibel einfach nur von irgendwelchen Menschen niedergeschrieben? 
Schrieben diese Menschen einfach nur nieder, wonach ihnen der Sinn stand? Ist die Bibel mit einem handelsüblichen Roman, 
einer ersponnenen Fabel, einem ausgedachten Märchen oder einer banalen Tageszeitung zu vergleichen? Wäre die Bibel solch 
ein gewöhnliches Schriftwerk, dann hätten nicht zahlreiche Menschen ihre sterblichen Leiber gelassen, um die Bibel zu den 
einfachen Menschen zu bringen. Denn die Bibel ist das einzige Buch, in dem absolute Wahrheit zu lesen ist (Joh 17,17). 


Die Bibel kann auch als heilige Schrift 
bezeichnet werden, weil sie das Wort Gottes 
ist. Diese heilige Schrift wurde von 
Menschen niedergeschrieben (Ex 24,4). 
Diesen Menschen befahl Gott (YHWH), was 
sie schreiben sollten (Num 32,2). 


Exodus 24,4 (LUT) | Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder [...] 
Numeri 33,2 Und Mose schrieb auf nach dem Befehl des HERRN 
(LUT) ihre Wanderungen nach ihren Lagerplätzen. 


Deuteronomium 31,9 
(LU12) 


Und Mose schrieb dies Gesetz und gab’s den Priestern, 
den Kindern Levi, die die Lade des Bundes des Herrn 
trugen, und allen Ältesten Israels [...] 


Weil alle Inhalte der heiligen Schrift 
von Gott (YHWH) eingegeben 
wurden (2Tim 3,16), ist Gott (YHWH) 
der Verfasser der heiligen Schrift. 
Seine Schreiberlinge sind 

die Menschen (Num 32,2). 


Numeri 36,13 


Das sind die Gebote und Rechte, die der Herr gebot 


(LU12) durch Mose [...] 
Philipper 2,13 Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen 
(LU12) und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. 


2.Timotheus 3,16-17 
(ELB) 


Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur 
Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur 
Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch 
Gottes richtig ist, für jedes gute Werk ausgerüstet. 


Gott (YHWH) gab den Menschen sein Wort 
und die Menschen schrieben das Wort Gottes 
nieder. Dafür hat Gott (YHWH) direkt zu den 
Menschen gesprochen. Die Menschen 
vernahmen das Wort Gottes nicht als Gefühl, 
sondern als klare und verständliche Stimme. 


Die Stimme von Gott (YHWH) ist auch kein 
Hirngespinst von irgendwelchen Verrückten. 
Denn die Männer Gottes hörten die selbe 
Stimme Gottes unabhängig voneinander. 


1.Samuel 3,4-11 
(LU12) 


Und der Herr rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, 
hier bin ich! und lief zu Eli und sprach: Siehe, hier bin 
ich! du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe 
nicht gerufen; [...][...] Da merkte Eli, dass der Herr den 
Knaben rief, und sprach zu ihm: Gehe wieder hin und 
lege dich schlafen; und so du gerufen wirst, so sprich: 
Rede, Herr, denn dein Knecht hört. Samuel ging hin 
und legte sich an seinen Ort. Da kam der Herr und trat 
dahin und rief wie vormals: Samuel, Samuel! Und 
Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört. Und der 
Herr sprach zu Samuel: [...] 


Doch es gibt auch Inhalte der heiligen Schrift, 


Exodus 31,18 


Als der HERR nun seine Unterredung mit Mose auf 


göttliche Schrift. Denn die heilige Schrift ist 
das Wort Gottes. 


Somit ist diese heilige Schrift auch eine Kraft, 
wie es Dr. Martin Luther im großen 
Katechismus verdeutlicht. 


die Gott (YHWH) direkt mit seinem eigenen |(MENG) dem Berge Sinai beendet hatte, übergab er ihm die 
Finger zu den Menschen brachte, wie zum beiden Gesetzestafeln, steinerne Tafeln, die vom Finger 
Beispiel die zehn Gebote. Gottes beschrieben waren. 

Die heilige Schrift ist also keine gewöhnliche | Dr. Martin Luther: | Nun solltest du doch ja allein um deswillen solche 
Schrift. Hierbei handelt es sich um eine Großer Katechismus | Stück gern lesen, reden, denken und handeln, wenn du 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


sonst keine ander Frucht und Nutzen davon hättest, 
denn dass du den Teufel und böse Gedanken damit 
kannst verjagen: Denn er [der Teufel] kann Gottes Wort 
nicht hören noch leiden; und Gottes Wort ist nicht wie 
ein ander loses Geschwätze, wie von Dietrich von Bern 
usw., sondern wie S. Paulus Röm. 1,16 sagt, eine Kraft 
Gottes; ja freilich eine Kraft Gottes, die dem Teufel das 
gebrannte Leid antut, und uns außer der Maßen stärket,_ 
tröstet und hilft. 


Bei der heiligen Schrift handelt es sich 
also um das Wort Gottes und eine Kraft. 
Eine Kraft, die ganze Völker 
niederstreckt (Offb 19,15). 


Epheser 6,17 
(LU12) 


Offenbarung 19,15 
(MENG) 


[...] nehmet den Helm des Heils und das Schwert des 
Geistes, welches ist das Wort Gottes. 


Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit 
dem er die Völker (nieder)schlagen soll, (Ps 2,9), [...] 


Die immense Kraftwirkung dieses Wortes 
schlägt ganze Völker nieder, weil dieses Wort 
die Verfehlungen der Menschen offenbart. 
Menschen erkennen durch das Wort Gottes 
die eigenen Verfehlungen und kehren 
daraufhin von ihrem Irrweg der Zerstörung 
um — worauf sie sich bessern. 


Hebräer 4,12-13 
(LUT) 


Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und 
schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt 
durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und 
Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des 
Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, 
sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen 
dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen. 


Seite 4 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 
Und warum gibt es Leid, Zerstörung und Tod? 


Die Bibel ist also das Wort von Gott (YHWH). Daher ist die Bibel das einzige Schriftwerk, welches den Menschen den 
einzigen Ausweg aufzeigt, der aus dem Leid, der Zerstörung, dem Tod und dem Unrecht führt. Dieser Ausweg wird 
aufgezeigt, indem den Menschen der einzige Weg gewiesen wird, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Joh14,6). 

Doch warum sind die Menschen von so viel Leid, Zerstörung, Tod und Unrecht umgeben? Und wie können die Menschen 
aus dieser tödlichen Situation errettet werden? Antworten liefert die Bibel. Denn die Bibel erklärt, warum sich die Menschen 
in einem Jammertal befinden und wie die Menschen aus diesem Jammertal errettet werden können. Um diese Erklärung 
aufzuzeigen ist es notwendig auf den Anfang zu schauen, als alles erschaffen wurde. 


Alles, was ist, wurde von dem allerhöchsten und 
lebendigen Gott (YHWH) erschaffen (Gen 1). 


Gott (YHWH) hat die Himmel (2Kor 12,2), die 
Erde, den Himmel (Gen 1,8), das Licht (Gen 1,3), 
das Gras, das Kraut, die Bäume, die Lichter 
des Himmels (Gen 1,14), die Seetiere, die 
Flügler des Himmels, die Tiere des Feldes 
und alles, was ist, gemacht (Gen 1). 


Es scheint, dass Gott (YHWH) mindestens 
drei Himmel gemacht hat, weil im zwölften 
Kapitel des zweiten Korintherbriefs davon zu 
lesen ist, wie ein Mensch in den dritten 
Himmel entrückt wurde (2Kor 12,2). 


Doch auch die Ausdehnung, unter und über 
den Wassern, wird ebenfalls als Himmel 
bezeichnet (Gen 1,7-8). 


Auch scheint es, dass die Finsternis nicht von 
Gott (YHWH) gemacht wurde (Gen 1,3-5), 
weil in der Genesis nicht zu lesen ist, dass 
Gott (YHWH) die Finsternis gemacht hat. 
Somit scheint die Finsternis dort zu sein, 
wo kein Licht von Gott (YHWH) ist. 

Denn Gott (YHWH) hat das Licht 

gemacht (Gen 1,3) und wo das Licht von 
Gott (YHWH) ist, da ist keine Finsternis. 
Somit schied Gott (YHWH) das Licht von 
der Finsternis (Gen 1,4). 


Dieses Licht (Gen 1,3) machte Gott (YHWH) 
am ersten Tag. Dieses Licht vom ersten Tag, 
sollte nicht mit den Lichtern an der Himmels- 
ausdehnung verwechselt werden (Gen 1,14-19), 
die am vierten Tag erschaffen wurden. 

Somit hat Gott (YHWH) am ersten Tag und 
am vierten Tag unterschiedliche Lichter 
geschaffen. 


Damit hat Gott (YHWH) alles, was ist, in 
sechs Tagen erschaffen. 


Genesis 1,1 (SLT) 


1.Könige 8,27 
(MENG) 


Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 


[...] Sollte Gott wirklich auf der Erde Wohnung 
nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel 
können dich nicht fassen: [...] 


2.Korinther 12,2 
(MENG) 


Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor 
vierzehn Jahren bis zum dritten Himmel entrückt 
wurde; [...] 


Genesis 1,3-5 
(SLT) 


Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 
Und Gott sah, dass das Licht gut war; da schied Gott 
das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht 
Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde 
Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag. 


Genesis 1,6-8 
(SLT) 


Genesis 1,9-13 
(SLT) 


Genesis 1,14-19 
(SLT) 


Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten 
der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den 
Wassern! [...][...] Und Gott nannte die Ausdehnung. 
Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: 
der zweite Tag. 


Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem 
Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe! 
[...][...] Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die 
Sammlung der Wasser nannte er Meer. [...][...] Und 
Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und 
Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende 
Bäume auf der Erde, [...][...] Und es wurde Abend, und 
es wurde Morgen: der dritte Tag. 


Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der 
Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag 
und Nacht, [...][...] Und Gott machte die zwei großen 
Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages 
und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; 
dazu die Sterne. [...][...] Und es wurde Abend, und es 
wurde Morgen: der vierte Tag. 


Genesis 1,20-23 
(SLT) 


Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer 

Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen 
über die Erde an der Himmelsausdehnung! [...][...] Und 
es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag. 


Genesis 1,24-31 
(SLT) 


Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen 
hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der 
Erde nach ihrer Art! [...][...] Und Gott sprach: Lasst uns 
Menschen machen [...][...] Und es wurde Abend, und es 
wurde Morgen: der sechste Tag. 


Am siebten Tag vollende Gott (YHWH) sein | Genesis 2,2 Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, 
Werk. Daraufhin ruhte Gott (YHWH). (SLT) das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von 
seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. 

Dabei ist es zu beachten, dass ein Tag bei Psalm 90,4 (LU12) | Denn tausend Jahre sind vor dir [YHWH] wie der Tag,_ 
Gott (YHWH), nicht mit einem Tag bei den der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache. 
Mensch leichen ist. Denn bei 
Coit KEWH): an a ee 2.Petrus 3,8 [...] »ein Tag _beim Herrn wie tausend Jahre ist und 

5 “ | (MENG) tausend Jahre wie ein Tag« 


Seite 5 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Am sechsten Tag erschuf Gott (YHWH) den 
Menschen (Gen 1,26-31). 


Der Mensch wurde von Gott (YHWH) 
erschaffen, indem Gott (YHWH) Staub von 
der Erde nahm und dem Menschen den Odem 
des Lebens einhauchte, wodurch der Mensch 
eine lebendige Seele wurde (Gen 2,7). 


Genesis 2,7 
(LU12) 


Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem 
Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem 
in seine Nase. Und also ward der Mensch eine 
lebendige Seele. 


Psalm 104,29-30 
(LU12) 


Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; du 
nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden 
wieder zu Staub. Du lässest aus deinen Odem, so werden 
sie geschaffen, und du erneuest die Gestalt der Erde. 


Die ersten Menschen, die Gott (YHWH) 
erschaffen hatte, waren Adam und Eva. 


Zuerst wurde Adam geschaffen, danach Eva. 
Eva wurde dadurch erschaffen, indem 


Gott (YHWH) eine Rippe von Adam 
nahm und daraus Eva bildete (Gen 2,22). 


Genesis 2,20-22 
(ELB) 


[...] für Adam fand er keine Hilfe, ihm entsprechend. 
Da ließ der HERR, Gott, einen tiefen Schlaf auf den 
Menschen fallen, sodass er einschlief. Und er nahm 
eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit 
Fleisch; und der HERR, Gott, baute die Rippe, die er 
von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, 
und er brachte sie zum Menschen. 


Genesis 3,20 


Adam gab dann seinem Weibe den Namen Eva 


ein Gott das ist, dem das Herz des Menschen 
gänzlich traut. 


Nach der Definition von Dr. Martin Luther 
hat also jeder Mensch einen Gott. Denn 
worauf das Herz des Menschen gänzlich 
traut, das ist der Gott des Menschen. 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


(MENG) (eig. Chawwa = Lebenspenderin); denn sie ist die 
Stammutter aller Lebenden geworden. 
Adam und Eva lebten im Garten Eden (Gen 2,8) | Genesis 2,8 Hierauf pflanzte Gott der HERR einen Garten in Eden 
und wurden vermutlich regelmäßig von (MENG) nach Osten hin und versetzte dorthin den Menschen, 
Gott (YHWH) besucht (Gen 3,8). den er gebildet hatte. 
Der Mensch lso in der Gemeinschaft 
Er a win) nn Genesis 3,8 Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im 
j (LU12) Garten ging, da der Tag kühl geworden war. 
Doch was ist überhaupt ein Gott? Dr. Martin |Dr. Martin Luther: |[...] was ist Gott? Antwort: Ein Gott heißet das, dazu 
Luther erklärt im großen Katechismus, dass | Großer Katechismus | man sich versehen soll alles Guten, und Zuflucht haben 


in allen Nöten; also, dass einen Gott haben nichts 
anderes ist, denn ihm von Herzen trauen und glauben; 
wie ich oft gesagt habe, dass allein das Trauen und 
Glauben des Herzens machet beide, Gott und Abgott. 


Ist der Glaube und Vertrauen recht, so ist auch dein 
Gott recht; und wiederum, wo Vertrauen falsch und 
unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die 
zwei gehören zu Haufe, Glaube und Gott. Woran du 
nun (sag ich) dein Herz hängst und verlässt, das ist 
eigentlich dein Gott. [...][...] einen Gott haben heißet: 
etwas haben, darauf das Herz gänzlich trauet. 


Ebenfalls erklärt Dr. Martin Luther im großen 
Katechismus, dass der Abgott, dem die meisten 
Menschen anhängen, der Mammon ist. Bei 
diesem Mammon handelt es sich um "Geld". 
Der Mammon ist der Gott der Armen und 
Reichen. Die Armen sind traurig, 
niedergeschlagen und mürbe, wenn sie den 
Mammon nicht haben. Denn die Armen 
meinen, dass viel Geld ihre Probleme lösen 
wird. Dagegen sind die Reichen froh und 
glücklich, wenn sie den Mammon haben. 
Denn die Reichen meinen, dass sie viel Geld 
besitzen und dadurch alles haben, weswegen 
sie Gott (YHWH) nicht benötigen. 


Dr. Martin Luther: 
Großer Katechismus 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


Es ist Mancher, der meinet, er habe Gott und alles 
genug, wenn er Geld und Gut hat, verlässt und brüstet 
sich darauf so steif und sicher, dass er auf niemand 
nichts gibt. Siehe, dieser hat auch einen Gott, der heißet 
Mammon (Matthäus 6,24), das ist, Geld und Gut, 
darauf er all sein Herz setzet, welches auch der 
allergemeinest Abgott ist auf Erden. 


Wer Geld und Gut hat, der weiß sich sicher, ist fröhlich 
und unerschrocken, als sitze er mitten im Paradies: und 
wiederum, wer keins hat, der zweifelt und verzagt, als 
wisse er von keinem Gott. Denn man wird ihrer gar 
wenig finden, die guten Muts sind, nicht trauern noch 
klagen, wenn sie ihn nicht haben; [...] 


Somit trachten Arme und Reiche nach dem 
Mammon, wodurch sie ihren Gott gewählt 
haben. Dieses Trachten nach dem Mammon, 
wird als eine Wurzel alles Bösen bezeichnet. 


1.Timotheus 6,10 
(MENG) 


Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldgier; gar 
manche, die sich ihr ergeben haben, sind vom Glauben 
abgeirrt und zermartern sich selbst mit vielen 
qualvollen Schmerzen. 


So muss sich der Mensch entscheiden, 
welchem Gott er dienen möchte. Möchte der 
Mensch dem Mammon oder Gott (YHWH) 
dienen. Beiden kann der Mensch nicht 
gleichzeitig dienen. 


Matthäus 6,24 
(MENG) 


Niemand kann (gleichzeitig) zwei (sich widerstreitenden) 
Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen 
und den andern lieben, oder er wird dem einen ergeben 
sein und den andern mißachten: ihr könnt nicht 
(gleichzeitig) Gott und dem Mammon dienen. 


Seite 6 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Doch wer ist dieser Gott (YHWH), der den 
Menschen und alles, was ist, erschaffen hat? 


Dieser Gott (YHWH), der alles erschaffen 
hat, ist Geist und nicht Fleisch (Joh 4,24). 


Daher ist Gott (YHWH) unsichtbar (1Tim 1,17) 


Johannes 4,24 
(LU12) 


Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im 
Geist und in der Wahrheit anbeten. 


1.Timotheus 1,17 
(LU12) 


Matthäus 6,18 


Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen 
und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis 
in Ewigkeit! Amen. 


[...] auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit 


Somit lebt Gott (YHWH) und will das Beste 
für den Menschen (2Sam 14,14), den er 
erschaffen hat — genauso wie Eltern das Beste 
für ihre Kinder wollen (Jes 66,13). 


2.Samuel 14,14 
(LUT) 


und im Verborgenen (Mt 6,18). (LU12) deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher 
verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene 
sieht, wird dir’s vergelten öffentlich. 

Auch ist Gott (YHWH) der einzige Gott den |Jesaja 45,5 Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr; kein Gott ist 

es gibt (Jes 45,5). Es gibt also nicht zwei oder |(LU12) außer mir. [...] 

it d Götter. 

en 1.Timotheus 2,5 Denn es ist (nur) ein Gott, [...] 

Somit gibt es nur einen einzigen Gott (1Tim 2,5) wane) 

und dieser Gott hat alles erschaffen, Jakobus 2,19 Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust recht daran; 

was ist (Gen 1). (MENG) aber das glauben auch die Teufel und — schaudern dabei. 

Damit ist dieser Gott (YHWH) der einzig 1.Könige 18,37 Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dieses Volk 

wahre Gott — und kein anderer. (MENG) erkennt, dass du, HERR, der wahre Gott bist [...] 

Denn alle anderen Götter sind nur tote Psalm 115,4-8 Ihre Götzen sind Silber und Gold, Machwerk von 

Statuen aus Stein, Ton oder Holz (Dtn 4,28). |(MENG) Menschenhänden. Sie haben einen Mund und können 
nicht reden, haben Augen und sehen nicht; sie haben 

Diese Götzen-Götter wurden von Ohren und können nicht hören, haben eine Nase und 

Menschenhänden erschaffen (Ps 115,4) riechen nicht; mit ihren Händen können sie nicht 

und können daher niemanden erhören greifen, mit ihren Füßen nicht gehen; kein Laut dringt 

und niemanden helfen (Ps 115,4-7). aus ihrer Kehle. Ihnen gleich sind ihre Verfertiger, 

Denn sie sind nur tote Materie. jeder, der auf sie vertraut. 

Dagegen ist Gott (YHWH) ein lebendiger Psalm 42,3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach 

Gott. Dieser Gott kann erhören und helfen. (LU12) dem lebendigen Gott. [...] 

Ebenfalls ist Gott (YHWH) ein guter Gott. Markus 10,18 [...] Was nennst du mich gut? Niemand ist 

Dieser Gott will das Gute und nicht das Böse. |(MENG) gut als Gott allein. 


[...] Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er 
ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von 
ihm verstoßen werde. 


Jesaja 66,13 
(MENG) 


Wie einen seine Mutter tröstet, 
so will ich [YHWH] euch trösten; [...] 


Der Mensch wurde also von Gott (YHWH) erschaffen (Gen 1,26-31). 
Dieser Gott ist der einzig wahre Gott den es gibt (Jes 45,5). 
Auch ist dieser Gott gut (Mk 10,18) und lebendig (Ps 42,3). 
Doch warum hat Gott (YHWH) den Menschen erschaffen? 


Warum wurde der Mensch erschaffen? 


Gott (YHWH) hat den Menschen dazu 
erschaffen, damit er die Pflege des Garten 
Eden übernimmt. 


Genesis 2,15 
(LUT) 


Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte 
ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und 
bewahrte. 


Auch hat Gott (YHWH) den Menschen dazu 
erschaffen, dass sich der Mensch die Erde 
untertan mache und über alle Lebewesen 
herrsche. 


Genesis 1,28 
(MENG) 


Gott segnete sie dann mit den Worten: »Seid fruchtbar 
und mehrt euch, füllt die Erde an und macht sie euch 
untertan und herrscht über die Fische im Meer und über 
die Vögel des Himmels und über alle Lebewesen, die 
auf der Erde sich regen!« 


Ebenfalls hat Gott (YHWH) den Menschen 
dazu erschaffen, um mit dem Menschen in 
Gemeinschaft zu leben. Der Mensch sollte also 
in direkter Beziehung mit Gott (YHWH) stehen. 


Offenbarung 21,3 
(LU12) 


[...] Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und 
er [YHWH] wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein 
Volk sein, und er [YHWH] selbst, Gott mit ihnen, wird 
ihr Gott sein; [...] 


Seite 7 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Der Mensch, der in Beziehung mit 
Gott (YHWH) steht, wurde auch zur 
Ehre von Gott (YHWH) erschaffen. 


Jesaja 43,6-7 
(MENG) 


[...] Bringe meine [YHWH] Söhne aus der Ferne heim 
und meine [YHWH] Töchter vom Ende der Erde, alle, 
die nach meinem Namen genannt sind und die ich zu 
meiner Ehre geschaffen, [...] 


Wenn dieser Mensch den einzig wahren und 
lebendigen Gott (YHWH) ehrt, dann wird 
dieser Mensch von Gott (YHWH) geehrt. 


1.Samuel 2,30 
(LU12) 


[...] wer mich [YHWH] ehret, den will ich auch ehren; 
wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet 
werden. 


Der Mensch wurde also erschaffen, um mit Gott (YHWH) 
in Beziehung zu stehen (Offb 21,3). Doch was ist dieser Mensch 
überhaupt, den Gott (YHWH) erschaffen hat? 


Was ist der Mensch? 


Der Mensch wurde nach dem Bilde Gottes 


Genesis 1,26-27 


Dann sprach Gott: »Lasst uns Menschen machen nach 


ist unsichtbar und der Leib des Menschen 
ist sichtbar. 


geschaffen. (MENG) unserm Bilde, uns ähnlich, [...][...] Da schuf Gott den 

Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes 
[Ende des Menschen: Daniel 4,13-31] schuf er ihn; [...] 

Nach dem Bilde Gottes wurde der Mensch Johannes 4,24 (LU12) | Gott ist Geist, [...] 

geschaffen (Gen 1,27) und Gott (YHWH) ist BERN 5 i 

Geist (Joh 4,24) und unsichtbar (Kol 1,15). Kolosser 1,15 [...] er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, [...] 

(MENG) 
Der Mensch ist die lebendige Seele (Gen 2,7), | Genesis 2,7 Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem 
in einem Leib für den Menschen. Die Seele (LU12) Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem 


in seine Nase. Und also ward der Mensch eine 
lebendige Seele. 


Als Mann und Weib wurde der Mensch 
geschaffen. Es gibt also nur zwei 
Geschlechter. 


Genesis 5,1-2 
(MENG) 


[...] Am Tage, als Gott den Adam schuf, gestaltete er 
ihn nach Gottes Ebenbild; als Mann und Weib schuf er 
sie und segnete sie und gab ihnen den Namen 
»Mensch« damals, als sie geschaffen wurden. 


Der Mensch ist dazu befähigt; gesund und 


Genesis 3,22 


Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist 


Mensch, von seiner Geburt bis zu seinem 
Tode, als ein geistig-sittliches Wesen, welches 
von Natur aus darauf ausgelegt ist, sich in 
Freiheit und Selbstbewusstsein selbst zu 
bestimmen und in seiner Umwelt auszuwirken. 


ungesund, richtig und falsch, gut und böse zu | (LUT) geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse 
erkennen. ist. [...] 

Der Duden beschreibt den Menschen als Duden [...] [Mensch] mit der Fähigkeit zu logischem Denken 
höchstentwickeltes Lebewesen, welches zur und zur Sprache, zur sittlichen Entscheidung und 
Sprache, zum logischen Denken und zu Erkenntnis von Gut und Böse ausgestattetes 

sittlichen Entscheidungen befähigt ist. höchstentwickeltes Lebewesen [...] 

Nach dem deutschen Rechtslexikon, gilt der Rechtslexikon [...] [Mensch] ist das mit Verstand und Sprachvermögen 


begabte Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod. 
[...][...] Die M. [Menschenwürde] besteht darin, dass der 
Mensch als geistig-sittliches Wesen von Natur darauf 
angelegt ist, in Freiheit und Selbstbewusstsein sich 
selbst zu bestimmen und in der Umwelt auszuwirken. [...] 


Der Mensch wurde also nach dem Bilde Gottes geschaffen (Gen 1,26-27) 
und Gott (YHWH) ist Geist (Joh 4,24). Doch wie kam es nun dazu, dass sich dieser 
Mensch in einem Jammertal, aus Leid, Zerstörung und Tod, wiedergefunden hat? 


Als der Mensch erschaffen wurde, 
war er "sehr gut" (Gen 1,27-31) und 
ein Veganer (Gen 1,29-30). 


Vermutlich lebte der Mensch mit den Tieren 
friedlich zusammen und es gab keine Gewalt- 
taten, weil der Bibel zu entnehmen ist, dass 
Gott (YHWH) den Menschen und den Tieren 
pflanzliche Nahrung zuwies (Gen 1,29-30). 


Genesis 1,27-31 


Da schuf Gott den Menschen [...][...] Und Gott sah alles 


(MENG) an, was er geschaffen hatte, und siehe: es war sehr gut. 
Genesis 1,29-30 Dann fuhr Gott fort: »Hiermit übergebe ich euch alle 
(MENG) samentragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und alle 


Bäume mit samentragenden Früchten: die sollen euch 
zur Nahrung dienen! Aber allen Tieren der Erde und 
allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde 
kriecht, was Lebensodem in sich hat, weise ich alles grüne 
Kraut der Pflanzen zur Nahrung an.« Und es geschah so. 


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Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Vermutlich endete der Frieden, als der Mensch 
eine schützende Weisung von Gott (YHWH) 
übertrat. Diese Weisung war: „[...] von dem 
Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen 
sollst du nicht essen; denn welches Tages du 
davon issest, wirst du des Todes sterben.“ 


[Des Todes sterben: Epheser 2,1-5] 


Genesis 2,15-17 
(MENG) 


Als nun Gott der HERR den Menschen genommen und 
ihn in den Garten Eden versetzt hatte, damit er ihn 
bestelle und behüte, gab Gott der HERR dem 
Menschen die Weisung: »Von allen Bäumen des 
Gartens darfst du nach Belieben essen; aber vom Baum 
der Erkenntnis des Guten und des Bösen —- von dem 
darfst du nicht essen; denn sobald du von diesem isst,_ 
musst du des Todes sterben.« 


Der Mensch missachtete die schützende 
Weisung von Gott (YHWH) und aß vom 
Baum der Erkenntnis (Gen 3,6), weil Eva 
zur Übertretung von Gottes Weisung 
verführt wurde. Verführt wurde Eva von 
einer Schlange (Gen 3,13). 


Weil Adam und Eva vom Baum der 
Erkenntnis aßen, wurden ihnen die Augen 
geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt 
waren (Gen 3,7). Dass könnte vermutlich 
bedeuten, dass sich das Wesen des Menschen 
und die Beschaffenheit des menschlichen 
Seins veränderte. Denn daraufhin verstecken 
sich Adam und Eva vor dem Angesichts 
Gottes, was sie zuvor nicht taten (Gen 3,8). 


Der Mensch nahm also die bestehende 
Situation anders war, als zuvor. 
[Nackt sein: 2.Korinther 5,2-4] 
[Schande der Nacktheit: Offenbarung 16,15] 


[Vor Gott verstecken / fliehen: Offenbarung 20,11] 


Genesis 3,1-8 
(MENG) 


Nun war die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes, 
die Gott der HERR geschaffen hatte; die sagte zum 
Weibe [Eva]: »Sollte Gott wirklich gesagt haben: »Ihr 
dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen!«« Da 
antwortete das Weib [Eva] der Schlange: »Von den 
Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur 
von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten 
steht, hat Gott gesagt: »Ihr dürft von ihnen nicht essen, 
ja sie nicht einmal anrühren, sonst müsst ihr sterben!«« 
Da erwiderte die Schlange dem Weibe: »Ihr werdet 
sicherlich nicht sterben; sondern Gott weiß wohl, dass, 
sobald ihr davon esst, euch die Augen aufgehen werden 
und ihr wie Gott selbst sein werdet, indem ihr erkennt, 
was gut und was böse ist.« Da nun das Weib [Eva] sah, 
dass von dem Baume [der Erkenntnis] gut zu essen sei 
und dass er eine Lust für die Augen und ein 
begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug 
werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten 
und aß und gab auch ihrem Manne [Adam], der bei ihr 
war, und der aß auch. Da gingen ihnen beiden die Augen 
auf, und sie nahmen wahr, dass sie nackt waren, und 
flochten Feigenblätter zusammen und machten sich 
Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im 
Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam 
versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht 
Gottes des HERRN zwischen den Bäumen im Garten. 


Nachdem der Mensch vom Baum der Erkenntnis 
gegessen hatte und die schützende Weisung 
von Gott (YHWH) übertrat, fand sich der 
Mensch in einer neuen Situation wieder, die 
dem Mann und dem Weib größte Mühen bereiten 
sollte. Denn sie konnten nicht mehr im Garten 
Eden bleiben, weil Gott (YHWH) den Menschen 
aus dem Garten Eden verstieß (Gen 3,23). 


In dieser neuen Situation wird dem Weib 
größte Mühsal bereitet, wenn sie Mutter 

wird (Gen 3,16). Dagegen wird dem Mann 
größte Mühsal beschert, wenn er sich vom 
Ackerboden ernährt (Gen 3,17). Die Schlange 
wurde verflucht, weil sie den Menschen zur 
Übertretung von Gottes schützender 

Weisung verführt hat (Gen 3,14). 


Aber wer ist diese Schlange, die den 
Menschen verführt hat? 


Genesis 3,13-14 
(MENG) 


Da sagte Gott der HERR zu dem Weibe: »Warum hast 
du das getan?« Das Weib antwortete: »Die Schlange hat 
mich verführt; da habe ich gegessen.« Da sagte Gott 
der HERR zu der Schlange: »Weil du das getan hast, 
sollst du verflucht sein vor allen Tieren, [...] 


Genesis 3,16 
(MENG) 


Zum Weibe aber sagte er: »Viele Mühsal will ich dir 
bereiten, wenn du Mutter wirst: [...] 


Genesis 3,17 
(MENG) 


Zu dem Manne aber sagte er: »Weil du der Aufforderung 
deines Weibes nachgekommen bist [...][...], so soll der 
Ackerboden verflucht sein um deinetwillen: mit Mühsal 
sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang! [...] 


Genesis 3,22-23 
(MENG) 


Und Gott der HERR sagte: »Der Mensch ist jetzt ja. 
geworden wie unsereiner, insofern er gut und böse zu 
unterscheiden weiß. Nun aber — dass er nur nicht seine 
Hand ausstreckt und auch (Früchte) vom Baume des Lebens 
nimmt und (sie) isst und unsterblich wird!« So stieß ihn 
denn Gott der HERR aus dem Garten Eden hinaus [...] 


Die Schlange wird auch als Teufel, Drache 


Offenbarung 12,9 


So wurde denn der große Drache, die alte Schlange, 


der Satan der Vater aller Lügen. 


oder Satan bezeichnet. Dieser Satan ist der (MENG) die da »Teufel« und »Satan« heißt, der Verführer des 
Verführer des ganzen Erdkreises. ganzen Erdkreises, auf die Erde hinabgestürzt, [...] 
Weil der Satan den ganzen Erdkreis verführt, | Johannes 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters 
ist er ein meisterhafter Lügner. Deswegen ist |(LUT) Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang 


an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist 
nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem 
Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. 


Seite 9 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Weil sich der Mensch vom Satan verführen ließ 
und dadurch die schützende Weisung (Gen 2,17) 
von Gott (YHWH) übertrat, veränderte sich im 
Laufe der Geschehnisse das Wesen des 
Menschen (Gen 3,7) zum Bösen (Gen 6,5). 
Vermutlich wurde dadurch die Erde voll von 
Gewalttaten (Gen 6,11). Sogar alles Fleisch 
wandte sich dem Bösen zu (Gen 6,12). Das 
könnte möglicherweise bedeuten, dass 
Menschen und Tiere gewalttätig wurden. 


Genesis 6,5-6 
(MENG) 


Genesis 6,11-12 
(MENG) 


Als nun der HERR sah, dass die Bosheit der Menschen 
groß war auf der Erde und alles Sinnen und Trachten 
ihres Herzens immerfort nur böse war, da gereute es 
ihn, die Menschen auf der Erde geschaffen zu haben, 
und er wurde in seinem Herzen tief betrübt. 


Die Erde wurde aber immer verderbter vor Gott und 
war voll von Gewalttaten. Als nun Gott die Erde ansah 
und die völlige Verderbtheit wahrnahm - denn alles. 
Fleisch hatte sich in ihrem ganzen Tun auf Erden zum 
Bösen gewandt -, |...] 


Begannen die Menschen andere Menschen zu 
töten? Begannen die Tiere andere Tiere zu 
töten? Begannen die Menschen die Tiere zu 
töten und begannen die Tiere die Menschen 
zu töten? Es scheint, dass sich die Menschen 
und die Tiere stark verändert haben; als 
würde nun ein bösartiges Gesetz in ihren 
Gliedern herrschen (Röm 7,23), welches sie 
zu Bösartigkeiten und Gewalttaten drängt. 
Und tatsächlich wird im siebten Kapitel vom 
Römerbrief beschrieben, dass im Fleisch ein 
andersartiges Gesetz herrscht, welches zur 
Sünde drängt und dem Gesetz Gottes 
widerstrebt. Veränderte sich also das Wesen 
des Menschen (Gen 3,7), weil nun ein 
bösartiges Gesetz im Fleisch herrscht, 
welches zum Bösen und zur Gewalt treibt? 


Römer 7,17-23 
(MENG) 


Jetzt aber bin nicht mehr ich der, welcher es vollbringt, 
sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß ja: 
in mir, das heißt in meinem Fleische, wohnt nichts 
Gutes; denn der gute Wille ist bei mir wohl vorhanden, 
dagegen das Vollbringen des Guten nicht; denn ich tue 
nicht das Gute, das ich tun will, sondern vollbringe das 
Böse, das ich nicht tun will. Wenn ich aber das tue, was 
ich nicht will, so bin nicht mehr ich es, der es 
vollbringt, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich 
finde somit bei mir, der ich das Gute tun will, das 
Gesetz vor, dass bei mir das Böse zustande kommt. 
Denn nach meinem inneren Menschen stimme ich dem 
göttlichen Gesetz freudig zu, nehme aber in meinen 
Gliedern ein andersartiges Gesetz wahr, das dem 
Gesetz meiner Vernunft widerstreitet und mich 
gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in. 
meinen Gliedern wirkt. 


Das Gott (YHWH) das Verrichten von 
Bösartigkeiten und Gewalttaten nicht zu wollen 
scheint, könnte das elfte und sechsundfünfzigste 
Kapitel im Buch Jesaja aufzeigen. Denn in 
diesem Buch ist vermerkt, wie sich Gott (YHWH) 
das Zusammenleben von Menschen und Tieren 
in der Zukunft vorstellt. So scheint Gott (YHWH) 
zu wollen, dass Löwen pflanzliche Nahrung 
fressen, genauso wie die Rinder (Jes 65,25). 
Auch scheint Gott (YHWH) zu wollen, dass 
die Menschenkinder gefahrlos am Schlupfloch 
der Schlange spielen können (Jes 11,8). 

Es scheint, dass Gott (YHWH) wahren 
Frieden zwischen Menschen und Tieren will. 
Aber stattdessen ist die Erde voll von 
Gewalttaten (Gen 6,5-12), weil ein bösartiges 
Gesetz im Fleisch ist (Röm 7,23). 


Jesaja 11,6-9 
(MENG) 


Dann wird der Wolf als Gast bei dem Lamm weilen 
und der Panther sich neben dem Böcklein lagern; das 
Kalb, der junge Löwe und der Mastochs werden vereint 
weiden, und ein kleiner Knabe wird Treiber bei ihnen 
sein; Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre 
Jungen sich zusammen lagern, und der Löwe wird 
Stroh fressen wie das Rind. Der Säugling wird am 
Schlupfloch der Otter [ELB: Viper] spielen und das 
eben entwöhnte Kind seine Hand nach dem Feuerauge 
des Basilisken ausstrecken. Man wird nichts Böses 
mehr tun und nicht unrecht handeln [...][...]; denn das 
Land wird voll von der Erkenntnis des HERRN [...] 


Jesaja 65,25 
(MENG) 


Wolf und Lamm werden beisammen weiden, und der 
Löwe wird Stroh fressen wie ein Rind und die Schlange 
sich von Staub nähren: sie werden nichts Böses mehr 
verüben und kein Unheil mehr anrichten in meinem 
ganzen heiligen Berglande: der HERR hat es verheißen! 


Wie schlecht der Mensch durch dieses bösartige 
Gesetz im Fleisch (Röm 7,23) wurde, zeigt 
beispielsweise das neunundfünfzigste Kapitel 
von dem Buch Jesaja auf. Denn dieses 
Kapitel scheint darauf hinzuweisen, dass das 
veränderte Wesen des Menschen (Gen 3,7) 
für blutbefleckte Hände (Jes 59,3), 
lügenhafte Lippen (Jes 59,3) oder ungerechte 
Gerichte (Jes 59,4) sorgt. Das veränderte 
Wesen des Menschen (Gen 3,7) ist also nicht 
dazu imstande Frieden zu halten (Jes 59,8). 
Ist der Mensch somit in einem permanenten 
Ausnahmezustand, weil sein Wesen 
vollkommen entartet ist (Gen 6,5-12)? 

Ist der Mensch auch nicht mehr dazu 
imstande, diesen permanenten 
Ausnahmezustand zu erkennen und nimmt 
diesen Zustand als Normalität hin? 


Jesaja 59,3-15 
(MENG) 


[...] eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger 
mit Verschuldung; eure Lippen reden Lüge, und eure 
Zunge lässt Unwahrheit verlauten. Keiner ladet den 
andern in Gerechtigkeit vor Gericht, und keiner führt 
einen Rechtsstreit in Treue; nein, man verlässt sich auf 
Trug und redet Täuschung, man geht schwanger mit 
Unheil und gebiert Verderben. [...][...] ihre Werke sind 
Unheilswerke, und Gewalttätigkeit liegt in ihren 
Händen. Ihre Füße laufen zum Bösestun und haben es 
eilig, unschuldiges Blut zu vergießen; ihre Gedanken 
sind auf Unheil gerichtet, Verwüstung und Zerstörung 
bezeichnen ihre Bahnen. Den Weg des Friedens kennen 
sie nicht, [...][...] So ist denn das Recht zurückgedrängt, 
und die Gerechtigkeit steht weitab; [...][...]. So ist denn 
die Wahrheit verschwunden; und wer sich gegen das 
Böse auflehnt, muss sich ausplündern lassen. Als der 
HERR das sah, missfiel es ihm sehr, dass nirgends 
Recht vorhanden war; [...] 


Seite 10 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Ist also in allem Fleisch ein bösartiges Gesetz 


Galater 5,19-21 


Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, nämlich 


Ist der Mensch nicht mehr zu einem gesunden 
Fühlen, einem richtigen Denken und einem 
guten Handeln im Stande (Ps 10,4-11)? 


Wenn der Mensch nur noch auf eine verkehrte 
Art und Weise fühlt, denkt und handelt, dann 
verfehlt er gesundes Fühlen, richtigen Denken 
und gutes Handeln. Dieses verkehrte Fühlen, 
Denken und Handeln kann als Sündigen 
bezeichnet werden, weil es eine Verfehlung 
des Gesunden, Richtigen und Guten darstellt. 
Somit neigt das veränderte Wesen des Menschen 
(Gen 3,7) zur Sünde. Deswegen ist die Erde 
voll von Bösartigkeiten und Gewalttaten 

(Gen 6,5-12), weil sich die Menschen dem 
Ungesunden, Falschen und Bösen zugewendet 
haben. Daher gehen zahlreiche Schrecknisse 
umher, weil das veränderte Wesen des 
Menschen (Gen 3,7) zum Bösen neigt (Ps 14,3). 


[Es gibt keine Gerechten: Römer 3,10-18] 


am wirken (Röm 7,23)? Ist deswegen der (MENG) Unzucht, Unsittlichkeit, Ausschweifung, Götzendienst, 
Erdboden voll von Gewalttaten (Gen 6,5-12)? Zauberei, Feindseligkeiten, Zank, Eifersucht, 

Drängt dieses bösartige Gesetz (Röm 7,23) Zerwürfnisse, gemeine Selbstsucht, Zwietracht, 

alles Fleisch zu bösartigen Werken? Parteiungen, Neid, Trunksucht, Schwelgerei und so 
Werden diese bösartigen Werke des weiter. Von diesen (Sünden) habe ich euch schon früher 
Fleisches (Gal 5,19-21) heutzutage als normal gesagt und wiederhole es jetzt, dass, wer derartiges 
angesehen, weil sie allgegenwärtig sind? verübt, das Reich Gottes nicht erben wird. 

Doch was bewirkt dieses bösartige Psalm 5,10 Denn in ihrem Mund ist keine Aufrichtigkeit, ihr 
Gesetz (Röm 7,23) im Fleisch des Menschen? | (MENG) Inneres ist Bosheit; ein offnes Grab ist ihre Kehle, mit 


ihrer Zunge reden sie glatte Worte. 


Psalm 10,4-11 
(MENG) 


Der Frevler wähnt in seinem Stolz: »Gott fragt nicht 
danach!« »Es gibt keinen Gott!« — dahin geht all sein 
Denken. [...][...] Sein Mund ist voll Fluchens, voll 
Täuschung und Gewalttat; unter seiner Zunge birgt sich 
Unheil und Frevel. In (abgelegnen) Gehöften liegt er im 
Hinterhalt, ermordet den Schuldlosen insgeheim, nach 
dem Hilflosen spähen seine Augen. Er lauert im 
Versteck wie der Löwe in seinem Dickicht, er lauert, 
den Elenden zu haschen; er hascht den Elenden, indem 
er ihn in sein Netz zieht; er duckt sich, kauert nieder, 
und die Hilflosen fallen ihm in die Klauen. Er denkt in 
seinem Herzen: »Gott hat’s vergessen, hat sein Antlitz 
verhüllt: er sieht es nimmer!« 


Psalm 14,3 
(MENG) 


Doch alle sind sie abgefallen, insgesamt entartet; da ist 
keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Röm 3,10-12). 


Psalm 140,4 
(MENG) 


Sie spitzen ihre Zungen der Schlange gleich, Otterngift 
ist hinter ihren Lippen. [...] 


Das verändere Wesen des Menschen (Gen 3,7) scheint also zum Verrichten von Bösartigkeiten und Gewalttaten (Gen 6,5-12) 
zu neigen. Bösartigkeiten und Gewalttaten können auch als Sünden bezeichnet werden. Den Anfang der Sünde scheint ein 
verkehrtes Fühlen einzuleiten. Denn Gefühle, wie beispielsweise Hass oder Neid, dürften zu ungesunden, falschen und bösen 
Gedanken führen. Das Sündigen setzt sich fort, wenn auf das sündige Denken ein ungesundes, falsches oder böses Handeln 
folgt. Sünden scheinen also als Gefühl zu beginnen, setzen sich als Gedanken fort und manifestieren sich in der Umsetzen 
der Gedanken - also im Handeln. Doch zu was für Sünden neigt das veränderte Wesen des Menschen (Gen 3,7)? 


Zu den folgenden Sünden neigt der Mensch: 


Selbstsucht (2Tim 3,2-4) 


Zügellosigkeit (2Tim 3,2-4) 


Trunksucht (Gal 5,19-21) 


Geldgier (2Tim 3,2-4) 


Leichtsinnigkeit (2Tim 3,2-4) 


Fresssucht (Gal 5,19-21) 


Verrat (2Tim 3,2-4) 


Genusssüchtigkeit (2Tim 3,2-4) 


nreinheit (Gal 5,19-21) 


Prahlerei (2Tim 3,2-4) 


Heuchelei (Mt 23,13-33) 


or (Gal 5,19-21) 


Lästerrede (2Tim 3,2-4) 


Gewährung von Unrecht (Lev 20,4-5) 


Hochmut (2Tim 3,2-4) 


Bitterkeit (Röm 3,12-17) 


nbarmherzigkeit (Röm 1,31) 


Schmähsucht (2Tim 3,2-4) 


Trugrede (Röm 3,12-17) 


U 
Z 
Unvernunft (Röm 1,31) 
U 
L 


istigkeit (Röm 1,29) 


Ungehorsamkeit (2Tim 3,2-4) 


Neid (Gal 5,19-21) 


Niederträchtigkeit (Röm 1,29) 


Undankbarkeit (2Tim 3,2-4) 


Zerstörung (Röm 3,12-17) 


Mord (Röm 3,12-17) 


Gottlosigkeit (2Tim 3,2-4) 


Unsittlichkeit (Gal 5,19-21) 


Homosexualität (Lev 18,22) 


Lieblosigkeit (2Tim 3,2-4) 


Feindseligkeit (Gal 5,19-21) 


Fremdenfeindlichkeit (Lev 19,33-34) 


Treulosigkeit (2Tim 3,2-4) 


Ausschweifung (Gal 5,19-21) 


Judenfeindlichkeit (Gen 12,3 / Sach 2,12) 


Haltlosigkeit (2Tim 3,2-4) 


Spaltung (Gal 5,19-21) 


Blutschande / Inzucht (Lev 18,6-18) 


Verleumdung (2Tim 3,2-4) 


Zwietracht (Gal 5,19-21) 


Ehebruch (Mt 5,27-32) 


Unmäßigkeit (2Tim 3,2-4) 


Ersinnung von Bösartigkeiten (Röm 1,30) 


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Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Neigen alle Menschen zu den genannten 
Sünden (1Kö 8,46)? Sind die genannten 
Sünden fest in dem Wesen des Menschen 
verankert, weil sich das Wesen des Menschen 
veränderte (Gen 3,7), wodurch im Fleisch des 
Menschen ein bösartiges Gesetz am wirken 
ist (Röm 7,23)? Neigt der Mensch dadurch 
von Jugend auf zum Sündigen (Gen 8,21)? 
Ist die Sünde somit vererbbar (Ps 51,7)? 


Genesis 8,21 
(MENG) 


[...] denn das Sinnen und Trachten des 
Menschenherzens ist böse von Jugend auf [...] 


1.Könige 8,46 


[...] es gibt ja keinen Menschen, 


(MENG) der nicht sündigt [...] 
Psalm 51,7 Ach, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat meine 
(MENG) Mutter mich empfangen. 


Wer nicht glaubt, ein Sünder zu sein und sich für einen 


guten Menschen hält, der soll erfahren, wer zu den Sündern gezählt wird. 
Zu den Sündern gehören beispielsweise die folgenden Menschen: 


Das sind sündige Menschen: 


Unzüchtige (1Kor 6,9) 


Treulose (2Tim 3,2-4) 


nreine (Gal 5,19-21) 


Götzendiener (1Kor 6,9) 


Zügellose (2Tim 3,2-4) 


ornige (Gal 5,19-21) 


Ehebrecher (1Kor 6,9) 


Verleumder (2Tim 3,2-4) 


Lüstlinge (1Kor 6,9) 


Unmäßige (2Tim 3,2-4) 


nbarmherzige (Röm 1,31) 


Lustknaben (1Kor 6,9) 


Leichtsinnige (2Tim 3,2-4) 


U 
Z 
Unvernünftige (Röm 1,31) 
U 
L 


istige (Röm 1,29) 


Knabenschänder (1Kor 6,9) 


Genusssüchtige (2Tim 3,2-4) 


Niederträchtige (Röm 1,29) 


Diebe (1Kor 6,10) 


Heuchler (Mt 23,13-33) 


Fremdenfeindliche (Lev 19,33-34) 


Habgierige (1Kor 6,10) 


Zuschauer des Unrechtes (Lev 20,4-5) 


Judenfeindliche (Gen 12,3 / Sach 2,12) 


Trunkenbolde (1Kor 6,10) 


Bittere (Röm 3,12-17) 


Lügner (Ex 20,16) 


Räuber (1Kor 6,10) 


Betrüger (Röm 3,12-17) 


Ungehorsame Kinder (Ex 20,12) 


Verräter (2Tim 3,2-4) 


Mörder (Röm 3,12-17) 


Homosexuelle (Lev 18,22) 


Prahler (2Tim 3,2-4) 


Zerstörer (Röm 3,12-17) 


Kindermörder (Dtn 18,10) 


Lästerer (2Tim 3,2-4) 


Unsittliche (Gal 5,19-21) 


Zauberer (Dtn 18,10) 


Hochmütige (2Tim 3,2-4) 


Feindselige (Gal 5,19-21) 


Wahrsager (Dtn 18,10) 


Schmähsüchtige (2Tim 3,2-4) 


Ausschweifende (Gal 5,19-21) 


Zeichendeuter (Dtn 18,10) 


Ungehorsame (2Tim 3,2-4) 


Spalter (Gal 5,19-21) 


Hellseher (Dtn 18,10) 


Undankbare (2Tim 3,2-4) 


Neidische (Gal 5,19-21) 


Geheimkünstler (Dtn 18,10) 


Gottlose (2Tim 3,2-4) 


Trunksüchtige (Gal 5,19-21) 


Geisterbeschwörer (Dtn 18,11) 


Lieblose (2Tim 3,2-4) 


Fresssüchtige (Gal 5,19-21) 


Totenbeschwörer (Dtn 18,11) 


Wer sich in dieser Liste wiederfinden konnte, der ist ein Sünder. 
Wer immer noch nicht einsehen möchte, dass er ein Sünder ist, dem soll das fünfte 
Kapitel vom Matthäusevangelium aufzeigen, wer alles zu den Sündern zu zählen ist. 


Der Mensch sündigt bereits, wenn er 


Matthäus 5,27-28 
(MENG) 


Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist 
(2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen!« Ich 


nur einem untreuen Gedanken nachgeht. 
Denn untreue Menschen sind auch zu den 
Sündern zu zählen (2Tim 3,2-4). 


dagegen sage euch: Wer eine Ehefrau auch nur mit 
Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem 
Herzen Ehebruch an ihr begangen. 


Sündigen tut auch derjenige, der sich von 
seinem Ehepartner scheidet, weil dadurch die 
Ehe gebrochen wird (Mt 5,31-32). Wer sich also 
scheidet, der ist ein Ehebrecher (1Kor 6,9). 
Wer dagegen einen geschiedenen Ehepartner 
heiratet, der sündigt auch, weil dadurch 
ebenfalls Ehebruch begangen wird (Mt 5,32). 


Matthäus 5,31-32 
(MENG) 


Ferner ist (zu den Alten) gesagt worden (5.Mose 24,1): 
»Wer seine Ehefrau entlässt, der soll ihr einen 
Scheidebrief geben!« Ich dagegen sage euch: Wer sich 
von seiner Frau scheidet — außer auf Grund von 
Unzucht -, der verschuldet es, dass dann Ehebruch mit 
ihr verübt wird; und wer eine entlassene Frau heiratet,_ 
der begeht Ehebruch. 


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Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Auch sündigt der Mensch bereits, wenn er 
seinen Nächsten beleidigt (Mt 5,21-22). 
Somit sündigt der Mensch, wenn er seinen 
Nächsten mit Schimpfwörtern beleidigt, 
wie "Dummkopf" oder "Narr". Denn wer 
beleidigt, der ist ein Zänkischer und 

Zank ist eine Sünde (Gal 5,19-21). 


Matthäus 5,21-22 
(MENG) 


»Ihr habt gehört, dass den Alten geboten worden ist 
(2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«, wer aber 
tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich dagegen sage 
euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, der soll dem 
Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder 
»Dummkopf« sagt, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und 
wer »du Narr< zu ihm sagt, soll der Feuerhölle verfallen sein. 


Wer Gleiches mit Gleichem vergilt, der ist auch 
ein Sünder (Mt 5,38-42). Wenn beispielsweise 
ein Mensch beleidigt wird und der Beleidigte 
beleidigt den Beleidiger, so hat der Beleidigte 
eine Sünde getan — auch wenn der Beleidigte 
meint, dass er das Recht dazu hat, den Beleidiger 
zurück zu beleidigen, weil der Beleidiger 
zuerst beleidigt hat. Wer also in einen Streit 
mit einsteigt, der ist ein unvernünftiger und 
Unvernünftige sind auch Sünder (Röm 1,31). 


Matthäus 5,38-42 
(MENG) 


Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist 
(2.Mose 21,24; 3.Mose 24,19-20): »Auge um Auge und 
Zahn um Zahn!« Ich dagegen sage euch: Ihr sollt dem 
Bösen keinen Widerstand leisten; sondern wer dich auf 
die rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere 
hin, und wer mit dir einen Rechtsstreit anfangen und dir 
den Rock nehmen will, dem überlass auch noch den 
Mantel, und wer dich zu einer Meile Weges nötigt, mit 
dem gehe zwei. Wer dich (um etwas) bittet, dem gib, 
und wer (Geld) von dir borgen will, den weise nicht ab! 


Wer seinen Feind nicht liebt, der ist auch ein 

Sünder (Mt 5,43-47). Denn wer seinen Feind nicht 
liebt, der ist ein zorniger Sünder (Gal 5,19-21), 
weil er seinen Feind hasst. Wer seinen Feind hasst, 
der ist ein unbarmherziger Sünder (Röm 1,31), 
weil er keine Gnade mit seinem Feind hat. Wer 

keine Gnade mit seinem Feind hat, der ist ein 
unverständiger Sünder (Röm 1,31), weil er kein 
Verständnis für die Situation seines Feindes hat. 


Matthäus 5,43-47 
(MENG) 


Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist 
(3.Mose 19,18); »Du sollst deinen Nächsten lieben, und 
deinen Feind hassen!< Ich dagegen sage euch: Liebet 
eure Feinde und betet für eure Verfolger, damit ihr euch 
als Söhne (bzw. Kinder) eures himmlischen Vaters 
erweist. [...][...] Denn wenn ihr (nur) die liebt, die euch 
lieben, welches Verdienst habt ihr da? Tun das nicht 
auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Freunde grüßt,_ 
was tut ihr da Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 


Der Mensch ist also bereits ein Sünder, wenn er nur einem ungesunden, schlechten oder bösen Gedanken nachgeht (Mt 5,27-28). 
Denn eine Sünde bleibt eine Sünde, ob sie nun in Gedanken geschieht oder in die Tat umgesetzt wurde. Somit sind alle Menschen 
Sünder (1Kö 8,46), weil jeder Mensch schon einmal ungesunde, schlechte oder böse Gedanken hatte. Die ungesunden, 
schlechten und bösen Gedanken kommen daher, weil im Fleisch jedes Menschen ein bösartiges Gesetz am wirken ist (Röm 7,23). 


Somit neigen alle Menschen zum Sündigen 
(1Kö 8,46). Denn die Sünde ist im Fleisch des 
Menschen fest verankert, weil im Fleisch des 
Menschen ein bösartiges Gesetz am wirken 
ist (Röm 7,23). Dadurch neigen alle Menschen 
von Jugend auf zum Sündigen (Gen 8,21), weil 
das bösartige Gesetz vererbbar ist (Ps 51,7). 


Genesis 8,21 


[...] denn das Sinnen und Trachten des 


(MENG) Menschenherzens ist böse von Jugend auf [...] 
1.Könige 8,46 [...] es gibt ja keinen Menschen, 

(MENG) der nicht sündigt [...] 

Psalm 51,7 Ach, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat meine 
(MENG) Mutter mich empfangen. 


Kam somit die Sünde durch den Menschen in 
die Welt, weil der Mensch die schützende 
Weisung Gottes (Gen 2,17) übertrat? Kam durch 
die Sünde der Tod in die Welt (Röm 5,12)? 


[Der Tod: Epheser 2,1-5] 


Kommt es zu Streitigkeiten und Kriegen, 

die von Leid, Trauer, Zerstörung, Tod und 
Unrecht begleitet werden, weil die Sünde 

in jedem Menschen steckt (Gen 8,21)? 
Jedoch verabscheut Gott (YHWH) die 

Sünde, in jeglicher Form (Hab 1,13). 
Deswegen hasst Gott (YHWH) sämtliche 
Gewalttaten, Bösartigkeiten und alles 

Unrecht (Spr 6,16-19). Musste daher der Mensch, 
wegen seinem sündigen Wesen, den Garten 
Eden verlassen, weil nichts sündiges in der 
Gegenwart von Gott (YHWH) sein kann, was 
dem bösartigen Gesetz im Fleisch (Röm 7,23) 
folgt und was die bösartigen Werke des 
Fleisches verrichtet (Gal 5,19-21)? 


Römer 5,12-13 
(LU12) 


Sprüche 6,16-19 
(MENG) 


Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist 
gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, 
und ist also der Tod zu allen Menschen 
durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben; denn 
die Sünde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber 
wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sünde nicht. 


Sechs Dinge sind es, die der HERR hasst, und sieben 
sind seinem Herzen ein Greuel: hochmütige Augen, 
eine Lügenzunge und Hände, die unschuldiges Blut 
vergießen; ein Herz, das tückische Anschläge schmiedet, 
Füße, die eilends zu bösem Tun laufen; wer als falscher 
Zeuge Lügen aussagt und Hader anstiftet unter Brüdern. 


Amos 5,14-15 
(MENG) 


Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebt! 
Dann wird der HERR, der Gott der Heerscharen, so mit 
euch sein, wie ihr es immer behauptet. Hasset das Böse 
und liebet das Gute und haltet das Recht im Tor 
aufrecht! [...] 


Habakuk 1,13 
(MENG) 


Zu rein sind deine Augen, als dass du Böses ansehen 
könntest, und Gewalttat vermagst du nicht 
anzuschauen: [...] 


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Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Das neunundfünfzigste Kapitel von dem Buch 
Jesaja zeigt auf, dass der Mensch in seinem 
sündigen Zustand nicht mehr in der direkten 
Gegenwart von Gott (YHWH) sein kann, weil 
die Sünde von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2). 


Die Sünde ist also wie eine undurchdringbare 
Scheidewand, die dafür sorgt, dass der Mensch 
nicht mehr in der Gegenwart von Gott (YHWH) 
sein kann. Sorgt diese Scheidewand dafür, dass 
dem Menschen das Angesicht Gottes verborgen 
bleibt (Jes 64,5-6)? Wurde deshalb der Mensch 
aus dem Garten Eden verstoßen (Gen 3,23)? 


Aber warum trennt die Sünde den 
Menschen von Gott (YHWH)? 


Jesaja 59,1-3 
(MENG) 


Wisset wohl: der Arm des HERRN ist nicht zu kurz, 
dass er nicht helfen könnte, und sein Ohr ist nicht so 
taub, dass er nicht hörte; nein, eure Verschuldungen 
bilden eine Scheidewand zwischen euch und eurem Gott, 
und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, 
so dass er nicht hört; denn eure Hände sind mit Blut 
befleckt und eure Finger mit Verschuldung; eure Lippen 
reden Lüge, und eure Zunge lässt Unwahrheit verlauten. 


Jesaja 64,5-6 
(MENG) 


So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich 
geworden und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind 
wie ein besudeltes Gewand; wir sind allesamt verwelkt 
wie Laub, und unsere Sünden haben uns mit sich fort- 
gerissen wie der Wind; und niemand ist da, der deinen 
Namen noch anruft, niemand, der sich aufrafft, um an dir 
festzuhalten; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen 
und lässt uns unter dem Druck unserer Sünden vergehen. 


Trennt die Sünde von Gott (YHWH), weil 


Psalm 145,17 


Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen 


Gott (YHWH) tritt? Das neunzehnte Kapitel 
von dem Buch Exodus scheint darauf 
hinzuweisen, dass der sündige Mensch stirbt, 
wenn er in die direkte Gegenwart Gottes tritt. 


Gott (YHWH) heilig und gerecht ist? (MENG) und heilig in allen seinen Werken. 
Doch was geschieht, wenn der Mensch Exodus 19,21-22 Da befahl der HERR dem Mose: »Steige hinab, warne 
in seiner Sünde in die Gegenwart von (MENG) das Volk, dass sie ja nicht zum HERRN durchbrechen _ 


um ihn zu schauen, sonst würde eine große Zahl von 
ihnen ums Leben kommen! Auch die Priester, die sonst 
dem HERRN nahen dürfen, müssen die Heiligung an sich 
vollziehen, damit der HERR nicht gegen sie losfährt.« 


Bevor der Mensch die schützende Weisung 
(Gen 2,17) von Gott (YHWH) übertrat (Gen 3), 
konnte der Mensch gefahrlos in die direkte 
Gegenwart Gottes treten. Doch nun mussten 
sich die Menschen von ihrer Unreinheit 
befreien, indem sie sich wuschen (Ex 30,17-21) 
und heiligten (Ex 19,22), damit sie Gott (YHWH) 
nahen konnten. Warum ist das so? 


Wenn die Menschen in einem sündigen 
Zustand dem lebendigen Gott (YHWH) 
nahen, indem sie unrein und unheilig sind, 
dann sind sie in größter Lebensgefahr. Denn 
wenn die Sünde der Menschen offen daliegt, 
dann vertilgt Gott (YHWH) den Menschen in 
seiner Sünde (Ex 33,3-5). Deswegen bleibt 
kein sündiger Mensch am Leben, wenn er in 
die direkte Gegenwart Gottes tritt (Ex 33,18-20). 
Denn in allen Menschen ist nun ein bösartiges 
Gesetz am wirken (Röm 7,23), welches den 
Menschen zur Sünde drängt (1Kö 8,46). 
Dadurch ist der Mensch von Gott (YHWH) 
getrennt, weil die Sünde den Menschen von Gott 
(YHWH) trennt (Jes 59,2). Denn Gott (YHWH) 
vertilgt alles unreine und sündige (Ex 33,3-5). 


Ist der Mensch nun sündig und unrein, weil er 
eine schützende Weisung von Gott (YHWH) 
übertrat (Gen 2,17)? Führte die Übertretung 
dazu, dass sich das Wesen des Menschen 
veränderte (Gen 3,7)? Ist das Wesen des 
Menschen verändert, weil nun ein bösartiges 
Gesetz im Fleisch wirkt (Röm 7,23)? Drängt 
dieses bösartige Gesetz den Menschen zum 
Sündigen (1Kö 8,46)? Sündigt der Mensch 
von Jugend auf (Gen 8,21), weil die Sünde 
vererbbar ist (Ps 51,7)? Sind somit alle Menschen 
von Gott (YHWH) getrennt, weil in allen 
Menschen die Sünde steckt und diese Sünde den 
Menschen von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2)? 


Exodus 30,17-21 
(MENG) 


Weiter sagte der HERR zu Mose folgendes: »Fertige 
auch ein kupfernes Becken nebst einem kupfernen 
Gestell dazu für die Waschungen an, stelle es zwischen 
dem Offenbarungszelt und dem Altar auf und tu Wasser 
hinein, damit Aaron und seine Söhne ihre Hände und 
Füße daraus waschen; sooft sie in das Offenbarungszelt 
hineingehen, sollen sie sich mit Wasser waschen, 
damit sie nicht sterben, oder auch, wenn sie an den 
Altar treten, um ihren Dienst zu verrichten, indem sie 
Feueropfer für den HERRN in Rauch aufgehen lassen. 
Da sollen sie sich dann ihre Hände und Füße 
waschen, damit sie nicht sterben; [...] 


Exodus 33,3-5 
(MENG) 


Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte 
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_ 
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.« Als das Volk 
diese schlimme Botschaft vernahm, wurde es betrübt, 
und keiner legte seinen Schmuck an; denn der HERR 
hatte zu Mose gesagt: »Sage den Israeliten: »Ihr seid ein 
halsstarriges Volk; wenn ich auch nur einen Augenblick 
in deiner Mitte einherzöge, müsste ich dich vertilgen. 
So lege denn jetzt deinen Schmuck von dir ab, dann 
will ich sehen, was ich für dich tun kann!«« 


Exodus 33,18-20 
(MENG) 


Esra 9,15 
(MENG) 


Als Mose nun bat: »Lass mich doch deine Herrlichkeit 
schauen!«, antwortete der HERR: »Ich will all meine 
Schöne vor deinen Augen vorüberziehen lassen und 
will den Namen des HERRN laut vor dir ausrufen, 
nämlich dass ich Gnade erweise, wem ich eben gnädig 
bin, und Barmherzigkeit dem erzeige, dessen ich mich 
erbarmen will.« Dann fuhr er fort: »Mein Angesicht 
kannst du nicht schauen; denn kein Mensch, der mich 
schaut, bleibt am Leben.« 


O HERR, Gott Israels! Du bist gerecht darin, dass wir 
nur noch als ein Rest von Geretteten übriggeblieben 
sind, wie es heutigentags der Fall ist: Ach, siehe, wir 
stehen hier vor dir in unserer Schuld! Bei solchem 
Verhalten kann unmöglich jemand vor dir bestehen! 


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Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Zerstörte der Mensch somit die Beziehung 
mit Gott (YHWH) und musste aus der Gemein- 
schaft mit Gott (YHWH) heraustreten (Gen 3), 
weil er Gott (YHWH) nicht glaubte (1Joh 5,10), 
als er die schützende Weisung (Gen 2,17) 
von Gott (YHWH) übertrat? 


1.Johannes 5,10 
(MENG) 


Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in ihm. 
Wer (dagegen) Gott nicht glaubt, hat ihn (damit)_ 
zum Lügner gemacht; denn er hat dem Zeugnis, das 
Gott über seinen Sohn abgelegt hat, keinen Glauben 
geschenkt. 


Obwohl der Mensch die schützende 

Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH) 
missachtete und im Laufe der Ereignisse böse 
wurde (Gen 6,5), liebt Gott (YHWH) die 
Menschen. Gott (YHWH) liebt die Menschen 
sogar bis zum Äußersten, dass er bereit ist alles 
hinzugeben, was ihm wichtig ist (Joh 3,16). 


Deswegen ist Gott (YHWH) liebe (1.Joh 4,16). 
Denn Gott (YHWH) liebt die Menschen, 
obwohl sie Böse (Gen 6,5) sind und zu 
Gewalttaten neigen (Gen 6,11). 


Gott (YHWH) zeigt also was wahre Liebe ist. 
Denn wer wahrlich liebt, der liebt auch den 
Sünder (Röm 5,8). Gott (YHWH) liebt den 


Johannes 3,16 
(MENG) 


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen 
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn 
glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. 


Johannes 15,9-17 


Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch 


(LU12) auch. [...][...] Niemand hat größere Liebe denn die, dass 
er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine 
Freunde, [...][...] Das gebiete ich euch, dass ihr euch 
untereinander liebet. 

Römer 5,8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass 

(MENG) Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 

1.Johannes 3,16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben 

(MENG) für uns hingegeben hat; so sind nun auch wir 


verpflichtet, das Leben für die Brüder hinzugeben. 


1.Johannes 4,16 


Und wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt 


Menschen vor der ewigen Konsequenz retten, 
die Eintritt, wenn der Mensch weiterhin ein 
sündiges und gottloses Dasein 

fristet (Offb 20,11-15). 


Um den Menschen zu retten, muss die 
Scheidewand zwischen Gott (YHWH) und 
den Menschen beseitigt werden. Und diese 
Scheidewand ist die Sünde, weil die Sünde 
den Menschen von Gott (YHWH) 

trennt (Jes 59,2). 


Deswegen offenbarte Gott (YHWH) den 
Menschen seinen Heilsplan (Jes 53,3-12) 

zur Errettung des Menschen. Dieser Heilsplan 
ist im dreiundfünfzigsten Kapitel von dem 
Buch Jesaja nachzulesen. 


Durch diesen Heilsplan ist es den Menschen 
möglich, dass sie wieder in die Beziehung mit 
Gott (YHWH) zurückkehren können und in 
der direkten Gegenwart von Gott (YHWH) 
bestehen (Offb 21,3). Nur dadurch können die 
Menschen der ewigen Konsequenz entgehen, 
die ein sündiges und gottloses Dasein 

bring (Offb 20,11-15). 


Aber warum offenbarte Gott (YHWH) den 
Menschen seinen Heilsplan (Jes 53,3-12) 
zur Errettung des Menschen? 


Der Mensch war im Paradies in der direkten 
Gegenwart Gottes und konnte Gott (YHWH) 
gefahrlos nahen. Daher möchte Gott (YHWH), 
dass der Mensch wieder gefahrlos Gott (YHWH) 
nahen kann (2Kor 5,20), genauso wie im 
Paradies. Deswegen möchte Gott (YHWH) 
den Menschen retten. 


Sünder, aber hasst die Sünde, weil die Sünde den |(MENG) und geglaubt: Gott ist Liebe, und wer in der Liebe 
Menschen von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2). bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. 

Weil Gott (YHWH) die Menschen Jesaja 53,3-12 [...] er war verachtet und gemieden von den Männern, 
liebt (Joh 3,16), möchte Gott (YHWH) die (MENG) ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut, 


ja wie einer, vor dem man das Angesicht verhüllt, 
verachtet, so dass wir ihn für nichts ansahen. Jedoch 
unsere Krankheiten waren es, die er getragen hat, und 
unsere Schmerzen hatte er sich aufgeladen, während wir 
ihn für einen Gestraften, von Gott Geschlagenen und 
Gemarterten hielten. Und doch war er verwundet um 
unserer Übertretungen willen und zerschlagen infolge 
unserer Verschuldungen: die Strafe war auf ihn gelegt 
zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns 
Heilung zuteil geworden. Wir gingen alle in der Irre wie 
Schafe, ein jeder wandte sich seinem eigenen Wege zu; 
der HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen 
lassen. Als er misshandelt wurde, ergab er sich willig 
darein und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das 
zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Mutterschaf, 
das vor seinen Scherern stumm bleibt; er tat seinen 
Mund nicht auf. Aus der Drangsal und dem Gericht ist 
er hinweggenommen worden, doch wer unter seinen 
Zeitgenossen bedachte es, dass er vom Lande der 
Lebenden abgeschnitten war? Wegen der Verschuldung. 
meines Volkes hat die Strafe ihn getroffen. Und man 
wies ihm sein Grab bei Frevlern an und bei Missetätern 
seine Gruft, wiewohl er keine Gewalttat verübt hatte 
und kein Betrug in seinem Munde gewesen war. Doch 
dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit Krankheit zu 
zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne einsetzen 
wird, soll er Samen sehen und lange Tage leben und der 
Wille des HERRN durch ihn gedeihen. Infolge seiner 
Seelenqual wird er (Frucht erwachsen) sehen und satt 
werden; durch seine Erkenntnis wird als Gerechter mein 
Knecht den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, indem 
er ihre Verschuldungen auf sich lädt. Darum will ich 
ihm die Vielen zuteilen, und mit Starken soll er Beute 
teilen zum Lohn dafür, dass er sein Leben in den Tod 
hingegeben hat und unter die Übeltäter gezählt worden 
ist, während er doch die Sünde der Vielen getragen 
hat und für die Übeltäter fürbittend eingetreten ist. 


Seite 15 — ewige-bildung.de 


Warum muss der Mensch errettet werden? 


Auslegung 


Um den Menschen zu retten, schafft sich Titus 2,11-14 Denn erschienen ist die Gnade Gottes, die allen 
Gott (YHWH) ein reines Volk (Tit 2,11-14). |(MENG) Menschen das Heil bringt, indem sie uns dazu erzieht, 
dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden 
Denn nur ein reines Volk ist frei von der abzusagen und besonnen, gerecht und gottselig (schon) 
trennenden Sünde (Jes 59,2). Wenn die in der gegenwärtigen Weltzeit zu leben, indem wir 
Sünde weggeschafft ist, dann kann dabei auf unser seliges Hoffnungsgut und auf das 
Gott (YHWH) mit den Menschen sein, Erscheinen der Herrlichkeit des großen Gottes und 
die er liebt (Joh 3,16). unsers Retters Christus Jesus warten, der sich selbst für 
uns dahingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit 
Deswegen schafft sich Gott (YHWH) ein zu erlösen und sich ein reines Volk zum Eigentum zu 
reines Volk, mit dem er in Gemeinschaft schaffen, das eifrig auf gute Werke bedacht ist (2.Mose 
sein kann (Offb 21,3). 19,5; 5.Mose 14,2). 
Offenbarung 21,3 |[...] Siehe da, die Hütte Gottes ist bei den Menschen! 
(MENG) Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein 


Volk sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein [...] 


Und warum entwickelte Gott (YHWH) einen |1.Timotheus 2,3-4 |So ist es löblich und wohlgefällig vor Gott, unserm 
Heilsplan zur Errettung des Menschen? (MENG) Retter, dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet 
werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 


Weil Gott (YHWH) die Menschen 

liebt (Joh 3,16) und daher will, dass alle 
Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis 
der Wahrheit kommen (1Tim 2,3-4). 


2.Petrus 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige 
(LUT) für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit 
euch und will nicht, dass jemand verloren werde, 
sondern dass jedermann zur Buße finde. 


Das waren nun ganz schön viele Informationen, mit denen aufgezeigt wurde, warum der Mensch errettet werden muss. Um 
einen Überblick über die Gründe zu schaffen, die zu einem Rettungsplan des Menschen führten, sei zusammenfassend vermerkt: 


Als der Mensch von Gott (YHWH) erschaffen wurde, war er "sehr gut" (Gen 1,31) und konnte in der Gegenwart von 

Gott (YHWH) sein (Gen 3,8). Jedoch wurde der Mensch vom Satan verführt (Gen 3,13), wodurch der Mensch eine 
schützende Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH) übertrat (Gen 3,6). Weil der Mensch eine schützende Weisung von 

Gott (YHWH) übertrat, veränderte sich das Wesen des Menschen (Gen 3,7). Dieses veränderte Wesen drängt den Menschen 
zu Bösartigkeiten und Gewalttaten (Gen 6,5-12), weil nun ein bösartiges Gesetz im Fleisch des Menschen herrscht (Röm 7,23). 
Dieses bösartige Gesetz drängt den Menschen zur Sünde (1Kö 8,46). Wegen der Sünde ist der Mensch von Gott (YHWH) 
getrennt (Jes 59,2), weil sündiges in der Gegenwart Gottes nicht sein kann (Ex 19,21-22). 


Alle Menschen neigen zur Sünde von Jugend auf (Gen 8,21), weil die Sünde vererbbar ist (Ps 51,7). Dadurch sind alle 
Menschen von Gott (YHWH) getrennt. Weil Gott (YHWH) den Menschen liebt (Röm 5,8), möchte Gott (YHWH) den 
Menschen aus der Sünde erretten (1.Tim 2,3-4), damit der Mensch wieder in Gottes Gegenwart sein kann (Offb 21,3). 
Deswegen offenbarte Gott (YHWH) den Menschen seinen rettenden Heilsplan (Jes 53,3-12). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 


Aber was ist der Heilsplan von Gott (YHWH)? Und wie kann der Mensch, durch 
die Umsetzung von Gottes Heilsplan, gerettet werden? 


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Der Heilsplan von Gott (YHWH) zur Errettung des Menschen 


In seinem sündigen Zustand kann der Mensch nicht in der Gemeinschaft mit Gott (YHWH) sein (Gen 3,6-24). Denn der 
Mensch ist ein Sünder (1Kö 8,46), der Bösartigkeiten und Gewalttaten verrichtet (Gen 6,5-12). Solch ein bösartiges Handeln lehnt 
Gott (YHWH) ab (Hab 1,13). Trotzdem liebt Gott (YHWH) den Menschen (Röm 5,8). Deswegen offenbarte Gott (YHWH) 
seinen Heilsplan zur Errettung des Menschen (Jes 53,3-12). Dieser Heilsplan sieht vor, dass dem Menschen der Weg (Joh 14,6) 
geebnet wird, in die Gemeinschaft mit Gott (YHWH) zurückkehren (Offb 21,3) und der ewigen Konsequenz (Offb 20,11-15) 
zu entgehen, die ein Dasein ohne Gott (YHWH) bringt. Dafür muss der Mensch folgendes erfüllen: 


Der Mensch muss vor Gott (YHWH) gerecht 
dastehen (Dtn 6,25), um in der Gemeinschaft 
mit Gott (YHWH) sein zu können. 


Denn wer die Gerechtigkeit ausübt, die 
vor Gott (YHWH) gilt (Röm 10,3), 
der wird dadurch leben (Lev 18,5). 


Genesis 7,1 
(MENG) 


Dann sagte der HERR zu Noah: »Gehe du mit deiner 
ganzen Familie in die Arche, denn dich habe ich als 
gerecht vor mir erfunden unter diesem Geschlecht. 


Deuteronomium 6,25 
(MENG) 


So werden wir denn als gerecht dastehen, wenn wir es 
uns angelegen sein lassen, dieses ganze Gesetz vor dem 
HERRN, unserm Gott, zu erfüllen, wie er uns geboten hat. 


Gott (YHWH) hält (Röm 2,13). 


Denn wer das Gesetz von Gott (YHWH) hält, 
der wird dadurch leben (Lev 18,5). 


Damit der Mensch das ganze Gesetz von 
Gott (YHWH) hält, muss er alle Gebote 
beachten und sich an diese halten. 

Denn wenn der Mensch nur gegen ein 
einziges Gebot verstößt, dann hat er gegen 
alle Gebote verstoßen und ist am ganzen 
Gesetz schuldig (Jak 2,10). 


Auch kann der Mensch nur vor 
Gott (YHWH) gerecht dastehen, 
wenn er sündlos ist. 


Weil der Mensch jedoch sündigt, müssen 
seine Sünden getilgt werden (Lev 4). Denn 
der Mensch kann in seiner Sünde nicht vor 
Gott (YHWH) erscheinen, weil die Sünde den 
Menschen von Gott trennt (Jes 59,2). 


Deswegen müssen Opfer zur Tilgung der 
Sünden dargebracht werden (Levitikus). 
Die verschiedenen Opfergesetze sind im 
dritten Buch Mose (Levitikus) nachzulesen. 


Nach diesen Opfergesetzen, muss der 
Mensch ein Sündopfer darbringen, wenn er 
sündigt (Lev 4). Dieses Sündopfer wird zu 
einem Priester gebracht. Der Priester erwirkt 
dann, mithilfe des Sündopfers, Sühne für die 
Sünden des Menschen, damit die Sünde 
vergeben wird (Lev 4,20). 


Immer wenn der Mensch sündigt, muss er 
solch ein Sündopfer zum Priester bringen, 
damit der Priester Sühne erwirkt — und das 
jedes Jahr (Lev 16,34). 


Römer 10,5 Mose schreibt nämlich (3.Mose 18,5): »Der Mensch, 
(MENG) der die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit geübt 
hat, wird durch sie das Leben haben.« 
Der Mensch steht vor Gott (YHWH) Levitikus 18,5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine 
gerecht da, indem er das ganze Gesetz von |(LU12) Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird 


dadurch leben; denn ich bin der Herr. 


Deuteronomium 5,33 
(MENG) 


Wandelt genau auf dem Wege, den der HERR, euer 
Gott, euch geboten hat, damit ihr das Leben behaltet 
und es euch wohlgeht [...] 


Deuteronomium 8,1 
(MENG) 


Das ganze Gesetz, das ich dir heute gebiete, sollt ihr 
gewissenhaft befolgen, damit ihr am Leben bleibt [...] 


Römer 2,13 
(MENG) 


[...] nicht die Hörer des Gesetzes sind vor Gott 
gerecht, sondern (nur) die Täter des Gesetzes werden 
gerechtfertigt werden. 


Jakobus 2,10 
(LUT) 


Levitikus 4 
(MENG) 


Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen 
ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 


[...] Wenn jemand sich unvorsätzlich gegen irgendein 
Verbot des HERRN (über Dinge) vergeht, die nicht 
getan werden dürfen, und gegen irgendeins von ihnen 
verstößt (so sollen folgende Bestimmungen gelten). [...] 
[...]| Wenn aber die ganze Gemeinde Israel sich 
unvorsätzlich verfehlt hat, ohne dass das Volk sich 
dessen bewusst gewesen ist, und sie gegen irgendein 
Verbot des HERRN verstoßen haben und dadurch in 
Verschuldung geraten sind, so soll die Gemeinde, 
sobald das Vergehen, dessen sie sich durch die 
Übertretung schuldig gemacht haben, erkannt worden 
ist, einen jungen Stier als Sündopfer darbringen und 
ihn vor das Offenbarungszelt führen. [...][...] Wenn der 
Priester ihnen so Sühne erwirkt hat, wird ihnen 
Vergebung zuteil werden. [...] 


Levitikus 5 
(LUT) 


[...] wenn jemand etwas Unreines anrührt, [...][...], und 
wusste es nicht und wird’s inne und hat sich so verschuldet; 
oder wenn er einen Menschen in dessen Unreinheit anrührt, 
in irgendeiner Unreinheit, womit der Mensch unrein werden 
kann, und wusste es nicht und wird’s inne und hat sich so 
verschuldet; [...][...] wenn’s also geschieht, dass er sich 
so oder so schuldig gemacht hat, so soll er bekennen, 
womit er gesündigt hat, und soll als Buße für diese 
seine Sünde, die er getan hat, dem HERRN darbringen 
von der Herde ein Muttertier, Schaf oder Ziege, zum 
Sündopfer, dass der Priester die Sühnung für ihn 
vollziehe wegen seiner Sünde. [...][...] So soll der 
Priester die Sühnung für ihn vollziehen wegen seiner 
Sünde, die er getan hat, und ihm wird vergeben. [...] 


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Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Ebenfalls muss der Mensch heilig sein, weil 
Gott (YHWH) heilig ist (Lev 11,44). 


Wer nicht heilig ist, kann nicht in der 
Gegenwart von Gott (YHWH) sein. 


Levitikus 11,44 
(MENG) 


Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also 
und seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch 
nicht selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde 
kriecht! 


Levitikus 19,2 


[...] Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR euer Gott, 


(MENG) bin heilig! 
Der Mensch muss also vor Gott (YHWH) Deuteronomium Du sollst dem HERRN, deinem Gott, gegenüber 
unsträflich dastehen, damit er in der 18,13 unsträflich dastehen! 
Gemeinschaft mit Gott (YHWH) sein kann. |(MENG) 


Damit der Mensch in die Gemeinschaft mit Gott (YHWH) treten kann, muss der Mensch vor Gott (YHWH) heilig (Lev 11,44), 
sündlos (Lev 4-5) und gerecht (Dtn 6,25) dastehen, indem der Mensch das ganze Gesetz von Gott (YHWH) einhält (Dtn 8,1), 
um das Leben zu haben (Lev 18,5). Der Mensch muss also vor Gott (YHWH) unsträflich dastehen (Dtn 18,13). Doch wie 
kann der Mensch vor Gott (YHWH) unsträflich dastehen (Dtn 18,13), wenn der Mensch ein Sünder ist? Wie sollte ein 
unheiliger, sündiger und ungerechter Mensch plötzlich heilig, sündlos und gerecht werden? 


Aus sich heraus kann der Mensch weder 


Lukas 18,26-27 


Da sagten die Zuhörer: »Ja, wer kann dann gerettet 


heilig, sündlos noch gerecht werden. Aber (MENG) werden?« Jesus aber antwortete: »Was bei Menschen 
was dem Menschen unmöglich ist, das ist unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.« 

Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27). 

Denn Gott (YHWH) sendete Jesus, Lukas 9,55 [...] Der Menschensohn [Jesus] ist nicht gekommen, um 
um den Menschen zu erretten. (MENG) Menschenleben zu vernichten, sondern um sie zu retten. 


Aber wer ist Jesus, dass er den Menschen aus 
dieser hoffnungslosen Situation erretten kann? 


Wer ist Jesus? 


Jesus ist nach dem Fleisch der Menschensohn 
(Mt 9,6), weil er der Nachfahre von David ist. 


Römer 1,3 
(MENG) 


[...] Dieser [Jesus] ist nach dem Fleische aus Davids 
Samen hervorgegangen, [...] 


Jesus ist der Christus. 


Johannes 20,31 
(SLT) 


Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass 
Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr 
durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. 


Jesus Christus ist der Sohn Gottes, erwiesen 


Matthäus 16,16 


Simon Petrus gab ihm zur Antwort: »Du [Jesus] bist 


geworden (Joh 1,3). Dieses Wort war im 
Anfang, als Gott (YHWH) sprach und es 
wurde (Gen 1,3). Gleichzeitig ist dieses 
Wort der eine Gott (Joh 1,1), der 

alles erschaffen hat (Gen 1). 


nach dem Geist der da heiligt (Röm 1,4). (MENG) Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!« 

Jesus Christus und der Vater sind eins. Johannes 10,30 (LU12) | Ich [Jesus Christus] und der Vater sind eins. 

Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort | Johannes 1,1-14 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, 
Gottes (Joh 1,14). Durch dieses Wort ist alles |(MENG) und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei 


Gott. Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, 
und ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was 
geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war 
das Licht der Menschen. [...][...] Und das Wort wurde 
Fleisch und nahm seine Wohnung unter uns, [...] 


Jesus Christus ist der allerhöchste und 
lebendige Gott, der in Fleisch gefahren 
ist — also Mensch wurde. 


Johannes 20,28-29 
(MENG) 


Da antwortete ihm Thomas: »Mein Herr und mein 
Gott!« Jesus erwiderte ihm: »Weil du mich gesehen 
hast, bist du gläubig geworden. [...] 


Gott (YHWH) fuhr in Fleisch, indem er 
mithilfe des heiligen Geistes durch die 
Jungfrau Maria geboren wurde. 


Maria gebar Jesus Christus, welcher 
Gott in Fleisch ist (Joh 1,1-14). 


Dabei ist es zu beachten, dass Jesus Christus 

und der Vater nicht verschiedene Götter sind. 
Denn der Sohn und der Vater sind eins (Joh 10,30) 
und somit sind sie der eine Gott (YHWH). 


Lukas 1,30-35 
(MENG) 


Da sagte der Engel zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria, 
denn du hast Gnade bei Gott gefunden! Wisse wohl: du 
wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes,_ 
dem du den Namen Jesus geben sollst. [...][...] Da sagte 
Maria zu dem Engel: »Wie soll das möglich sein? Ich 
weiß doch von keinem Manne.« Da gab der Engel ihr 
zur Antwort: »Heiliger Geist wird über dich kommen 
und die Kraft des Höchsten dich überschatten; daher 
wird auch das Heilige, das (von dir) geboren werden 
soll, Gottes Sohn genannt werden. 


Jesus Christus ist also Gott in Fleisch (Joh 1,1-14). Doch wie kann der Mensch heilig, sündlos und gerecht werden, indem 
Gott (YHWH) in Fleisch fuhr? Wie kann also der Mensch durch Jesus Christus unsträflich (Dtn 18,13) vor Gott (YHWH) stehen? 
Schließlich ist der Mensch immer noch ein Sünder, der Bösartigkeiten verrichtet (Gen 6,5), weil er das Unrecht tut (1Joh 3,4). 


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Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Wer ein Sünder ist, der ist ein Knecht der 
Sünde. Und wer ein Knecht der Sünde ist, der 
ist nicht frei (Joh 8,34). 


Der Mensch kann meinen, dass er frei ist. 
Doch sobald er sündigt, ist er bereits ein 
Knecht der Sünde. Weil alle Menschen 
Sünder sind (1Kö 8,46), sind alle Menschen 
unter der Knechtschaft der Sünde. 


Johannes 8,31-34 
(MENG) 


Nun sagte Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden 
waren: »Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr in 
Wahrheit meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, 
und die Wahrheit wird euch frei machen.« Da entgegneten 
sie ihm: »Wir sind Abrahams Nachkommenschaft und 
haben noch niemals jemandem als Knechte gedient; wie 
kannst du da sagen: »Ihr werdet frei werden«?« Jesus 
antwortete ihnen: »Wahrlich, wahrlich ich sage euch: 
ein jeder, der Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. 


Wer erkennt, dass er ein Sünder ist; der erkennt 
also, dass er nicht frei ist. Aber wie wird der 
Mensch frei von der Knechtschaft der Sünde? 


Der Mensch wird frei von der Knechtschaft, 
wenn er von jemanden gelöst wird. Wer gelöst 
wird, der wird freigekauft (Lev 25,47-49). 


Levitikus 25,47-49 
(LU12) 


Wenn irgend ein Fremdling oder Gast bei dir zunimmt und 
dein Bruder neben ihm verarmt und sich dem Fremdling 
oder Gast bei dir oder jemand von seinem Stamm verkauft, 
so soll er nach seinem Verkaufen Recht haben, wieder 
frei zu werden, und es mag ihn jemand unter seinen 
Brüdern lösen, oder sein Vetter oder Vetters Sohn oder 
sonst sein nächster Blutsfreund seines Geschlechts; [...] 


Doch wer ist nun derjenige, der den Menschen 
aus der Knechtschaft der Sünde erlöst? Wer 
kauft also den Menschen frei? Der Löser 
(oder Käufer) des sündigen Menschen ist 
Gott (YHWH). Somit ist Gott (YHWH) 

der Erlöser des Menschen (Jes 43,14). 


Psalm 34,23 
(LU12) 


Der Herr erlöst die Seele seiner Knechte; und alle, die 
auf ihn trauen, werden keine Schuld haben. 


Jesaja 43,14 
(LU12) 


So spricht der Herr, euer Erlöser, [...] 


Aber womit hat Gott (YHWH) den 
sündigen Menschen gelöst (oder gekauft)? 


Gott (YHWH) löste (oder kaufte) 
den Menschen mit dem Blut von 
Christus (1Petr 1,18-19). 


1.Petrus 1,18-20 
(HFA) 


Denn ihr wisst ja, was es Gott gekostet hat, euch aus der 
Sklaverei der Sünde zu befreien, aus einem sinnlosen 
Leben, wie es schon eure Vorfahren geführt haben. Er hat 
euch losgekauft, aber nicht mit vergänglichem Silber oder 
Gold, sondern mit dem kostbaren Blut eines unschuldigen 
und fehlerlosen Lammes, das für uns geopfert wurde — dem 
Blut von Christus. Schon bevor Gott die Welt erschuf, 
hat er Christus zu diesem Opfer bestimmt. 


Somit hat Gott (YHWH) den Menschen mit 
dem Blut Christi aus der Knechtschaft der 
Sünde erlöst (freigekauft). 


1.Korinther 7,22 
(HFA) 


Wer als Sklave Christus gehört, der ist von ihm aus der 
Sklaverei der Sünde freigekauft worden. [...] 


Aber wie kann sich der Mensch überhaupt 
erlösen lassen (1Petr 1,18-20)? Der Mensch 
ist erlöst, wenn ihm seine Sünden durch 
Jesus Christus vergeben sind (Kol 1,14). 


Kolosser 1,13-14 
(MENG) 


Er [YHWH] hat uns ja aus der Gewalt der Finsternis 
gerettet und uns in das Reich des Sohnes seiner Liebe 
versetzt. In diesem [Jesus Christus] haben wir die 
Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden; 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) sieht es also vor, dass der Mensch mit dem Blut Christi aus der Knechtschaft der Sünde 
erlöst wird (1Petr 1,18-20). Aber wie wird der unheilige, sündige und ungerechte Mensch zu einem heiligen, sündlosen und 
gerechten Menschen, indem er sich von Gott (YHWH) erlösen lässt? Und wie wird der Mensch überhaupt erlöst? Der Mensch 
wird durch das Blut Christi erlöst (1Petr 1,18-20), wenn ihm seine Sünden vergeben werden (Kol 1,14). Aber wie werden die 
Sünden des Menschen vergeben, damit der Mensch erlöst wird? 


Wie werden die Sünden des Menschen getilgt? 


Der Mensch muss sündlos sein, um in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen zu können. Doch um sündlos zu werden, 
müssen dem Menschen seine Sünde vergeben werden, damit er erlöst ist (Kol 1,14). Der Mensch muss also von seinen Sünden 
befreit werden. Doch wie wird der Mensch frei von seinen Sünden? Denn alle Menschen sündigen von Jugend auf (Gen 8,21), 
weil ein bösartiges Gesetz im Fleisch der Menschen herrscht (Röm 7,23). Gibt es also eine Möglichkeit, dass die begangenen 


Sünden des Menschen getilgt werden? 


Der Mensch muss von seinen Sünden befreit 
werden. Denn die Sünde trennt den Menschen 
von Gott (YHWH), weil der Mensch in 

seiner Sünde nicht in der Gegenwart von 

Gott (YHWH) sein kann (Jes 59,2). 


Aber wie können die Sünden des 
Menschen getilgt werden, damit der 
Mensch in der Gegenwart von 

Gott (YHWH) sein kann? 


Jesaja 59,2-3 
(MENG) 


[...] eure Verschuldungen bilden eine Scheidewand 
zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden 
haben sein Angesicht vor euch verhüllt, so dass er nicht 
hört; denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure 
Finger mit Verschuldung; eure Lippen reden Lüge, und 
eure Zunge lässt Unwahrheit verlauten. 


Jesaja 64,5 
(MENG) 


So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich geworden 
und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind wie ein besudeltes 
Gewand; wir sind allesamt verwelkt wie Laub, und unsere 
Sünden haben uns mit sich fortgerissen wie der Wind; [...] 


Seite 19 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Früher mussten die Menschen verschiedenste 
Opfer darbringen, um von ihren Sünden befreit 
zu werden (Num 8,12). Um die Menschen von 
ihren Sünden zu befreien, wurden Priester 
eingesetzt (Num 15,28). Damit die Sünden der 
Menschen getilgt werden konnten, legten die 
Menschen beispielsweise ihre Hände auf die 
Priester (Num 8,10-12). Vermutlich wurden 
dabei die Sünden der Menschen auf die Priester 
gelegt, weil durch die Handauflegung Sünden 
übertragen werden können (Lev 16,21). 


Diese Priester legten anschließend die Sünden der 
Menschen auf lebendige Sündenträger (Lev 1,4), 
um Wiedergutmachung (Sühne), wegen den 
Sünden der Menschen, zu wirken (Lev 16,21-22). 


Levitikus 1,4 
(LUT) 


Und er lege seine Hand auf den Kopf des Brandopfers, 
damit es ihn wohlgefällig mache und für ihn Sühne schaffe. 


Levitikus 16,21-22 
(MENG) 


Aaron lege diesem Bock seine beiden Hände fest auf 
den Kopf, bekenne über ihm alle Verschuldungen der 
Israeliten und alle Übertretungen, die sie sich irgendwie 
haben zuschulden kommen lassen; er lege sie auf den 
Kopf des Bockes und lasse diesen durch einen 
bereitstehenden Mann in die Wüste fortschaffen. So soll 
der Bock alle ihre Verschuldungen auf sich nehmen [...] 


Numeri 8,10-12 
(MENG) 


Hierauf lass die Leviten vor den HERRN treten, und die 
Israeliten sollen ihre Hände fest auf die Leviten legen; 
[...][...]. Nachdem dann die Leviten ihre Hände fest auf 
den Kopf der Stiere gelegt haben, sollst du den einen Stier 
zum Sündopfer, den andern zum Brandopfer für den 
HERRN herrichten, um den Leviten Sühne zu erwirken. 


Es wurde auch viel Blut vergossen, während 
Wiedergutmachung (Sühne) erwirkt wurde. 


Levitikus 16,15 
(LUT) 


Danach soll er den Bock, das Sündopfer des Volks, 
schlachten und sein Blut hineinbringen [...] 


Weil die Menschen nach der erfolgten 
Sündentilgung wieder sündigten, waren sie 
erneut in der Sünde, wodurch sie immer und 
immer wieder Opfer zur Sündentilgung 
darbringen mussten (Lev 16,34). 


Levitikus 16,34 
(MENG) 


Dies soll für euch eine ewiggültige Verordnung sein, 
dass man den Israeliten einmal im Jahr Sühne für all 
ihre Sünden erwirken soll. 


Hebräer 10,11 
(HFA) 


Der Priester aber muss jeden Tag neu den Altardienst 
verrichten und Gott immer wieder Opfer darbringen. 
Dennoch können diese Opfer keinen Menschen für 
immer von seiner Schuld befreien. 


Somit konnte die damalige Opferung zur 
Sündentilgung dem Menschen kein 
beständiges Heil schaffen. 


Hebräer 7,11 
(MENG) 


Freilich, wenn eine Vollendung durch das levitische 
Priestertum möglich wäre -[...][...]-: welches Bedürfnis 
hätte dann noch vorgelegen, einen andersartigen Priester 
»nach der Ordnung Melchisedeks« einzusetzen [...][...]? 


Auch musste der Priester erst für seine 
eigenen Sünden opfern (Lev 16,6), bevor er 
für die Sünden der Menschen ein Opfer 
darbringen konnte (Hebr 7,27). 


Levitikus 16,6 
(MENG) 


Hierauf soll Aaron den jungen Stier, der zum Sündopfer 
für ihn selbst bestimmt ist, herzubringen und sich und 
seinem Hause Sühne erwirken. 


Hebräer 7,27 


[...] wie die Hohen Priester, zuerst für die eigenen Sünden 


kann (Hebr 7,11-28). Doch was für einen 
Priester benötigt der Mensch? Damals waren 
es levitische Priester, welche immer und 
immer wieder Opfer wegen den Sünden der 
Menschen darbrachten. Jedoch konnte die 
levitische Priesterordnung den Menschen kein 
beständiges Heil schaffen (Hebr 10,11). 


Doch welche Priesterordnung ist dann dazu im 
Stande, den Menschen ein beständiges Heil zu 
schaffen? In der Genesis ist von einem 
andersartigen Priester zu lesen. Dieser anders- 
artige Priester ist Melchisedek (Gen 14,18). 


Im Hebräerbrief wird beschrieben, dass sich 
die Priesterordnung dieses Melchisedek 
von der Priesterordnung der Leviten 
unterscheidet (Hebr 7,11). 


Wird somit ein andersartiger Priester nach der 
Ordnung Melchisedeks benötigt, um 

den Menschen beständiges Heil zu schaffen? 
Wer könnte dieser andersartige Priester 

nach der Ordnung Melchisedeks sein? 


(ELB) Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; [...] 
Der Mensch kann also eine ewige Genesis 14,18 Melchisedek aber, der König von Salem, [...][...]; 
Sündentilgung nicht wirken (Hebr 10,11). (MENG) er war aber ein Priester des höchsten Gottes. 
Daher benötigt der Mensch einen andersartigen | Psalm 110,4 Geschworen hat der HERR und wird sich’s nicht leid 
Priester, der ihm ewiges Heil verschaffen (MENG) sein lassen: »Du sollst ein Priester in Ewigkeit sein 


nach der Weise Melchisedeks.« (1.Mose 14,18-20) 


Hebräer 7,11-28 
(MENG) 


[...], wenn eine Vollendung durch das levitische Priestertum 
möglich wäre -[...][...]-: welches Bedürfnis hätte dann 
noch vorgelegen, einen andersartigen Priester »nach der 
Ordnung Melchisedeks« einzusetzen und ihn nicht 
(einfach) »nach der Ordnung Aarons« zu benennen? Denn 
mit einer Änderung des Priestertums tritt mit Notwendigkeit 
auch eine Änderung des Gesetzes ein [...][...] Und vollends 
klar liegt die Sache dadurch, dass ein andersartiger Priester,_ 
der dem Melchisedek ähnlich ist, eingesetzt wird, der es 
nicht nach der Bestimmung eines an leibliche Abstammung 
bindenden Gebotes geworden ist, sondern nach der Kraft 
unzerstörbaren Lebens. Denn ihm wird bezeugt (Ps 110,4): 
»Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung 
Melchisedeks.« Damit tritt einerseits zwar die 
Aufhebung eines bis dahin gültigen Gebotes ein, weil 
es sich unwirksam und unbrauchbar erwiesen hatte — 
das (mosaische) Gesetz hat ja auch wirklich keine 
Vollendung zustande gebracht —, andrerseits (tritt dadurch) 
aber auch die Herbeiführung einer besseren Hoffnung (ein), 
mittels derer wir Gott (wirklich) nahen können. [...] 


Seite 20 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Diesen andersartigen Priester stellte 

Gott (YHWH), indem er selbst in Fleisch 
fuhr (Joh 1,1-14) und sich für den priesterlichen 
Dienst bereitstellte. Somit ist dieser andersartige 
Priester nach der Ordnung Melchisedeks kein 
anderer als Jesus Christus (Hebr 7,17). Doch 
was macht Jesus Christus als Hohepriester so 
besonders? Zum einen ist er ein ewiger 
Hohepriester, der niemals aus seinem Amt 
ausscheidet (Hebr 7,24). Dagegen starben die 
levitischen Hohepriester irgendwann (Hebr 7,23). 
Zum anderen ist Jesus Christus ein 
Hohepriester, der dem Menschen ewiges 

Heil verschafft (Hebr 9,12). Die levitischen 
Priester waren dazu nicht im Stande. 


Doch neben dem andersartigen Priester, 
benötigt der Mensch noch einen andersartigen 
Sündenträger. Denn der Mensch benötigt 
einen ewigen Sündenträger, der die vergangenen, 
gegenwärtigen und zukünftigen Sünden der 
Menschen auf ewig tilgt (Hebr 10,11-18). 


Diesen ewigen Sündenträger stellte Gott (YHWH), 
indem er selbst in Fleisch fuhr (Joh 1,1-14). 
Dieser ewige Sündenträger ist also Jesus 
Christus. Deswegen wird auch Jesus Christus 
als Lamm Gottes bezeichnet (Joh 1,29). Denn 
er ist das Opferlamm (Ex 12,3-13), welches 
wegen den Sünden der Menschen (Jes 53,8) 
zur Schlachtbank geführt wurde (Jes 53,7). 


Und auf welche Schlachtbank wurde Jesus 
Christus geführt? Seine Schlachtbank war das 
Marterholz. Bei diesem Holz handelt es sich 
um das Kreuz, an das Jesus lebendig geschlagen 
wurde (Mt 27 /Mk 15/ Lk 23/ Joh 19). 


Und warum wurde Jesus an das Kreuz geschla- 
gen? Wegen den Sünden der Menschen (Jes 53,8). 
Denn Jesus Christus ist das Opferlamm 
Gottes (Joh 1,29), welches freiwillig sein 
Leben gab (Joh 15,13), damit die Sünden der 
Menschen getilgt werden (1Petr 2,24). Somit 
ließ sich Gott (YHWH) als Jesus Christus mit 
allen Sünden der Menschen beladen (Jes 53,6). 
Denn solch ein Opfer ist notwendig, um die 
Sünden der Menschen zu tilgen (Levitikus). 


Doch in welcher Weise unterscheidet sich das 
Opferlamm Gottes von den Opfern der Leviten? 
Das Lamm Gottes ist ein einmaliges Opfer, 
welches die vergangenen, gegenwärtigen und 
zukünftigen Sünden auf ewig tilgt (Hebr 10,14). 
Dagegen konnten die Opfer der Leviten nur eine 
unbeständige Sündentilgung wirken (Hebr 10,11). 
Auch ist das Lamm Gottes selber der Hohe- 
priester. Jesus ist also der Hohepriester, der 
sich selbst als Opfer darbrachte (Hebr 7,27). 
Wegen diesem Opfer, werden die Sünden der 
gläubigen Menschen auf ewig getilgt (1Petr 2,24). 


Dadurch verschwindet auch die Scheidewand, 
welche den Menschen von Gott (YHWH) 
trennt (Mt 27,51 / Mk 15,38 / Lk 23,45). Und 
diese Scheidewand ist die Sünde (Jes 59,2). 


Hebräer 7,15-17 
(HFA) 


Schickt Gott also einen anderen Priester, einen vom 
Rang Melchisedeks, zu uns, dann wird ganz klar, dass 
er damit eine besondere Absicht verfolgt. Denn 
Christus ist nicht aufgrund menschlicher 
Verordnungen und Gesetze Hoherpriester geworden, 
sondern weil in ihm unzerstörbares, ewiges Leben ist. 
So heißt es ja von Christus: »In alle Ewigkeit sollst du 
ein Priester sein, so wie es Melchisedek war.« 


Hebräer 9,11-14 
(MENG) 


Jesaja 53,4-5 


Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der 
zukünftigen Güter kam, durch das größere und 
vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, 
d.h. nicht dieser erschaffenen Welt angehört, auch nicht 
mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, sondern 
mittels seines eigenen Blutes ein für allemal in das 
(himmlische) Heiligtum eingetreten und hat eine 
ewiggültige Erlösung ausfindig gemacht. Denn wenn 
schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche 
einer Kuh, mit der man die Verunreinigten besprengt, 
Heiligung zu leiblicher Reinheit bewirkt, um wieviel 
mehr wird das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich 
selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, [...] 


[...] unsere Krankheiten waren es, die er getragen hat, 


(MENG) und unsere Schmerzen hatte er sich aufgeladen, [...][...]. 
Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen. 
willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen: 
die Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und 
durch seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden. 

Jesaja 53,6 [...] der HERR aber hat unser aller 

(MENG) Schuld auf ihn fallen lassen. 

Jesaja 53,8-9 [...] Wegen der Verschuldung meines Volkes hat die 

(MENG) Strafe ihn getroffen. Und man wies ihm sein Grab bei 


Frevlern an und bei Missetätern seine Gruft, wiewohl er 
keine Gewalttat verübt hatte und kein Betrug in seinem 
Munde gewesen war. 


Jesaja 53,10 


Doch dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit Krankheit zu 


(MENG) zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne einsetzen wird, [...] 
Jesaja 53,11 Infolge seiner Seelenqual wird er (Frucht erwachsen) 
(MENG) sehen und satt werden; durch seine Erkenntnis wird als 


Gerechter mein Knecht den Vielen zur Gerechtigkeit 
verhelfen, indem er ihre Verschuldungen auf sich lädt. 


Johannes 1,29 


Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen; 


(MENG) da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der 
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7) 

Römer 4,25 [...] ihn [Jesus Christus], der um unserer Übertretungen 

(MENG) willen in den Tod gegeben (Jes 53,4-5) und um unserer 


Rechtfertigung willen auferweckt worden ist. 


1.Petrus 2,24 
(MENG) 


Er [Jesus Christus] hat unsere Sünden selber mit seinem 
Leibe an das (Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von 
den Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten: 
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5). 


Hebräer 10,11-18 
(MENG) 


Und jeder Priester zwar steht Tag für Tag da, indem er 
seinen Dienst verrichtet und immer wieder dieselben 
Opfer darbringt, die doch nimmermehr imstande sind, 
Sünden wegzuschaffen; [...][...] Denn durch eine 
einzige Darbringung (V.10) hat er [Jesus Christus] die,_ 
welche sich (von ihm) heiligen lassen (wollen), für 
immer ans Ziel gebracht. [...][...] Wo diese aber 
Vergebung gefunden haben, da ist keine Darbringung 
(V.10) für Sünde mehr erforderlich. 


Seite 21 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Aber warum erbrachte Jesus Christus dieses 
Opfer zur ewigen Sündentilgung der 
Menschen? 


Dieses Opfer erbrachte Jesus Christus, weil er 
der eine Gott in Fleisch ist (Joh 1,1-4). Und 
dieser Gott (YHWH) liebt die Menschen, 
auch wenn sie in der Sünde sind (Röm 5,8). 
Weil Gott (YHWH) die sündigen Menschen 
liebt, aber die Sünde hasst, gab er seinen 
Sohn (Joh 3,16), um die trennende Sünde zu 
tilgen. Und weil der Sohn Gottes selber Gott 
ist (Joh 1,1-14), opferte sich Gott (YHWH) aus 
größter Liebe zu den Menschen (Joh 3,16). 


Aber wie werden die Sünden der Menschen 
durch Jesus Christus getilgt? 


Dr. Martin Luther erklärt, dass die Sünden in 
Jesus Christus verschlungen werden, sobald 
Christus und die Menschenseele durch den 
Glauben an Jesus Christus ein Leib werden. 


Doch warum kann Jesus Christus die Sünden 
in sich verschlingen? 


Johannes 3,16 
(MENG) 


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er 
seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat, 

damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, 
sondern ewiges Leben haben. 


Johannes 15,13-15 
(MENG) 


Größere Liebe kann niemand haben als die, dass er 
sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine 
Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne 
euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht hat keine 
Einsicht in das Tun seines Herrn; vielmehr habe ich 
euch Freunde genannt, weil ich euch alles kundgetan 
habe, was ich von meinem Vater gehört habe. 


Römer 5,8 
(MENG) 


Dr. Martin Luther: 
Von Der Freiheit 
eines Christen- 
menschen 


Erschien: 1520 
Ausführung: 1888 


Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass 
Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 


Nicht allein gibt der Glaube so viel, dass die Seele dem 
göttlichen Wort gleich wird, aller Gnaden voll, frei und 
selig, sondern vereinigt auch die Seele mit Christo, wie 
eine Braut mit ihrem Bräutigam. Aus welcher Ehe folget, 
wie St. Paulus sagt, dass Christus und die Seele ein Leib 
werden; [...][...] dieweil Christus ist Gott und Mensch, 
welcher noch nie gesündigt hat und dessen Frömmigkeit 
unüberwindlich, ewig und allmächtig ist, dieweil er denn 
der gläubigen Seele Sünde durch ihren Brautring, das ist 
der Glaube, sich selbst zu eigen macht und nicht anders 
tut, als hätte er sie getan, so müssen die Sünden in ihm 
verschlungen und ersäuft werden. Denn seine 
unüberwindliche Gerechtigkeit ist allen Sünden zu stark. 


Vermutlich kann Jesus Christus die Sünden 

in sich verschlingen, weil er Gott in Fleisch 
ist (Joh 1,1-14) und mit unseren Sünden stetig 
beladen wird (Jes 53,6). 


Doch was geschieht, wenn Jesus Christus mit 
den Sünden der Menschen beladen wurde? 


Wenn die Sünden auf Jesus Christus 

liegen (Jes 53,6), dann werden die Sünden 
getilgt (1Petr 2,24). Wenn die Sünden getilgt 
werden, dann ist Jesus Christus auch derjenige, 
der dem Tod ein Ende macht. Denn durch die 
Sünde kam der Tod in die Welt (Röm 5,12) 
und somit endet der Tod, wenn Jesus Christus 
die Sünden des Menschen tilgt (1Petr 2,24). 


Kommt somit das verschlingen des 

Todes (Jes 25,8) dem verschlingen der Sünde 
gleich? Aber wie verschlingt Jesus Christus 
die Sünde? 


Jesaja 25,8 (LU12) 


Er wird den Tod verschlingen ewiglich; [...] 


Jesaja 53,6 [...] der HERR aber hat unser aller 

(MENG) Schuld auf ihn fallen lassen. 

Hosea 13,14 Aber ich will sie erlösen aus der Hölle und vom Tod 

(LU12) erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Hölle, ich will 
dir eine Pestilenz sein. 

Römer 5,12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die 

(MENG) Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist 
der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie 
alle gesündigt haben. 

1.Korinther 15,54-56 | Wenn aber dieser vergängliche Leib die 

(MENG) Unvergänglichkeit angezogen hat und dieser sterbliche 


Leib die Unsterblichkeit, dann wird sich das Wort 
erfüllen, das geschrieben steht (Jes 25,8; Hos 13,14): 
»Verschlungen ist der Tod in Sieg: Tod, wo ist dein 
Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des 
Todes ist aber die Sünde, und die Kraft der 

Sünde liegt im Gesetz. 


1. Johannes 3,4 
(LU12) 


Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist 
das Unrecht. 


Wenn also Jesus Christus mit den Sünden der 
Menschen beladen wird (Jes 53,6), dann 
müsste Jesus Christus die Sünden der 
Menschen in sich verschlingen, weil er Gott 
in Fleisch ist (Joh 1,1-14) und Gott (YHWH) 
das Sündige verschlingt (Ex 33,3). 

Denn Gott (YHWH) verschlingt alles Unreine 
und Sündige (Ex 30,20). 


Deswegen kann kein Mensch, der in seiner Sünde 
ist, in Gottes Gegenwart bestehen (Ex 33,20). 
Schließlich würde Gott (YHWH) den Menschen 
in seiner Sünde verschlingen (Ex 33,3). 


Exodus 30,20-21 


[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen, 


(MENG) sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht 
sterben, [...][...] Da sollen sie sich dann ihre Hände 
und Füße waschen, damit sie nicht sterben; [...] 

Exodus 33,3 Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte 

(MENG) hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_ 


müsste dich sonst unterwegs vertilgen.« 


Exodus 33,20 
(LU12) 


[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen; 
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 


Seite 22 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Als Jesus Christus an das Kreuz geschlagen 
wurde, vergoss er auch sein Blut (Joh 19,33-34) 
für uns Menschen, damit wir erlöst und unsere 
Übertretungen vergeben werden (Eph 1,7). 


Aber warum musste Jesus Christus 
sein Blut vergießen? 


Johannes 19,33-34 
(MENG) 


Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er bereits 
tot war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern 
einer von den Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die 
Seite; da floss sogleich Blut und Wasser heraus. 


Epheser 1,7 
(MENG) 


In diesem [Jesus Christus] haben wir die Erlösung_ 
durch sein Blut, nämlich die Vergebung unserer 
Übertretungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, [...] 


Jesus Christus vergoss sein Blut, weil ohne 


Hebräer 9,22 


[...] überhaupt wird beinahe alles nach dem Gesetz mit Blut 


dann ist Leben für Leben zu geben (Ex 21,23). 


Vermutlich ist ein Schaden mit Blut auszu- 


Genesis 9,3-4 


Blutvergießen keine Vergebung geschieht. (MENG) gereinigt, und ohne Blutvergießen erfolgt keine Vergebung. 
Denn wenn ein Schaden entsteht, für den Exodus 21,23-25 Wenn aber ein bleibender Leibesschaden entsteht, so 
Wiedergutmachung (Sühne) zu leisten ist, (MENG) sollst du geben: Leben um Leben, Auge um Auge, 


Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal 
um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme! 


[...] Nur dürft ihr das Fleisch nicht essen, während sein 


Menschen Wiedergutmachung (Sühne) wirkt. 


gleichen, weil das Blut das Leben ist (Gen 9,4). |(SLT) Leben, sein Blut, noch in ihm ist! 
Somit gab Jesus Christus sein Blut (oder auch | Levitikus 17,11 Denn das Leben des Leibes liegt im Blut, und ich habe 
sein Leben), weil das Blut für die Sünden der |(MENG) es euch für den Altar bestimmt, damit ihr euch dadurch 


Sühne für eure Sünden erwirkt; denn das Blut ist es,_ 
das Sühne durch das in ihm enthaltene Leben bewirkt. 


Dabei ist es zu beachten; dass das Blut von 
Jesus Christus kein gewöhnliches Blut ist. 
Denn das Blut von Jesus Christus ist so kostbar, 
dass es alle gläubigen Menschen erlöst (Eph 1,7). 


Aber warum ist das Blut von Jesus Christus 
so kostbar? Weil Jesus Christus der einzige 
und lebendige Gott ist (Joh 1,1-14), der sich aus 
Liebe zu den sündigen Menschen (Röm 5,8) 
geopfert hat (Joh 3,16). 


Somit ist Jesus Christus für den Menschen 
der ewige Sündenträger (Jes 53,6), der den 
Menschen von allen Sünde befreit (1Joh 1,7). 


Zugleich ist Jesus Christus für den Menschen 
ein ewiger Hohepriester, der dem Menschen 
ewiges Heil verschafft (Hebr 9,11-14). 


Weil Jesus Christus der Erlöser, der 
Sündenträger und der Hohepriester zugleich 
ist, ist der Mensch durch Jesus Christus auf 
ewig erlöst (Hebräer 9,12). 


Aber wie kann nun der Mensch die 
Vergebung der Sünden annehmen, 
um erlöst zu werden (Kol 1,14)? 


1.Petrus 1,18-19 
(MENG) 


[...] ihr wisst ja, dass ihr von eurem eitlen Wandel, den 
ihr von den Vätern her überkommen hattet, nicht mit 
vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft 
worden seid, sondern mit dem kostbaren Blute Christi 
als eines fehllosen und unbefleckten Lammes. 


Hebräer 9,13-14 
(MENG) 


1.Johannes 1,7 
(MENG) 


Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die 
Asche einer Kuh, mit der man die Verunreinigten besprengt, 
Heiligung zu leiblicher Reinheit bewirkt, um wieviel 
mehr wird das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich 
selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, [...] 


Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so 
haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut 
seines Sohnes Jesus macht uns von aller Sünde rein. 


Hebräer 7,15 
(MENG) 


[...] Und vollends klar liegt die Sache dadurch, dass ein. 
andersartiger Priester, der dem Melchisedek ähnlich 
ist, eingesetzt wird, [...] 


Hebräer 9,11-12 
(MENG) 


Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der 
zukünftigen Güter kam, durch das größere und 
vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, 
d.h. nicht dieser erschaffenen Welt angehört, auch 
nicht mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, 
sondern mittels seines eigenen Blutes ein für allemal 
in das (himmlische) Heiligtum eingetreten und 

hat eine ewiggültige Erlösung ausfindig gemacht. 


Hebräer 10,14-18 


Denn durch eine einzige Darbringung (V.10) hat er 


erlöst (Kol 1,14). 


(MENG) die, welche sich (von ihm) heiligen lassen (wollen), für 
immer ans Ziel gebracht. [...][...| Wo diese aber 
Vergebung gefunden haben, da ist keine Darbringung 
(V.10) für Sünde mehr erforderlich. 
Wenn der Mensch an Jesus Christus glaubt, |Apostelgeschichte | Ihr kennt das Wort, das er an die Kinder Israel hat ergehen 
dann werden die Sünden des Menschen 10,36-43 lassen, indem er ihnen (die Heilsbotschaft vom) Frieden 
vergeben (Apg 10,43) und der Mensch ist (MENG) durch Jesus Christus verkündigen ließ: dieser ist der Herr 


über alle. [...][...] Für diesen legen alle Propheten das 
Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung_ 
der Sünden durch seinen Namen empfängt.« 


Also allein durch den Glauben an Jesus Christus werden dem Menschen seine Sünden vergeben (Apg 10,43). Wenn dem Menschen 
seine Sünden vergeben wurden, dann ist der Mensch aus der Knechtschaft der Sünde (Joh 8,34) erlöst (1Petr 1,18-20). Dann kann 
der Mensch Gott (YHWH) nahen, weil der Mensch durch den Glauben an Jesus Christus sündlos geworden ist (1Petr 2,24). 


Seite 23 — ewige-bildung.de 


Wie kann der Mensch das Gesetz Gottes halten? 


Der Mensch ist die Seele (Gen 2,7). Diese Menschenseele ist im Menschenleib. Der Menschenleib ist Fleisch und die 
Menschenseele ist kein Fleisch. Trotzdem beeinflusst das Fleisch das Fühlen, Denken und Handeln des Menschen, weil im 
Fleisch ein bösartiges Gesetz herrscht (Röm 7,23). Deswegen wird der Mensch permanent zum Sündigen gedrängt. 


Auch wenn der Mensch durch den Glauben 
an Jesus Christus erlöst ist (Apg 10,43), 
dürfte immer noch dieses bösartiges Gesetz 
im Menschenleib wirken (Röm 7,23), 
wodurch der Mensch zum Sündigen 
gedrängt wird (Röm 7,25). 


Auch wenn der Mensch erlöst ist, muss 
immer noch das ganze Gesetz Gottes gehalten 
werden (Dtn 8,1), damit der Mensch gerecht 
wird (Dtn 6,25) und das Leben hat (Lev 18,5). 


Aber wie kann der Mensch das Gesetz Gottes 
halten, wenn in seinem Fleisch ein bösartiges 
Gesetz herrscht, welches gegen das Gesetz 
Gottes streitet (Röm 7,23)? 


Römer 7,14-17 
(MENG) 


Wir wissen ja, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin 
von fleischlicher Art (und dadurch) unter die (Gewalt der) 
Sünde verkauft. Ja, mein ganzes "Tun ist mir unbegreiflich; 
denn ich vollbringe nicht das, was ich will, sondern tue das, 
was ich hasse. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so 
erkenne ich durch die innere Zustimmung zum Gesetz 
an, dass dieses gut sei. Jetzt aber bin nicht mehr ich der, 
welcher es vollbringt, sondern die in mir wohnende Sünde. 


Römer 7,22-23 


Denn nach meinem inneren Menschen stimme ich dem 


(MENG) göttlichen Gesetz freudig zu, nehme aber in meinen 
Gliedern ein andersartiges Gesetz wahr, das dem Gesetz 
meiner Vernunft widerstreitet und mich gefangennimmt 
unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern wirkt. 

Römer 7,25 [...] So diene ich nun mit dem Verstand dem Gesetz 

(LUT) Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde. 


Die Situation scheint aussichtslos zu sein, wenn der Mensch das Gesetz Gottes halten soll, aber das Fleisch des Menschen dem Gesetz 
Gottes widerstrebt (Röm 7,23). Denn wenn der Mensch nur ein einziges Mal seinem Fleisch nachgibt und die Werke des Fleisches 


verrichtet (Gal 5,19-21), dann hat er sich bereits am ganzen Gesetz Gotte 


s vergangen (Jak 2,10). Weil Gott (YHWH) die schwächen 


des menschlichen Fleisches kennt, eröffnete Gott (YHWH) den folgenden Weg, damit der Mensch das Gesetz Gottes halten kann: 


Gott (YHWH) gab den Menschen sein Gesetz. 


siehe 


Exodus bis Deuteronomium 


Dieses Gesetz ist für Sünder (1Tim 1,9). 


Somit ist das Gesetz Gottes nicht 
für die Gerechten (1Tim 1,8-9). 


Also müssen nur die Sünder das 
Gesetz Gottes beachten. 


1.Timotheus 1,8-10 
(MENG) 


Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es 
richtig anwendet, nämlich in der Erkenntnis, dass für 
einen Gerechten das Gesetz überhaupt nicht da ist, 
sondern für Gesetzlose und Unbotmäßige, für Gottlose 
und Sünder, für Unfromme und solche, denen nichts 
heilig ist, für Menschen, die sich an Vater und Mutter 
vergreifen, für Mörder, Unzüchtige, Knabenschänder, 
Menschenverkäufer, Lügner, Meineidige und was sonst 
noch in Widerspruch mit der gesunden Lehre steht, [...] 


Zu den Sündern gehören alle Menschen, die 
Unrecht tun und dadurch nicht in das Reich 

Gottes eingehen können (1Kor 6,9), weil sie 
durch die Sünde von Gott (YHWH) getrennt 
sind (Jes 59,2). 


1.Korinther 6,9-10 
(MENG) 


Wisst ihr nicht, dass keiner, der Unrecht tut, das Reich 
Gottes erben wird? Irret euch nicht! Weder Unzüchtige 
noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lüstlinge 
und Knabenschänder, weder Diebe noch Betrüger, auch 
keine Trunkenbolde, keine Verleumder und Räuber 
werden das Reich Gottes erben. 


Weil jedoch alle Menschen 
sündigen (1Kö 8,46), gibt es nicht einen 
einzigen gerechten Menschen (Röm 3,10). 


Somit sind alle Menschen Sünder, weil im 
Fleisch aller Menschen ein bösartiges 
Gesetz (Röm 7,23) herrscht. 


Dieses bösartige Gesetz (Röm 7,23) 

herrscht im Fleisch des Menschen von Jugend 
auf (Gen 8,21), weil das sündige Wesen des 
Menschen vererbbar ist (Ps 51,7). 


Somit neigt jeder Mensch zu 
Bösartigkeiten (Gen 6,5). Deswegen 
richtet sich das Gesetz Gottes an alle 
Menschen — ohne Ausnahme (1Tim 1,9)! 


1.Könige 8,46 (LU12) | [...] es ist kein Mensch, der nicht sündigt [...] 

Psalm 14,3 Doch alle sind sie abgefallen, insgesamt entartet; da ist 
(MENG) keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Röm 3,10-12). 
Römer 3,10-19 [...] wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen 
(MENG) Gerechten, auch nicht einen; [...][...] »Ein offenes 


Grab ist ihre Kehle, mit ihren Zungen reden sie Trug.« 
(Ps 5,10) »Otterngift ist unter ihren Lippen.« (Ps 140,4) 
»Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.« (Ps 10,7) 
[...][...] Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es 
ausspricht, denen vorhält, die unter dem Gesetz sind; [...] 


Römer 7,18-23 
(MENG) 


[...] in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes; [...][...] 
denn ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern 
vollbringe das Böse, das ich nicht tun will. [...][...] 
Denn nach meinem inneren Menschen stimme ich dem 
göttlichen Gesetz freudig zu, nehme aber in meinen 
Gliedern ein andersartiges Gesetz wahr, das dem Gesetz 
meiner Vernunft widerstreitet und mich gefangennimmt 
unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern wirkt. 


Seite 24 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Aber warum richtet sich das Gesetz Gottes 
an Sünder (1Tim 1,9)? 


Dass Gesetz Gottes richtet sich an Sünder, 
weil dieses Gesetz aufzeigt, was gesund 
und ungesund ist, was richtig und falsch ist, 
was gut und böse ist (Mi 6,8). 


Den Sündern soll also durch das Gesetz 
aufgezeigt werden, was gut und böse ist. 
Dadurch sollen die Sünder erkennen, was ein 
gesundes Fühlen, ein richtiges Denken und 
ein gutes Handeln ist (Hebr 5,14). Wenn die 
Sünder das verstanden haben, können sie ihr 
eigenes Fühlen, Denken und Handeln auf die 
Richtigkeit überprüfen. 


Somit sollen die Sünder durch das Gesetz 
Gottes erkennen; was Sünde ist und dass sie 
die Sünde tun (Röm 7,7). Der Sünder muss 
also begreifen, dass er ein Sünder ist. Denn es 
ist gar nicht so einfach zu erkennen, dass man 
Fehler gemacht hat und deswegen 

ein Sünder ist. 


Micha 6,8 Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was 

(MENG) fordert der HERR anderes von dir, als Gerechtigkeit zu 
üben und dich der Liebe zu befleißigen und demütig zu 
wandeln mit deinem Gott? 

Römer 7,7 Was folgt nun daraus? Ist das Gesetz (selbst) Sünde? 

(MENG) Nimmermehr! Aber ich hätte die Sünde nicht 


kennengelernt außer durch das Gesetz; denn ich hätte 
auch von der bösen Lust nichts gewusst, wenn das 
Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Lass dich 
nicht gelüsten!« 


1.Timotheus 1,8 


Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es 


(MENG) richtig anwendet, [...] 
Hebräer 5,12-14 Denn während ihr nach (der Länge) der Zeit schon 
(MENG) Lehrer sein müsstet, bedürft ihr umgekehrt noch der 


Belehrung in den Anfangsgründen der göttlichen 
Offenbarungsworte und seid dahin gekommen, dass ihr 
Milch statt fester Nahrung nötig habt. Denn jeder, der 
noch auf Milch angewiesen ist, versteht sich noch nicht 
auf das Wort der Gerechtigkeit; er ist eben noch ein 
unmündiges Kind. Für Gereifte dagegen ist die feste 
Nahrung da, nämlich für die, welche infolge ihrer 
Gewöhnung geübte Sinne besitzen, so dass sie das Gute 
und das Schlechte zu unterscheiden vermögen. 


Somit scheint es das Gesetz Gottes, wegen 
den Übertretungen und Sünden der 
Menschen, zu geben (Gal 3,19) — damit die 
Menschen erkennen, was gesund und 
ungesund, richtig und falsch, gut und böse ist. 


Denn wenn die Menschen nicht erkennen, 
was gut und böse ist, dann verursachen die 
Menschen katastrophale Zustände. Was für 
ein Zustand, wegen den Übertretungen und 
Sünden der Menschen, entstehen kann, das 
thematisiert Dr. Martin Luther im großen 
Katechismus, indem er die Widersprüchlichkeit 
des sündigen Menschen aufzeigt. So kann 
beispielsweise der sündige Mensch den 
Zustand der Not erkennen, von dem er 
umgeben ist. Jedoch kann der sündige 
Mensch nicht erkennen, dass auch er ein 
Verursacher von diesem Notzustand ist. 


Der Mensch ist also ein Sünder, der Unheil 
anrichtet und für Notzustände sorgt, und ist 
deswegen von Gott (YHWH) getrennt, weil 
die Sünde von Gott (YHWH) trennt (Jes 59,2). 


Was soll der Mensch nun machen? Um den 
Konsequenzen der Übertretung und Sünde zu 
entgehen, sollte er das Gesetz Gottes beachten. 


Galater 3,19 


Warum gibt es dann das Gesetz? Wegen der 


(EU) Übertretungen wurde es hinzugefügt, [...] 

Galater 3,19 Was aber soll dann überhaupt das Gesetz? Gott hat es 

(HFA) zusätzlich gegeben, damit wir das Ausmaß unserer 
Sünden erkennen. [...] 

Dr. Martin Luther: | Warum meinest du, dass jetzt die Welt so voll Untreue, 

Großer Katechismus | Schande, Jammer und Mord ist, denn dass jedermann 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


sein eigener Herr und Kaiser frei will sein, auf niemand 
nichts geben, und alles tun, was ihn gelüstet? Darum 
strafet Gott einen Buben mit dem anderen, dass, wo du 
deinen Herrn betrügst oder verachtest, ein anderer 
komme, der dir wieder also mitfahre, ja dass du in 
deinem Haus von Weib, Kind oder Gesinde zehnmal 
mehr leiden müssest. 


Wir fühlen unser Unglück wohl, murren und klagen 
über Untreue, Gewalt und Unrecht; wollen aber nicht 
sehen, dass wir selbst Buben sind, die Strafe redlich 
verdient haben, und nicht davon besser werden; wir 
sollen keine Gnade und Glück haben, darum haben wir 
billig eitel Unglück, ohne alle Barmherzigkeit. 


Denn das Gesetz Gottes zeigt auf, was der 
sündige Mensch erfüllen muss, um vor 
Gott (YHWH) gerecht dazustehen. 


Wer jedoch unter einem Gesetz steht, muss 
auch in ein Gericht, wenn er das Gesetz nicht 
hält. Genauso verhält es sich mit dem Gesetz 
von Gott (YHWH). Wer unter Gottes Gesetz 
steht, der kommt auch in das Gericht von 
Gott (YHWH), wenn er Gottes Gesetz nicht hält. 


Römer 2,13 
(MENG) 


Esra 7,26 
(MENG) 


[...] denn nicht die Hörer des Gesetzes sind vor Gott 
gerecht, sondern (nur) die Täter des Gesetzes werden 
gerechtfertigt werden. 


Jeder aber, der dem Gesetz deines Gottes und dem 
Gesetz des Königs nicht nachkommt, gegen den soll 
gerichtlich mit Strenge vorgegangen werden, es sei mit 
Todesstrafe oder Verbannung, mit Geldbuße oder 
Gefängnis! 


Seite 25 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Aber was passiert, wenn der Mensch das 
Gesetz Gottes nicht hält? 


Wer das Gesetz von Gott (YHWH) nicht hält 
muss sterben (Num 15,31). Denn nach dem 
Gesetz Gottes verdient der Mensch den Tod, 
wenn er das Gesetz bricht (Dtn 17,2-6) und 
sündigt (Hes 18,20). 


Beispielsweise verdient der Mensch den Tod, 
wenn der Mensch die Sünde der untreue 
verübt (2Tim 3,3), von Gott (YHWH) abfällt 
und anderen Göttern dient (Dtn 17,2-6). 


Beispiele für Todesstrafe bei Gesetzesbruch: 
Exodus 21,12-29 / Ex 22,17-19 / Ex 31,12-17 


Levitikus 20 / Lev 24,15-22 
Numeri 15,30-31 / Num 35,16-20 


Deuteronomium 13,6 / Dtn 17,6-12 / 
Dtn 18,20 / Dtn 22,22-25 / Dtn 24,7 


Numeri 15,31 


[...] er hat das Wort des HERRN verachtet und sein 


(MENG) Gebot übertreten; ein solcher Mensch soll ohne 
Gnade ausgerottet werden: [...] 
Deuteronomium Wenn in deiner Mitte, in einem deiner Wohnorte, die 
17,2-6 der HERR, dein Gott, dir geben wird, ein Mann oder 
(MENG) eine Frau sich findet, die das tun, was dem HERRN, 
deinem Gott, missfällt, indem sie seinen Bund übertreten, 
[...][...] Auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin 
soll ein solcher, der sterben muss, den Tod erleiden; [...] 
Hesekiel 18,20 (LU12) | Denn welche Seele sündigt, die soll sterben. [...] 
Römer 1,29-32 [...] sie sind erfüllt mit jeglicher Ungerechtigkeit, 
(MENG) Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll von Neid, 


Mordlust, Streitsucht, Arglist und Niedertracht; sie sind 
Ohrenbläser, Verleumder, Gottesfeinde, gewalttätige 
und hoffärtige Leute, Prahler, erfinderisch im Bösen, 
ungehorsam gegen die Eltern, unverständig, treulos, 
ohne Liebe und Erbarmen; sie kennen zwar die göttliche 
Rechtsordnung genau, dass, wer derartiges verübt, den 
Tod verdient, tun es aber trotzdem nicht nur selbst, sondern 
spenden auch noch denen Beifall, die solche Dinge verüben. 


Hebräer 10,28 
(MENG) 


Wenn jemand das mosaische Gesetz verworfen hat, so 
muss er ohne Erbarmen auf (die Aussage von) zwei 
oder drei Zeugen hin sterben [...] 


Aber warum muss der Mensch sterben, wenn 


1.Johannes 3,4 


Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist 


werden (Dtn 1,16-17). 


In einem gerechten Gericht, müssen alle 
Menschen nach dem selben Maßstab gerichtet 
werden. Dabei darf die gesellschaftliche 
Stellung des Menschen nicht beachtet werden. 
Und das Gericht Gottes ist gerecht (Offb 16,7). 
Denn im Gericht Gottes gibt es kein Ansehen 
der Person (Röm 2,11). 


er Sündigt? Weil die Sünde das Unrecht ist. (LU12) das Unrecht. 

Wer das Unrecht tut, indem er sündigt (1Joh 3,4), | Deuteronomium Zu gleicher Zeit gab ich euren Richtern folgende 

der muss sterben (Hes 18,20). Denn in einem |1,16-17 Anweisung: »Wenn ihr eure Volksgenossen bei 
gerechten Gericht muss das Unrecht bestraft |(MENG) Streitsachen verhört, so entscheidet mit Gerechtigkeit, 


mag jemand mit einem von seinen Volksgenossen oder 
mit einem bei ihm wohnenden Fremdling einen Streit 
haben! Ihr dürft beim Rechtsprechen die Person nicht 
ansehen: den Niedrigsten müsst ihr ebenso wie den 
Vornehmsten anhören und euch vor niemand scheuen; 
denn das Gericht ist Gottes Sache. Sollte aber ein 
Rechtsfall für euch zu schwierig sein, so legt ihn mir 
vor, damit ich die Untersuchung dabei führe.« 


Kein Mensch kann vor dem Gericht Gottes 
entkommen. Denn alle Menschen müssen in das 
Gericht von Gott (YHWH) eingehen (2Kor 5,10). 
In diesem Gericht wird jedem Menschen nach 
seinen Werken vergolten (Ps 62,13). 


2.Korinther 5,10 
(MENG) 


Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi 
offenbar werden, damit ein jeder (seinen Lohn) 
empfange, je nachdem er während seines leiblichen 
Lebens gehandelt hat, es sei gut oder böse. 


Bis das Gericht Gottes anbricht, wandelt 


Hebräer 9,27 


Und so gewiss es den Menschen bevorsteht, einmal zu 


das Gericht Gottes (Hebr 9,27), sobald es 
anbricht (Offb 20,11-15). 


Wer seinen irdischen Leib ablegt und in 
seiner Sünde bleibt, der wird dem 
Gericht Gottes verfallen. 


Wer dem Gericht Gottes verfällt, den erwartet 
der endgültige Todesspruch. Der endgültige 
Todesspruch ist der zweite Tod (Offb 20,14). 
Denn der Lohn der Sünde ist der 

Tod (Röm 6,23). 


jeder Mensch ein einziges Mal auf Erden. (MENG) sterben, danach aber das Gericht, [...] 
Sobald der irdische Leib des Menschen 2.Petrus 1,13-14 Ich halte es aber für meine Pflicht, solange ich noch in 
stirbt (2Petr 1,13-14), erwartet den Menschen |(MENG) dieser Leibeshütte wohne, euch durch solches Erinnern 


wachzuhalten, zumal da ich weiß, dass das Ablegen. 
meiner Leibeshütte plötzlich erfolgen wird, wie es mir 
auch unser Herr Jesus Christus angekündigt hat. 


Offenbarung 20,11-15 
(MENG) 


Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf 
ihm saß; [...][...] Und ich sah die Toten, die Großen wie die 
Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden 
aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, 
nämlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden 
aufgrund dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben 
stand, (nämlich) nach ihren Werken. Und das Meer gab die 
Toten zurück, die es barg, und der Tod und das Totenreich 
gaben die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und 
sie wurden alle nach ihren Werken gerichtet; [...] 


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Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Damit der Mensch dem Todesspruch im 
Gericht Gottes (Offb 20,14) entgehen kann, 
muss er das Gesetz von Gott (YHWH) halten. 
Denn wer das Gesetz von Gott (YHWH) 

hält, der wird am Leben bleiben (Dtn 8,1). 


Aber welche Gebote soll der Mensch halten, 
um dem Gericht Gottes (Offb 20,11-15) 

zu entgehen und in das Leben 

einzugehen (Mt 19,17)? 


Die Antwort ist einfach. Es müssen alle 
Gebote gehalten werden, die im Gesetz 
Gottes enthalten sind (Dtn 8,1). 


Das heißt; es müssen alle Gebote gehalten 
werden, die in Exodus bis Deuteronomium 
stehen. 


Von diesen Geboten darf nicht ein einziges 
Gebot gebrochen werden. Denn wer ein 
Gebot bricht, der hat das ganze Gesetz von 
Gott (YHWH) übertreten (Jak 2,10). 


Und wie viele Gebote sind zu halten? 
Vermutlich sind 613 Gebote zu halten, die 


sich vom Buch Exodus bis zum Buch 
Deuteronomium erstrecken. 


Deuteronomium 5,33 
(MENG) 


Wandelt genau auf dem Wege, den der HERR, euer 
Gott, euch geboten hat, damit ihr das Leben behaltet 
und es euch wohlgeht [...] 


Deuteronomium 8,1 
(MENG) 


Matthäus 19,16-26 
(MENG) 


Das ganze Gesetz, das ich dir heute gebiete, sollt ihr 
gewissenhaft befolgen, damit ihr am Leben bleibt [...] 


Da trat einer an ihn heran und fragte ihn: »Meister, was. 
muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erlangen?« Er 
[Jesus] antwortete ihm: »Was fragst du mich über das 
Gute? (Nur) einer ist der Gute. Willst du aber ins 
Leben eingehen, so halte die Gebote.« »Welche?« 
entgegnete er. Jesus antwortete: »Diese: »Du sollst nicht 
töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsches 
Zeugnis ablegen, ehre deinen Vater und deine Mutter« 
und »du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«« 
Der Jüngling erwiderte ihm: »Dies alles habe ich 
beobachtet: was fehlt mir noch?« Jesus antwortete ihm: 
»Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe dein 
Hab und Gut und gib (den Erlös) den Armen, so wirst 
du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und 
folge mir nach!« Als der Jüngling das Wort gehört 
hatte, ging er betrübt weg; denn er besaß ein großes 
Vermögen. Jesus aber sagte zu seinen Jüngern: 
»Wahrlich ich sage euch: Für einen Reichen wird es 
schwer sein, ins Himmelreich einzugehen. Nochmals 
sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein 
Nadelöhr hindurchgeht, als dass ein Reicher in das 
Reich Gottes eingeht.« Als die Jünger das hörten, 
wurden sie ganz bestürzt und sagten: »Ja, wer kann 
dann gerettet werden?« Jesus aber blickte sie an und 
sagte zu ihnen: »Bei den Menschen ist dies unmöglich, 
aber bei Gott ist alles möglich.« (1.Mose 18,14) 


Der Mensch muss also alle Gebote Gottes 
halten (Dtn 8,1), um nicht dem Gericht Gottes 
zu verfallen (Offb 20,11-15) und in das Leben 
einzugehen (Mt 19,17). 


Jedoch konnte kein Mensch das Gesetz von 
Gott (YHWH) halten (Röm 9,31-32), um vor 
Gott (YHWH) gerecht dazustehen und dem 
Todesspruch des göttlichen Gerichtes zu 
entgehen. 


Johannes 8,7-9 
(MENG) 


[...]»Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein 
auf sie!« Hierauf bückte er sich aufs neue und schrieb auf 
dem Erdboden weiter. Als aber jene das gehört hatten,_ 
gingen sie einer nach dem andern weg, die Ältesten zuerst bis 
zu den Letzten, und Jesus blieb allein zurück mit der Frau, [...] 


Römer 3,10-12 
(MENG) 


[...] wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen 
Gerechten, auch nicht einen; es gibt keinen 
Einsichtigen, keinen, der Gott mit Ernst sucht; sie sind 
alle abgewichen, allesamt entartet; keiner ist da, der das 
Gute tut, auch nicht ein einziger.« (Ps 14,1-3) 


Römer 9,31-32 


Israel dagegen, das nach der vom Gesetz geforderten 


(MENG) Gerechtigkeit trachtete, hat das vom Gesetz gesteckte 
Ziel (der Rechtfertigung) nicht erreicht. Warum 
nicht? Weil sie es nicht auf dem Glaubensweg, sondern 
es mit Werken haben erreichen wollen: [...] 
Das könnte bedeuten: Wer das Gesetz von Römer 2,12 Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch 
Gott (YHWH) nicht hat, der geht verloren. (LU12) ohne Gesetz verloren werden; und welche unter dem 
Wer das Gesetz von Gott (YHWH) hat, der Gesetz gesündigt haben, die werden durchs Gesetz 
wird durch das Gesetz gerichtet. Wer verloren verurteilt werden 
geht ist tot und wer durch das Gesetz von 
Gott (YHWH) gerichtet wird ist auch tot. 
Auch steht jeder Mensch unter einem Fluch, | Deuteronomium »Verflucht sei, wer nicht die Bestimmungen dieses 
der das Gesetz halten möchte und das Gesetz | 27,26 Gesetzes durch ihre Erfüllung aufrechthält!«, und das 
nicht hält (Dtn 27,26). (MENG) ganze Volk soll sagen: »So sei es!«« 
Galater 3,10 Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind, stehen 
(MENG) unter einem Fluch; denn es steht geschrieben (5.Mose 


27,26): »Verflucht ist jeder, der nicht in allen 
(Geboten), die im Buch des Gesetzes geschrieben 
stehen, beharrt, um sie (tatsächlich) zu erfüllen.« 


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Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Im Buch Jesaja wird beschrieben, dass die 
Menschen die Gebote Gottes übertreten haben. 
Deswegen verzehrt ein Fluch die Erde (Jes 24,5-6). 


Handelt es sich bei diesem verzehrenden Fluch 
um den Fluch, der eintritt, wenn ein Mensch 
die Gebote Gottes nicht einhält (Dtn 27,26)? 
Und dieser Fluch scheint schnell einzutreten. 
Denn wer gegen ein Gebot Gottes verstößt, 


Jesaja 24,5-6 
(MENG) 


Entweiht liegt ja die Erde da unter ihren Bewohnern; 
denn sie haben die Gebote übertreten, das Gesetz 
überschritten, den in der Urzeit geschlossenen Bund 
gebrochen. Darum verzehrt ein Fluch die Erde, und 
ihre Bewohner müssen ihre Verschuldung büßen; 
darum sterben die Bewohner der Erde aus, und von den 
Sterblichen bleiben nur wenige übrig. 


Jakobus 2,10 


Denn wer das ganze Gesetz erfüllt, aber gegen ein 


Gottes den Menschen anklagen. Aber was 
bringt diese Klage? Soll der Mensch durch 
die Anklage erkennen, dass der Mensch 
gegen Gottes Maßstäbe verstößt (Jes 55,8)? 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


hat damit das gesamte Gesetz von (MENG) einziges Gebot verstößt, der hat sich damit gegen das 
Gott (YHWH) übertreten (Jak 2,10). ganze (Gesetz) vergangen. 

Aber wofür sind dann die Gebote Gottes da? |Dr. Martin Luther: | Darum ers [YHWH] auch deutlich mit den Worten setzet: 
Dr. Martin Luther erklärt, dass die Gebote Großer Katechismus | du sollst nicht begehren usw. Denn er will vornehmlich 


das Herz rein haben; wiewohl wirs, so lang wir hier leben, 
nicht dahin bringen können, also, dass dies wohl ein 

Gebot bleibt, wie die andern alle, das uns ohne Unterlass 
beschuldigt, und anzeigt, wie fromm wir vor Gott sind. 


In diesem Schriftwerk erklärt Luther, dass 
der Mensch durch das Gesetz Gottes sein 
Unvermögen zum Guten erkennen soll. 


Auch soll der Mensch an dem Gesetz Gottes 
verzweifeln, weil er das Gesetz nicht 
halten kann. 


Dadurch soll der Mensch nach dem 
Weg (Joh 14,6) suchen, durch den das 
Gesetz Gottes gehalten werden kann. 


Erschien: 1520 
Ausführung: 1888 


Und wofür ist dann das Gesetz von Apostelgeschichte |So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass 
Gott (YHWH) da, wenn es keinen 13,38-39 euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und 
Menschen vor dem Gericht und dem (LUT) in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht 
Todesspruch (Offb 20,11-14) erretten kann? werden konntet, ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt. 
Eine Antwort liefert Dr. Martin Luther mit Dr. Martin Luther: | Die Gebote lehren und schreiben uns vor mancherlei gute 
dem Schriftwerk "Von Der Freiheit eines Von Der Freiheit |Werke, aber damit sind sie noch nicht geschehen. Sie 
Christenmenschen". eines Christen- weisen wohl, sie helfen aber nicht, lehren, was man thun 
menschen soll, geben aber keine Stärke dazu. Darum sind sie nur dazu 


geordnet, dass der Mensch darinnen sehe sein Unvermögen 
zu dem Guten und lerne an sich selbst verzweifeln. [...][...] So 
beweiset das Gebot: „Du sollst nicht böse Begierde haben“ ,_ 
dass wir allesamt Sünder sind und kein Mensch vermag zu 
sein ohne böse Begierde, er thue, was er wolle; daraus lernet 
er an sich selbst verzagen und anderswo Hilfe zu suchen, 
dass er ohne böse Begierde sei und also das Gebot erfülle 
durch einen andern, das er aus sich selbst nicht vermag. 
Also sind auch alle anderen Gebote uns unmöglich. Wenn 
nun der Mensch aus den Geboten sein Unvermögen gelernet_ 
und empfunden hat, dass ihm nun angst wird, wie er 
dem Gebot Genüge thue, sintemal das Gebot muss 
erfüllt sein oder er muss verdammt sein: so ist er recht 
gedemütigt und zunichte geworden in seinen Augen, 
findet nichts in sich, womit er könnte fromm werden. 


Durch das Gesetz Gottes soll der Mensch also 


Römer 3,19-20 


Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es 


nicht halten kann. 


Aber warum kann der Sünder das 
Gesetz Gottes nicht halten? 


erkennen, das er ein Sünder ist (Röm 3,20). (MENG) ausspricht, denen vorhält, die unter dem Gesetz sind; es 
soll eben einem jeden der Mund gestopft werden und 
Denn das Gesetz Gottes zeigt auf, dass jeder die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sein; denn 
Mensch sündigt (1Kö 8,46) und somit aufgrund von Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor 
Bösartigkeiten verübt (Gen 6,5). Gott gerechtfertigt werden (Ps 143,2); durch das Gesetz 
kommt ja (nur) Erkenntnis der Sünde. 
an NONE DI DEINEN: Je SCie-Gebele Römer 7,6-8 Jetzt aber sind wir vom Gesetz losgekommen, da wir dem, 
en Menschen anklagen und dass das Gesetz : E ; } 
dem Menschen aufzeigt, dass er schuldig und (MENG) was unsin Banden hielt, gestorben sind, so dass wir 
ein Sändarist: nunmehr unsern Dienst im neuen Wesen des Geistes und 
nicht mehr im alten Wesen des Buchstabens (des Gesetzes) 
leisten. Was folgt nun daraus? Ist das Gesetz (selbst) Sünde? 
Nimmermehr! Aber ich hätte die Sünde nicht kennen- 
gelernt außer durch das Gesetz; denn ich hätte auch von 
der bösen Lust nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht 
gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Lass dich nicht gelüsten!« 
Daher ist anzunehmen, dass der Sünder Römer 8,3-4 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch 
erkennen soll, dass er das Gesetz Gottes (LUT) das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte 


seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und 
um der Sünde willen und verdammte die Sünde im 
Fleisch, damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, 
in uns erfüllt werde, [...] 


Seite 28 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Der Sünder kann das Gesetz nicht halten, weil 
bereits das gesamte Gesetz übertreten wird, 
wenn ein Gebot gebrochen wird (Jak 2,10). 


Dabei reicht schon ein Gedanke aus, um 
gegen ein Gebot zu verstoßen und somit das 
gesamte Gesetz zu übertreten (Mt 5,28). Somit 
wird der Mensch, bereits durch einen sündigen 
Gedanken, zum Übertreter des Gesetzes! 


Jakobus 2,10 
(MENG) 


Denn wer das ganze Gesetz erfüllt, aber gegen ein 
einziges Gebot verstößt, der hat sich damit gegen das 
ganze (Gesetz) vergangen. 


Matthäus 5,27-28 
(MENG) 


Ihr habt gehört, dass (den Alten) geboten worden ist 
(2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen!« Ich 
dagegen sage euch: Wer eine Ehefrau auch nur mit 
Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem 
Herzen Ehebruch an ihr begangen. 


Daher ist es denkbar, dass der Sünder durch 


Numeri 15,31 


[...] er hat das Wort des HERRN verachtet und sein 


Doch wie kann der Mensch das ganze Gesetz 
halten, indem Gott (YHWH) in Fleisch fuhr? 


Dr. Martin Luther erklärt, dass der Mensch 
alle Gebote Gottes durch den Glauben an 
Jesus Christus halten kann. 


Aber wie kann der Mensch alle 
Gebote Gottes halten, indem er 
an Jesus Christus glaubt? 


Erschien: 1520 
Ausführung: 1888 


das Gesetz erkennen soll (Lk 23,40-41), dass |(MENG) Gebot übertreten; ein solcher Mensch soll ohne 

er den Tod verdient hat (Num 15,31), weil er Gnade ausgerottet werden: seine Schuld komme 

tief in der Sünde feststeckt (1Kö 8,46). über ihn! 

Aber wie kann der Mensch das Gesetz halten, | Lukas 18,27 [...]1»Was bei Menschen unmöglich ist, 

wenn er das Gesetz nicht halten kann? Was dem | (MENG) das ist bei Gott möglich.« 

Menschen unmöglich ist, das ist Gott (YHWH) 

Een (Lk ge Denn es SEN Lukas 9,55 [...] Der Menschensohn [Jesus] ist nicht gekommen, um 
Sen Se Jesus Christus, um den Menschen aus (MENG) Menschenleben zu vernichten, sondern um sie zu retten. 
dieser Misere zu erretten (Lk 9,55). 

Dieser Jesus Christus ist Gott in Dr. Martin Luther: | Dann kommt das andere Wort, die göttliche Verheißung und 
Fleisch (Joh 1,1-14). Gott (YHWH) fuhr Von Der Freiheit | Zusagung, und spricht: willst du alle Gebote erfüllen, deiner 
also in Fleisch, damit der Mensch das eines Christen- bösen Begierde und Sünde loswerden, wie die Gebote 
Gesetz halten kann. menschen zwingen und fordern, siehe da, glaube an Christum, in 


welchem ich dir zusage alle Gnade, Gerechtigkeit, Friede 
und Freiheit; glaubst du, so hast du, glaubst du nicht, so hast 
du nicht. Denn was dir unmöglich ist mit allen Werken der 
Gebote, deren viele sind und doch keins’ nütze, das wird 
dir leicht und kurz durch den Glauben. Denn ich habe kurz 
in den Glauben gestellet alle Dinge, dass, wer ihn hat, alle 
Dinge haben und selig sein soll; wer ihn nicht hat, soll 
nichts haben. Also geben die Zusagungen Gottes, was 
die Gebote erfordern, und vollbringen, was die Gebote 
heißen, auf dass es alles Gottes eigen sei, Gebot und 
Erfüllung. Er gebietet allein, er erfüllet auch allein. 


Nur Jesus Christus, der Gott in Fleisch ist, 
konnte das Gesetz erfüllen (Mt 5,17) und die 
Menschen, die an ihn glauben, von dem Fluch 
des Gesetztes befreien (Gal 3,13). 


Deswegen erfüllte Jesus Christus das Gesetz 
stellvertretend für die Sünder, weil die 
Sünder nicht im Stande sind das Gesetz 
vollständig zu halten. 


Matthäus 5,17-18 
(MENG) 


Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder 
die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen 
aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich ich sage 
euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird vom Gesetz 
nicht ein einziges Jota und kein Strichlein vergehen, [...] 


Galater 3,13 
(MENG) 


Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes dadurch losgekauft, 
dass er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrie- 
ben (Dtn 21,23): »Verflucht ist jeder, der am Holze hängt.« 


Soll der Sünder somit erkennen, dass Jesus 
Christus der einzige Weg ist, das Gesetz 
zu halten? 


Johannes 14,6 
(MENG) 


Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die 
Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater 
außer durch mich. 


Denn Gott (YHWH) stellte das Gesetz auf und 


Matthäus 5,17 


Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder 


Jesus Christus glauben (Röm 10,4-9). Doch 
wie muss der Mensch glauben? Die Antwort 
ist einfach: Von ganzem Herzen (Röm 10,10). 
Und was muss der Mensch glauben? Das 
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn 
von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). 
Auf diese Weise kann der Mensch also das 
Gesetz Gottes halten, um errettet zu werden. 


genauso erfüllte er das Gesetz selber (Röm 8,3), |(MENG) die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen 
indem er in Fleisch fuhr (Joh 1,1-14) und als aufzulösen, sondern zu erfüllen. 
an a Römer 8,3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch 

’— 7 | (LUT) das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: |...] 
Damit der sündige Mensch durch Jesus Römer 10,3-4 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, 
Christus das Gesetz hält, muss der Mensch an | (LUT) und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind 


so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. Denn Christus ist 
des Gesetzes Ende, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. 


Römer 10,9-11 
(LU12) 


Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er 
der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn 
Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. 
Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; 
und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig. 


Seite 29 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Denn wer das Gesetz Gottes hält, 
wird leben (Lev 18,5). 


Und wie hält der Mensch das Gesetz Gottes? 


Durch den Glauben an 


Levitikus 18,5 
(LU12) 


Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine 
Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird 
dadurch leben; denn ich bin der Herr. 


Deuteronomium 8,1 
(LU12) 


Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, 
dass ihr darnach tut, auf dass ihr lebet [...] 


Jesus Christus (Röm 10,4-11). Johannes 14,15 (LU12) | Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote! 

Also hält der Mensch das Gesetz dadurch, Matthäus 5,17 Denkt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder 

indem der Mensch an Jesus Christus glaubt. |(MENG) die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen 

Denn Jesus erfüllte das Gesetz (Mt 5,17) aufzulösen, sondern zu erfüllen. 

Selyerueten Snr die Menschen: Römer 10,4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den 
(LU12) glaubt, der ist gerecht. 


Daher lebt derjenige, der an Jesus Christus 
glaubt (Joh 11,25). Denn wer das Gesetz hält, 
indem er an Jesus Christus glaubt, 

wird leben (Lev 18,5). 


Johannes 11,25-26 
(LU12) 


Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das 
Leben. Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er 
gleich stürbe; und wer da lebet und glaubet an mich, 
der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? 


Somit ist der Mensch, der an Jesus Christus 
glaubt, nicht mehr unter dem Gesetz Gottes, 
sondern unter der Gnade Gottes (Röm 6,14). 


Auf diese Weise hat Gott (YHWH) den 
Menschen von dem Gesetz befreit (Röm 7,1-4). 


Und wieder war es Gott (YHWH), der das 
Werk vollbracht hat, damit der Mensch durch 
den Glauben an Jesus Christus in Freiheit lebt 
und nicht vom Fluch des Gesetzes getroffen 
wird (Gal 3,13). 


Der Mensch kann also kein Werk zu seiner 
Errettung hinzutun (Eph 2,8-9). Es ist allein 
Gottes Gnade, dass der Mensch durch den 
Glauben an Jesus Christus das Gesetz halten 
kann (Röm 10,4-9). 


Aber was bewirkt die Gnade Gottes? 


Römer 6,14 Denn die Sünde wird kein Herrscherrecht (mehr) über 

(MENG) euch ausüben: ihr steht ja nicht (mehr) unter dem 
Gesetz, sondern unter der Gnade. 

Römer 7,1-4 Oder wisst ihr nicht, meine Brüder - ich rede ja doch 

(MENG) zu gesetzeskundigen Leuten —, dass das Gesetz für den_ 


Menschen nur, solange er lebt, bindende Gewalt hat? So 
ist z.B. eine verheiratete Frau gesetzlich an ihren Mann so 
lange gebunden, als er lebt; wenn aber der Mann stirbt, so 
ist sie frei von dem Gesetz, das sie an den Mann bindet. 
Demnach wird sie zwar, solange ihr Mann lebt, allgemein 
als Ehebrecherin gelten, wenn sie sich einem andern 
Manne zu eigen gibt; stirbt aber ihr Mann, so ist sie frei 
vom Gesetz und keine Ehebrecherin, wenn sie sich einem 
andern Mann zu eigen gibt. Mithin seid auch ihr, meine 
Brüder, dem Gesetz gegenüber getötet worden, und 
zwar durch (das Getötetwerden) des Leibes Christi, 
um hinfort einem anderen, nämlich dem, der von den 
Toten auferweckt worden ist, als Eigentum anzugehören, 
damit wir nunmehr für Gott Frucht brächten. 


Wegen der Gnade Gottes ist es dem Menschen 
möglich, dem Gericht Gottes (Offb 20,11-15) 
zu entgehen. Der Mensch wird also errettet, 
weil Gott (YHWH) gnädig ist. 


Epheser 2,8-9 
(MENG) 


Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf 
Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch - nein, 
Gottes Geschenk ist es —, nicht aufgrund von Werken, 
damit niemand sich rühme. 


Denn wer an Jesus Christus glaubt wird 
nicht gerichtet und entgeht somit dem 
Todesspruches des Gerichtes (Offb 21,8). 


Und warum wird der Mensch nicht gerichtet? 
Weil der Mensch durch den Glauben an 


Jesus Christus das Gesetz Gottes 
hält (Röm 10,4-9). 


Johannes 3,16-19 
(MENG) 


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen 
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn 
[Jesus Christus] glauben, nicht verloren gehen, sondern 
ewiges Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht 
dazu in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern 
dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn [Jesus 
Christus] glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht (an 
ihn) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den 
Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. 
Darin besteht aber das Gericht, dass das Licht in die Welt 
gekommen ist, die Menschen aber die Finsternis mehr 
geliebt haben als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 


Somit ist das Gesetz Gottes dafür da, dass der Mensch erkennt, dass er ein Sünder ist (Röm 3,19-20). Auch scheint es, dass der 
Mensch erkennen soll, dass er das Gesetz nicht halten kann (Jak 2,10). Somit soll der Mensch an dem Gesetz Gottes 
verzweifeln und anderswo Hilfe suchen, um das Gesetz Gottes zu halten. Diese Hilfe findet er bei Jesus Christus. Denn durch 
den Glauben an Jesus Christus ist es dem Menschen möglich das Gesetz Gottes zu halten (Röm 10,4-9), weil Jesus Christus 
stellvertretend für den Menschen das Gesetz erfüllt hat (Mt 5,17). Dafür muss der Mensch von ganzem Herzen glauben (Röm 10,10), 
dass Jesus der Herr ist und dass Gott (YHWH) ihn von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). Das bedeutet, dass der Mensch 
kein Werk zu seiner Errettung hinzutun kann und allein aus Gottes Gnade errettet wird (Eph 2,8-9), weil Gott (YHWH) den 


Menschen liebt (Joh 3,16). 


Seite 30 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch gerecht? 


Damit der Mensch in der Gegenwart von Gott (YHWH) sein kann, muss er auch gerecht sein (Dtn 6,25). Aber wie gerecht 
muss der Mensch vor Gott (YHWH) sein? Kann der Mensch, nach dem Maßstab seiner eigenen Gerechtigkeit, vor Gott (YHWH) 
bestehen? Oder gilt vor Gott (YHWH) eine andere Gerechtigkeit (Röm 10,3)? 


Nur wenn der Mensch gerecht ist, verfällt er 
nicht dem Gericht von Gott (YHWH). Jedoch 
ist der Mensch ungerecht. Denn die Bibel 
erklärt, dass unsere eigene Gerechtigkeit wie 
ein besudeltes Gewand ist (Jes 64,5). 


Jesaja 64,5 
(MENG) 


So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich 
geworden und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind 
wie ein besudeltes Gewand; wir sind allesamt verwelkt 
wie Laub, und unsere Sünden haben uns mit sich 
fortgerissen wie der Wind; [...] 


Schließlich ist unser Maßstab, nach dem wir 


Jesaja 55,8-9 


Denn »meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und 


bestehen. 


Gerechtigkeit werten, nicht der Maßstab von |(MENG) eure Wege sind nicht meine Wege« - so lautet der 

Gott (YHWH), nach dem wahrlich Ausspruch des HERRN --; »sondern soviel der Himmel 

Gerechtigkeit zu werten ist (Jes 55,8-9). höher als die Erde ist, soviel höher sind meine Wege als 
eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken. 

PELDIELWERE kann Ge AIEnSch, a a Jesaja 61,8 Denn ich, der HERR, liebe das Recht und hasse 

eigenen Gerechtigkeit, meinen, dass es "gut 

RALF, : : (MENG) frevelhaften Raub; [...] 

und "richtig" ist, wenn er in der Not seinen 

Nächsten bestiehlt. Doch wenn das Stehlen, Römer 12,2 Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise 

nach dem Gesetz von Gott (YHWH), (MENG) dieser Weltzeit, sondern wandelt euch um durch die 

verboten ist (Ex 20,15), dann ist das Stehlen Erneuerung eures Sinnes, damit ihr ein sicheres Urteil 

auch in Notsituationen "böse" und "falsch". darüber gewinnt, welches der Wille Gottes sei, nämlich 
das Gute und (Gott) Wohlgefällige und Vollkommene. 

Gottes Gerechtigkeit kann also nicht gebeugt mE Eu : | 

werden, wie die Gerechtigkeit des Menschen. Jakobus 4,4 Ihr gottabtrünnigen Seelen! Wisst ihr nicht, dass die 

(MENG) Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? 

Wer also ein Freund der Welt sein will, erweist sich als 
Feind Gottes. 

Somit kann der Mensch mit seiner eigenen Römer 10,3 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott 

Gerechtigkeit nicht vor Gott (YHWH) (LUT) gilt, und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, 


und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. 


Denn nach der Gerechtigkeit des Menschen, 
kann auch das Böse gut sein (Jes 5,20). Doch 
nach der Gerechtigkeit von Gott (YHWH), ist 
das Böse einfach nur böse und wird niemals 
gut werden. Deswegen möchte Gott (YHWH), 
dass der Mensch das als "gut" und "richtig" 
ansieht, was in den Augen von Gott (YHWH) 
"gut" und "richtig" ist (Dtn 6,18). 


Denn was der Mensch für "gut" und "richtig" 
hält, ist nicht in den Augen von Gott (YHWH) 
"gut" und "richtig" (Dtn 6,18). 


Deuteronomium 6,18 
(MENG) 


[...] du sollst das tun, was in den Augen des HERRN 
recht und gut ist, damit es dir wohlergeht [...] 


Jesaja 5,20-23 
(MENG) 


Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse 
nennen, die Finsternis als Licht hinstellen und das Licht 
als Finsternis, die Bitteres für süß und Süßes für bitter 
ausgeben! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen 
weise sind und klug vor sich selbst! Wehe denen, die 
Helden im Weintrinken sind und tüchtige Männer im 
Mischen berauschenden Getränks, die um eines 
Geschenks willen den Schuldigen gerechtsprechen und 
dem Unschuldigen sein Recht vorenthalten! 


Somit ist die Gerechtigkeit des Menschen 
verkehrt und ungerecht (Jes 64,5), weil sie 
Leid und Tod hervorbringt. 


Beispielsweise kann es nach der Gerechtigkeit 
des Menschen in Ordnung sein; den Nächsten 
in seiner Not hängen zu lassen, den Nächsten 
auszunehmen oder den Nächsten in das 
Unglück zu stürzen (Jer 22,13) — solange der 
eigene Vorteil daraus gezogen werden kann 
und der Nächste solch ein schändliches 
Handeln mit sich treiben lässt. 


Jedoch lehnt Gott (YHWH) solch ein 
Handeln ab, weshalb er dazu aufruft, 
dass der Mensch mit seinen Nächsten 
gerecht umgeht (Hos 10,12). 


Jeremia 22,13 
(MENG) 


Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und 
seine Obergemächer mit Unrecht! Der seinen Nächsten 
ohne Entgelt arbeiten lässt und ihm seinen Lohn vorenthält! 


Hosea 10,12-14 
(MENG) 


Macht Gerechtigkeit zu eurer Aussaat und erntet nach 
Maßgabe der Liebe! Brecht euch einen Neubruch (der 
Erkenntnis), da es noch Zeit ist, den HERRN zu 
suchen, damit er endlich kommt und Gerechtigkeit über 
euch regnen lässt! Ihr aber habt Gottlosigkeit 
eingepflügt, Unheil geerntet, habt die Frucht der 
Treulosigkeit essen müssen. Weil du dein Vertrauen auf 
deine Kriegswagen, auf die Menge deiner Krieger 
gesetzt hast, darum wird sich Kriegslärm in deinen 
Städten erheben, und alle deine festen Plätze werden 
zerstört werden, so wie Salman (jüngst die Stadt) Beth- 
Arbel am Tage der Schlacht zerstört hat: die Mutter 
wurde samt den Kindern zerschmettert. 


Seite 31 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Wenn der Mensch an seiner eigenen 
Gerechtigkeit festhält, dann wird er 
niemals in das Reich von Gott (YHWH) 
eingehen (Mt 5,20). 


Matthäus 5,20 
(MENG) 


Denn ich sage euch: Wenn es mit eurer Gerechtigkeit 
nicht weit besser bestellt ist als bei den Schriftgelehrten 
und Pharisäern, so werdet ihr nimmermehr ins 
Himmelreich eingehen!« 


Doch wer ist dann gerecht? Die Bibel liefert 
eine ganz klare Antwort: 


Jeder der die Gerechtigkeit tut, der ist auch 
gerecht (1.Joh 3,7-8). Und die Gerechtigkeit 
wird dadurch erlangt, indem dass Gesetz von 
Gott (YHWH) gehalten wird (Dtn 6,25). 


Daran ist also ein gerechter Mensch, nach 
dem Maßstab von Gott (YHWH), zu 
erkennen (1.Joh 2,29). 


Deuteronomium 6,25 


(MENG) 


So werden wir denn als gerecht dastehen, wenn wir es 
uns angelegen sein lassen, dieses ganze Gesetz vor dem 
HERRN, unserm Gott, zu erfüllen, wie er uns geboten hat. 


1.Johannes 2,29 
(LUT) 


Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennt ihr: Wer 
die Gerechtigkeit tut, der ist von ihm geboren. 


1.Johannes 3,7-8 
(MENG) 


Kindlein, lasst euch von niemand irreführen! (Nur) wer. 
die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, so wie er gerecht ist; 
wer die Sünde tut, stammt vom Teufel, denn der Teufel 
ist ein Sünder von Anfang an. [...] 


Jedoch gibt es nicht einen Menschen, der 


Römer 3,10-12 


[...] wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen 


wenn der Mensch nicht gerecht ist? 


wahrhaftige Gerechtigkeit tut (Röm 3,10), (MENG) Gerechten, auch nicht einen; es gibt keinen 

weil kein Mensch das ganze Gesetz Einsichtigen, keinen, der Gott mit Ernst sucht; sie sind 

halten kann (Röm 8,3). alle abgewichen, allesamt entartet; keiner ist da, der das 
Gute tut, auch nicht ein einziger.« (Ps 14,1-3) 

Daher kann auch kein Mensch durch das Römer 3,20 [...] denn aufgrund von Gesetzeswerken wird kein 

verrichten von Gesetzeswerken gerecht vor |(MENG) Fleisch vor Gott gerechtfertigt werden (Ps 143,2); 

Gott (YHWH) dastehen (Röm 3,20). durch das Gesetz kommt ja (nur) Erkenntnis der Sünde. 

Aber wie kann dann der Mensch vor Römer 3,20 [...] darum, dass kein Fleisch durch des Gesetzes Werke 

Gott (YHWH) gerecht dastehen, (LU12) vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz 


kommt Erkenntnis der Sünde. 


Was dem Menschen unmöglich ist, dass ist 
Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27)! 


Denn Gott (YHWH) fuhr in 
Fleisch (Joh 1,1-14) und als Jesus Christus 
erfüllte er das Gesetz (Mt 5,17). 


Dadurch erlangte Jesus Christus, 
stellvertretend für den sündigen Menschen, 
die Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) 
gilt (Röm 3,21). 


Matthäus 5,17 


Denkt nicht, dass ich [Jesus Christus] gekommen sei, 


(MENG) das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin 
nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 

Römer 8,3-4 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch 

(LUT) das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte 


seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und 
um der Sünde willen und verdammte die Sünde im 
Fleisch, damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, 
in uns erfüllt werde, [...] 


2.Korinther 5,21 
(LU12) 


Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns 
zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die 
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. 


Daher muss der sündige Mensch in die 
Gerechtigkeit von Jesus Christus gekleidet 
werden (Röm 13,14), um die Gerechtigkeit zu 
erhalten (Jes 61,10), die vor Gott (YHWH) 
gilt (Röm 3,21). 


Denn wenn der Mensch in die 
Gerechtigkeit (Jes 61,10) von Jesus Christus 
gekleidet ist (Röm 13,14), dann hat der 
Mensch die Gerechtigkeit erlangt, die vor 
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22) — weil 
Jesus Christus, stellvertretend für den 
Menschen, das Gesetz erfüllte (Mt 5,17). 


Und wer das Gesetz durch den Glauben an 
Jesus Christus erfüllt, der ist gerecht (Röm 5,1) 
und hat das Leben (Lev 18,5). 


Jesaja 61,10 


Laut frohlocken will ich über den HERRN, jubeln soll 


(MENG) meine Seele über meinen Gott! Denn er hat mich in 
Gewänder des Heils gekleidet, mir den Mantel der 
Gerechtigkeit umgelegt wie einem Bräutigam, der sich 
den Kopfschmuck nach Priesterart zurichtet, [...] 

Römer 13,14 [...] ziehet den Herrn Jesus Christus an, und seid dem 

(MENG) Fleisch nicht so zu Diensten, dass böse Begierden 


dadurch erregt werden! 


Galater 3,26-28 
(MENG) 


[...] denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben 
an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus 
getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen. 
Da gibt es nun nicht mehr Juden und Griechen, nicht 
mehr Knechte und Freie, nicht mehr Mann und Weib: 
nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus. 


Seite 32 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Ist es daher denkbar, dass der Mensch vor 
Gott (YHWH) nackt dasteht (Gen 3,7), wenn 
er nicht in die Gerechtigkeit gekleidet ist, die 
vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21)? Muss der 
Mensch vor Gott (YHWH) fliehen und sich 
verstecken (Gen 3,8), wenn der Mensch in 
seine eigene Gerechtigkeit gekleidet ist? 
Denn der Mensch kann vor Gott (YHWH) 
nicht bestehen, wenn er nicht Christus 
angezogen hat (Gal 3,27). 


Somit muss der Mensch in Christus gekleidet 
sein (Gal 3,27), um vor Gott (YHWH) 
bestehen zu können. 


Damit ist Christus das Gewandt, welches der 
Mensch tragen muss (Offb 16,15), wenn er in 
die Gegenwart von Gott (YHWH) tritt, damit 
der Mensch nicht von Gott (YHWH) 

vertilgt wird (Ex 33,3). 


Genesis 3,6-8 
(MENG) 


Da nun das Weib sah, dass von dem Baume gut zu 
essen sei und dass er eine Lust für die Augen und ein 
begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug 
werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten 
und aß und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und 
der aß auch. Da gingen ihnen beiden die Augen auf, 
und sie nahmen wahr, dass sie nackt waren; darum 
hefteten sie Blätter vom Feigenbaum zusammen und 
machten sich Schürze daraus. Als sie dann aber die 
Stimme Gottes des HERRN hörten, der in der 
Abendkühle im Garten sich erging, versteckten sie sich, 
der Mann (Adam) und sein Weib, vor Gott dem 
HERRN unter den Bäumen des Gartens. 


2.Korinther 5,2-4 
(LUT) 


Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, 
dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, 
überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht 
nackt befunden werden. Denn solange wir in dieser Hütte 
sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber 
nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, 
damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. 


Offenbarung 16,15 
(MENG) 


Seht, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer da wacht 
und seine Kleider bereithält, damit er nicht nackt 
einherzugehen braucht und man seine Schande nicht zu 
sehen bekommt! 


Wer nicht Jesus Christus angezogen hat, 
muss vermutlich vor Gott (YHWH) 

fliehen (Offb 20,11) und sich 

verstecken (Gen 3,8). Denn wer nackt dasteht 
(Gen 3,7), weil nicht Jesus Christus 
angezogen wurde und somit nicht die 
Gerechtigkeit erlangt wurde, die vor Gott 
(YHWH) gilt (Röm 3,21), der kann nicht in 
der Gegenwart Gottes bestehen (Ex 33,20). 


Denn Gott (YHWH) verschlingt alles 

sündige (Ex 33,3) und wer in seiner Sünde ist, 
der bleibt nicht am Leben (Ex 30,20), wenn er 
Gott (YHWH) sieht (Ex 33,20). 


Genesis 3,8 


Exodus 33,20 
(LU12) 


Als sie dann aber die Stimme Gottes des HERRN 
hörten, der in der Abendkühle im Garten sich erging, 
versteckten sie sich, der Mann (Adam) und sein Weib, 
vor Gott dem HERRN unter den Bäumen des Gartens. 


[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen; 
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 


Offenbarung 20,11 
(MENG) 


Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der 
auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und 
der Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie. 


Offenbarung 20,11 
(HFA) 


Ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf 
saß. Erde und Himmel konnten seinen Anblick nicht 
ertragen, sie verschwanden im Nichts. 


Aber wie wird der Mensch in die 
Gerechtigkeit von Jesus Christus 
gekleidet, damit er nicht nackt ist? 


Die Antwort ist einfach: Indem der Mensch 
an Jesus Christus glaubt (Gal 2,16)! 


Somit kommt die Gerechtigkeit, die vor 
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21), aus dem 
Glauben (Gal 3,6-11) an Jesus Christus. 


Galater 2,16 
(LUT) 


Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke 
des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den 
Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben 
an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden 
durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke 
des Gesetzes; [...] 


Galater 3,6-11 
(MENG) 


(Ja, es ist so) wie bei Abraham: »er glaubte Gott, und 
das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet« (1.Mose 
15,6). Ihr erkennt also: die Gläubigen, die sind 
Abrahams Söhne. Weil aber die Schrift voraussah, dass 
Gott die Völker um des Glaubens willen rechtfertigt, 
hat sie dem Abraham die Heilsverheißung im voraus 
verkündigt (1.Mose 12,3 und 18,18 | Gen 12,3;18,18): 
»In dir sollen alle Völker gesegnet werden.« [...][...] 
Dass aber aufgrund des Gesetzes niemand bei Gott 
gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn »der Gerechte 
wird aus Glauben leben« (Hab 2,4). 


siehe 


Hebräer 11 


Seite 33 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Somit erhält der Mensch durch den Glauben 
an Jesus Christus die Gerechtigkeit, die vor 
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22). 


Auf diese Weise verleiht Gott (YHWH) 
dem Menschen die Gerechtigkeit, 
die vor ihm gilt (Röm 3,21). 


Das dürfte bedeuten: Wer Gerecht ist, 
indem er durch den Glauben an 

Jesus Christus (Gal 2,16) das Gesetz 
hält (Mt 5,17), wird leben (Lev 18,5). 


Römer 3,21-26 
(LU12) 


Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, 
die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das 
Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher 
Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den 
Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die 
da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind 
allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei 
Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht 
aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch 
Christum Jesum geschehen ist, welchen Gott hat 
vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in 
seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm 
gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt, welche 
bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf dass 
er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor 


mache den, der da ist des Glaubens an Jesum. 


siehe 


Römer 5 


Also können auch die Ungerechten durch den 
Glauben an Jesus Christus (Gal 2,16) gerecht 
werden (1.Kor 6,9-11). 


Somit kann jeder Mensch gerecht werden, 
egal wie ungerecht er ist - solange er nur an 
Jesus Christus glaubt (Gal 2,16). 


1.Korinther 6,9-11 
(LU12) 


Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das 
Reich Gottes nicht ererben? Lasset euch nicht 
verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen 
noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die 
Knabenschänder noch die Diebe noch die Geizigen 
noch die Trunkenbolde noch die Lästerer noch die 
Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche 
sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, 
ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den 
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes. 


Der Mensch kann also mit seiner eigenen Gerechtigkeit nicht vor Gott (YHWH) bestehen, weil die Gerechtigkeit des 
Menschen verkehrt und ungerecht ist (Jes 64,5). Deswegen muss der Mensch in die Gerechtigkeit von Jesus Christus gekleidet 
werden (Röm 13,14), um die Gerechtigkeit zu erlangen (Jes 61,10), die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). Durch den 
Glauben an Jesus Christus wird der Mensch mit dieser heilsnotwendigen Gerechtigkeit bekleidet. Somit wird der Mensch 
durch den Glauben an Jesus Christus gerecht (Gal 2,16). 


Wie wird der Mensch heilig? 


Der Mensch muss auch heilig sein (Lev 11,44), damit er in der direkten Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen kann. Aber wie 
wird der unheilige Mensch heilig? Und kann sich der Mensch auf eine beliebige Art und Weise heiligen, um vor Gott (YHWH) 
bestehen zu können? Oder muss sich der Mensch auf eine ganz bestimmte Art und Weise von Gott (YHWH) heiligen lassen? 


Der Mensch soll heilig sein und sich nicht 
verunreinigen, weil Gott (YHWH) 
heilig ist (Lev 11,44). 


Levitikus 11,44 
(MENG) 


Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also und 
seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht 
selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde kriecht! 


Aber wie wird der Mensch heilig? Die 


Jesaja 61,10 


Laut frohlocken will ich über den HERRN, jubeln soll 


Kleider anfertigen, damit sie Gott (YHWH) 
nahen können, ohne zu sterben (Ex 28). 


Diese Kleider wurden damals geheiligt, indem 
sie mit Blut besprengt wurden (Ex 29,21). 


Wer seine Kleider mit Blut heiligte (Ex 29,21), 
konnte Gott (YHWH) nahen, ohne sterben 
zu müssen (Ex 28). 


Exodus 29,21 
(MENG) 


Antwort ist einfach: (MENG) meine Seele über meinen Gott! Denn er hat mich in 
Gewänder des Heils gekleidet, mir den Mantel der 

Durch Gott (YHWH)! Denn es ist Gerechtigkeit umgelegt wie einem Bräutigam, der sich 

Gott (YHWH), der den Menschen in das den Kopfschmuck nach Priesterart zurichtet, und wie 

Gewandt des Heils kleiden kann (Jes 61,10). eine Braut, die ihr Geschmeide anlegt. 

Vor Gottes Fleischwerdung (Joh 1,1-14), Exodus 28 Du sollst also für deinen Bruder Aaron heilige Kleider 

mussten sich die Menschen noch selber heilige | (MENG) anfertigen lassen, [...][...] und Aaron sowie seine 


Söhne sollen sie tragen, sooft sie in das Offenbarungszelt 
hineingehen oder an den Altar treten, um den Dienst im 
Heiligtum zu verrichten, damit sie keine Verschuldung, 
auf sich laden und nicht sterben müssen. [...] 


Sodann nimm etwas von dem Blut, das sich auf dem 
Altar befindet, sowie von dem Salböl und besprenge. 
mit ihm Aaron und seine Kleider, ebenso seine Söhne 
und deren Kleider, damit er und seine Kleider und 
ebenso seine Söhne und deren Kleider geheiligt sind. 


Seite 34 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Aber warum kann der Mensch nur am Leben 
bleiben, wenn er heilige Kleider anhat? 
Vielleicht kann eine Antwort wie folgt ausfallen: 


Wer keine heiligen Kleider anhat, der ist 
nicht heilig. Wer nicht heilig ist, der ist 
unrein (Lev 11,44). Und weil Gott (YHWH) 
ein gerechter Richter ist (Ps 7,12), 
verschlingt Gott (YHWH) alles Sündige und 
Unreine (Ex 33,3 / Ex 33,20). Denn wer Unrein 
ist, der ist erfüllt mit Ungerechtigkeit (Röm 1,29). 
Ungerechtigkeit ist Unrecht und wer die 
Sünde tut, der tut Unrecht (1Joh 3,4). Und 
Unrecht muss gestraft werden. Das gerechte 
Urteil, für das Tun von Unrecht, ist die 
Todesstrafe (Röm 1,28-32 / Röm 6,23). 
Vermutlich muss deswegen der Mensch 
sterben, wenn er in seiner Unreinheit vor 
Gott (YHWH) erscheint (Ex 33,20). 


[Innen rein sein: Lev 1,9/ Mk 7,15-23 / Lk 11,39] 


Exodus 33,3 
(MENG) 


Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte 
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_ 
müsste dich sonst unterwegs vertilgen.« 


Exodus 33,20 
(LU12) 


[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen; 
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 


Römer 1,29-32 
(MENG) 


1.Johannes 3,4 
(LU12) 


[...] sie sind erfüllt mit jeglicher Ungerechtigkeit, 
Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll von Neid, 
Mordlust, Streitsucht, Arglist und Niedertracht; sie sind 
Ohrenbläser, Verleumder, Gottesfeinde, gewalttätige 
und hoffärtige Leute, Prahler, erfinderisch im Bösen, 
ungehorsam gegen die Eltern, unverständig, treulos, 
ohne Liebe und Erbarmen; sie kennen zwar die göttliche 
Rechtsordnung genau, dass, wer derartiges verübt, den 
Tod verdient, tun es aber trotzdem nicht nur selbst, sondern 
spenden auch noch denen Beifall, die solche Dinge verüben. 


Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist 
das Unrecht. 


Deswegen ruft Gott (YHWH) die Menschen 
dazu auf, sich zu heiligen und die Kleider zu 
waschen, damit sie nicht sterben, wenn sie in 
die Gegenwart Gottes treten (Ex 19,10-12). 


Aber womit sollen die Menschen 
ihre Kleider waschen? 


Die Menschen sollen ihre Kleider im Blut des 
Lammes waschen (Offb 7,14). Und dieses 
Lamm ist Jesus Christus (Joh 1,29). 


Also sollen sich die Menschen ihre 
schmutzigen Kleider im Blut von Jesus 
Christus rein waschen lassen. 


Exodus 19,10-12 
(MENG) 


Dann sagte der HERR weiter zu Mose: »Gehe zum Volk 
und lass sie sich heute und morgen heiligen und ihre 
Kleider waschen, damit sie übermorgen bereit sind! Denn 
übermorgen wird der HERR vor den Augen des ganzen 
Volkes auf den Berg Sinai herabfahren. Bestimme daher 
dem Volk ringsum eine Grenze und sage ihnen: »Hütet euch 
wohl, an dem Berge emporzusteigen oder auch nur seinen 
Fuß zu berühren! Wer den Berg berührt, der ist des Todes! 


Offenbarung 7,13-14 
(MENG) 


Johannes 1,29 
(MENG) 


[...1»Wer sind wohl diese Weißgekleideten, und woher 
sind sie gekommen?« Ich erwiderte ihm: »Mein Herr, 
du weißt es.« Da sagte er zu mir: »Das sind die, welche aus 
der großen Trübsal kommen und ihre Kleider gewaschen 
und im Blut des Lammes weiß gemacht haben. 


Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen; 
da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde 
der Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7) 


Aber warum sollen die Menschen ihre 
Kleider im Blut von Jesus Christus waschen? 


Weil das Blut die von Gott (YHWH) 
geforderte Heiligung bewirkt (Heb 9,13-14). 
Denn was geheiligt ist, dass ist heilig. 


Hebräer 9,13-14 
(MENG) 


Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren 
und die Asche einer Kuh, mit der man die Verunreinigten 
besprengt, Heiligung zu leiblicher Reinheit bewirkt, 
um wieviel mehr wird das Blut Christi, der kraft 
ewigen Geistes sich selbst als ein fehlerloses Opfer 
Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken 
reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen! 


Somit wird derjenige nicht sterben (Ex 28), der 
seine Kleider im Blut von Jesus Christus gewa- 
schen hat (Offb 7,14). Denn wer seine Kleider im 
Blut Jesu wäscht, der wird heilig (Hebr 9,13-14), 
weil er heilige Kleider anhat (Ex 29,21). Denn 
das Blut Jesu schützt den Menschen, genauso 
wie zu der Zeit, als die Menschen ihre Häuser 
mit dem Blut von Lämmern bestrichen, damit 
sie nicht sterben, wenn Gott (YHWH) vorüber 
geht (Ex 12,5-13). Genauso wird derjenige 
nicht sterben (Ex 28), sobald er Gott (YHWH) 
sieht, wenn er seine Kleider im Blut Jesu 
gewaschen hat (Offb 7,14). 


Exodus 12,5-13 
(MENG) 


Es müssen fehlerlose, männliche, einjährige Lämmer 
sein; von den Schafen oder von den Ziegen sollt ihr sie 
nehmen. Bis zum vierzehnten Tage dieses Monats sollt 
ihr sie in Verwahrung haben; dann soll die gesamte 
Volksgemeinde Israel sie zwischen den beiden Abenden 
schlachten! Hierauf sollen sie etwas von dem Blut 
nehmen und es an die beiden Türpfosten und an die 
Oberschwelle an den Häusern streichen, in denen sie 
die Mahlzeit halten. [...][...] Dabei soll dann das Blut_ 
an den Häusern, in denen ihr euch befindet, ein 
Zeichen zu eurem Schutz sein; denn wenn ich das Blut 
sehe, will ich schonend an euch vorübergehen, und es 
soll euch kein tödliches Verderben treffen, [...] 


Aber wie kann der Mensch seine Kleider im 
Blut des Lammes waschen, damit er heilige 
Kleider anhat und heilig ist? 

Die Antwort ist einfach: Indem er an 

Jesus Christus glaubt (Joh 6,47). 


1.Korinther 6,11 
(MENG) 


[...] ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid 
gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus 
Christus und durch den Geist unseres Gottes. 


Johannes 6,47 
(LU12) 


Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich [Jesus] 
glaubt, der hat das ewige Leben. 


Seite 35 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Wer die heilige Kleidung anhat, die Gott 
(YHWH) dem Menschen verleiht (Jes 61,10), 
der ist heilig und kann in das Reich Gottes 
eingehen. 


Verstößt der Mensch gegen die Kleiderortung 
von Gott (YHWH), dann kann er nicht in das 
Reich Gottes eingehen (Mt 22,12-14). 


Matthäus 22,1-14 
(MENG) 


Und Jesus hob an und redete noch einmal in Gleichnissen 
zu ihnen folgendermaßen: »Das Himmeltreich ist einem 
König vergleichbar, der seinem Sohne die Hochzeit 
ausrichten wollte. [...][...] Als aber der König hineinging, um 
sich die Gäste anzusehen, bemerkte er dort einen Mann, der 
kein Hochzeitsgewand angelegt hatte. Da sagte er zu ihm: 
»Freund, wie hast du hierher kommen können, ohne ein 
Hochzeitsgewand anzuhaben?« Jener verstummte. Hierauf 
befahl der König seinen Dienern: »Fasst ihn an Händen und 
Füßen und werft ihn hinaus in die Finsternis draußen! 
Dort wird lautes Weinen und Zähneknirschen sein.« 
Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.« 


Deswegen sind diejenigen selig, die ihre 
Kleider waschen und sich von Gott (YHWH) 
heiligen lassen. 


Offenbarung 22,14 
(SLT) 


Selig sind die, welche ihre Kleider waschen, damit sie 
ein Anrecht an den Baum des Lebens erlangen und 
durch die Tore in die Stadt eingehen (können)! 


Damit der Mensch bei Gott (YHWH) sein kann, muss der Mensch heilig sein, weil Gott (YHWH) heilig ist (Lev 11,44). 
Jedoch nützt es dem Menschen nichts, wenn er sich auf eine beliebige Art und Weise heiligt, die ihm zusagt. Denn Gott (YHWH) 
hat den Weg der Heiligung vorgegeben (Ex 28). Diesen von Gott (YHWH) bestimmten Weg zur Heiligung (Ex 19,10), kann 
der Mensch nur durch den Glauben an Jesus Christus (Joh 14,6) betreten (Offb 7,14). Deswegen muss der Mensch an Jesus 
Christus glauben (Joh 6,47), damit er heilig wird (1Kor 6,11). 


Somit wird der Mensch durch den 
Glauben an Jesus Christus gereinigt, 
geheiligt und gerecht. 


1.Korinther 6,9-11 
(LU12) 


Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das 
Reich Gottes nicht ererben? [...][...] Und solche sind 
euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr 
seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den 
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers 
Gottes. 


Dadurch kann der Mensch vor Gott (YHWH) 
bestehen, weil nur ein sündloser, gerechter 
und heiliger Mensch vor Gott (YHWH) 
bestehen kann. 


Dieser Mensch ist vor Gott (YHWH) untadelig 
und unsträflich — wodurch dieser Mensch vor 
Gott (YHWH) bestehen kann und gerettet ist. 


Deuteronomium 18,13 
(MENG) 


Du sollst dem HERRN, deinem Gott, gegenüber 
unsträflich dastehen! 


1.Korinther 1,6-8 
(LUT) 


Denn die Predigt von Christus ist unter euch kräftig 

geworden, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner 
Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herm Jesus 
Christus. Der wird euch auch fest machen bis ans Ende, dass. 
ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 


Der Mensch kann also keine Forderungen von Gott (YHWH) erfüllen. Denn der Mensch kann aus sich heraus seine Sünden nicht 


tilgen (Hebr 10,11) und nicht heilig werden (Lev 11,44). Auch kann der Mensch nicht das Gesetz halten, um gerecht vor Gott (YHWH) 
dazustehen (Dtn 6,25). Doch was dem Menschen unmöglich ist, dass ist Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27)! Denn durch den 
Glauben an Jesus Christus werden die Sünden des Menschen getilgt (1Petr 2,24) und durch den selben Glauben wird der Mensch 
heilig (1Kor 6,9-11). Auch kann der Mensch das ganze Gesetz Gottes nur durch den Glauben an Jesus Christus halten (Gal 2,16), um 
vor Gott (YHWH) gerecht dazustehen (Röm 10,4), weil Jesus das Gesetz erfüllte (Mt 5,17). Durch den Glauben an Jesus Christus 
kann der Mensch also untadelig und unsträflich in Gottes Gegenwart treten (1Kor 1,6-8), um in der Gegenwart Gottes zu bestehen. 


Aus Liebe zum Menschen stellte Gott (YHWH) den Heilsplan zur Rettung des Menschen auf. Aus Gnade erfüllte Gott (YHWH) 
diesen Heilsplan auch selber, stellvertretend für den Menschen. Somit kann der Mensch kein Werk zu seiner Errettung hinzutun 
(Eph 2,8-9). Der Mensch kann nur an Jesus Christus glauben, um die Errettung durch Jesus Christus anzunehmen (Röm 10,9-15). 


Matthäus 28,1-10 
(MENG) 


Um den Menschen zu erretten, starb Jesus 
den Kreuztod (1Petr 2,24). Diesen Tod starb 
Jesus aus liebe zu den Menschen (Joh 15,13). 


[...] ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 
Er ist nicht (mehr) hier, denn er ist auferweckt worden, 
wie er es vorausgesagt hat. [...] 


Markus 16,1-13 [...] Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten: er 


Doch Jesus blieb nicht tot, obwohl er 


Kür une Menschen den Kreiziod'stärb. (MENG) ist auferweckt worden, ist nicht mehr hier; [...] 
Denn Jesus stand nach drei Tagen Lukas 24,1-12 [...] Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht 
von den Toten auf, wie es in den (MENG) (mehr) hier, sondern ist auferweckt worden. Denkt daran, wie 


vier Zeugenberichten nachzulesen 
ist (Mt 28 / Mk 16 / Lk 24 / Joh 20). 


er zu euch geredet hat, [...][...], der Menschensohn müsse in 
die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und ans Kreuz 
geschlagen werden und am dritten Tage auferstehen. [...] 


Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 
Johannes 20,1-18 


(MENG) 


[...]»Frau, warum weinst du?« Sie antwortete ihnen: »Man hat 

meinen Herm weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man 

ihn gelegt hat.« Nach diesen Worten wandte sie sich um und 
sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. [...] 


Seite 36 — ewige-bildung.de 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Auslegung 


Nach seiner Auferstehung wandelte Jesus 
Christus auf Erden und zeigte sich seinen 
Jüngern (Joh 20,19). 


Jesus Christus zeigte sich seinen Jüngern in 
dem Leib, in dem er an das Kreuz geschlagen 
wurde. Es wurde also der Leib von Jesus 
lebendig, der an Händen und Füßen mit 
Nägeln durchbohrt wurde (Joh 20,27). 


An diesen Jesus Christus muss der Mensch 
glauben, um errettet zu werden (Joh 20,29). 
Denn wenn der Mensch an einen anderen 
Jesus Christus glaubt (2Kor 11,4), so wird er 
vermutlich nicht errettet werden (Lev 10,1-2). 
Schließlich kann nur der Glaube an den 
echten Jesus Christus erretten. Dieser echte 
Jesus Christus wird in der Bibel beschrieben 
und dieser echte Jesus Christus ist 

lebendig — auch jetzt! 


Nachdem Jesus Christus auf Erden wandelte 
und sich immer wieder den Menschen zeigte, 
fuhr er zum Himmel auf (Apg 1,9). Sein Grab 
ist also leer. 


Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 


Johannes 20,19-29 
(MENG) 


Als es nun an jenem Tage, dem ersten Wochentage, Abend 
geworden war und die Türen an dem Ort, wo die Jünger 
sich befanden, aus Furcht vor den Juden verschlossen 
waren, kam Jesus, trat mitten unter sie [...][...] Thomas 
aber, einer von den Zwölfen, der auch den Namen 
»Zwilling«< führt (11,16), war nicht bei ihnen gewesen, als 
Jesus gekommen war. Die anderen Jünger teilten ihm nun 
mit: »Wir haben den Herrn gesehen!« Er aber erklärte 
ihnen: »Wenn ich nicht das Nägelmal in seinen Händen 
sehe und meinen Finger in das Nägelmal und meine Hand 
in seine Seite lege, werde ich es nimmermehr glauben!« 
Acht Tage später befanden sich seine Jünger wieder im 
Hause, und (diesmal) war Thomas bei ihnen. Da kam 
Jesus bei verschlossenen Türen, trat mitten unter sie und 
sagte: »Friede sei mit euch!« Darauf sagte er zu Thomas: 
»Reiche deinen Finger her und sieh dir meine Hände an; 
dann reiche deine Hand her und lege sie mir in die Seite 
und sei nicht (länger) ungläubig, sondern werde gläubig!« 
Da antwortete ihm Thomas: »Mein Herr und mein Gott!« 
Jesus erwiderte ihm: »Weil du mich gesehen hast, bist du 
gläubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen 
haben und doch zum Glauben gekommen sind!« 


Apostelgeschichte 1,9 
(LUT) 


Und als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er [Jesu] vor 
ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm 
ihn [Jesus] auf, weg vor ihren Augen. 


Nun steht Jesus Christus zur rechten 

Gottes (Apg 7,55). Zur Rechten Gottes steht 
Jesus Christus und dort legt er für uns 
Fürbitte ein (Hebr 7,25). 


Auch bereitet uns Jesus Christus eine 

Stätte vor. Zu dieser Stätte wird er uns 

holen (Joh 14,2-3). So wie er gegangen ist, so 
wird er auch wiederkommen (Apg 1,11), 


Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 


Apostelgeschichte |Er aber, voll heiligen Geistes, blickte fest zum 

7,55 Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und 
(MENG) Jesus zur Rechten Gottes stehen [...] 

Hebräer 7,25 Daher vermag er auch denen, die durch seine Vermittlung 
(MENG) zu Gott hinzutreten, vollkommene Rettung zu schaffen: er 


lebt ja immerdar, um fürbittend für sie (vor Gott) einzutreten. 


Johannes 14,2-3 
(MENG) 


In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wenn es nicht 
so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine 
Stätte zu bereiten; und wenn ich hingegangen bin und euch 
eine Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch 
zu mir nehmen, damit da, wo ich bin, auch ihr seid. 


Jeder Mensch der an diesen Jesus Christus 
glaubt, hält durch ihn das Gesetz, kann durch 
ihn gerecht vor Gott (YHWH) dastehen, wird 
durch ihn heilig und wird durch ihn von 
seinen Sünden befreit (1Kor 6,9-11), um mit 
Gott versöhnt zu werden (2Kor 5,18-20). 


Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 


2.Korinther 5,18-20 
(MENG) 


Das alles ist aber das Werk Gottes, der uns durch Christus 
mit sich versöhnt hat und uns (Aposteln) den Dienst der 
Versöhnung übertragen hat. Denn (so steht es:) Gott war in 
Christus und hat die Welt mit sich versöhnt, indem er 
ihnen ihre Übertretungen nicht anrechnete und in uns das 
Wort von der Versöhnung niedergelegt hat. Für Christus also 
reden wir als seine Gesandten, da ja Gott durch uns ermahnt; 
wir bitten für Christus: »Lasst euch mit Gott versöhnen!« 


Auch entgeht der Mensch durch den 
Glauben an Jesus Christus der ewigen 
Konsequenz, die ein Dasein ohne Gott 
(YHWH) bringt (Offb 20,11-14). 


Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 


Offenbarung 20,11-14 
(MENG) 


Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der 
auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und 
der Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie. 
Und ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor 
dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann 
wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich 
das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund 
dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand, 
(nämlich) nach ihren Werken. [...][...] hierauf wurden 
der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen. 
Dies ist der zweite Tod, nämlich der Feuersee; [...] 


Die vier Zeugenberichte (Mt 28/ Mk 16 / Lk 24 / Joh 20) beweisen also, dass Jesus von den Toten auferstanden ist und dass sein Grab 
leer ist. Nach seiner Auferstehung wandelte er auf Erden und zeigte sich immer wieder seinen Jüngern (Mt 28 / Mk 16/ Lk 24/ Joh 21). 
Auch tat Jesus noch viele weitere Zeichen (Joh 20,30). All das tat Jesus Christus, um die Menschen zu erretten (Joh 3,16), die an 
ihn glauben (Joh 6,47). Er tat, was er tat, aus liebe zu den Menschen (Joh 15,13). Jesus lebt und steht zur Rechten Gottes (Apg 7,55). 
Alle die an ihn glauben, haben das ewige Leben (Joh 6,47). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). Amen. 


Seite 37 — ewige-bildung.de 


Warum errettet Gott (YHWH) den Menschen? 


Doch warum setz Gott (YHWH) die Himmel und die Erde in Bewegung, um dem sündigen Menschen einen Ausweg aus diesem 
Jammertal zu bahnen? Hat der sündige Mensch überhaupt Errettung verdient? Denn schließlich neigt das veränderte Wesen des 
Menschen (Gen 3,6-7) zu mörderischen Gewalttaten und grauenvollen Bösartigkeiten (Gen 6,5-12) - also zum Sündigen (1Kö 8,46). 
Und laut dem Gesetz Gottes, müssen Sünder sterben (Röm 1,28-32). Aber es gibt Hoffnung. Denn zum Glück ist Gott (YHWH) 
nicht wie wir Sünder, weil die Liebe und Barmherzigkeit von Gott (YHWH) über das Gericht Gottes triumphiert (Jak 2,13). 


Gott (YHWH) errettet den Menschen, weil 
Gott (YHWH) den Menschen bis zum 
Äußersten liebt (Joh 13,1). 


So wie uns Gott (YHWH) liebt, 

so sollen wir auch unsere Mitmenschen 
lieben (Joh 13,34) — selbst unsere 
Feinde (Mt 5,44)! 


Gott (YHWH) liebt uns so sehr, dass er seinen 
Sohn für uns hingegeben hat (Joh 3,16). 


Wie uns Gott (YHWH) liebt, so sollen wir 
auch unsere Nächsten lieben (Joh 13,34)! 


Johannes 3,16 
(MENG) 


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen 
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn 
glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. 


Johannes 13,1 
(MENG) 


[...] da Jesus wohl wusste, dass für ihn die Stunde gekommen 
sei, aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen, bewies er 
den Seinen, die in der Welt waren, die Liebe, die er 
(bisher) zu ihnen gehegt hatte, bis zum letzten Augenblick. 


Johannes 13,34 


Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt; 


(MENG) wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. 
1.Johannes 3,16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben 
(MENG) für uns hingegeben hat; so sind nun auch wir 


verpflichtet, das Leben für die Brüder hinzugeben. 


Gott (YHWH) liebt uns so sehr, dass er in 
Fleisch gefahren ist (Joh 1,1-14) und sich als 
Jesus Christus für uns geopfert hat (Joh 3,16). 


Dabei ist es zu beachten: Die größte Liebe 
beweist derjenige, der sein Leben für seine 
Freunde gibt (Joh 15,13). Wer tut, was Jesus 
Christus gebietet, der ist ein Freund von Jesus 
Christus (Joh 15,14). Und Jesus Christus ist 
der eine Gott in Fleisch (Joh 1,1-14). 


Wie uns Gott (YHWH) liebt, so sollen wir 
auch unsere Nächsten lieben (Joh 13,34)! 


Johannes 15,9-15 
(LU12) 


Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch 
auch. Bleibet in meiner Liebe! So ihr meine Gebote 
haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich 
meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. 
[...][...] Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander 
liebet, gleichwie ich euch liebe. Niemand hat größere 
Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. 
Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. 
Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein 
Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe 
ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich 
habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. 


Weil Gott (YHWH) den Mensch so sehr liebt, 


Epheser 2,4-5 


Gott aber, der an Barmherzigkeit reich ist, hat uns um seiner 


Glauben an Jesus Christus errettet und erhält 
das ewige Leben (Joh 6,47). 


wird der Mensch aus Gnade gerettet. (MENG) großen Liebe willen, die er zu uns hegte, und zwar als wir 
tot waren durch unsere Übertretungen, zugleich mit Christus 
lebendig gemacht — durch Gnade seid ihr gerettet worden! 
Weil Gott (YHWH) den Menschen liebt und | Johannes 6,47 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich [Jesus] 
gnädig ist, wird der Mensch durch den (LU12) glaubt, der hat das ewige Leben. 


Johannes 11,25-26 
(MENG) 


Jesus entgegnete ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; 
wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt, und wer 
da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben! [...] 


Johannes 14,6 


Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und 


Das bedeutet, dass kein Mensch durch gute 
Werke gerettet wird, sondern allein durch den 
Glauben an Jesus Christus (Eph 2,8-10), weil 
der Glaube an Jesus Christus gerecht macht, 
heiligt und von Sünden befreit (1Kor 6,9-11). 


(MENG) das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. 
Somit kann der Mensch zu seiner Errettung |Epheser 2,8-10 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf 
kein Werk hinzutun (Gal 2,16). (MENG) Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch — nein, 


Gottes Geschenk ist es —, nicht aufgrund von Werken, 
damit niemand sich rühme. Denn sein Gebilde sind wir, 
in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, [...] 


Galater 2,16 
(LUT) 


Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des 
Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an 
Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus 
Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den 
Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; 
denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht. 


Das der Mensch kein Werk zur seiner Errettung 
hinzutun muss, um dem Gericht zu entgehen, 
beweist die Barmherzigkeit von Gott (YHWH). 


Jakobus 2,13 
(LUT) 


Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den 
ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; 
Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht. 


Der Mensch wird also durch den Glauben an Jesus Christus errettet, nicht durch Werke (Eph 2,8-9). Der Mensch kann also kein Werk 
tun, um errettet zu werden. Das dürfte bedeuten; selbst wenn der Mensch ein gutes Werk tut, in der Hoffnung die gewünschte Errettung 
zu erlangen, so wird er nicht gerettet werden. Der Mensch kann Hände am Sterbebett halten oder Hungrige versorgen, dennoch wird der 
Mensch wegen solchen Werken nicht gerettet. Denn es ist allein der Glaube an Jesus Christus, der den Menschen rettet (Joh 6,47). 


Seite 38 — ewige-bildung.de 


Wer ist Gott (YHWH)? 


Wer ist nun dieser liebevolle, barmherzige und gnädige Gott (YHWH), der von dem Menschen kein gutes Werk zur Errettung 
verlangt? Wer ist dieser Gott (YHWH), der den Menschen allein wegen dem Glauben an Jesus Christus errettet (Eph 2,8-9)? 
Solch ein Handeln, dürfte den sündigen Menschen vollkommen fremd sein. Denn wie viele Menschen würden ihre ärgsten 
Feinde lieben und retten? Somit steht eines fest; Gottes Gedanken sind höher als die Gedanken des Menschen (Jes 55,9). 


Wer unsichtbar ist, den kann man mit den 
Augen auch nicht wahrnehmen. 


Wer aus dem Verbogenen wirkt, den kann 
man nicht sehen, wenn er handelt. 


Somit ist Gott (YHWH) nicht mit den 
Sinnen des Fleisches wahrzunehmen, 
weil Gott (YHWH) unsichtbar ist. 


Gott (YHWH) ist Geist und nicht Fleisch. Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im 
(LU12) Geist und in der Wahrheit anbeten. 

Gott (YHWH) ist unsichtbar (Kol 1,15) und |Kolosser 1,15 [...] er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, [...] 

somit im Verborgenen (Mt 6,18). (MENG) 


1.Timotheus 1,17 
(LU12) 


Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen 
und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis 
in Ewigkeit! Amen. 


Hebräer 11,27 
(ELB) 


Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die 
Wut des Königs nicht; denn er hielt standhaft aus, als 
sähe er den Unsichtbaren. 


Matthäus 6,18 
(LU12) 


[...] auf daß du nicht scheinest vor den Leuten mit 
deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, welcher 
verborgen ist; und dein Vater, der in das Verborgene 
sieht, wird dir’s vergelten öffentlich. 


Gott (YHWH) ist unvergänglich. 
Wer nicht vergeht, der ist ohne Anfang 
und ohne Ende (Ps 90,2). 


1.Timotheus 1,17 
(LU12) 


Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen 
und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis 
in Ewigkeit! Amen. 


Ende. 


Gott (YHWH) ist der lebendige (Ps 42,3) Psalm 42,3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen. 

und gute (Mk10,18) Gott. Somit ist nichts (LU12) Gott. [...] 

es we a HM) Markus 10,18 [...] Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott 

5 2 (MENG) allein. 

Gott (YHWH) ist ein gerechter Psalm 7,12 Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich 

Richter (Ps 7,12). Somit sind alle (LUT) strafen kann. 

nen 17. ESEL) Psalm 145,17 Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und 

5 Part (LUT) gnädig in allen seinen Werken. 

Gott (YHWH) ist heilig. Deswegen ist in Levitikus 11,44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also und 

Gott (YHWH) keine Unreinheit. (MENG) seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht 
selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde kriecht! 

Gott (YHWH) ist das Alpha und das Omega, |Jesaja 44,6 [...] Ich bin der Erste und ich der Letzte, und außer mir 

der Erste und der Letzte, der Anfang und das |(MENG) gibt es keinen Gott. 


Offenbarung 22,13 
(ELB) 


Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der 
Letzte, der Anfang und das Ende. 


Gott (YHWH) ist der einzige Retter der 


Jesaja 43,10-11 


[...] vor mir ist kein Gott geschaffen worden, und nach 


keinen anderen Gott, als Gott (YHWH) 
allein (Jak 2,19)! 


Menschen. Somit haben die Menschen keinen | (MENG) mir wird keiner sein; ich allein bin der HERR, und 

anderen Retter, als Gott (YHWH) allein! außer mir gibt es keinen Retter. [...] 

Gott (YHWH) ist der einzige Gott Jesaja 45,5 Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr; kein Gott ist 

den es gibt (Jes 45,5). (LU12) außer mir. [...] 

Ser keheanderen Carsrundäuch 1.Timotheus 2,5 Denn es ist (nur) ein Gott, ebenso auch (nur) ein Mittler 
5 (MENG) zwischen Gott und den Menschen, nämlich ein Mensch 


Christus Jesus, [...] 


Jakobus 2,19 


Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust recht daran; 


sind nutzlos, denn sie sind nur tote Materie 
und können niemanden helfen. 


[Torheit des Götzendienstes: Jesaja 44,6-20] 


(MENG) aber das glauben auch die Teufel und — schaudern dabei. 
Alle anderen Götter sind nur tote Statuen aus |Psalm 115,4-8 Ihre Götzen sind Silber und Gold, Machwerk von 
Stein, Ton oder Holz. Diese Götzen-Götter (MENG) Menschenhänden. Sie haben einen Mund und können 


nicht reden, haben Augen und sehen nicht; sie haben 
Ohren und können nicht hören, haben eine Nase und 
riechen nicht; mit ihren Händen können sie nicht 
greifen, mit ihren Füßen nicht gehen; kein Laut dringt 
aus ihrer Kehle. Ihnen gleich sind ihre Verfertiger, 
jeder, der auf sie vertraut. 


Seite 39 — ewige-bildung.de 


Wer ist Gott (YHWH)? 


Auslegung 


Auch könnte es sich bei allen anderen 
Göttern um Dämonen oder gefallene 
Engel handeln (2Kor 11,14-15), die sich 
als Gott ausgeben (2Thess 2,4). 


2.Korinther 11,14-15 
(LUT) 


[...] der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. 
Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine 
Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; [...] 


des Himmels (Gen 1,14), die Seetiere, die 
Flügler des Himmels, die Tiere des Feldes, 
den Menschen (Gen 1,26) und alles, was ist, 
gemacht (Gen 1). 


2.Thessalonicher 2,4 |[...] der Widersacher, der sich über alles erhöht, was Gott 
Somit gibt es nur einen einzigen Gott (Jes 45,5), |(MENG) oder anbetungswürdig heißt, so daß er sich sogar in den 
der den Menschen retten kann (Jes 43,11)! Tempel Gottes setzt und sich für Gott ausgibt. [...] 
Gott (YHWH) hat die Himmel (2Kor 12,2), die | siehe Genesis 1 
en ee 1.Könige 8,27 [...] Sollte Gott wirklich auf der Erde Wohnung 
ß i ; (MENG) nehmen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel 


können dich nicht fassen: [...] 


2.Korinther 12,2 
(MENG) 


Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vier- 
zehn Jahren bis zum dritten Himmel entrückt wurde; [...] 


Gott (YHWH) ist Allmächtig. Er tut 
unvergleichbare Wunder und gewaltige Taten. 


Deuteronomium 3,24 
(MENG) 


O HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht bisher 
schon oft deine Größe und deine starke Hand sehen 
lassen; denn wo gäbe es einen Gott im Himmel und auf 
der Erde, der solche Werke und so gewaltige Taten 
vollbringen könnte wie du? 


und erfüllten Prophezeiungen offenbart. 


Nur Gott (YHWH) kann die Sünden der Lukas 5,21 [...] Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein? 
Menschen vergeben. (MENG) 

Nur Gott (YHWH) ist Herr über die Exodus 9,23 [...] Und der HERR ließ es donnern und hageln, dass 
Naturgewalten. (LUT) das Feuer zur Erde niederfuhr. [...] 

Gott (YHWH) hat sich in Wort, Fleisch, Tat |siehe Bibel, Welt, Erde und Himmel 


Gott (YHWH) ist "Ich bin, der ich bin". 


Exodus 3,13-14 
(MENG) 


Da sagte Mose zu Gott: »Wenn ich nun aber zu den 
Israeliten komme und ihnen sage: »Der Gott eurer Väter 
hat mich zu euch gesandt«, und wenn sie mich dann 
fragen: »Wie heißt er denn?«, was soll ich ihnen dann 
antworten?« Da sagte Gott zu Mose: »Ich bin, der ich 
bin.« Dann fuhr er fort: »So sollst du zu den Israeliten 
sagen: Der »Ich bin« hat mich zu euch gesandt!« 


Gott (YHWH) ist "Ich werde sein, der ich 
sein werde". 


Exodus 3,13-14 
(LU12) 


Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern 
Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer 
Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen 
werden: Wie heißt sein Name? was soll ich ihnen 
sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich 
sein werde. Und sprach: Also sollst du zu den Kindern 
Israel sagen: "Ich werde sein" hat mich zu euch 
gesandt. 


Gott (YHWH) ist der Gott von Abraham, Exodus 3,15 [...] Jahwe, der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der 
Isaak und Jakob. (ELB) Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, [...] 
Gott (YHWH) ist der Gott der Lebendigen Markus 12,27 Gott ist nicht ein Gott der Toten, 
und nicht der Gott der Toten. (LUT) sondern der Lebenden. [...] 
Gott (YHWH) ist der Gott der Juden Römer 3,29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht 
und Heiden (Nationen). (LUT) auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. 
Somit ist Gott (YHWH) der Gott von allen Römer 9,24-26 Als solche (Gefäße des Erbarmens) hat er auch uns 
EIG (MENG) berufen, und zwar nicht nur aus den Juden, sondern 
Menschen — unabhängig von Herkunft, R z : z ; 
: auch aus den Heiden(völkern), wie er ja auch bei (dem 
gesellschaftlichen Stand, Aussehen, : 
Geschlecht oder Zugehörigkeit Propheten) Hosea sagt (Hos 2,25): »Ich werde das,_ 
: was nicht mein Volk ist, mein Volk nennen und der 
Ungeliebten den Namen »Geliebte« beilegen«; 
und (Hos 2,1): »Es wird geschehen: an dem Orte, 
wo zu ihnen gesagt worden ist: »Ihr seid nicht mein 
Volk«, dort werden sie »Söhne des lebendigen Gottes« 
genannt werden.« 
Gott (YHWH) rüstet Menschen, ohne dass sie | Jesaja 45,5 Ich bin der HERR, und sonst ist keiner da: außer mir 
ihn kennen. (MENG) gibt’s keinen Gott. Ich habe dich gegürtet, ohne dass du 


mich kanntest, 


Seite 40 — ewige-bildung.de 


Wer ist Gott (YHWH)? 


Auslegung 


Somit bestimmt Gott (YHWH); welche 
Völker besiegt werden, welche Völker siegen, 
welche Völker untergehen und welche 
Völker aufsteigen. 


Gott (YHWH) hat alle Obrigkeit eingesetzt. | Daniel 2,21 Er [YHWH] ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab 
Er lenkt die Geschicke und den Gang (LUT) und setzt Könige ein; [...] 
SEFWEL: Daniel 4,14 Auf einem Beschluß der (himmlischen) Wächter beruht 
Sömitt'geschiäht alles; was\geschieht; nach (MENG) dieser Befehl, und eine Anordnung der heiligen Engel 
Hay liegt in diesem Falle vor, damit die Lebenden erkennen, 
dem Plan Gottes. Dabei wirkt Gott (YHWH) = = BE 
{ : dass der Höchste Gewalt über das Königtum der 
durch die Menschen. Denn es ist Gott (YHWH), : : 
: ? Menschen hat und es verleihen kann, wem er will, und 
A WO NORM hen selbst den niedrigsten Sterblichen dazu erheben kann 
bewirkt (Phil 2,13) 8 
Römer 13,1 Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn 
(MENG) es gibt keine Obrigkeit, ohne von Gott (bestellt zu sein), und 
wo immer eine besteht, ist sie von Gott verordnet. 
Gott (YHWH) bestimmt das Bestehen von Genesis 10,25 Dem Eber aber wurden zwei Söhne geboren; der eine 
Völkern und Landesgrenzen. (MENG) hieß Peleg, weil sich die Erde zu seiner Zeit teilte; und 


sein Bruder hieß Joktan. 


Deuteronomium 32,8 
(MENG) 


Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuteilte, als er 
die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die 
Gebiete der Stämme fest nach der Zahl der Kinder Israel. 


die Verhärtung des Menschenherzens 
aufheben kann. 


. Apostelgeschichte | Erhat auch gemacht, dass das ganze Menschengeschlecht von 
Auch ist es Gott (YHWH) der den 17,26 einem einzigen (Stammvater) her auf der ganzen Oberfläche 
Völkern seinen Platz auf dem Erdboden (MENG) der Erde wohnt, und hat für sie bestimmte Zeiten ihres 
zuweist (Din 2,3-5). Bestehens und auch die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt: 
Gott (YHWH) kann die Herzen der Exodus 7,3 Ich aber will das Herz des Pharaos verhärten, um viele 
Menschen verhärten (verstocken). (MENG) Zeichen und Wunder im Lande Ägypten zu verrichten. 

Fss Römer 11,25-26 [...] Verstockung ist über einen Teil der Israeliten 

SORDDERES UNE DECTEIWE.CE. (MENG) gekommen bis zu der Zeit, da die Vollzahl der Heiden (in 


die Gemeinde Gottes) eingegangen sein wird; und auf diese 
Weise wird Israel in seiner Gesamtheit gerettet werden, [...] 


Gott (YHWH) kann den Menschen einen 
starken Irrwahn senden (2Thess 2,11-12). Somit 


2.Thessalonicher 
2,11-12 


[...] aus diesem Grunde sendet Gott ihnen einen starken 
Irrwahn, damit sie der Lüge Glauben schenken; denn 


ist es auch Gott (YHWH), der die Menschen |(MENG) alle sollen dem Gericht verfallen, die nicht der 

vom Wahnsinn befreien kann (Dan 4,31). Wahrheit Glauben geschenkt, sondern Wohlgefallen an 
der Ungerechtigkeit gefunden haben. 

Gott (YHWH) segnet die Menschen. siehe Deuteronomium 28,1-14 

Gott (YHWH) straft die Menschen. siehe Deuteronomium 28,15-68 


Gott (YHWH) ist also der einzige Gott den es gibt (Jes 45,5). Denn alle anderen Götter sind nur tote Statuen (Jes 44,6-20), gefallene 
Engel (2Thess 2,4), Dämonen (2Kor 11,14-15) oder Abgötter aus Stein, Holz, Metall, Papier, Glas oder Plastik (1Tim 6,10). Und diese 
falschen Götter können niemanden retten. Diese falschen Götter führen den Menschen nur in das Verderben. Es gibt also nur einen 
Gott der den Menschen retten kann (Jes 43,10-13). Und dieser einzige Retter ist Gott (YHWH), der alles erschaffen hat (Gen 1). 


Wer ist Gott (YHWH)? 


Gott ist Geist und nicht Fleisch. (Joh 4,24) 


Nur Gott ist Herr über die Naturgewalten (Ex 9,23). 


Gott ist unsichtbar. (1Tim 1,17) 


Gott ist "Ich bin, der ich bin". (Ex 3,13-14) 


Gott ist unvergänglich. (1Tim 1,17) 


Gott ist der Gott von Abraham, Isaak und Jakob. (Ex 3,15) 


Gott ist gut und lebendig. (Mk 10,18) 


Gott ist der Gott der Lebendigen, nicht der Toten. (Mk 12,27) 


Gott ist heilig. (Lev 11,44) 


Gott ist der Gott der Juden und Heiden. (Röm 3,29) 


Gott ist der Erste und der Letzte. (Jes 44,6) 


Gott ist ein gerechter Richter. (Ps 7,12) 


Gott ist Alpha und Omega, Anfang und Ende. (Offb 22,13) 


Gott rüstet Menschen, ohne dass sie ihn kennen. (Jes 45,5) 


Gott ist der einzige Retter. (Jes 43,10-11) 


Gott hat alle Obrigkeit eingesetzt. (Dan 2,21) 


Gott ist der einzige Gott den es gibt. (Jes 45,5) 


Gott bestimmt das Bestehen von Völkern. (Dtn 32,8) 


Gott hat alles, was ist, gemacht. (Gen 1) 


Gott bestimmt die Landesgrenzen. (Apg 17,26) 


Gott ist Allmächtig und tut gewaltige Taten. (Dtn 3,24) 


Gott lenkt die Geschicke und den Gang der Welt. (Apg 17,26) 


Nur Gott kann Sünden vergeben (Lk 5,21). 


Gott segnet und straft die Menschen. (Dtn 28,1-68) 


Seite 41 — ewige-bildung.de 


Um errettet zu werden, muss der Mensch an Jesus Christus glauben lernen 


Gott (YHWH) ist also der einzige Retter, den die Menschen haben (Jes 43,10-11). Dieser Gott rettet den Menschen nicht 
wegen Werken, sondern allein wegen dem Glauben an Jesus Christus (Eph 2,8-9). Denn der Glaube an Jesus Christus macht 
heilig, gerecht und sündlos (1Kor 6,9-11). Der Mensch muss also an Jesus Christus glauben, um aus diesem Jammertal errettet 
zu werden (Joh 6,47). Doch wie beginnt der Mensch an Jesus Christus zu glauben? 


Apostelgeschichte der Fall ist. In diesem 
Kapitel wird berichtet, wie Petrus den 
Menschen verkündigt: 


« Das Jesus Christus der Herr über 
alles ist (Apg 10,36). 


Das Jesus Christus umherzog, gutes Tat 
und Kranke genesen lies (Apg 10,38). 


Das Jesus Christus den Kreuztod 
starb (Apg 10,39). 


Das Jesus Christus nach drei Tagen 
auferweckt wurde (Apg 10,40). 


Das Jesus Christus daraufhin den 
Menschen erschienen ist und mit ihnen 
trank und aß (Apg 10,41). 


Das Jesus Christus gebot den Menschen zu 
verkündigen, dass er der von Gott 
bestimmte Richter, über die Lebenden und 
Toten, ist (Apg 10,42). 


Nachdem die Menschen von Jesus 

Christus hörten, empfingen sie den heiligen 
Geist (Apg 10,44), wenn sie begannen an 
Jesus Christus zu glauben (Gal 3,14). 


Damit der Mensch errettet wird, muss der Lukas 17,5 Die Apostel baten alsdann den Herrn: 

Menschen beginnen an Jesus Christus zu (MENG) »Mehre uns den Glauben!« 

glauben. Dafür muss der Gottesglaube des 

Menschen gemehrt oder gestärkt werden. 

Damit der Glaube an Jesus Christus gemehrt | Apostelgeschichte |Er [YHWH] hat das Wort dem Volk Israel gesandt und 
wird, muss der Mensch das Evangelium hören, | 10,36-48 Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist 
wie es beispielsweise im zehnten Kapitel der |(LUT) Herr über alles. Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen 


ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes 
predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit 
Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat 
Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt 
des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind 
Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und 
in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und. 
getötet. Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat 
ihn erscheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern 
uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit 
ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er 
auferstanden war von den Toten. Und er hat uns geboten, 
dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott 
bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. 
Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen 
Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung, der Sünden 
empfangen sollen. Da Petrus noch diese Worte redete,_ 
fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. 
Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus 
gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die 
Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen 
wurde; denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und 
Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: Kann auch 
jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den 
Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir? Und er 
befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi. [...] 


Aber warum beginnen Menschen an 
Jesus Christus zu glauben? 


Weil der Glaube an Jesus Christus aus der 
Predigt kommt und weil die Predigt aus dem 
Wort Gottes kommt (Röm 10,17). 


Das Wort Gottes ist die Bibel. Aus der Bibel 
kommt die Predigt und aus der Predigt 
kommt der Glaube an Jesus Christus. 


Römer 10,13-17 
(LU12) 


Denn »wer den Namen des Herrn wird anrufen, soll selig 
werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht 
glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie 
nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne 
Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht 
gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: »Wie 
lieblich sind die Füße derer, die den Frieden verkündigen, 
die das Gute verkündigen!« Aber sie sind nicht alle dem 
Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: »Herr, wer 
glaubt unserm Predigen?« So kommt der Glaube aus 
der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes. 


Doch nicht jedem Prediger sollte blindlings 
geglaubt werden, weil es auch falsche 
Prediger gibt (2Petr 2,1). Deswegen sollte 
die gehörte Predigt mithilfe der Bibel auf die 
Richtigkeit überprüft werden (Apg 17,11). 


Apostelgeschichte 
17,10-11 
(LUT) 


Die Brüder aber schickten noch in derselben Nacht Paulus 
und Silas nach Beröa. Als sie dahin kamen, gingen sie in 
die Synagoge der Juden. Diese aber waren freundlicher als 
die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf 
und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte. 


Auch wenn eine Predigt Fehler enthält, sollte 
das Gute aus der Predigt behalten werden. 


Auch kann der Glaube durch das Lesen der 
Bibel gestärkt werden (Joh 20,31). 


1.Thessalonicher 
5,21-22 (MENG) 


Johannes 20,30-31 
(SLT) 


Prüfet alles, behaltet das Gute; 
meidet das Böse in jeder Gestalt! 


Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen 
Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. 
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass 
Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr 
durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. 


Seite 42 — ewige-bildung.de 


Wie lernt der Mensch zu glauben? 


Auslegung 


Doch warum kann der Glaube durch das 
Lesen der Bibel gestärkt werden? 


Weil dem Menschen durch das Lesen der 
Bibel der Weg zur Errettung (Joh 14,6) 
aufgezeigt wird und der Mensch zu aller 
Seeligkeit geführt wird (2Tim 3,15). 


2.Timotheus 3,14-17 
(LUT) 


Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir 
anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast und 
dass du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die 
dich unterweisen können zur Seligkeit durch den Glauben 
an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, 
ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, 
zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch 
Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. 


Das selbständige Bibellesen ist überaus 
wichtig, weil viele falsche Lehrer, Propheten 
und Christusse ausgegangen sind, welche die 
Gläubigen in die Irre führen (Mt 24,24). 


Auch gibt es falsche Lehrer, welche heimlich 
verderbliche Lehren einführen (2Petr 2,1). 


Aber warum ist es gefährlich, wenn der 
Mensch einem falschen Lehrer, einem 
falschen Prediger, einem falschen Propheten 
oder einem falschen Christus glaubt? 


Wer einem falschen Lehrer, Prediger, 
Propheten oder Christus glaubt, der könnte 
möglicherweise an einen falschen Jesus Christus 
glauben (2Kor 11,4). Wer einen falschen 
Glauben annimmt, der wird möglicherweise 
nicht gerettet werden (Lev 10,1-2). Denn nur 
der Glaube an den echten Jesus Christus kann 
retten (Joh 14,6). 


Daher sollte heutzutage der Glaube auf dem 
gelesenen Wort Gottes aufbauen und nicht 
allein auf der gehörten Predigt. 


2.Petrus 2,1-3 
(MENG) 


Es sind allerdings auch falsche Propheten unter dem Volk 
(Israel) aufgetreten, wie es auch unter euch falsche Lehrer 
geben wird, welche verderbliche Irrlehren heimlich bei 
euch einführen werden, indem sie sogar den Herm, der sie 
(zu seinem Eigentum) erkauft hat, verleugnen, wodurch sie 
jähes Verderben über sich bringen. Viele jedoch werden 
sich ihnen bei ihren Ausschweifungen anschließen, und 
um dieser willen wird der Weg der Wahrheit gelästert 
werden. Von Gewinnsucht getrieben, werden sie euch 
durch erdichtete Worte auszubeuten suchen; aber das 
Verdammungsurteil ist für sie von altersher nicht 
müßig, und ihr Verderben schlummert nicht. 


Matthäus 24,23-27 
(MENG) 


»Wenn dann jemand zu euch sagt: »Seht, hier ist Christus!« 
oder: »Dort (ist er)!«, so glaubt es nicht! Denn es werden 
falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und 
werden große Zeichen und Wunder verrichten, um wo- 
möglich auch die Auserwählten irrezuführen. Seht, ich 
habe es euch vorhergesagt. Wenn man also zu euch sagt: 
»Seht, er ist in der Wüste!«, so geht nicht hinaus; und (sagt 
man:) »Seht, er ist in den Gemächern (dieses oder jenes 
Hauses)!«, so glaubt es nicht! Denn wie der Blitz vom 
Osten ausgeht und bis zum Westen leuchtet, so wird es 
auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein; [...] 


Denn wer einen falschen Jesus, einen 
falschen Geist oder ein falsches Evangelium 
annimmt (2Kor 11,4), der vergeht höchst- 
wahrscheinlich im Gericht (Lev 10,1-2). 
Denn ein falscher Glaube kann nicht retten. 


Und das so ein falscher Jesus, ein falscher Geist 
und ein falsches Evangelium umgeht, wird im 
elften Kapitel des zweiten Korintherbriefs 
aufgezeigt. Die Gefahr, mit einem falschen 
Glauben konfrontiert zu werden, ist also 


2.Korinther 11,3-4 
(MENG) 


Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange einst Eva mit ihrer 
Arglist verführt hat, so auch eure Gedanken von der 
Einfalt und lauteren Gesinnung gegen Christus zum Argen 
hingezogen werden. Denn wenn irgend jemand daherkommt 
und euch einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht 
verkündigt haben, oder wenn ihr einen andersartigen Geist 
empfangt, den ihr (durch uns) nicht empfangen habt, oder 
eine andersartige Heilsbotschaft, die ihr (durch uns) 
nicht erhalten habt, so lasst ihr euch das bestens gefallen. 


Levitikus 10,1-2 


Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen 


von den Toten auferweckt hat, muss der 
Mensch vom heiligen Geist gelehrt werden. 


durchaus wahrscheinlich (2Tim 4,3-4). Das |(MENG) jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und 
einzigste Präventionsmittel gegen einen falschen legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer 
Glauben, ist somit das tägliche Bibellesen dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte. 
(Joh 20,31), um den richtigen Glauben an den Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie,_ 
wahren Jesus Christus zu entwickeln (Joh 14,6). sodass sie starben vor dem HERRN. 

Und was muss der Mensch glauben? Das Römer 10,9 Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass 
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn |(LU12) er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn 
von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. 
Aber damit der Mensch glauben lernt, dass Dr. Martin Luther: | Die zehnt Gebote sind auch sonst in aller Menschen 
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn | Großer Katechismus | Herzen geschrieben, den Glauben aber kann keine 


menschliche Klugheit begreifen, und muss allein vom 
heiligen Geist gelehret werden. 


Der rettende Glaube an Jesus Christus (Joh 14,6) scheint also nicht aus dem "Nichts" zu kommen. Vermutlich dürfte es auch nicht 
ausreichen, wenn ein Mensch seine Mitmenschen blindlings dazu auffordert zu Glauben. Denn der Glaube an Jesus Christus scheint 
ein biblisches Fundament (Joh 20,30-31) oder die Bereitschaft zur Glaubensbildung (Apg 8,27-39) vorauszusetzen. Auch scheint 
man den rettenden Glauben an Jesus Christus nicht aus der Natur ableiten zu können, im eigenen Selbst zu finden oder durch 
Drogentrips zu erfahren. Denn um von Jesus Christus zu erfahren, muss der Mensch das Wort Gottes vernehmen. Somit kommt der 
Glaube aus der Predigt des Verkündigers und die "Predigt des Verkündigers" kommt aus dem Wort Gottes (Röm 10,13-17), welches 
die Bibel ist (2Tim 3,14-17). Somit scheint sich der Mensch intensiv mit dem Wort Gottes beschäftigen zu müssen, indem er das 
Wort Gottes liest (Joh 20,31) oder hört (Röm 10,17), damit der Mensch einen rettenden Glauben an Jesus Christus entwickelt. 


Seite 43 - ewige-bildung.de 


Wie kann der Mensch die Errettung durch Jesus annehmen? 


Es scheint, dass nicht jeder Glaube den Menschen rettet. Denn wer beispielsweise daran glaubt, dass er durch eine leblose 
Statue oder einen stummen Ölgötzen gerettet wird, dürfte ziemlich sicher nicht gerettet werden. Denn solch ein Ölgötze kann 
nicht reden, kann nicht sehen, kann nicht hören, kann nicht riechen, kann nicht greifen, kann nicht gehen (Ps 115,4-8) und 
kann somit niemanden retten. Doch welcher Glaube kann dann den Menschen retten? 


Ist der Glaube an einen Gott nicht 
ausreichend, um errettet zu werden? 
Denn auch die Dämonen glauben, 
dass es nur einen Gott gibt. 


Jakobus 2,19 
(SLT) 


Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl 
daran! Auch die Dämonen glauben es — und zittern! 


Aber welcher Glaube errettet dann 

den Menschen? Es ist der Glaube an Jesus 
Christus, der den Menschen rettet, weil der 
Glaube an Jesus Christus gerecht, heilig und 
sündlos macht (1Kor 6,9-11). 


Somit scheint es nicht ausreichend zu sein zu 
Glauben, dass es nur einen Gott gibt (Jak 2,19). 
Denn es ist der Glaube an Jesus Christus der 
rettet (Joh 14,6). Aber warum kann nur der 
Glaube an Jesus Christus erretten? 


Epheser 2,8-9 
(MENG) 


Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf 
Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch - nein, 
Gottes Geschenk ist es —, nicht aufgrund von Werken, 
damit niemand sich rühme. 


Galater 2,16 
(LUT) 


1.Petrus 2,24 
(MENG) 


Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke 
des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den 
Glauben an Jesus Christus, [...] 


Er [Jesus] hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an 
das (Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den 
Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten: 
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5). 


Jesus Christus erklärt, dass der gläubige 
Mensch aus Wasser und Geist von neuem 
geboren werden muss, um das Reich Gottes 
zu sehen (Joh 3,5). Das bedeutet im 
Umkehrschluss: Wer nicht aus Wasser und 
Geist von neuem geboren ist, wird auch nicht 
das Reich Gottes sehen. 


Aber wie wird der Mensch aus Wasser und 
Geist von neuem geboren? Ist es etwa der 
Glaube an Jesus Christus, der diese 
Neugeburt auslöst? 


Johannes 3,3-6 
(SLT) 


Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, 
wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem 
geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! 
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch 
geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht 
zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen 
und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, 
wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser 
und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich 
Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das 
ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist 
Geist. 


Der Mensch muss also aus Wasser und Geist von neuem geboren werden. Denn nur wer von neuem geboren ist, kann in das 
Reich Gottes eingehen und es sehen (Joh 3,3-6). Auch dürfte nur derjenige gerettet sein, der das Reich Gottes letztendlich 
sehen kann. Doch wie wird der Mensch von neuem geboren? Ist es der rettende Glaube an Jesus Christus (Eph 2,8-9), der 
diese Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt? Und was bedeutet es überhaupt, wenn der gläubige Mensch aus Wasser und 


Geist von neuem geboren wird? 


Neugeboren aus Wasser 


Als erstes sollte ermittelt werden, was es mit dieser Neugeburt aus dem Wasser auf sich hat (Joh 3,5). Es würde nah liegen, 
dass eine Neugeburt aus dem Wasser mit "Wasser" in Verbindung steht. Daher die Frage: „Was für eine Handlung steht mit 
"Wasser" in Verbindung, damit eine Neugeburt aus dem Wasser bewirkt wird?“ 


Die Neugeburt aus dem Wasser könnte darauf 
hinweisen; dass sich der Mensch im Wasser 
taufen lassen sollte. Solch eine Taufe im 
Wasser gibt es erst seit Johannes dem Täufer. 


Diese Taufe des Johannes wird auch als 
"Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden" 
bezeichnet (Lk 3,3). 


Doch woher stammt diese Taufe? Hat sich 
Johannes diese Taufe ausgedacht oder 
stammt diese Taufe von Gott (YHWH)? 


Lukas 3,2-7 
(MENG) 


[...] zur Zeit des Hohenpriesters Hannas und Kaiphas: 
da erging das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des 
Zacharias, in der Wüste. Er durchzog also die ganze 
Gegend am Jordan und verkündigte eine Taufe der 
Buße zur Vergebung der Sünden, wie im Buche der 
Aussprüche des Propheten Jesaja geschrieben steht (Jes 
40,3-5): »Eine Stimme ruft laut in der Wüste: »Bereitet 
dem Herrn den Weg, ebnet ihm seine Pfade! Alle 
Vertiefungen sollen ausgefüllt und alle Berge und 
Hügel geebnet werden! Was krumm ist, soll gerade und 
was uneben ist, soll zu glattem Wege werden, und die 
gesamte Menschheit soll das Heil Gottes sehen!«« So 
sprach Johannes denn zu den Volksscharen, die zu ihm 
hinauszogen, um sich von ihm taufen zu lassen: 


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Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Es scheint, dass Gott (YHWH) diese Taufe zu 
den Menschen durch Johannes brachte. 


Denn Johannes begann erst zu Taufen, nachdem 
der Befehl Gottes an ihn erging (Lk 3,2). 


Doch wie lief die Taufe des Johannes ab? 


Matthäus 21,25 


Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel 


(MENG) oder von den Menschen? 
Lukas 3,2-3 [...] da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des 
(LU12) Zacharias Sohn, in der Wüste. Und er kam in alle 


Matthäus 3,5-6 


Gegend um den Jordan und predigte die Taufe [...] 


Da zog denn Jerusalem und ganz Judäa und die ganze 


Denn erst wenn dem Wort Gottes geglaubt 
wird, werden die Weisungen Gottes befolgt. 
Somit dürfte eine göttliche Weisung zur Taufe 


u (MENG) Gegend am Jordan zu ihm hinaus und ließen sich im 
Bevor sich ein Mensch von Johannes taufen Jordanfluß von ihm taufen, indem sie ihre Sünden offen 
ließ, bekannte er seine Sünden (Mt 3,6). Kekanen 
Somit scheint die Buße und Umkehr zu Apostelgeschichte |Da antwortete ihnen Petrus: »Tut Buße und lasst euch ein 
Gott (YHWH) der Taufe voranzugehen. 2,38-41 jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer 
Dabei scheint die Buße und Umkehr erst zu |(MENG) Sünden taufen, dann werdet ihr die Gabe des heiligen 
folgen (Apg 2,38), nachdem der Mensch das Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und 
Wort Gottes vernommen und angenommen euren Kindern und allen, die noch fern stehen, soviele 
hat (Apg 2,41). Daher scheint der Mensch erst ihrer der Herr, unser Gott, berufen wird.« Auch noch mit 
das Wort Gottes annehmen und glauben zu vielen anderen Worten redete er ihnen eindringlich zu und 
müssen, bevor er sich taufen lässt. Die ermahnte sie: »Lasst euch aus diesem verkehrten 
Annahme des Wortes, die Buße und die Geschlecht erretten!« Die nun sein Wort annahmen,_ 
Umkehr scheint somit die Bedingung zu sein, ließen sich taufen, und so kamen an jenem Tage etwa 
damit sich der Mensch taufen lassen kann. dreitausend Seelen (zu der Gemeinde) hinzu. 
Ist es somit das Wort Gottes, welches Apostelgeschichte | Der berichtete uns nun, wie er den Engel in seinem 
errettet (Apg 11,14), indem es gehört oder 11,13-14 Hause gesehen habe, der dagestanden und gesagt hätte: 
gelesen und anschließend geglaubt wird? (MENG) »Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen 


Petrus holen; der wird Worte zu dir reden, durch die 
du mit deinem ganzen Hause gerettet werden wirst. 


Epheser 1,13 


In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der 


das Wort Gottes zu befolgen, indem er 
sich taufen lässt (Apg 8,12). 


(MENG) Wahrheit, die Heilsbotschaft von eurer Rettung, 

erst wahrgenommen werden, wenn dem Wort , 
Gottes glauben geschenkt wird. vernommen habt und zum Glauben gekommen seid, 

mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 
Doch wie nimmt der Mensch das Wort Gottes | Apostelgeschichte |So lief denn Philippus hinzu, und als er hörte, wie jener den 
an, um beispielsweise die göttliche Weisung |8,30-38 Propheten Jesaja las, fragte er ihn: »Verstehst du auch, was 
zur Taufe zu befolgen? Die Antwort ist (MENG) du liest?« Er antwortete: »Wie sollte ich das können, wenn 
einfach: Indem der Menschen das mir niemand Anleitung gibt?« Dann bat er Philippus, 
Evangelium hört und das Evangelium glaubt. aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Der Wortlaut der 

Schriftstelle nun, die er gerade las, war dieser (Jes 53,7-8): 
Ein Beispiel für die Annahme des göttlichen »Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtbank geführt, und wie 
Wortes und die damit verbundene Befolgung ein Lamm vor seinem Scherer stumm bleibt, so tat er 
der Taufanweisung, ist dem achten Kapitel seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde 
der Apostelgeschichte zu entnehmen. das Strafgericht über ihn aufgehoben, und wer wird 

. . e seine Nachkommenschaft berechnen? Denn erhoben 

Denn in der Apostelgeschichte wird wird sein Leben von der Erde hinweg.« Da wandte sich 
beschrieben, wie ein Mann das Wort Gottes der Hofbeamte an Philippus mit der Frage: »Ich bitte dich: 
gelesen hat (Apg 8,30). Weil der Mann nicht von wem redet hier der Prophet? Von sich selbst oder 
verstand, was er gelesen hatte, erklärte man von einem andern?« Da tat Philippus seinen Mund auf 
ihm den Inhalt vom Wort Gottes und und verkündigte ihm, indem er an dieses Schriftwort 
verkündigte ihm die Heilsbotschaft von Jesus anknüpfte, die Heilsbotschaft von Jesus. Als sie nun so 
Christus (Apg 8,35). Nachdem der Mann die auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Gewässer; 
Heilsbotschaft von Jesus Christus angenommen da sagte der Hofbeamte: »Hier ist ja Wasser! Was steht 
hatte und somit dem Wort Gottes glaubte, lies meiner Taufe noch im Wege?« [Philippus antwortete 
er sich anschließend taufen (Apg 8,36-38). ihm: »Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so darf es 
Er nahm also erst das Wort Gottes an, indem wohl geschehen.« Jener antwortete: »Ich glaube, dass 
er dem Wort Gottes glauben schenkte, und Jesus Christus der Sohn Gottes ist.«] Er ließ also den 
befolgte anschließend die göttliche Wagen halten, und beide stiegen in das Wasser hinab, 
Taufanweisung. Philippus sowohl wie der Hofbeamte, und er taufte ihn. 
Somit scheint der Mensch erst dem Apostelgeschichte | Als sie jetzt aber dem Philippus Glauben schenkten, der 
Wort Gottes glauben schenken zu müssen, 8,12-13 ihnen die Heilsbotschaft vom Reiche Gottes und vom 
bevor er eine Notwendigkeit dazu sieht, (MENG) Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, 


Männer wie Frauen. So wurde denn Simon ebenfalls 
gläubig; er schloß sich nach seiner Taufe eng an Philippus 
an und kam nicht aus dem Staunen heraus, als er die 
Zeichen und großen Wunder sah, die da geschahen. 


Seite 45 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Aber ist die Taufe für den Menschen 
überhaupt notwendig? 


Scheinbar ja. Denn zu der Durchführung der 
Taufe rief auch Jesus Christus auf (Mt 28,19). 


Matthäus 28,19 
(MENG) 


Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen) 
Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des 
Sohnes und des heiligen Geistes [...] 


Markus 16,15-16 


Darauf sagte er zu ihnen: »Geht hin in alle Welt und 


Laut dem Heidelberger Katechismus, handelt 
es sich bei der Taufe um ein äußerliches 
Wasserbad, welches für die Abwaschung der 
Sünden steht. 


Jedoch betont der Heidelberger Katechismus, 
dass dieses äußerliche Wasserbad noch nicht 
die Abwaschung der Sünden ist, weil das Blut 
von Jesus Christus und der heilige Geist den 
Menschen von allen Sünden reinwaschen. 


Ist somit die Taufe ein gewöhnliches Bad im 
Wasser oder hat es noch mehr mit der Taufe 
auf sich? 


Erschien: 1563 
Ausführung: 2007 


Jesus erklärte, wer gläubig geworden istund |(MENG) verkündigt die Heilsbotschaft der ganzen Schöpfung! 

sich hat taufen lassen, der wird gerettet Wer da gläubig geworden ist und sich hat taufen_ 

werden (Mk 16,16). Daher dürfte die Taufe lassen, wird gerettet werden; wer aber ungläubig 

notwendig sein. geblieben ist, wird verurteilt werden. 

Aber was bewirkt die Taufe im Wasser? Heidelberger [...] Christus hat dieses äußerliche Wasserbad eingesetzt 
Katechismus und dabei verheißen, dass ich ebenso sicher mit seinem 


Blut und Geist von der Unreinheit meiner Seele, das 
heißt von allen meinen Sünden, gewaschen worden bin, 
wie ich äußerlich mit dem Wasser, das die Unsauberkeit 
des Leibes wegzunehmen pflegt, gewaschen wurde (Mt 
28,19-20; Apg 2,38; Mt 3,11; Mk 16,16; Röm 

6,3-4; Mk 1,4; Lk 3,3). [...][...] Was heißt es, mit dem 
Blut und Geist Christi gereinigt zu sein? [...][...] Es 
heißt, Vergebung der Sünden von Gott aus Gnade zu 
haben, wegen des Blutes Christi, das er in seinem 
Opfer am Kreuz für uns vergossen hat. Außerdem, dass 
er uns auch durch den Heiligen Geist erneuert und zu 
einem Glied Christi geheiligt hat, damit wir immer 
mehr der Sünde absterben und ein gottesfürchtiges, 
unsträfliches Leben führen (Hebr 12,24; 1Petr 1,2; Offb 
1,5; Sach 13,1; Hes 36,25-27; Joh 1,33; 3,5; 1Kor 6,11; 
12,13; Röm 6,4; Kol 2,11-12). [...][...] Ist denn das 
äußerliche Wasserbad bereits die Abwaschung der 
Sünden? [...][...] Nein, denn allein das Blut Jesu Christi 
und der Heilige Geist reinigen uns von allen Sünden 
(Eph 5,26; Mt 3,11; 1Petr 3,21; 1Joh 1,7; 1Kor 6,11). 
9] 


Bei der Taufe dürfte es sich um kein 
gewöhnliches Bad im Wasser handeln. 
Denn die Taufe scheint ein Wasserbad 
im Wort Gottes zu sein, welches 
reinigt (Eph 5,26). 


Epheser 5,25-27 
(MENG) 


Ihr Männer, liebet eure Frauen, wie auch Christus die 
Gemeinde geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 
um sie zu heiligen, nachdem er sie durch das 
Wasserbad im Wort gereinigt hat, um so die 
Gemeinde für sich selbst in herrlicher Schönheit 
hinzustellen, ohne Flecken und Runzeln oder 
irgendeinen derartigen Fehler, vielmehr so, dass sie 
heilig und ohne Tadel sei. 


Dieses Wort, in dem der Mensch ein 
Wasserbad nehmen sollte, kommt zu den 
Menschen, wenn Gott (YHWH) geglaubt 
wird. Wird Gott (YHWH) nicht geglaubt, 
dann bleibt das Wort Gottes nicht im 
Menschen (Joh 5,38). 


Muss somit das Wort Gottes im Menschen 
sein (Joh 5,38), damit der Mensch ein Wasser- 
bad im Wort nehmen kann (Eph 5,26)? Kommt 
das Wort Gottes zu den Menschen, wenn der 
Mensch das Wort Gottes liest (Joh 20,31) oder 
hört (Röm 10,14) und anschließend durch den 
Glauben verinnerlicht (Röm 10,17)? Was hat 
es also mit diesem Wasserbad im Wort auf sich? 
Und ist das Wasserbad im Wort die Wassertaufe? 
Dr. Martin Luther scheint zu erklären, dass ein 
Wasserbad ohne das Wort Gottes nur ein Bad im 
Wasser ist. Nur wenn der Glaube an Jesus 
Christus und das Wort Gottes mit und bei dem 
Wasser ist, dann ist das Wasserbad auch eine 
Taufe. Muss somit das Wort Gottes im Menschen 
sein, indem dem Wort Gottes geglaubt 

wird (Joh 5,38), damit eine wahre Taufe ist? 


Johannes 5,37-38 
(MENG) 


Dr. Martin Luther: 
Kleiner Katechismus 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1929 


So ist also, der mich gesandt hat, der Vater selbst, mit 
seinem Zeugnis für mich eingetreten. Ihr habt weder 
seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt 
gesehen; und auch sein Wort habt ihr nicht als 
bleibenden Besitz in euch, weil ihr dem nicht glaubt,_ 
den er gesandt hat. 


Unser Herr Christus spricht bei Markus im letzten 
Kapitel: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig 
werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt 
werden." Wie kann Wasser solch große Dinge tun? 
Wasser tut' s freilich nicht, sondern das Wort Gottes,_ 
das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der 
solchem Worte Gottes im Wasser traut. Denn ohne 
Gottes Wort ist das Wasser schlicht Wasser und keine 
Taufe; aber mit dem Worte Gottes ist's eine Taufe, das 
ist ein gnadenreiches Wasser des Lebens und ein Bad 
der neuen Geburt im Heiligen Geist; wie Paulus sagt zu 
Titus im dritten Kapitel: "Gott macht uns selig durch 
das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen 
Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch 
Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen 
Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens 
würden nach unsrer Hoffnung". Das ist gewisslich wahr. 


Seite 46 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Im großen Katechismus bezeichnet 

Dr. Martin Luther das Wasser der wahren 
Taufe als Gotteswasser, welches in Gottes 
Wort und Gebot gefasst ist. 


Auch erklärt Luther, dass das Wasser durch 
das Wort Gottes die Kraft kriegt, damit das 
Wasserbad ein Bad der Wiedergeburt ist. 


Bewirkt somit eine wahre Taufe die 
Neugeburt aus dem Wasser? Und was bewirkt 
diese Neugeburt aus dem Wasser? 


Dr. Martin Luther: 
Großer Katechismus 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


Denn in Gottes Namen getauft werden, ist nicht von 
Menschen, sondern von Gott selbst getauft werden; 
darum, ob es gleich durch des Menschen Hand geschieht, 
so ist es doch wahrhaftig Gottes eigen Werk. 

[...][...] was die Taufe sei? Nämlich also: dass sie nicht 
bloß schlecht Wasser ist, sondern ein Wasser in Gottes 
Wort und Gebot gefasset, und dadurch geheiligt, das 
nicht anderes ist, denn ein Gotteswasser: nicht dass das 
Wasser an sich selbst edler sei, denn anderes Wasser; 
sondern das Gottes Wort und Gebot dazu kommt. [...][...] 
denn durchs Wort kriegt sie die Kraft, dass sie ein Bad. 
der Wiedergeburt ist, wie sie Paulus nennet, an Titus 3,5. 


Was die Neugeburt aus dem Wasser im 
Menschen bewirken könnte, darauf weist 
der kleine Katechismus von 

Dr. Martin Luther hin. 


Denn in diesem Katechismus erklärt Luther, 
dass das Wassertaufen einen Prozess einleitet, 
durch den das alte Wesen des Menschen 
täglich ersäuft wird. 


Dr. Martin Luther: 
Kleiner Katechismus 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1929 


Was bedeutet denn solch Wassertaufen? Es bedeutet, 
dass der alte Adam in uns durch tägliche Reue und 
Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden 
und bösen Lüsten; und wiederum täglich herauskommen 
und auferstehen ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit 
und Reinheit vor Gott ewiglich lebe. Wo steht das 
geschrieben? Der Apostel Paulus spricht zu den Römern 
im sechsten Kapitel: "Wir sind mit Christus begraben 
durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus 
auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des 
Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. 


Auch erklärt Dr. Martin Luther, dass das alte 
Wesen des Menschen schrittweise durch ein 
neues Wesen verdrängt wird. 


Der alte Mensch, der zu Zorn, Gehässigkeit, 
Neid, Unzucht, Geiz, Faulheit, Arroganz oder 
Ungläubigkeit neigt, soll also täglich 
abgetötet werden. 


Dagegen soll ein neuer Mensch zum 
Vorschein kommen, der sich beispielsweise 
durch Milde, Geduldigkeit oder 

Sanftmut auszeichnet. 


Somit wird der Mensch durch den 
Glauben an Jesus Christus zu einem neuen 
Geschöpf (2Kor 5,17), weil das alte Wesen 
des Menschen vergeht. 


Dr. Martin Luther: 
Großer Katechismus 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


Aufs letzte ist auch zu wissen, was die Taufe bedeutet, [...] 
[...] Diese zwei Stück, unter das Wasser sinken, und wieder 
herauskommen, bedeutet Kraft und Wirkung der Taufe, 
welches nichts anderes ist, denn die Tötung des alten 
Adams; darnach die Auferstehung des neuen 
Menschen, welche beide unser Leben lang in uns gehen 
sollen; also, dass ein christlich Leben nichts anderes ist, 
denn eine tägliche Taufe, einmal angefangen und immer 
darin gegangen. Denn es muss ohne Unterlass also getan 
sein, dass man immer ausfege, was des alten Adams ist, und 
herfürkomme, was zum neuen gehört. Was ist denn der alte 
Mensch? Das ist er, so uns angeboren ist von Adam, zornig, 
hässig, neidisch, unkeusch, geizig, faul, hoffärtig, ja 
ungläubig, mit allen Lastern besetzt, und von Art kein Gutes 
an sich hat. Wenn wir nun in Christi Reich kommen, soll 
solches täglich abnehmen, dass wir je länger je milder, 
geduldiger, sanftmütiger werden, dem Geiz, Hass, Neid, 
Hoffart je mehr abbrechen. Das ist der rechte Brauch der 
Taufe unter den Christen, durch das Wassertaufen bedeutet. 


Aber eine wahre Taufe könnte noch weitaus 
mehr bewirken. Denn durch die wahre Taufe 
scheint der Täufling mit Jesus Christus zu 
verwachsen (Röm 6,5), wodurch er Christus 
anziehen dürfte (Gal 3,27). 


Je nach Bibelübersetzung, wird dieses 
"Zusammenwachsen" auch als "einsmachen" 
bezeichnet. Wird der Mensch also eins mit 
Christus, wenn der Mensch mit Christus 
verwächst? 


Aber was könnte solch ein Verwachsen mit 
Christus für den Menschen bedeuten? 


Römer 6,3-5 Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Christus 

(MENG) Jesus getauft worden sind, auf seinen Tod getauft 
worden sind? Wir sind also deshalb durch die Taufe in 
den Tod mit ihm begraben worden, damit, gleichwie 
Christus von den Toten auferweckt worden ist durch die 
Herrlichkeit des Vaters, ebenso auch wir in einem neuen 
Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm [Christus] zur 
Gleichheit des Todes verwachsen sind, so werden wir 
es auch hinsichtlich seiner Auferstehung sein; [...] 

Römer 6,5 Denn wenn wir mit ihm [Christus] zusammengewachsen 

(LUT) sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, [...] 

Römer 6,5 Denn wenn wir mit ihm [Christus] einsgemacht und 

(SLT) ihm gleich geworden sind in seinem Tod, [...] 

Galater 3,26-28 [...] denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben 

(MENG) an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus_ 


getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen. 
Da gibt es nun nicht mehr Juden und Griechen, nicht 
mehr Knechte und Freie, nicht mehr Mann und Weib: 
nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus. 


Seite 47 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Was solch ein Verwachsen mit Jesus Christus 
für den Menschen bedeuten könnte, erklärt 
Dr. Martin Luther in seinem Schriftwerk 
"Von der Freiheit eines Christenmenschen". 


Luther erklärt, dass Christus und die 
Menschenseele ein Leib werden. 


Sobald der Mensch mit Christus eins 
geworden ist, erhält Christus Anteil an den 
Gütern der Menschenseele. Dagegen erhält 
der Mensch Anteil an den Gütern von 
Christus. 


Dadurch erhält der Mensch von Christus 
alle Güter der Seeligkeit und diese Güter 
dürften den Menschen gerecht 

machen (1Kor 6,9-11). 


Dagegen erhält Christus alle Untugend der 
Menschenseele. Das dürfte bedeuten, dass die 
Sünden des Menschen auf Christus gelegt 
werden (Jes 53,6). 


Somit erhält der Mensch durch das 
Verwachsen mit Christus (Röm 6,5) 
alles Gute von Christus. 


Dagegen erhält Christus durch das 
Verwachsen mit dem Menschen (Röm 6,5) 
alles Schlechte von dem Menschen. 


Dr. Martin Luther: 
Von Der Freiheit 
eines Christen- 
menschen 


Erschien: 1520 
Ausführung: 1888 


Nicht allein gibt der Glaube so viel, dass die Seele dem 
göttlichen Wort gleich wird, aller Gnaden voll, frei und 
selig, sondern vereinigt auch die Seele mit Christo, wie 
eine Braut mit ihrem Bräutigam. Aus welcher Ehe 
folget, wie St. Paulus sagt, dass Christus und die Seele 
ein Leib werden; so werden auch beider Güter, Fall, 
Unfall und alle Dinge gemeinsam; das, was Christus 
hat, ist eigen der gläubigen Seele; was die Seele hat, 
wird eigen Christi. So hat Christus alle Güter und 
Seligkeit: die sind der Seele eigen. So hat die Seele alle 
Untugend und Sünde auf sich: die werden Christi eigen. 
Hier hebt nun an der fröhliche Wechsel und Streit: 
dieweil Christus ist Gott und Mensch, welcher noch nie 
gesündigt hat und dessen Frömmigkeit unüberwindlich, 
ewig und allmächtig ist, dieweil er denn der gläubigen 
Seele Sünde durch ihren Brautring, das ist der Glaube, 
sich selbst zu eigen macht und nicht anders tut, als 
hätte er sie getan, so müssen die Sünden in ihm 
verschlungen und ersäuft werden. Denn seine 
unüberwindliche Gerechtigkeit ist allen Sünden zu 
stark. Also wird die Seele von allen ihren Sünden lauter 
durch ihren Malschatz, das ist des Glaubens halben, 
ledig und frei und begabt mit der ewigen Gerechtigkeit 
ihres Bräutigams Christi. Ist nun das nicht eine fröhliche 
Wirtschaft, da der reiche, edle, fromme Bräutigam 
Christus das arme, verachtete, böse Hürlein zur Ehe 
nimmt und sie entledigt von allem übel, zieret mit allen 
Gütern? So ist's nicht möglich, dass die Sünde sie 
verdamme, denn sie liegen nun auf, Christo und sind in 
ihm verschlungen. So hat sie so eine reiche Gerechtigkeit 
in ihrem Bräutigam, dass sie abermals wider alle Sünden 
bestehen mag, ob sie schon auf ihr liegen. Davon sagt 
Paulus 1 Kor. 15: „Gott sei Lob und Dank, der uns hat 
gegeben eine solche Überwindung in Christo Jesu, in 
welcher verschlungen ist der Tod mit der Sünde. 


Wenn also die Menschenseele mit Jesus 
Christus verwächst (Röm 6,3-11), dann wird 
Jesus Christus der Sünden des Menschen 
teilhaftig. Vermutlich werden dadurch die 
Sünden des Menschen auf Jesus Christus 
gelegt (Jes 53,6). 


Dieser Prozess ist heilsnotwendig! 

Denn nur wenn die Sünden auf Jesus Christus 
liegen (Jes 53,6), können die Sünden des 
Menschen hinweggenommen 

werden (Joh 1,29). 


Schließlich kann der Mensch seine Sünden 
nicht tilgen. Denn begangene Fehler kann der 
Mensch nicht ungeschehen machen. Somit ist 
nur Gott (YHWH) dazu im Stande, die Sünden 
des Menschen hinwegzunehmen (Lk 5,21). 


Jesaja 53,4-12 
(MENG) 


[...] Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen 
willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen: die 
Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und durch 
seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden. [...][...] der. 
HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen lassen. 
[...][....] Doch dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit 
Krankheit zu zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne 
einsetzen wird, [...][...] Darum will ich ihm die Vielen 
zuteilen, und mit Starken soll er Beute teilen zum Lohn 
dafür, dass er sein Leben in den Tod hingegeben hat 
und unter die Übeltäter gezählt worden ist, während er 
doch die Sünde der Vielen getragen hat [...] 


Johannes 1,29 
(MENG) 


Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen; 
da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der 
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7) 


1.Petrus 2,24 
(MENG) 


Er hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an das 
(Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den 
Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten: 
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5). 


Doch was geschieht, wenn Jesus Christus mit 
den Sünden der Menschen beladen wurde? 


Weil Jesus Christus der allerhöchste und 
lebendige Gott in Fleisch ist (Joh 1,1-14), 
dürfte er die Sünden, mit denen er beladen 
wurde (Jes 53,6), in sich selbst 
verschlingen (Jes 25,8). 


Jesaja 25,8 (LU12) 


Er wird den Tod verschlingen ewiglich; [...] 


Hosea 13,14 Aber ich will sie erlösen aus der Hölle und vom Tod 

(LU12) erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Hölle, ich will 
dir eine Pestilenz sein. 

1.Korinther 15,54-56 | [...] »Verschlungen ist der Tod in Sieg: Tod, wo ist dein 

(MENG) Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes ist 


aber die Sünde, und die Kraft der Sünde liegt im Gesetz. 


Seite 48 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Vermutlich verschlingt Jesus Christus die 
Sünden in sich selbst, weil er Gott in Fleisch 
ist (Joh 1,1-14) und Gott (YHWH) die Sünde 
verschlingt (Ex 33,3). Durch das Verschlingen 
der Sünde (1Kor 15,54-56), dürften 
vermutlich die Sünden der Menschen 

getilgt werden (1Petr2,24). 


Exodus 30,20-21 


[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen, 


(MENG) sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht 
sterben, [...][...] Da sollen sie sich dann ihre Hände und 
Füße waschen, damit sie nicht sterben; |[...] 

Exodus 33,3 Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte 

(MENG) hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_ 


müsste dich sonst unterwegs vertilgen.« 


Exodus 33,20 
(LU12) 


[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen; 
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 


Somit dürfte Jesus Christus die unheiligen Güter 
der Menschenseele verschlingen (Ex 33,3), die 
auf ihn geladen wurden (Jes 53,6), sobald der 
Mensch mit Jesus Christus verwächst (Röm 6,5). 


Aber weil der Mensch durch den Glauben 

an Jesus Christus ebenfalls mit Jesus Christus 
verwachsen ist (Röm 6,5), dürfte die 
Menschenseele Anteil an den Gütern von 
Jesus Christus erhalten. Und zu den Gütern 
von Jesus Christus gehört seine Gerechtigkeit. 
Somit ist es der Glaube, der den Menschen 
gerecht macht (Gal 3,6). Und durch welchen 
Glauben wird der Mensch gerecht? Durch den 
Glauben an Jesus Christus (Röm 3,21-22), 
indem der Mensch durch den Glauben an Jesus 
Christus mit Jesus Christus verwächst (Röm 6,5). 


Römer 3,21-26 
(LU12) 


Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die 
vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und 
die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor 
Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum 
Christum zu allen und auf alle, die da glauben. Denn es ist 
hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und 
mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und 
werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die 
Erlösung, so durch Christum Jesum geschehen ist, welchen 
Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den 
Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die 
vor ihm gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt, 
welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; 
auf dass er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit,_ 
die vor ihm gilt; auf dass er allein gerecht sei und 
gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum. 


vermutlich die Sünden des Menschen auf 
Jesus Christus geladen (Jes 53,6), worauf die 
Sünden des Menschen in Jesus Christus 
verschlungen werden (1Kor 15,54-56). 


Dadurch dürften vermutlich die Sünden 
hinweggenommen werden (Joh 1,29), 

die den Menschen von Gott (YHWH) 
trennen (Jes 59,2). Und wenn die Sünden 
hinweggekommenen werden, dann dürfte auch 
der Tod hinweggenommen sein, weil der Tod 
durch die Sünde in die Welt kam (Röm 5,12). 


Und wenn der Mensch durch den Glauben siehe Römer 5 

it J Christ ächst (Röm 6,5), d 
kann der Mensch auch das Gesetz halten, weil EEE Denn wenn wir mit ihm [Christus] einsgemacht und 
Jesus Christus das Gesetz gehalten hat. LT) ihm gleich geworden sind in seinem Tod, [...] 
Und warum dürfte es notwendig sein Galater 3,6-11 (Ja, es ist so) wie bei Abraham: »er glaubte Gott, und das 
dureh den-Clänkenmie asus chrstss (MENG) wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet« (1.Mose 15,6). 
verwachsen (Röm 6,5)? Weil eine Neugeburt Ihr erkennt also: die Gläubigen, die sind Abrahams Söhne. 
aus dem Wasser ( Joh 3,5) nur möglich zu sein Weil aber die Schrift voraussah, dass Gott die Völker um 
schäint enden Mensch An:Tesıe Christus des Glaubens willen rechtfertigt, hat sie dem Abraham die 
glaubt nd das WorkCoftee Arnd habden Heilsverheißung im voraus verkündigt (1.Mose 12,3 und 
nasser ist worareh das Wasserbad eine 18,18|Gen 12,3;18,18): »In dir sollen alle Völker gesegnet 
Sahre Tanfader. Deniäserhäint.der Glanbean werden.« Somit empfangen die, welche aus dem Glauben 
Jess Chrietme- ir kein -der eine wahre Tänfe sind den Segen zugleich mit dem gläubigen Abraham. 
Sn ewodunhäin Ve rwachsen (Röm 6,5) [L...][...] »der_Gerechte wird aus Glauben leben« (Hab 2,4). 
mit Jesus Christus ermöglicht wird. siehe Hebräer 11 
Wenn also die Menschenseele mit Jesus Jesaja 53,6 [...] der HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen 
Christus verwächst (Röm 6,5), dann werden |(MENG) lassen. [...] 


Johannes 1,29 


Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen; 


(MENG) da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der 
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7) 
Römer 5,12 [...] gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt 
(MENG) hineingekommen ist und durch die Sünde der Tod [...] 
Römer 6,5 Denn wenn wir mit ihm [Christus] zusammengewachsen 
(LUT) sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, [...] 
1.Korinther 15,54-56 | [...] »Verschlungen ist der Tod in Sieg: Tod, wo ist 
(MENG) dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« [...] 


Denn wenn die Sünde fehlt, dann fehlt auch 
der Tod. Dadurch dürfte der Mensch das ewige 
Leben haben, sobald dieser Weltzeit endet. 
Somit könnte der Gedanke nah liegen, dass 
eine wahre Taufe den Menschen errettet — wie 
einst acht Seelen durch das Wasser der Sintflut 
hindurch gerettet wurden (1Petr 3,20-22). 


1.Petrus 3,20-22 
(LUT) 


[...] als Gott in Geduld ausharrte zur Zeit Noahs, als man die 
Arche baute, in der wenige, nämlich acht Seelen, gerettet 
wurden durchs Wasser hindurch. Das ist ein Vorbild der 
Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der 
Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um 
ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, 

welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, [...] 


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Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Aber gibt es eine Voraussetzung, um sich 
taufen zu lassen? 


Die Voraussetzung für die Taufe scheint die 
Annahme des göttlichen Wortes (Apg 2,41) 
und die Buße (Apge 2,38) zu sein. Erst darauf 
scheint die Taufe zu folgen (Apg 2,38-41). 


Apostelgeschichte 
2,38-41 
(MENG) 


Da antwortete ihnen Petrus: »Tut Buße und lasst euch ein 
jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer 
Sünden taufen, dann werdet ihr die Gabe des heiligen 
Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und 
euren Kindern und allen, die noch fern stehen, soviele 
ihrer der Herr, unser Gott, berufen wird.« Auch noch mit 
vielen anderen Worten redete er ihnen eindringlich zu und 
ermahnte sie: »Lasst euch aus diesem verkehrten 
Geschlecht erretten!« Die nun sein Wort annahmen _ 
ließen sich taufen, und so kamen an jenem Tage etwa 
dreitausend Seelen (zu der Gemeinde) hinzu. 


Und was kann der Getaufte nach 


Lukas 3,21-22 


Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und 


großes zu bewirken. 


Jedoch können verstärkt andere 
Auffassungen zur Taufe in der 
Christenheit wahrgenommen werden. 


Denn heutzutage ist die Auffassung 

weit verbreitet, dass die Taufe nur ein 
äußerliches Zeichen ist, mit dem der Mensch 
seine Zugehörigkeit zum Christentum 
bekennt — wodurch die Taufe zu nichts nütze 
sei. Somit wird der Taufe ein tieferes Wirken 
abgesprochen. Schon um 1529 war diese 
Auffassung zur Taufe weit verbreitet. 


Wie gefährlich es sein könnte, diese 
Auffassung zur Taufe zu glauben, das 
thematisiert Dr. Martin Luther im 
großen Katechismus. 


So erklärt Luther; dass derjenige, der die 
Taufe verwirft, auch Gottes Wort, den 
Glauben und Jesus Christus verwirft. 


Daher empfiehlt Luther, dass das 
Wassertaufen nicht nur als ein äußerliches 
Zeichen angesehen werde. 


Ist die Wassertaufe somit mehr als ein 
äußerliches Zeichen? Kann somit davon 
ausgegangen werden, dass die Taufe 
heilsnotwendig ist und gleichzeitig ein 
äußerliches Zeichen darstellt? 


Aber was für ein äußerliches Zeichen könnte 
die Wassertaufe darstellen? 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


der Taufe verrichten? (LUT) Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich 
der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder 

Nach der Taufe könnte der Getaufte im Gebet auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine 

den Namen des Herrn anrufen (Lk 3,21). Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber 

Ob das notwendig ist, ist mir (dem Verfasser) Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. 

a Apostelgeschichte | Und nun — was zögerst du noch? Stehe auf, lass dich 
22,16 taufen und wasche deine Sünden ab, indem du seinen 
(MENG) Namen anrufst!« 

Somit scheint die Taufe, die Gott (YHWH) Dr. Martin Luther: | [...] So kann ich auch rühmen, dass die Taufe kein 

zu den Menschen brachte (Lk 3,2-3), Großer Katechismus | Menschenkram sei, sondern von Gott selbst eingesetzt; 


dazu ernstlich und streng geboten, dass wir uns müssen 
taufen lassen, oder sollen nicht selig werden. [...][...] 
Denn darüber streiten und fechten wir allermeist, weil 
die Welt jetzt so voll Rotten ist, die da schreien, die 
Taufe sei ein äußerlich Ding; äußerlich Ding sei aber 
nicht nütz. Aber lass es äußerlich Ding sein, als es 
immer kann; da stehet aber Gottes Wort und Gebot, so 
die Taufe eingesetzt, gründet und bestätigt. Was aber 
Gott einsetzt und gebietet, muss nicht vergeblich, 
sondern eitel köstlich Ding sein; wenn es auch dem 
Ansehen nach geringer, denn ein Strohalm wäre. 
[...][...] Darum ist es ein lauter Bubenstück und Teufels 
Gespötte, dass jetzt unsere neuen Geister, die Taufe zu 
lästern, Gottes Wort und Ordnung davon lassen, und 
nicht anders ansehen, denn das Wasser, das man aus 
dem Brunnen schöpfet, um darnach daher geistern: was 
sollte eine Hand voll Wassers der Seelen helfen? Ja, 
Lieber, wer weiß das nicht, wenn es voneinander 
Trennens soll gelten, dass Wasser Wasser ist? [...][...] 
Das aber unsere Klüglinge, die neuen Geister,_ 
vorgeben, der Glaube mache allein selig, die Werke 
aber und äußerlich Ding tuen nichts dazu; antworten 
wir, dass freilich nichts in uns tuet, denn der Glaube; 
[...][...] Nun sind sie so toll, dass sie voneinander 
scheiden den Glauben und das Ding, daran der Glaube 
haftet und gebunden ist, ob es gleich äußerlich ist; ja, es 
soll und muss äußerlich sein, dass mans mit Sinnen 
fassen und begreifen, und dadurch ins Herz bringen 
könne; wie denn das ganze Evangelium eine äußerliche 
mündliche Predigt ist. Summa, was Gott in uns tut und 
wirket, will er durch solch äußerliche Ordnung wirken. 
[...][...] Darum folget, dass, wer die Taufe verwirft, der 
verwirft Gottes Wort, den Glauben, und Christum, der 
uns dahin weiset, und an die Taufe bindet. [...][...] Sie 
aber, die Schwarmgeister, sind so verblendet, dass sie 
Gottes Wort und Gebot nicht sehen, und die Taufe und 
Obrigkeit nicht weiter ansehen, denn als Wasser im 
Bach und Topf, [...][...] Darum müssen wir wacker und 
gerüstet sein, und uns von dem Wort nicht lassen weisen 
noch wenden, dass wir die Taufe nicht lassen ein bloß 
ledig Zeichen sein, wie die Schwärmer träumen. [...] 


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Wie wird der Mensch aus Wasser neugeboren? 


Auslegung 


Die Wassertaufe kann auch als ein Bekenntnis | Matthäus 10,32-33 


zu Jesus Christus verstanden werden. 

Dabei ist es zu beachten: Wer Jesus Christus 
vor den Menschen bekennt, den bekennt 
Jesus Christus vor dem Vater. 


(MENG) 


Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir [Jesus] 
bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem 
himmlischen Vater bekennen; wer mich [Jesus] aber 
vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor 
meinem himmlischen Vater verleugnen. 


Die Neugeburt aus dem Wasser dürfte also dadurch bewirkt werden, indem der Mensch im Wasser getauft wird. Dabei sollte der 
Glaube an Jesus Christus und das Wort Gottes mit und bei dem Wasser sein, damit es eine richtige Taufe ist. Ohne den rettenden 
Glauben an Jesus Christus und ohne das Wort Gottes, ist also keine richtige Taufe. Bei einer richtigen Taufe, wird der Mensch in 
den Tod von Christus Jesus getauft (Röm 6,3). Dadurch dürfte der Getaufte, gleichwie Christus von den Toten auferweckt worden 
ist, in einem neuen Leben wandeln (Römer 6,4), weil der Getaufte durch die Taufe mit Christus verwächst (Röm 6,4-5). In Folge 
des Verwachsen mit Jesus Christus, dürfte der Mensch die Gerechtigkeit erhalten, die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22). 
Denn Jesus Christus erfüllte das Gesetz (Mt 5,17) und damit ist Jesus Christus gerecht (Dtn 6,25). Auf diese Weise dürfte der 
Mensch durch den Glauben an Jesus Christus das Gesetz halten, weil er durch die Taufe mit Jesus Christus verwachsen 

ist (Röm 6,4-5), wodurch der Mensch der Gerechtigkeit von Christus teilhaftig wird (Röm 3,21-22). Gleichzeitig dürfte dieses 
Verwachsen mit Jesus Christus bewirken, dass Christus der Sünden des Menschen teilhaftig wird, wodurch Christus mit den 
Sünden des Menschen beladen wird (Jes 53,4-12). Darauf dürften die Sünden des Menschen in Jesus Christus verschlungen 
werden (Jes 25,8), weil Christus der eine Gott in Fleisch ist, der das Sündige verschlingt (Ex 33,3 / Ex 33,20). 


Neugeboren aus Geist 


Als nächstes sollte geprüft werden, was es mit der "Neugeburt aus dem Geist" auf sich hat (Joh 3,5). Daher die Frage: 
„Aus was für einem Geist wird man von neuem geboren?“, und: „Was ist diese Neugeburt aus dem Geist?“ 
Die ersten Anhaltspunkte zur Beantwortung dieser Fragen sind den Evangelien zu entnehmen. 


In den Evangelien ist zu lesen, wie Johannes 
der Täufer eine Taufe mit Feuer und dem 
heiligen Geist ankündigt (Mt 3,11). 


Könnte es daher denkbar sein, dass diese 
Taufe mit dem heiligen Geist die "Neugeburt 
aus dem Geist" ist (Joh 3,5)? 


Auch erklärt Johannes, dass er nicht mit Geist 
tauft, sondern ein anderer (Mk 1,7-8). 


Doch wer ist dann derjenige, der die Menschen 
mit dem heiligen Geist tauft? 


Matthäus 3,11 


Ich taufe euch nur mit Wasser zur Buße; der aber nach 


(MENG) mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht gut 
genug, ihm seine Schuhe abzunehmen: der wird euch 
mit heiligem Geist und mit Feuer taufen. 

Markus 1,7-8 [...] Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn ich, dem 

(LU12) ich nicht genugsam bin, dass ich mich vor ihm bücke und 
die Riemen seiner Schuhe auflöse. Ich taufe euch mit 
Wasser; aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen. 

Lukas 3,16 [...] Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein 

(LU12) Stärkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, dass 


ich die Riemen seiner Schuhe auflöse; der wird euch 
mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen. 


Dem Johannesevangelium ist zu entnehmen, 
dass Jesus Christus derjenige ist, der mit dem 
heiligen Geist tauft. 


Johannes 1,33-34 
(MENG) 


[...]>»Auf welchen du den Geist herabschweben und auf 
ihm bleiben siehst, der ist’s, der mit heiligem Geiste 
tauft.< Nun habe ich selbst es auch gesehen und 
bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist. 


Jesus Christus tauft also mit dem heiligen Geist (Joh 1,33-34). Kann es sich bei dieser 
"Taufe mit dem heiligen Geist" (Mk 1,7-8) um die "Neugeburt aus dem Geist" (Joh 3,5) handeln? 
Aber was ist dieser heilige Geist überhaupt, mit dem getauft wird? 


Was ist der heilige Geist? 


Der heilige Geist ist ein Helfer. Diesen Helfer 
hat Gott (YHWH) den Menschen zur Unter- 
stützung gesendet (Joh 14,16), während Jesus 
Christus nicht auf Erden wandelt (Joh 16,7). 


Somit kam der heilige Geist zu den gläubigen 
Menschen, nachdem Jesus Christus zum 
Himmel aufgefahren ist (Apg 2,1-13). 


Doch in welcher Weise hilft der heilige Geist 
den gläubigen Menschen? 


Johannes 14,15-18 
(MENG) 


Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; und 
ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen 
Helfer geben, damit er bis in Ewigkeit bei euch sei: den Geist 
der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn 
nicht sieht und ihn nicht erkennt; ihr aber erkennt ihn, 
weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. — Ich will 
euch nicht verwaist zurücklassen: ich komme zu euch! 


Johannes 16,7 
(ELB) 


[...] Es ist euch nützlich, dass ich [Jesus] weggehe, denn 
wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch 
kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. 


Der heilige Geist hilft, indem er die gläubigen 
Menschen in allen Lebenslagen unterstützt. 
Somit ist der Heilige Geist in guten wie in 
schlechten Tagen bei den Menschen. 


Apostelgeschichte 
9,31 
(MENG) 


So hatte nun die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und 
Samaria Frieden; sie baute sich innerlich auf, wandelte 
in der Furcht des Herrn und wuchs auch äußerlich 
durch den Beistand des heiligen Geistes. 


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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren? 


Auslegung 


Daher ist der heilige Geist den gläubigen 
Menschen in schwierigen Lebenslagen 
ein Tröster. 


Johannes 14,26 
(LU12) 


[...] der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater 
senden wird in meinem Namen, [...] 


Weil der heilige Geist den gläubigen 
Menschen in allen Situationen beisteht, ist er 
auch ein Lehrer, der das Wort Gottes lehrt. 


Johannes 14,26 
(ELB) 


wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und 
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 


Damit führt die Lehre des heiligen Geistes 
den Menschen zu Jesus Christus hin, 
indem der heilige Geist von 

Jesus Christus Zeugnis ablegt. 


Johannes 15,26-27 
(LU12) 


Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch 
senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, 
der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von 
mir [Jesus Christus]. 


Dabei verherrlicht sich der heilige Geist nicht 
selbst. Sondern der heilige Geist verherrlicht 
Jesus Christus (Joh 16,14). Somit weist alles, 
was der heilige Geist bewirkt, auf Jesus 
Christus hin, damit der Mensch errettet wird. 


Johannes 16,13-14 
(MENG) 


Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit, 
der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er 
wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört, 
das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen. 
Er wird mich [Jesus Christus] verherrlichen, [...] 


Dabei ist es zu beachten, dass der heilige 
Geist vertrieben werden kann, wenn ihm 
Ungerechtigkeit naht. 


Weisheit 1,5 
(MENG) 


Denn der heilige Geist der Zucht meidet die Falschheit; 
er hält sich fern von törichten Gedanken und wird 
verscheucht, wenn Ungerechtigkeit aufkommt. 


Auch ist es zu beachten, dass die 
Lästerung gegen den heiligen Geist 
nicht vergeben wird (Mt 12,31). 


Daher sollte sich der Mensch unbedingt davor 
hüten, gegen den heiligen Geist zu lästern. 
Denn wer sich der Lästerung gegen den 
heiligen Geist schuldig macht, dem wird 
nicht vergeben werden (Mk 3,29). 


Daher ist es möglicherweise anzunehmen, 
dass derjenige, der gegen den heiligen Geist 
lästert, nicht errettet werden kann!!! 


Matthäus 12,31-32 
(MENG) 


Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird 
den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung 
des Geistes wird nicht vergeben werden. Auch wenn 
jemand ein Wort gegen den Menschensohn ausspricht, 
wird es ihm vergeben werden; wer aber gegen den 
heiligen Geist spricht, dem wird es weder in dieser 
Weltzeit noch in der künftigen vergeben werden. 


Markus 3,28-29 
(MENG) 


Wahrlich ich sage euch: Alle Sünden werden den 
Menschenkindern vergeben werden, auch die 
Lästerungen, so viele sie deren aussprechen mögen; 
wer sich aber gegen den heiligen Geist der Lästerung, 
schuldig macht, der erlangt in Ewigkeit keine 
Vergebung, sondern ist einer ewigen Sünde schuldig 


Lukas 12,10 
(MENG) 


Und wer immer ein Wort gegen den Menschensohn 
ausspricht, der wird Vergebung finden; wer aber gegen 
den heiligen Geist eine Lästerung begeht, der wird 
keine Vergebung finden. 


Der heilige Geist ist also ein Helfer, der von Gott (YHWH) gesendet wurde (Joh 14,16). 
Dieser Geist ist es, mit dem der Mensch getauft wird (Mt 3,11 / Mk 1,8 / Lk 3,16 / Joh 1,33). 
Doch wie wird der Mensch mit diesem heiligen Geist von Gott (YHWH) getauft? 


Im siebten Kapitel vom Johannesevangelium 


Johannes 7,37-39 


Am letzten, dem großen Tage des Festes aber stand 


Geist empfangen können. 


ist nachzulesen, dass die Menschen, die an (MENG) Jesus da und rief laut aus: »Wen da dürstet, der komme 
Jesus Christus glauben, den heiligen Geist zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, aus dessen 
empfangen werden (Joh 7,39). Leibe werden, wie die Schrift gesagt hat (Joel 4,18; 
Sach 14,8; Hes 47,1-12), Ströme lebendigen Wassers 
Aber welche Menschen können diesen fließen.« Damit meinte er aber den Geist, den die,_ 
heiligen Geist empfangen? welche zum Glauben an ihn gekommen waren, 
empfangen sollten; denn der (heilige) Geist war noch 
nicht da, weil Jesus noch nicht zur Herrlichkeit erhoben 
worden war. 
Der heilige Geist wird den Menschen Lukas 11,13 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, euren Kindern 
gegeben, die Gott (YHWH) um den (MENG) gute Gaben zu geben versteht: wieviel mehr wird der 
heiligen Geist bitten (Lk 11,13) und die Vater vom Himmel her Heiligen Geist denen geben, die 
Gott (YHWH) gehorchen (Apg 5,32). ihn darum bitten! 
eg Apostelgeschichte 5,32 | Für diese Tatsachen sind wir Zeugen und auch der 
(MENG) heilige Geist, den Gott denen verliehen hat, die ihm 


gehorsam sind. 


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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren? 


Auslegung 


Und wie können gottesfürchtige Menschen 
den heiligen Geist empfangen? 


Gottesfürchtige Menschen können den 
heiligen Geist empfangen, indem sie an Jesus 


Galater 3,2 
(MENG) 


Nur das eine möchte ich von euch erfahren: Habt ihr 
den Geist aufgrund von Gesetzeswerken empfangen 
oder infolge der Predigt vom Glauben? 


Galater 3,14 


Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des 


Vermutlich erfolgte diese Handauflegung 

bei den Menschen, die vor Christi Himmelfahrt 
auf die "Taufe des Johannes" getauft 

wurden (Apg 19,3). 


Diese Menschen wurden also getauft, als der 
heilige Geist den Menschen noch nicht als 
helfender Beistand zur Verfügung stand. 


Christus glauben (Gal 3,14). Somit wird der (SLT) Gesetzes, indem er ein en wurde um unsertwillen 
heilige Geist nicht durch Werke empfangen, denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am 
sonders allein nich den Glauben än Holz hängt, damit der Segen Abrahams zu den Heiden 
j komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben 
Jesus Christus (Gal 3,2). : ö RE FE  RSTEESTE NEINTERESEREEEEEN 
den Geist empfingen, der verheißen worden war. 
Aber wie glaubt der Mensch an Jesus Apostelgeschichte |Er [YHWH] hat das Wort dem Volk Israel gesandt und 
Christus, damit der Mensch den heiligen 10,36-48 Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist 
Geist empfangen kann? (LUT) Herr über alles. Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen 
ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die 
Damit der Mensch zum Glauben an Jesus Johannes predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt 
Christus kommt, muss ihm die Heilsbotschaft hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen 
verkündigt werden (Apg 10,36-44). und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der 
Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und 
Und was ist die Heilsbotschaft? wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen 
Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz 
Die Heilsbotschaft ist, dass der Mensch gehängt und getötet. Den hat Gott auferweckt am 
durch den Glauben an Jesus Christus dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen, nicht dem 
gerettet wird (Apg 10,43). ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher 
erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und 
Wenn der Mensch durch die Verkündigung getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den 
der Heilsbotschaft zum Glauben an Jesus Toten. Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen 
Christus gekommen ist, dann empfängt der und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum 
Mensch den heiligen Geist (Apg 10,44). Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem 
bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, 
Alternativ scheint der Mensch auch zum die an ihn glauben, Vergebung, der Sünden empfangen 
Glauben kommen zu können, wenn er die sollen. Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der 
Bibel liest (Joh 20,30-31 / 2Tim 3,15). Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die 
Denn die Bibel ist das Wort Gottes und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen 
Verkündigung der Heilsbotschaft stammt aus waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die 
dem Wort Gottes (Röm 10,17), welches die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; denn 
Bibel ist. sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch 
priesen. Da antwortete Petrus: Kann auch jemand 
denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den 
Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir? Und 
er befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi. [...] 
Es scheint also das Wort Gottes zu sein, Apostelgeschichte | Der berichtete uns nun, wie er den Engel in seinem 
welches der Mensch vernehmen, annehmen |11,13-14 Hause gesehen habe, der dagestanden und gesagt hätte: 
und glauben muss, bevor er den heiligen (MENG) »Sende nach Joppe und lass Simon mit dem Beinamen 
Geist empfangen kann. Denn dieses Wort Petrus holen; der wird Worte zu dir reden, durch die 
Gottes ist eine rettende Kraft (Apg 11,14)! du mit deinem ganzen Hause gerettet werden wirst. 
In der Bibel ist auch zu lesen, dass Menschen | Apostelgeschichte | Während nun Apollos sich in Korinth aufhielt, kam 
den heiligen Geist empfingen, als ihnen die 19,1-7 Paulus, nachdem er das Binnenland von Kleinasien 
Hände aufgelegt wurden (Apg 19,6). (MENG) durchwandert hatte, nach Ephesus und fand dort einige 


Jünger vor. Er fragte diese: »Habt ihr den heiligen Geist 
empfangen, nachdem ihr gläubig geworden waret?« Sie 
antworteten ihm: »Nein, wir haben überhaupt noch 
nichts davon gehört, ob der heilige Geist (schon) da 
ist.« Darauf fragte er sie: »Worauf seid ihr denn getauft 
worden?« Sie antworteten: »Auf die Taufe des 
Johannes.« Da sagte Paulus: »Johannes hat (nur) eine 
Bußtaufe vollzogen und dabei dem Volke geboten, sie 
sollten an den glauben, der nach ihm kommen würde, 
nämlich an Jesus.« Als sie das hörten, ließen sie sich 
auf den Namen des Herrn Jesus taufen; und als Paulus 
ihnen dann die Hände auflegte, kam der heilige Geist 
auf sie, und sie redeten mit Zungen und sprachen 
prophetisch. Es waren dies im ganzen etwa zwölf 
Männer. 


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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren? 


Auslegung 


Denn erst nach Christi Himmelfahrt (Joh 16,7) 
wurde der heilige Geist zu den Menschen 
gesendet (Apg 2,1-4). 


Daher könnte davon ausgegangen werden, 
dass den Menschen, die vor Christi 
Himmelfahrt getauft wurden, die Hände 
aufgelegt wurden, weil der heilige Geist noch 
nicht als Beistand da war. Deswegen dürfte 
heutzutage eine zusätzliche Handauflegung 
zur Empfängnis des heiligen Geistes nicht 
mehr notwendig sein, weil der heilige Geist 
nun als Beistand da ist. Auch kann der 
heilige Geist ohne Handauflegung 
empfangen werden (Apg 10,36-48). 


Johannes 16,7 


Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, 


(ELB) dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird 
der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber 
hingehe, werde ich ihn zu euch senden. 

Apostelgeschichte | Als dann der Tag des Pfingstfestes herbeigekommen 

2,1-4 war, befanden sie alle sich an einem Ort beisammen. 

(MENG) Da entstand plötzlich ein Brausen vom Himmel her, 


wie wenn ein gewaltiger Wind daherfährt, und erfüllte 
das ganze Haus, in welchem sie weilten; und es 
erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich (in 
Flämmchen) zerteilten und von denen sich eine auf 
jeden von ihnen niederließ; und sie wurden alle mit 
heiligem Geist erfüllt und begannen in anderen Zungen 
zu reden, wie der Geist es ihnen eingab auszusprechen. 


Wenn der Mensch den heiligen 
Geist empfängt, dann ist der Leib 
des Menschen der Tempel für den 
heiligen Geist (1Kor 6,19). 


Somit ist der Mensch der Tempel 
Gottes (2Kor 6,16), weil der heilige 
Geist von Gott (YHWH) in dem 
Menschen ist (1Kor 6,19). 


1.Korinther 6,19-20 
(MENG) 


Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in 
euch wohnenden heiligen Geistes ist, den ihr von Gott 
empfangen habt, und dass ihr (somit) nicht euch selbst 
gehört? Denn ihr seid teuer erkauft worden. Macht also 
Gott Ehre mit eurem Leibe! 


2.Korinther 6,16 
(MENG) 


Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit den Götzen? 
Wir sind ja doch der Tempel des lebendigen Gottes, wie 
Gott gesagt hat (3.Mose 26,11-12): »Ich werde unter 
ihnen wohnen und wandeln; ich will ihr Gott sein, und 
sie sollen mein Volk sein. 


Wer also an Jesus Christus glaubt, der empfängt den heiligen Geist (Gal 3,14). 
Dadurch wird der Mensch zum Tempel des heiligen Geistes (1Kor 6,19-20). 
Aber wofür benötigt der Mensch den heiligen Geist? 


Wofür benötigt der Mensch den heiligen Geist? 


dann verändert sich das Wesen des Menschen. 


Aber in welcher Weise verändert sich das 
Wesen des Menschen, wenn der Mensch 
durch den heiligen Geist erneuert wird? 


Der heilige Geist heiligt die Menschen, damit | Römer 15,16 Ich soll ja ein Diener Christi Jesu für die Heiden sein 

sie Gott wohlgefällig werden. (MENG) und als solcher den Priesterdienst an der Heilsbotschaft 
Gottes verrichten, damit die Heiden zu einer 
gottwohlgefälligen, durch den heiligen Geist 
geheiligten Opfergabe werden. 

Durch den heiligen Geist wird der Mensch Titus 3,4-7 Als aber die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes, 

erneuert. Wenn der Mensch erneuert wird, (MENG) unsers Retters, erschienen war, da hat er uns — nicht 


aufgrund von Werken der Gerechtigkeit, die wir 
unserseits vollbracht hätten, sondern nach seiner 
Barmherzigkeit — gerettet durch das Bad der 
Wiedergeburt und der Erneuerung des heiligen Geistes, 
den er reichlich auf uns ausgegossen hat durch unsern 
Retter Jesus Christus, damit wir durch seine Gnade 
gerechtgesprochen und unserer Hoffnung gemäß Erben 
des ewigen Lebens würden. 


Durch den heiligen Geist neigt der Mensch zu 
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Treue, Güte, 
Freundlichkeit, Sanftmut, Beständigkeit, 
Selbstbeherrschung und Enthaltsamkeit. 


Galater 5,22-23 
(SLT) 


Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, 
Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, 
Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein 
Gesetz. 


Doch der heilige Geist bewirkt noch viel 
mehr, als eine Erneuerung des Menschen. 
Denn mit dem heiligen Geist wird der 
Mensch für den Tag der Erlösung versiegelt. 


Epheser 1,13 


In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, 


(MENG) die Heilsbotschaft von eurer Rettung, vernommen habt 
und zum Glauben gekommen seid, mit dem 
verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, [...] 

Epheser 4,30 Und betrübt nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem 

(MENG) ihr auf den Tag, der Erlösung versiegelt seid. 


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Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren? 


Auslegung 


bekennen und der kann nicht gegen Gott reden. 


Auch verleiht der heilige Geist dem Römer 5,5 [...] Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser 
Menschen eine übernatürliche Liebe. (LU12) Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. 
Wer durch den heiligen Geist geleitet wird, der | 1.Korinther 12,3 Darum tue ich euch kund, dass niemand, der im Geiste 
kann Jesus Christus als Herrn und Heiland (MENG) Gottes redet, sagt: »Verflucht ist Jesus!« und keiner zu sagen 


vermag: »Jesus ist der Herr!«, außer im heiligen Geist. 


Der heilige Geist erneuert also den Menschen (Tit 3,4-7). 
Zusätzlich ist der heilige Geist dem Menschen ein helfender Beistand (Joh 14,15-18). 
Aber wie steht der heilige Geist dem Menschen bei? 


Wie hilft der heilige Geist? 


Der heilige Geist hilft, indem er den 
Menschen zum Ziel führt. 


Lukas 4,1 
(MENG) 


Jesus kehrte dann, voll heiligen Geistes, vom Jordan 
zurück und wurde vom Geist vierzig Tage lang in der 
Wüste (umher) geführt [...] 


Auch hilft der heilige Geist dadurch, 
indem er den Menschen lehrt. 


Wer vom heiligen Geist gelehrt 
wird, der wird von Gott (YHWH) 
gelehrt (Jes 54,13 / Joh 6,45), 
weil der heilige Geist von 

Gott (YHWH) ist (Joh 14,16). 


Johannes 14,26 
(ELB) 


Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden 
wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und 
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 


1.Johannes 2,27 
(MENG) 


Und was euch betrifft, so bleibt die (geistige) Salbung, 
die ihr von ihm empfangen habt, dauernd in euch, und 
ihr bedürft keiner anderweitigen Belehrung; nein, wie 
seine Salbung euch über alles belehrt, so ist sie auch 
wahr und ist keine Lüge; und wie sie euch gelehrt hat, 
so bleibt (nun auch) in ihm! 


Weil der heilige Geist ein Lehrer ist, 


Johannes 16,13 


Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit, 


das Wort Gottes mit Freimut zu reden, damit 
auch andere Menschen errettet werden. 


führt er den Menschen in die (MENG) der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er 
ganze Wahrheit ein. wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört, 
das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen. 
Wenn der Mensch in die Wahrheit geführt ‚Apostelgeschichte 4,31 | Als sie so gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie 
wurde, hilft der heilige Geist dem Menschen, | (MENG) versammelt waren, und sie wurden alle vom heiligen 


Geist erfüllt und verkündigten das Wort Gottes 
unerschrocken. 


Wenn sich der Mensch in einer besonderen 
Situation befindet, dann spricht der heilige 
Geist durch den Menschen (Lk 12,12). 


Zu den besonderen Situationen können 

zum Beispiel Gefahrensituationen 

gehören (Mk 13,11) — aber auch Situationen, 
in denen anderen Menschen das Wort Gottes 
zu verkündigen ist, damit sie beispielsweise 

errettet oder belehrt werden. 


Markus 13,11 


Wenn man euch nun abführt und vor Gericht stellt, so 


(MENG) macht euch nicht im voraus Sorge darüber, was ihr 
reden sollt, sondern was euch in jener Stunde 
eingegeben wird, das redet; nicht ihr seid es ja, die da 
reden, sondern der heilige Geist. 

Lukas 12,12 Denn der heilige Geist wird euch in eben der Stunde 

(MENG) lehren, was ihr sagen sollt. 

2.Petrus 1,21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem 

(LU12) Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen 


Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist. 


Aber der heilige Geist kann noch viel mehr im 
Menschen auslösen. Denn der heilige Geist gibt 
den Menschen besondere Gaben (1Kor 12,4-11). 


So kann der heilige Geist dem Menschen 
beispielsweise die Gabe der Weisheitsrede, die 
Gabe der Erkenntnisrede, die Heilungsgabe, 
die Verrichtung von Wundertaten, die Gabe der 
Weissagung, die Gabe der Geisterunterscheidung, 
die Zungenrede oder die Auslegung der Zungen- 
rede verleihen. In welcher Weise heutzutage der 
heilige Geist den Menschen Gaben verleiht, ist ein 
heiß diskutiertes Gesprächsthema in zahlreichen 
Christengemeinden. Zurecht ist dieses Thema 
heiß diskutiert, weil es zahlreiche falsche 
Lehrer und Propheten gibt (2Petr 2,1), welche 
die Gläubigen in die Irre führen (Mt 24,24). 


1.Korinther 12,4-11 
(MENG) 


Es gibt nun zwar verschiedene Arten von Gnadengaben, 
aber nur einen und denselben Geist; und es gibt 
verschiedene Arten von Dienstleistungen, doch nur einen 
und denselben Herrn; und es gibt verschiedene Arten von 
Kraftwirkungen, aber nur einen und denselben Gott, der 
alles in allen wirkt. Jedem wird aber die Offenbarung des 
Geistes zum allgemeinen Besten verliehen. So wird dem 
einen durch den Geist Weisheitsrede verliehen, einem 
andern Erkenntnisrede nach Maßgabe desselben Geistes, 
einem andern Glaube in demselben Geist, einem andern 
Heilungsgaben in dem einen Geiste, einem andern 
Verrichtung von Wundertaten, einem andern 
Weissagung, einem andern Unterscheidung, der Geister, 
einem andern mancherlei Arten von Zungenreden, einem 
andern die Auslegung der Zungenreden. Dies alles wirkt 
aber ein und derselbe Geist, indem er jedem eine 
besondere Gabe zuteilt, wie er will. 


Seite 55 - ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren? 


Auslegung 


Auch im Gebet unterstützt der heilige Geist 


Epheser 2,18 


Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den 


Dr. Martin Luther erklärt, 
dass der heilige Geist den Menschen 
zu Jesus Christus führt (Joh 15,26-27). 


Somit könnte angenommen werden, dass es 
die Aufgabe des heiligen Geistes ist, dass der 
Mensch zu Jesus Christus findet, damit er durch 
den Glauben an Jesus Christus gerettet wird. 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


den Menschen. Denn der Mensch kann im (LUT) Zugang zum Vater. 
Heiligen Self beten (EEpR.6, 18 und hat Epheser 6,18 Betet allezeit im Geist mit Bitten und Flehen jeder Art, 
dadurch Zugang zum Vater (Eph 2,18). : : ? 

Nee 5 : (MENG) und seid zu diesem Zweck wachsam mit aller 
Dabei wird nicht zum heiligen Geist gebetet. 5 ; LER: er: 

ee PER : Beharrlichkeit und unter Fürbitte für alle Heiligen, 
Sondern es wird im heiligen Geist zum Vater 
gebetet (Jud 20). Judas 20 Ihr aber, Geliebte, erbauet euch auf eurem hochheiligen 
(MENG) Glaubensgrunde, betet im heiligen Geiste [...] 

Aber was bewirkt der heilige Geist Dr. Martin Luther: |[...] weder du noch ich können nimmermehr etwas von 
letztendlich mit seinem Beistand? Großer Katechismus | Christo wissen, noch an ihn glauben und zum Herrn 


kriegen, wo es nicht durch die Prediger des Evangelii von_ 
dem heiligen Geist würde angetragen und uns in den Busen 
geschenkt; [...][...] Denn Christus hat uns den Schatz 
erworben und gewonnen durch sein Leiden, Sterben und 
Auferstehen usw. Aber wenn das Werk verborgen bliebe, 
dass niemand wüsste, so wäre es umsonst und verloren. 


dem Herrn Christo bringen, solch Gut zu empfangen, 
dazu wir von selbst nicht kommen konnten. 


Der heilige Geist führt also den Menschen auf seinem Weg (Lk 4,1). 
Auf diesem Weg ist der heilige Geist dem Menschen ein Lehrer (Joh 14,26). 
Damit der Mensch für diesen Weg gerüstet ist, gibt der heilige Geist 
dem Menschen besondere Gaben (1Kor 12,4-11). 


Aber wie kann der Mensch erkennen, 
ob er den heiligen Geist empfangen hat? 


Die Empfängnis des heiligen Geistes kann 
dadurch erkannt werden, das der Mensch in 
alle Wahrheit geführt wird. Und warum führt 
der heilige Geist in alle Wahrheit? 


Johannes 16,13 
(MENG) 


Wenn aber jener gekommen ist, der Geist der Wahrheit, 
der wird euch in die ganze Wahrheit einführen; denn er 
wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hört, 
das wird er reden und euch das Zukünftige verkündigen. 


Weil der heilige Geist ein Lehrer 

ist (Joh 14,26), der das Wort Gottes 

lehrt (Joh 14,26) — und das Wort Gottes ist 
Wahrheit (Joh 17,17). Somit wird der 
Mensch von Gott (YHWH) gelehrt (Joh 6,45), 
weil der heilige Geist von Gott (YHWH) 

ist (Joh 14,16) und Gottes Geist durch den 
Glauben an Jesus Christus (Gal 3,14) 

im Menschen ist (1Kor 6,19). 


Durch den heiligen Geist wird also der 


Jesaja 54,13 


Und alle deine Kinder werden vom HERRN gelehrt, 


(SLT) und der Friede deiner Kinder wird groß sein. 
Johannes 6,45 Es steht ja bei den Propheten geschrieben (Jes 54,13): 
(MENG) »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.< Jeder, der (es) 


vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 


Johannes 14,26 
(ELB) 


Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden 
wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und 
euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 


1.Johannes 2,27 


Und was euch betrifft, so bleibt die (geistige) Salbung, 


Theologen, denen der heilige Geist fehlt, 

das Wort Gottes nicht verstehen können 

und somit das Wort Gottes falsch auslegen. 
Denn in der Bibel steht, dass der heilige 
Geist in alle Wahrheit führt (Joh 16,13). 

Im Umkehrschluss könnte das bedeuten, dass 
keine Universität in alle Wahrheit führen 
kann — egal wie angesehen sie sein mag. 


Somit kann nur Gott (YHWH) 
bibelkundige Menschen machen. 


Standes Besserung 


Erschien: 1520 
Ausführung; 1888 


Mensch noch tiefer in das Wort Gottes (MENG) die ihr von ihm empfangen habt, dauernd in euch, und 

hineingeführt und lernt es noch besser zu ihr bedürft keiner anderweitigen Belehrung; nein, wie 

verstehen. Auf diese Weise wird der Mensch seine Salbung euch über alles belehrt, so ist sie auch 

in alle Wahrheit geführt (Joh 16,13). wahr und ist keine Lüge; [...] 

So erklärt Dr. Martin Luther, dass nur der Dr. Martin Luther: |Doktoren der Kunst, der Arzenei, der Rechte, der 

heilige Geist einen bibelkundigen Menschen | An den christlichen | Sentenzen mögen der Papst, Kaiser und Universitäten 

machen kann - und keine Universität. Adel deutscher machen: aber sei nur gewiss, einen Doktor der heiligen 
Nation - Von des | Schrift wird dir niemand machen denn allein der heilige 

Daher kann angenommen werden, dass christlichen Geist vom Himmel, wie Christus jagt Joh. 6: „Sie müssen 


alle von Gott selber gelehrt sein.“ Nun fragt der heilige 
Geist nicht nach roten, braunen Baretten oder was des 
Prangens ist, auch nicht ob einer jung oder alt, Laie oder 
Pfaff, Mönch oder weltlich, Jungfrau oder verehelicht sei; 
ja er redete vor Zeiten durch eine Eselin wider den 
Propheten, der drauf ritt. Wollte Gott, wir wären sein 
würdig, dass uns solche Doktoren gegeben würden, 
gleichviel ob sie Laien wären oder Priester, verehelicht 
oder Jungfrauen, wiewohl man nun den heiligen Geist 
zwingen will in den Papst, Bischöfe und Doktoren, so 
doch kein Zeichen noch Schein ist, dass er bei ihnen sei! 


Seite 56 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus Geist neugeboren? 


Auslegung 


Es gibt noch andere Anzeichen, durch die 
man erkennen kann, ob der heilige Geist 
empfangen wurde. Ein Anzeichen davon ist 
"Liebe". Aber keine gewöhnliche Liebe. 
Sondern eine Liebe, die keine Grenzen kennt. 


Denn wenn der Mensch eine 

übernatürliche Liebe zu seinen Geschwistern 
im Geist (1Joh 3,14), seinen Mitmenschen 
und auch zu seinen Feinden (Lk 6,27) 
empfindet, dann kann diese Liebe als Zeichen 
der Empfängnis des heiligen Geistes gewertet 
werden (Röm 5,5). 


Zusätzlich ist diese Liebe als ein 
Zeichen der Heilsgewissheit anzusehen. 
Denn den Neugeborenen aus dem Geist, 
ist die Liebe von Gott (YHWH) in das 
Herz gegossen (Röm 5,5). 


Wer dagegen seine Mitmenschen hasst, 
der hat möglicherweise den heiligen 
Geist nicht empfangen (1.Joh 3,15). 


Lukas 6,27-29 


Euch aber, meinen Hörern, sage ich: Liebet eure 


(MENG) Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen, segnet die, 
welche euch fluchen, betet für die, welche euch 
anfeinden! Wer dich auf die Wange schlägt, dem halte 
auch die andere hin, und wer dir den Mantel 
wegnimmt, dem verweigere auch den Rock nicht! 

Lukas 22,15 Da sagte er zu ihnen: »Herzlich habe ich mich danach 

(MENG) gesehnt, dieses Passahmahl vor meinem Leiden noch 
mit euch zu essen; [...] 

Römer 5,5 Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden. Denn 

(LU12) die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch 


den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. 


Philipper 1,7-8 
(MENG) 


1.Johannes 3,14-16 
(MENG) 


Es ist ja doch nur recht und billig für mich, diese gute 
Meinung von euch allen zu hegen; denn ich halte die 
Erinnerung an euch in meinem Herzen fest, weil ihr 
allesamt sowohl während meiner Gefangenschaft als 
auch bei der Verteidigung und Bezeugung der 
Heilsbotschaft Mitgenossen des mir verliehenen 
Gnadenamts seid. Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich 
mich mit der innigen Liebe Christi Jesu nach euch allen 
sehne. 


Wir wissen, dass wir aus dem Tode ins Leben 
hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben: wer 
(seinen Bruder) nicht liebt, verbleibt im Tode. Jeder, 
der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und 
ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben als 
bleibenden Besitz in sich trägt. Daran haben wir die 
Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns hingegeben 
hat; so sind nun auch wir verpflichtet, das Leben für die 
Brüder hinzugeben. 


Der Mensch kann also erkennen, dass er den heiligen Geist empfangen hat, indem er in alle Wahrheit geführt wird (Joh 16,13). 
Das könnte bedeuten, dass er Dinge versteht, die ihm zuvor unverständlich waren und die er mit seinem eigenen Verstand 
nicht begreifen kann. Er versteht beispielsweise komplexe Zusammenhänge in der heiligen Schrift oder kann weltliche 
Ereignisse besser einschätzen. Auch kann der Mensch die Empfängnis des heiligen Geistes dadurch erkennen, wenn er seine 
Geschwister im Geist, seine Mitmenschen und auch seine Feinde liebt (Röm 5,5). 


Fazit: Neugeboren aus dem Wort 


Der Mensch kann nur in das Reich Gottes eingehen, wenn dieser aus Wasser und Geist von neuem geboren wird (Joh 3,5). 
Damit diese Neugeburt bewirkt werden kann, muss der Mensch den richtigen Glauben angenommen haben (Mk 16,16 / Gal 3,14). 
Denn wer einen falschen Glauben annimmt, kann nicht aus Wasser und Geist von neuem geboren werden. Aber wodurch wird 
der Mensch im Glauben richtig ausgerichtet, damit der Mensch überhaupt aus Wasser und Geist von neuem geboren werden kann? 


Im dritten Kapitel vom Titusbrief heißt es, dass 
der Mensch durch das Bad der Wiedergeburt 
und durch die Erneuerung im heiligen Geist 
selig wird. Mit dem Bad der Wiedergeburt und 
der Erneuerung im heiligen Geist (Tit 3,5) dürfte 
die Neugeburt aus Wasser und Geist gemeint 
sein. Diese Neugeburt aus Wasser und Geist 
ist notwendig, damit der Mensch in das Reich 
Gottes eingehen kann und gerettet wird (Joh 3,5). 


Titus 3,4-7 
(LUT) 


Als aber erschien die Freundlichkeit und 
Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns 
selig — nicht um der Werke willen, die wir in 
Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner 
Barmherzigkeit — durch das Bad der Wiedergeburt und 
Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich 
ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, 
damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, 
Erben seien nach der Hoffnung auf ewiges Leben. 


‚Aber wie wird der Mensch aus Wasser und Geist 
von neuem geboren, damit er gerettet wird? 
Vermutlich ist eine Neugeburt aus Wasser und 
Geist durch das Wort Gottes möglich. Denn in 
der Bibel heißt es, dass der Mensch aus dem Wort 
Gottes von neuem geboren wird (1Petr 1,23)! 


1.Petrus 1,23 
(LUT) 


Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, 
sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem 
lebendigen Wort Gottes, das da bleibt. 


Jakobus 1,18 
(MENG) 


Aus freiem Liebeswillen hat er uns durch das Wort der 
Wahrheit ins Dasein gerufen, damit wir gewissermaßen 
die Erstlingsfrucht unter seinen Geschöpfen wären. 


Seite 57 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus dem Wort neugeboren? 


Auslegung 


Könnte es daher denkbar sein, dass es das 
Wort Gottes ist, durch das der gläubige 
Mensch aus Wasser und Geist von neuem 
geboren wird, wenn der gläubige Mensch durch 
das Wort Gottes gereinigt wurde und durch das 
Wort Gottes den heiligen Geist empfangen hat? 


Reinigt Gott (YHWH) den gläubigen Menschen 
durch das Wort Gottes — genauso wie Wasser 
reinigt? Erneuert Gott (YHWH) den gläubigen 
Menschen durch das Wort Gottes, indem der 
Mensch den heiligen Geist empfängt? 


Hesekiel 36,25-27 
(MENG) 


Dann will ich reines Wasser über euch sprengen, damit 
ihr rein werdet: von all euren Befleckungen und von all 
eurem Götzendienst will ich euch reinigen. Und ich 
will euch ein neues Herz verleihen und euch einen 
neuen Geist eingeben: das steinerne Herz will ich aus 
eurer Brust herausnehmen und euch dafür ein Herz von 
Fleisch verleihen. Ich will meinen Geist in euer Inneres 
geben und will solche Leute aus euch machen, die nach 
meinen Satzungen wandeln und meine Weisungen 
beobachten und tatsächlich ausführen. 


Aber was ist das Wort Gottes? Die Bibel ist 
das Wort Gottes. Dieses Wort Gottes weist 
auf Jesus Christus hin. 


Johannes 5,39 
(HFA) 


Ihr durchforscht die Heilige Schrift, weil ihr meint, in 
ihr das ewige Leben zu finden. Und tatsächlich weist 
gerade sie auf mich [Jesus Christus] hin. 


Jesus Christus ist das fleischgewordene 

Wort Gottes, weil Christus das Wort Gottes 
ist (Joh 1,1). Und es ist der Glaube an Jesus 
Christus der errettet (Röm 10,9-15) und dem 
Menschen ein ewiges Leben beschert (Joh 6,47). 
Christus ist das Wort Gottes und dieses rettet. 


Johannes 1,1-14 
(MENG) 


Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, 
und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. 
Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, und 
ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was 
geworden ist. [...][...] Und das Wort wurde Fleisch und 
nahm seine Wohnung unter uns, [...] 


Ermöglicht somit das Wort Gottes die 
Neugeburt aus dem Wasser, wenn der Glaube 
an Jesus Christus und das Wort Gottes mit 
und bei dem Wasser ist — wodurch eine 
wahre Wassertaufe ist? 


Ermöglicht das Wort Gottes auch die 
Neugeburt aus dem Geist? Denn aus 

dem Wort Gottes kommt die Predigt und 
aus der Predigt kommt der Glaube an 

Jesus Christus (Röm 10,17). Und durch 

den Glauben an Jesus Christus empfängt 
der Mensch den heiligen Geist (Gal 3,14). 
Wird der Mensch also durch das Wort Gottes 
aus Wasser und Geist von neuem geboren? 
Wenn Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1), 
dann dürfte der Mensch durch den Glauben 
an Jesus Christus aus Wasser und Geist von 
neuem geboren werden. 


Römer 10,13-17 
(LU12) 


Denn »wer den Namen des Herrn wird anrufen, soll selig 
werden.« Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht 
glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie 
nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne 
Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht 
gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: »Wie 
lieblich sind die Füße derer, die den Frieden verkündigen, 
die das Gute verkündigen!« [...][...] So kommt der Glaube 
aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes. 


Galater 3,2 
(MENG) 


Nur das eine möchte ich von euch erfahren: Habt ihr 
den Geist aufgrund von Gesetzeswerken empfangen 
oder infolge der Predigt vom Glauben? 


Galater 3,14 
(SLT) 


Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des 
Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen 
denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am 
Holz hängt, damit der Segen Abrahams zu den Heiden 
komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben 
den Geist empfingen, der verheißen worden war. 


Wie kann man nun erkennen, dass man aus 
Wasser und Geist von neuem geboren ist? 


Vermutlich kann man die Neugeburt aus 
Wasser und Geist dadurch erkennen, indem 
man Gott (YHWH) glaubt (1Joh 5,10) und 
zur Erkenntnis gelangt ist, dass Gottes 
Wort die absolute und unumstößliche 
Wahrheit ist (Joh 17,17). 


1.Johannes 5,10-12 
(MENG) 


Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in ihm. 
Wer (dagegen) Gott nicht glaubt, hat ihn (damit) zum 
Lügner gemacht; denn er hat dem Zeugnis, das Gott 
über seinen Sohn abgelegt hat, keinen Glauben geschenkt. 
Und dies Zeugnis lautet so: »Gott hat uns ewiges Leben 
gegeben, und dieses Leben ist in seinem Sohne vorhanden. 
Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn 
Gottes nicht hat, der hat auch das Leben nicht.« 


Johannes 17,17 
(LU12) 


Heilige sie in deiner Wahrheit; 
dein Wort ist die Wahrheit. 


Der Mensch kann auch dadurch erkennen, 
dass er neugeboren ist; indem er glaubt, dass 
Jesus der Christus ist. 


1.Johannes 5,1 
(MENG) 


Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus 
Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, 
der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist. 


Wer neugeboren ist, der liebt auch seinen 
Bruder (1Joh 3,14). Denn wer seinen Bruder 
nicht liebt, der ist nicht aus Gott (YHWH) 
und vermutlich nicht neugeboren (1Joh 3,10). 


Wer neugeboren ist, der ist auch eine neue 
Schöpfung, weil ein Neugeborener eine 
radikale Wesensveränderung durchmacht. 


1.Johannes 3,10 
(MENG) 


2.Korinther 5,17 
(MENG) 


Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des 
Teufels zu erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht 
tut, stammt nicht aus Gott, und (ebenso) auch jeder, der 
seinen Bruder nicht liebt. 


Wenn also jemand in Christus ist, so ist er eine neue 
Schöpfung: das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist 
entstanden! 


Seite 58 — ewige-bildung.de 


Wie wird der Mensch aus dem Wort neugeboren? 


Auslegung 


Wenn der Mensch aus Wasser und Geist von 
neuem geboren ist, dann dürfte der Mensch 
errettet sein. 


Doch dafür muss der Mensch das wahre 
Evangelium glauben, welches zum wahren 
Jesus und zum wahren heiligen Geist führt. 
Denn vermutlich ist der Mensch nicht 


2.Korinther 11,4 
(MENG) 


Denn wenn irgend jemand daherkommt und euch einen 
anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, 
oder wenn ihr einen andersartigen Geist empfangt, den ihr 
(durch uns) nicht empfangen habt, oder eine andersartige. 
Heilsbotschaft [Evangelium], die ihr (durch uns) nicht 
erhalten habt, so lasst ihr euch das bestens gefallen. 


Levitikus 10,1-2 


Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen 


weil ein falscher Glaube keine Neugeburt aus 
Wasser und Geist bewirken kann. Dass die 
Wahrscheinlichkeit besteht, dass nur die 
Menschen errettet werden, welche den wahren 
Glauben an Jesus Christus entwickelt haben, 


B (MENG) jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und 
errettet (Lev 10,1-2), wenn er ein falsches Rn 
E : $ legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer 
vangelium glaubt, dass zu einem falschen Ä : 
{ F dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte. 
Jesus und zu einem falschen Geist s ; 
führt (2Kor 11,4) Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie,_ 
2 sodass sie starben vor dem HERRN. 
Denn wer einen falschen Glauben annimmt, |Heidelberger [...] Werden denn alle Menschen wieder durch Christus 
der wird vermutlich auf ewig verloren gehen, | Katechismus gerettet, wie sie durch Adam verlorengegangen sind? 


Erschien: 1563 
Ausführung: 2007 


Nein, sondern allein diejenigen, die durch wahren 
Gauben Teil seines Leibes werden und alle seine 
Wohltaten annehmen (Joh 1,12.13; Jes 53,11; Ps 2,12; 
Röm 11,20; Hebr 4,2-3; 10,39). [...] 


Evangelium zu glauben (Joh 20,30-31), das 
zum wahren Jesus und zum wahren heiligen 
Geist führt (2Tim 3,14-17). Denn nur der wahre 
Glaube an Jesus Christus kann erretten (Joh 14,6). 


Aber was ist wahrer Glaube? 

Der Heidelberger Katechismus erklärt, dass 
der wahre Glaube alles für wahr hält, was 
Gott (YHWH) durch sein Wort offenbart. 


ist auch dem Heidelberger Katechismus zu Römer 2,12 Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch 
entnehmen. (LU12) ohne Gesetz verloren werden; [...] 

Was muss dann der Mensch glauben? Das Römer 10,9 Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass 
Jesus der Herr ist und das Gott (YHWH) ihn |(LU12) er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn 
von den Toten auferweckt hat (Röm 10,9). Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. 
Daher scheint das selbständige Bibellesen Heidelberger [...] Was ist wahrer Glaube? Wahrer Glaube ist nicht 
von großer Wichtigkeit zu sein, um das wahre | Katechismus allein die sichere Erkenntnis, durch die ich alles für wahr 


Erschien: 1563 
Ausführung: 2007 


halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, 
sondern auch ein herzliches Vertrauen, das der Heilige 
Geist durch das Evangelium in mir schafft, dass nicht 
nur anderen, sondern auch mir Vergebung der Sünden, 
ewige Gerechtigkeit und Seligkeit von Gott aus lauter 
Gnade geschenkt wird, allein um des Verdienstes Christi 
willen (Jak 1,6; Röm 4,16-18; 5,1; 2Kor 4,13; Eph 2,8; 
Mt 16,17; Phil 1,19-20; Röm 1,16; 10,17; Hebr 11,1—2; 
Röm 1,17; Eph 2,7-9; Röm 3,24-25; Gal 2,16). [...] 


Was den wahren Glauben auszeichnet, das 
wird im Heidelberger Katechismus zusammen- 
gefasst. So sollte der Mensch beispielsweise 
alles glauben, was im Evangelium verheißen 
wird. Das ist wahrer Glaube! 


Aber woher kommt der wahre Glaube? 

Der wahre Glaube kommt aus dem Wort 
Gottes (Röm 10,17). Dieser wahre Glaube 
muss sein, damit eine Neugeburt aus dem 
Wasser bewirkt werden kann, indem der 
wahre Glaube und das Wort Gottes mit und 
bei dem Wasser sind, damit eine wahre 
Wassertaufe ist (Mk 16,16). Genauso muss 
dieser wahre Glaube an Jesus Christus sein, 
damit der heilige Geist empfangen werden 
kann (Gal 3,14). Denn nur dann kann der 
Mensch in das Reich Gottes eintreten (Joh 3,5). 


Heidelberger 
Katechismus 


Erschien: 1563 
Ausführung: 2007 


[...] Was muss ein Christ denn glauben? Alles, was uns 
im Evangelium verheißen wird, wie es im allgemein 
anerkannten Apostolischen Glaubensbekenntnis 
zusammenfassend gelehrt wird (Joh 20,31; Mt 28,20). 
[...][...] Wie lautet es denn? Ich glaube an Gott (Joh 20,31; 
Mt 28,20), den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des 
Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen 
eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den 
Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten 
unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage 
auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, 
sitzt er zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und 
die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige 
allgemeine christliche Kirche, Gemeinschaft der 
Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der 
Toten und das ewige Leben. Amen. [...] 


Die Bibel weist darauf hin, dass der Mensch durch das Wort Gottes von neuem geboren wird (1Petr 1,23 / Jak 1,18). Somit dürfte das 
Wort Gottes die Neugeburt aus dem Wasser ermöglichen, wenn der Glaube an Jesus Christus und das Wort Gottes mit und bei dem 
Wasser ist— wodurch eine wahre Wassertaufe ist (Mk 16,16). Ebenfalls dürfte das Wort Gottes die Neugeburt aus dem Geist auslösen. 
Denn aus dem Wort Gottes kommt die Predigt und aus der Predigt kommt der Glaube an Jesus Christus (Röm 10,17). Und durch den 
Glauben an Jesus Christus empfängt der Mensch den heiligen Geist (Gal 3,2 / Gal 3,14). Auf Jesus Christus weist das geschriebene 
Wort Gottes hin (Joh 5,39) und Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort Gottes, weil Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1-14). 
Somit ist es der Glaube an Jesus Christus (Joh 6,47), der eine Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt, damit der Mensch in 
das Reich Gottes eingehen kann (Joh 3,5). Also wird der Mensch durch Jesus Christus errettet (Röm 10,9-15). 


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Wer ist Jesus Christus? 


Doch wer ist dieser Jesus Christus, dass der Glaube an ihn errettet (Röm 10,9-15) und dem Menschen ein ewiges Leben 
beschert (Joh 6,47)? Wie kann es sein, dass der Glaube an Jesus Christus so große Dinge bewirkt? Dass der Glaube an Jesus 
Christus solches ausrichten kann, ist auf das Wesen von Jesus Christus zurückzuführen. 


Der Mensch kann nur durch den Glauben 


Johannes 14,6 


Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die 


Wege in das Verderben (Jes 53,6). 


an Jesus Christus gerettet werden (Joh 14,6), |(MENG) Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater 
weil Gott (YHWH) den Menschen nur außer durch mich. 
di i Errett! 
ne EEE Apostelgeschichte | Dieser (Jesus) ist der von euch Bauleuten verworfene 
PS % : 4,11-12 Stein, der zum Eckstein geworden ist (Ps 118,22); und 
(MENG) in keinem andern ist die Rettung zu finden; denn es ist 
auch kein anderer Name unter dem Himmel den 
Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen. 
Dieser eine Weg zur Errettung des Menschen |Jesaja 53,6 Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte 
ist ausreichend. Daher führen alle anderen (MENG) sich seinem eigenen Wege zu; [...] 


Doch wer ist Jesus Christus, dass nur der 
Glaube an ihn den Menschen erretten kann? 


Johannes 14,6 
(HFA) 


Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die 
Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann 
niemand zum Vater kommen. 


bedeutet "Gott mit uns" (Mt 1,23). 


Jesus ist nach dem Fleisch der Menschensohn | Römer 1,3 Dieser [Jesus] ist nach dem Fleische aus Davids Samen 
und der Nachfahre vom König David. (MENG) hervorgegangen, [...] 
Matthäus 1,1-16 Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, [...] 
(MENG) 
Jesus hat auch einen besonderen Namen. Philipper 2,9-11 Daher hat Gott ihn auch über die Maßen erhöht und 
Denn der Name "Jesus" ist allen anderen (MENG) ihm [Jesus] den Namen verliehen, der jedem anderen 
Namen überlegen und heißt auf hebräisch Namen überlegen ist, damit im Namen Jesu sich jedes 
"Jeschua", was soviel bedeutet wie Knie aller derer beuge, die im Himmel und auf der Erde 
"YHWH ist Retter / Rettung / Hilfe ". und unter der Erde sind, und jede Zunge bekenne, dass 
Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. 
Jesus wurde mit dem Namen Immanuel Jesaja 7,14 Darum wird der Allherr selbst euch ein Zeichen geben: 
angekündigt. Der Name "Immanuel" (MENG) Seht, die Jungfrau wird guter Hoffnung werden und einen 


Sohn gebären, dem sie den Namen Immanuel geben wird. 


Matthäus 1,23 
(LUT) 


Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen 
Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen 
Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. 


Möglicherweise wurde Jesus mit dem Namen 
"Immanuel" angekündigt, weil Namen eine 
Art von amtlichen Titeln darstellen könnten. 
Denn Jesus Christus wurde auch als 
Wunderrat, Heldengott, Ewigvater oder 
Friedensfürst angekündigt. 


Jesaja 9,5-6 
(MENG) 


Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns 
geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft 
ruhen wird; und sein Name lautet »Wunderrat, 
Heldengott, Ewigvater, Friedefürst.« Seine Herrschaft 
wird weit reichen, und des Friedens wird kein Ende 
sein über dem Throne Davids [...] 


Jesus ist der Christus. "Jesus Christus" heißt 
auf hebräisch "Jeschua Ha-Maschiach", was 
übersetzt "Jesus der Gesalbte" bedeutet. 


Johannes 20,31 
(SLT) 


Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass 
Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr 
durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. 


Jesus Christus ist erwiesen nach dem 
Geist der Sohn Gottes (Röm 1,4). 


Somit ist Jesus Christus der Sohn von 
dem lebendigen Gott (YHWH), der 
Himmel und Erde und alles, was ist, 
erschaffen hat (Gen 1). 


Als Sohn Gottes wurde Jesus 
Christus immer wieder von den 
Menschen identifiziert (Mt 16,16). 
Auch wurde Jesus Christus von 

Gott (YHWH) mehrmals als sein 
Sohn bestätigt (Mt 17,5 / Lk 3,21-22). 


Lukas 3,21-22 
(LUT) 


Und es begab sich, als alles Volk sich taufen ließ und 
Jesus auch getauft worden war und betete, da tat sich 
der Himmel auf, und der Heilige Geist fuhr hernieder 
auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine 
Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber 
Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. 


Römer 1,1-4 
(LU12) 


Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, 
ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, welches 
er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen 
Schrift, von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen 
Davids nach dem Fleisch und kräftig erwiesen ein Sohn 
Gottes nach dem Geist, der da heiligt, seit der Zeit, da er 
auferstanden ist von den Toten, Jesus Christus, [...] 


Matthäus 16,16 
(MENG) 


Simon Petrus gab ihm [Jesus] zur Antwort: »Du bist 
Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!« 


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Wer ist Jesus Christus? 


Auslegung 


Jesus Christus ist auch das direkte 
Sprachrohr von Gott (YHWH), 

weil Gott (YHWH) durch Jesus Christus 
zu den Menschen sprach (Hebr 1,2). 


Zuvor sprach Gott (YHWH) durch seine 
Propheten zu den Menschen (Hebr 1,1). 


Jesus Christus ist das Lamm Gottes, weil ihn 
Gott (YHWH) als Opfer zur Sündentilgung 
eingesetzt hat. 


Hebräer 1,1-5 
(LUT) 


Johannes 1,29 
(MENG) 


Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise 
geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er zuletzt 
in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er 
eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die 
Welten gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit 
und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit 
seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von 
den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in 
der Höhe und ist so viel höher geworden als die Engel, wie 
der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name. Denn zu 
welchem Engel hat Gott jemals gesagt: »Du bist mein 
Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: 
»Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«? 


Am folgenden Tage sah er Jesus auf sich zukommen; 
da sagte er: »Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der 
Welt hinwegnimmt! (Jes 53,4.7) 


Jesus Christus ist der ewige Sündenträger. 
Er wurde von Gott (YHWH) gesandt, um die 
Sünden der Menschen zu tragen (Jes 53,12). 


Jesus Christus ist der ewige Sündenträger, 
weil er das Opferlamm Gottes (Joh 1,29) ist, 
das sein Leben zur Sühne hingab (Jes 53,6), 
um die Menschen von ihren Sünden zu 
befreien (1Petr 2,24). 


Somit gab Jesus Christus sein Leben zur 
Sühne hin, wegen den Verschuldungen der 
Menschen (Jes 53,5). 


Jesaja 53,4-12 
(MENG) 


[...] Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen 
willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen: die 
Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und durch 
seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden. [...][...] der. 
HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen lassen. Als 
er misshandelt wurde, ergab er sich willig darein und tat 
seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtung 
geführt wird, [...][...] Doch dem HERRN hatte es gefallen, 
ihn mit Krankheit zu zerschlagen; wenn er sein Leben als 
Sühne einsetzen wird, [...][...] Darum will ich ihm die 
Vielen zuteilen, und mit Starken soll er Beute teilen zum 
Lohn dafür, dass er sein Leben in den Tod hingegeben 
hat und unter die Übeltäter gezählt worden ist, während 
er doch die Sünde der Vielen getragen hat |...] 


Jesus Christus ist der ewige 
Hohepriester nach der Ordnung 
Melchisedeks (Hebr 7,15-17). 


Somit ist Jesus Christus ein andersartiger 
Hohepriester nach einer Priesterordnung, die 
sich von der levitischen Priesterordnung 
unterscheidet (Hebr 7,11). 


Die levitischen Priester opferten Tiere, 

um Sühne zu wirken (Lev 16,6). Diese 
Sühneopfer der Leviten waren nicht im 
Stande alle Sünden der Menschen auf ewig 
zu tilgen (Hebr 10,11). Dagegen opferte Jesus 
Christus sich selbst, um für alle gläubigen 
Menschen eine ewige Sündentilgung zu 
erbringen (Hebr 9,11-12). 


Somit ist Jesus Christus das 
Opferlamm Gottes (Joh 1,29) und der 
Hohepriester (Hebr 7,15-17) zugleich. 


Hebräer 7,14-17 
(MENG) 


Es ist ja doch allbekannt, dass unser Herr (Jesus) aus 
(dem Stamme) Juda hervorgegangen ist, und in Bezug 
auf diesen Stamm hat Mose nichts verlauten lassen, 
was sich auf Priester bezieht. Und vollends klar liegt 
die Sache dadurch, dass ein andersartiger Priester, der 
dem Melchisedek ähnlich ist, eingesetzt wird, der es 
nicht nach der Bestimmung eines an leibliche 
Abstammung bindenden Gebotes geworden ist, sondern 
nach der Kraft unzerstörbaren Lebens. Denn ihm wird 
bezeugt (Ps 110,4): »Du bist Priester in Ewigkeit nach 
der Ordnung Melchisedeks.« 


Hebräer 9,11-12 
(MENG) 


Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der 
zukünftigen Güter kam, durch das größere und 
vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, 
d.h. nicht dieser erschaffenen Welt angehört, auch nicht 
mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, sondern 
mittels seines eigenen Blutes ein für allemal in das 
(himmlische) Heiligtum eingetreten und hat eine 
ewiggültige Erlösung ausfindig gemacht. 


siehe 


Hebräer 7-10 


Jesus Christus ist der Richter über die 
Lebendigen und Toten (Apg 10,42). 


Jesus Christus ist der Richter, weil das 
Gericht darin besteht, ob der Mensch an Jesus 
Christus glaubt oder nicht. Glaubt der 
Mensch an Jesus Christus, so wird er nicht 
gerichtet. Glaubt der Mensch nicht an Jesus 
Christus, so ist er bereits gerichtet (Joh 3,18). 


Somit ist Jesus Christus das ganze 
Gericht übergeben (Joh 5,22). 


Johannes 3,17-19 
(MENG) 


Denn Gott hat seinen Sohn nicht dazu in die Welt gesandt, 
dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn 
gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer 
nicht (an ihn) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an 
den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. 
Darin besteht aber das Gericht, dass das Licht in die Welt 
gekommen ist, die Menschen aber die Finsternis mehr 
geliebt haben als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 


Apostelgeschichte 
10,42 
(MENG) 


Und er hat uns geboten, dem Volke zu verkündigen und 
zu bezeugen, dass dieser [Jesus Christus] der von Gott 
bestimmte Richter über Lebende und Tote ist. 


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Wer ist Jesus Christus? 


Auslegung 


Jesus Christus ist der Herr aller Herren und 
der König aller Könige. 


Offenbarung 17,14 
(MENG) 


Diese werden mit dem Lamm kämpfen, aber das Lamm 
wird sie besiegen — denn es ist der Herr der Herren und 
der König der Könige -, mit seinen Kampfgenossen, 
den Berufenen und Auserwählten und Getreuen. 


Jesus Christus ist der gute Hirte. 


Johannes 10,11 
(LUT) 


Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben 
für die Schafe. 


Jesus Christus ist die Tür zur Errettung. 


Johannes 10,9 
(MENG) 


Ich bin die Tür: Wenn jemand durch mich eingeht, wird 
er gerettet werden, [...] 


Jesus Christus ist der Morgenstern. 


Offenbarung 22,16 
(MENG) 


Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dieses 
vor den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der 
Wurzelsproß vom Geschlecht Davids, der helle 
Morgenstern. 


Jesus Christus ist der Reiter auf dem weißen 
Ross (Offb 19,11), dem die himmlischen 
Heerscharen folgen (Offb 19,14). 


Jesus Christus kann als dieser Reiter 
identifiziert werden, weil dieser Reiter die 
Namen "Treu und Wahrhaftig", "das Wort 
Gottes", "König der Könige und Herr der 
Herren" trägt (Offb 19,11-16). Das sind die 
Namen von Jesus Christus. 


Somit folgen Jesus Christus die himmlischen 
Heerscharen (Offb 19,14), weil sie ihm 
dienen (Mk 1,13). 


Offenbarung 19,11-16 
(MENG) 


Dann sah ich den Himmel offenstehen und erblickte ein 
weißes Roß; der auf ihm sitzende Reiter heißt »Treu 
und Wahrhaftig<; er richtet und streitet mit 
Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind (wie) eine 
Feuerflamme; auf seinem Haupt hat er viele 
Königskronen, und er trägt an sich einen Namen 
geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt; 
bekleidet ist er mit einem in Blut getauchten Gewande, 
und sein Name lautet »das Wort Gottes«. Die 
himmlischen Heerscharen folgten ihm auf weißen 
Rossen und waren mit glänzend weißer Leinwand (V.8) 
angetan. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert 
hervor, mit dem er die Völker (nieder)schlagen soll, 
und er wird sie mit eisernem Stabe weiden (Ps 2,9), und 
er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des 
allmächtigen Gottes tritt. An seinem Gewande, und 
zwar an seiner Hüfte, trägt er den Namen geschrieben: 
»König, der Könige und Herr der Herren«. 


Denn es scheint, dass Jesus Christus als 
derjenige angekündigt wurde, dem der 
Herrscherstab von Juda rechtmäßig 
übergeben wurde (Gen 49,10). 


Jesus Christus wurde von allen Propheten Apostelgeschichte | Für diesen [Jesus] legen alle Propheten das Zeugnis ab, 

angekündigt. 10,43 dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden 
(MENG) durch seinen Namen empfängt. 

Jesus Christus wurde bereits in der Genesis Genesis 49,8-11 Juda, du bist’s, den deine Brüder preisen werden! 

angekündigt — also im ersten Buch der Bibel. |(MENG) [...][...] Nicht wird das Zepter von Juda weichen noch 


der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis_ 
der kommt, dem er gebührt, und die Völker werden 
ihm Gehorsam leisten. Er bindet sein Eselfüllen an den 
Weinstock und das Junge seiner Eselin an die Edelrebe; 
er wäscht im Wein sein Gewand und im Blut der 
Trauben seinen Mantel; 


Jesus Christus ist das fleischgewordene 
Wort Gottes. Das Wort Gottes ist bei 
Gott (YHWH) und das Wort Gottes ist 
Gott (Joh 1,1). 


Dieses Wort Gottes wurde Fleisch und 
wandelte auf Erden, indem es Wohnung 
unter uns nahm (Joh 1,14). 


Johannes 1,1-14 
(MENG) 


Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, 
und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei 
Gott. Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, 
und ohne dieses ist nichts geworden (von allem), was 
geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war 
das Licht der Menschen. [...][...] Und das Wort wurde 
Fleisch und nahm seine Wohnung unter uns, [...] 


1.Timotheus 3,16 
(LU12) 


Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott_ 
ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, 
erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt 
von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit. 


Jesus Christus ist das Wort Gottes (Joh 1,1), 


Johannes 1,3 


Alle Dinge sind durch dieses (Wort) geworden, und ohne 


welches Fleisch wurde (Joh 1,14). Durch (MENG) dieses ist nichts geworden (von allem), was geworden ist. 
Ei: „wort a a ee (dgh ve Johannes 1,14 Und das Wort wurde Fleisch und nahm seine Wohnung 
Somit ist alles, was ist, durch Christus 

(MENG) unter uns [...] 
geworden (Gen 1). 
Christus ist das Wort Gottes. Dieses Wort war im | Genesis 1 [...] Da sprach Gott: »Es werde Licht!«, 
Anfang, als Gott (YHWH) sprach und es wurde. | (MENG) und es ward Licht. [...] 


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Wer ist Jesus Christus? 


Auslegung 


Weil Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1-14), 
war Christus bereits im Anfang (Gen 1,1), als 
alles erschaffen wurde (Gen 1), weil durch 
Christus alles geworden ist (Joh 1,3). 


Genesis 1,26 (LU12) 


Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, [...] 


Genesis 11,6-7 
(LU12) 


Und der Herr sprach: [...][...] Wohlauf, 
lasset uns herniederfahren [...] 


Jesus Christus kann die Sünden 
der Menschen vergeben (Lk 5,24). 


Dabei ist es zu beachten, dass nur 
Gott (YHWH) die Sünden der 
Menschen vergeben kann (Lk 5,21). 


Lukas 5,20-25 
(MENG) 


Als dieser [Jesus] ihren Glauben sah, sagte er: »Mensch,_ 
deine Sünden sind dir vergeben!« Da begannen die 
Schriftgelehrten und Pharisäer sich Gedanken darüber zu 
machen und sagten: »Wer ist dieser? Er spricht ja 
Gotteslästerungen aus! Wer kann Sünden vergeben 
außer Gott allein?« Weil nun Jesus ihre Gedanken 
durchschaute, redete er sie mit den Worten an: »Was 
denkt ihr da in euren Herzen? Was ist leichter, zu sagen: 
»Deine Sünden sind dir vergeben«, oder zu sagen: »Stehe 
auf und gehe umher«? Damit ihr aber wisst, dass der 
Menschensohn Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu 
vergeben« — hierauf sagte er zu dem Gelähmten: »Ich 
sage dir: Stehe auf, nimm dein Bett auf dich und gehe 
heim in dein Haus!« Da stand er augenblicklich vor ihren 
Augen auf, nahm das (Tragbett), auf dem er gelegen 
hatte, und ging Gott preisend heim in sein Haus. 


Jesus Christus ist Herr über die 
Naturgewalten (Mk 4,39). 


Dabei ist es zu beachten, dass nur 
Gott (YHWH) der Herr über die 
Naturgewalten ist (Ex 9,23). 


Markus 4,37-41 
(MENG) 


Da erhob sich ein gewaltiger Sturmwind, und die 
Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot sich 
schon mit Wasser zu füllen begann; er [Jesus] selbst 
aber lag am hinteren Teil des Bootes und schlief auf 
dem Kissen. Sie weckten ihn nun und sagten zu ihm: 
»Meister, liegt dir nichts daran, dass wir untergehen?« 
Da stand er [Jesus] auf, bedrohte den Wind und gebot 
dem See: »Schweige! Werde still!« Da legte sich der 
Wind, und es trat völlige Windstille ein. Hierauf sagte 
er zu ihnen: »Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr 
immer noch keinen Glauben?« Da gerieten sie in große 
Furcht und sagten zueinander: »Wer ist denn dieser,_ 
dass auch der Wind und der See ihm gehorsam sind?« 


Somit ist Jesus Christus der allerhöchste und 
lebendige Gott (Röm 9,3-5), der in Fleisch 
gefahren ist (Joh 1,1-14) — also Mensch 
wurde (1Tim 3,16). 


Denn Jesus Christus kann Sünden 
vergeben (Lk 5,24), genauso wie Gott (YHWH) 
Sünden vergeben kann (Lk 5,21). 


Denn Jesus Christus ist Herr über die 
Naturgewalten (Mk 4,39), genauso wie 
Gott (YHWH) der Herr über die 
Naturgewalten ist (Ex 9,23). 


Aber wie konnte Gott (YHWH) in Fleisch 
fahren (Joh 1,1-14), damit er als Jesus 
Christus auf Erden wandeln kann? 


Römer 9,3-5 
(LU12) 


Ich habe gewünscht, verbannt zu sein von Christo für meine 
Brüder, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch; 
die da sind von Israel, welchen gehört die Kindschaft 
und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und 
der Gottesdienst und die Verheißungen; welcher auch 
sind die Väter, und aus welchen Christus herkommt 
nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, [...] 


Johannes 20,27-29 
(MENG) 


Darauf sagte er zu Thomas: »Reiche deinen Finger her 
und sieh dir meine Hände an; dann reiche deine Hand 
her und lege sie mir in die Seite und sei nicht (länger) 
ungläubig, sondern werde gläubig!« Da antwortete ihm 
Thomas: »Mein Herr und mein Gott!« Jesus 
erwiderte ihm: »Weil du mich gesehen hast, bist du 
gläubig geworden. Selig sind die, welche nicht gesehen 
haben und doch zum Glauben gekommen sind!« 


Gott (YHWH) fuhr in Fleisch (Joh 1,1-14), 
indem er mithilfe des heiligen 

Geistes (Lk 1,35) durch die Jungfrau 
Maria geboren wurde (Lk 2,7-12). 


Somit wurde Jesus vom heiligen Geist 
gezeugt und von einer Jungfrau ausgetragen. 
Maria war Jungfrau als sie Jesus empfing 
und hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen 
ehelichen Umgang mit einem Mann 

gehabt (Lk 1,34). 


Lukas 1,30-35 
(MENG) 


Da sagte der Engel zu ihr: »Fürchte dich nicht, Maria, 
denn du hast Gnade bei Gott gefunden! Wisse wohl: du 
wirst guter Hoffnung werden und Mutter eines Sohnes, _ 
dem du den Namen Jesus geben sollst. Dieser wird groß 
sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der 
Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und 
er wird als König über das Haus Jakobs in alle Ewigkeit 
herrschen, und sein Königtum wird kein Ende haben.« 
(Jes 9,7; 2.Sam 7,12-13) Da sagte Maria zu dem Engel: 
»Wie soll das möglich sein? Ich weiß doch von keinem 
Manne.« Da gab der Engel ihr zur Antwort: »Heiliger 
Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten 
dich überschatten; daher wird auch das Heilige, das (von. 
dir) geboren werden soll, Gottes Sohn genannt werden. 


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Wer ist Jesus Christus? 


Auslegung 


Aber wie kann Gott (YHWH) der einzige 
Gott sein und gleichzeitig als Jesus Christus 
auf Erden wandeln? Gott (YHWH) kann so 
verfahren, weil Gott der Vater ist. Und der 
Vater ist eins mit Jesus Christus (Joh 10,30). 
Der Vater und Christus sind nicht 
verschiedene Götter, sondern sie sind eins. 
Somit sind der Vater und Christus ein 

und derselbe Gott. 


Wer Jesus Christus gesehen hat, der hat auch 
den Vater gesehen (Joh 14,9), weil der Vater 
und Christus eins sind (Joh 10,30). 


Somit ist Jesus Christus der Sohn Gottes, 
weil er der Sohn vom Gottvater ist. 


Deswegen nennt Gottvater den Jesus Christus 
seinen Sohn (Mt 17,5 / Lk 3,21-22). 


Genauso nennt Jesus Christus den 
Gottvater seinen Vater (Joh 5,17). 


Weil Jesus Christus den lebendigen Gott 

als seinen Vater bezeichnete, wurde er 
verfolgt (Joh 5,18). Dabei ist es zu beachten, 
das Jesus Christus nicht wegen seinen 
Verfolgern getötet wurde (Lk 23,20-24), 
sondern wegen unseren Sünden (Jes 53,5). 


Johannes 10,30 
(LU12) 


Ich [Jesus Christus] und der Vater sind eins. 


Johannes 14,6-9 
(MENG) 


Matthäus 16,16 


Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die 
Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater 
außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet 
ihr auch meinen Vater kennen; von jetzt an kennt ihr 
ihn und habt ihn gesehen.« Philippus sagte zu ihm: 
»Herr, zeige uns den Vater: das genügt uns.« Da sagte 
Jesus zu ihm: »So lange Zeit schon bin ich mit euch 
zusammen, und (trotzdem) hast du mich noch nicht 
erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den 
Vater gesehen; wie kannst du sagen: »Zeige uns den 
Vater!« 


Simon Petrus gab ihm [Jesus] zur Antwort: »Du bist 


(MENG) Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!« 
Lukas 3,22 [...] und eine Stimme aus dem Himmel erscholl: »Du_ 
(MENG) [Jesus Christus] bist mein geliebter Sohn, an dir habe 


ich Wohlgefallen gefunden!« 


Johannes 5,17-18 
(MENG) 


Jesus aber antwortete ihnen: »Mein Vater wirkt 
(ununterbrochen) bis zu dieser Stunde; darum wirke ich 
auch.« Deshalb trachteten die Juden ihm um so mehr 
nach dem Leben, weil er nicht nur den Sabbat brach, 
sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte und sich 
damit Gott gleichstellte. 


Römer 1,3-4 
(MENG) 


[...] Dieser [Jesus] ist nach dem Fleische aus Davids 
Samen hervorgegangen, aber als Sohn Gottes in Macht 
erwiesen nach dem Geist der Heiligkeit [...] 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, ist Jesus Christus der Erschaffer und 
Nachfahre von Abraham. 


Johannes 8,56-58 
(MENG) 


Euer Vater Abraham hat darüber gejubelt, dass er meinen 
Tag sehen sollte, und er hat ihn gesehen und sich darüber 
gefreut.« Da sagten die Juden zu ihm: »Du bist noch 
nicht fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen 
haben?« Jesus antwortete ihnen: »Wahrlich, wahrlich ich 
sage euch: Ehe Abraham (geboren) ward, bin ich.« 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, ist Jesus Christus der Erschaffer und 
Nachfahre vom König David (Mt 22,42-46). 


König David ist ein Nachfahre vom 
Stammvater Juda (Mt 1,1-6). Juda und 
seine Nachkommen waren im Besitz von 
dem Herrscherstab, weil aus Juda zahlreiche 
Könige hervorgegangen sind (Gen 49,8-10). 
Dieser Herrscherstab wurde vermutlich 
Jesus Christus übergeben, weil 

Jesus Christus ein Nachfahre vom 

König David ist (Mt 1,6-16). 


Dadurch dürfte Jesus Christus der 
rechtmäßige Inhaber von dem 
Herrscherstab sein (Gen 49,8-11). 
Schließlich ist Jesus Christus der 
Herr der Herren und der König der 
Könige (Offb 17,14). Daher gebührt 
Jesus Christus der Herrscherstab 
rechtmäßig (Gen 49,10). 


Matthäus 22,42-46 
(MENG) 


»Wie denkt ihr über Christus? Wessen Sohn ist er?« Sie 
antworteten ihm: »Er ist Davids Sohn.« Da erwiderte 
Jesus ihnen: »Wie kann ihn dann aber David im Geist 
‚Herr« nennen, indem er sagt (Ps 110,1): »Der Herr hat 
zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner 
Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel 
deiner Füße«? Wenn David ihn also »Herr< nennt, wie 
kann er da sein Sohn sein?« Und niemand konnte ihm 
hierauf eine Antwort geben; auch wagte von diesem 
Tage an niemand mehr, ihm eine Frage vorzulegen. 


Markus 12,35-37 
(MENG) 


[...]»Wie können die Schriftgelehrten behaupten, dass 
Christus Davids Sohn sei? David selbst hat doch im 
heiligen Geist gesagt (Ps 110,1): »Der Herr hat zu 
meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, 
bis ich deine Feinde hinlege zum Schemel deiner 
Füße.« David selbst nennt ihn »Herr<«: wie kann er da 
sein Sohn sein?« [...] 


Lukas 20,41-44 
(MENG) 


[...]»Wie kann man behaupten, Christus sei Davids 
Sohn? David selbst sagt ja doch im Psalmbuch (Ps 110,1): 
»Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu 
meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege zum 
Schemel deiner Füße.< David nennt ihn also »Herr<; wie 
kann er da sein Sohn sein?« 


Offenbarung 22,16 
(MENG) 


»Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dieses 
vor den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der Wurzelsproß 
vom Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.« 


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Wer ist Jesus Christus? 


Auslegung 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, ist Jesus Christus der Erschaffer und 
Verwandte (Lk 1,34-36) von Johannes 

dem Täufer. 


Johannes 1,15 
(MENG) 


Johannes legt Zeugnis von ihm ab und hat laut 
verkündet: »Dieser war es, von dem ich gesagt habe: 
»Der nach mir kommt, ist (schon) vor mir gewesen,_ 
denn er war eher als ich.«« 


Weil Jesus Christus der eine Gott in 
Fleisch ist, fürchten sich Dämonen vor ihm. 
Denn auch die Dämonen wissen, dass es 
nur einen Gott gibt, vor dem sie sich 

hüten sollten (Jak 2,19). 


Dämonen fürchten sich vor Jesus Christus, 
weil sie sich sorgen von ihm gequält zu 
werden (Mt 8,29). Daher werfen sich 
selbst die Dämonen vor Jesus Christus 
nieder (Mk 5,6). 


Matthäus 8,28-29 
(MENG) 


Als er [Jesus] hierauf an das jenseitige Ufer in das Gebiet 
der Gadarener gekommen war, traten ihm zwei von bösen 
Geistern besessene Männer entgegen, die aus den Gräbern 
hervorkamen und so gemeingefährliche Menschen waren, 
dass niemand auf der Straße dort an ihnen vorbeigehen 
konnte. Kaum hatten sie ihn erblickt, da schrien sie 
laut: »Was hast du mit uns vor, du Sohn Gottes? Bist du 
hergekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?« 


Markus 5,2-7 
(MENG) 


Als er dort aus dem Boot gestiegen war, lief ihm sogleich 
von den Gräbern her ein Mann entgegen, der von einem 
unreinen Geist besessen war. [...][...] Als er nun Jesus 
von weitem sah, kam er herzugelaufen, warf sich vor 
ihm nieder und stieß laut schreiend die Worte aus: »Was_ 
willst du von mir, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? 
Ich beschwöre dich bei Gott: quäle mich nicht!« 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, hat er Macht über Dämonen. Denn er 
kann beispielsweise den Dämonen gebieten, 
aus den Menschen auszufahren (Mt 8,32). 


Matthäus 8,31-32 
(MENG) 


Da baten ihn [Jesus Christus] die bösen Geister: »Wenn 
du uns austreiben willst, so lass uns doch in die 
Schweineherde fahren!« Er antwortete ihnen: »Hinweg 
mit euch!« Da fuhren sie aus und fuhren in die Schweine 
hinein, und die ganze Herde stürmte infolgedessen den 
Abhang hinab in den See und ertrank in den Fluten. 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, heilt er alle Krankheiten und Wunden. 


Matthäus 14,14 
(MENG) 


Als er dann (aus der Einsamkeit) wieder hervorkam 
und eine große Volksmenge sah, ergriff ihn Mitleid mit 
ihnen, und er heilte ihre Kranken. 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, lässt er Blinde sehen, Lahme gehen und 
Taube hören. 


Matthäus 11,4-6 
(MENG) 


Jesus gab ihnen zur Antwort: »Geht hin und berichtet 
dem Johannes, was ihr hört und seht: Blinde werden 
sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und 
Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird 
die Heilsbotschaft verkündigt (Jes 35,5-6; 61,1), und 
selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt!« 


Weil Jesus Christus der eine Gott in Fleisch 
ist, lässt er Tote auferstehen. Er kann selbst 

die Toten zum Leben auferstehen lassen, die 
schon am verwesen sind (Joh 11,1-44). 


Somit ist Jesus Christus derjenige, der jeden 
Trauermarsch des Todes beendet, weil er 
dem Tod ein Ende setzt (Lk 7,12-15). 


Denn wo die Menschen wegen den Toten 
trauern, lässt Jesus Christus die Toten 
auferstehen — worauf die Tränen der 
Trauernden versiegen, weil der Quell der 
Trauer genommen ist. 


Aber warum ist Gott (YHWH) in 
Fleisch gefahren? 


Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, 
um als Jesus Christus das Schwert 
zu bringen (Mt 10,34). 


Johannes 11,1-44 
(MENG) 


Es lag aber ein Mann krank darnieder, Lazarus von 
Bethanien, [...][...] Jesus sagte: »Hebt den Stein weg!« 
Martha, die Schwester des Verstorbenen, erwiderte 
ihm: »Herr, er ist schon in Verwesung; es ist ja schon 
der vierte Tag seit seinem Tode.« [...][...] Nach diesen 
Worten rief er mit lauter Stimme: »Lazarus, komm 
heraus!« Da kam der Gestorbene heraus, an den Beinen 
und Armen mit Binden umwickelt, und sein Gesicht 
war mit einem Schweißtuch umbunden. [...] 


Lukas 7,12-15 
(MENG) 


Matthäus 10,34-36 
(MENG) 


Als er sich nun dem Stadttor näherte, da trug man 
gerade einen Toten heraus, den einzigen Sohn seiner 
Mutter, und die war eine Witwe; und eine große 
Volksmenge aus der Stadt gab ihr das Geleit. Als der 
Herr sie sah, ging ihr Unglück ihm zu Herzen, und er 
sagte zu ihr: »Weine nicht!« Dann trat er hinzu und 
fasste die Bahre an; da standen die Träger still, und er 
sprach: »Jüngling, ich sage dir: stehe auf!« Da setzte 
der Tote sich aufrecht hin und fing an zu reden; und 
Jesus gab ihn seiner Mutter wieder (1.Kön 17,23). 


»Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde 
zu bringen! Nein, ich bin nicht gekommen, um Frieden zu 
bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, 
‚um den Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer 
Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter 
zu entzweien, und die eigenen Hausgenossen werden 
einander feindselig gegenüberstehen« (Mi 7,6). 


Seite 65 — ewige-bildung.de 


Wer ist Jesus Christus? 


Auslegung 


Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, um als 
Jesus Christus ein Feuer auf die Erde zu 
werfen (Lk 12,49). Daher ist Gott (YHWH) 
nicht in Fleisch gefahren, um Frieden auf die 
Erde zu bringen (Mt 10,34). Somit wird der 
Mensch auch weiterhin von der Welt bedrängt 
werden. Jedoch findet der Mensch wahren 
Frieden in Jesus Christus (Joh 14,27 / Joh 16,33). 


(MENG) 


[Kein Frieden für Gottlose: Jesaja 48,22] 


Lukas 12,49-52 


»Ich bin dazu gekommen, ein Feuer auf die Erde zu 
werfen, und was sollte ich lieber wünschen, als dass es 
schon brennte! Doch mit einer Taufe habe ich mich 
(vorher) noch taufen zu lassen, und wie ist mir so bange 
(und doch zugleich: wie drängt es mich), bis sie 
vollzogen ist! Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden 
auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, vielmehr 
Zwiespalt. Denn von nun an werden fünf, die in einem 
Hause wohnen, entzweit sein: drei werden gegen zwei 
und zwei gegen drei stehen, [...] 


Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, um als 
Jesus Christus den Menschen mit heiligem 
Geist und mit Feuer zu taufen. 


(MENG) 


Matthäus 3,11 


Ich [Johannes der Täufer] taufe euch nur mit Wasser 
zur Buße; der aber nach mir kommt [Jesus Christus], ist 
stärker als ich, und ich bin nicht gut genug, ihm seine 
Schuhe abzunehmen: der wird euch mit heiligem Geist 
und mit Feuer taufen. 


Gott (YHWH) ist in Fleisch gefahren, um als 


Matthäus 9,12-13 


Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken 


Daher kann angenommen werden, dass 
Jesus Christus für alle Menschen gekommen 


Jesus Christus Sünder zu retten (M 2,17). (MENG) bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Gehet aber 
hin und lernet, was das sei: »Ich habe Wohlgefallen an 
Somit ist Jesus Christus nicht für die Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, 
Gerechten gekommen (Mt 9,13). Aber weil die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten. 
en en er ud Markus 2,17 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken 
2 (LU12) bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin 


gekommen, zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die 
Gerechten. 


ist (Joh 3,16). Denn Gott (YHWH) liebt 
Sünder (Römer 5,8), aber hasst die Sünde, 
weil die Sünde den Menschen von Gott 
(YHWH) trennt (Jes 59,2). 


(LU12) 


Lukas 5,31-32 


Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die 
Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die 
Kranken. Ich bin gekommen, zu rufen die Sünder zur 
Buße, und nicht die Gerechten. 


Jesus Christus ist nicht nur ein guter Mensch oder ein herausragender Lehrer - er ist der Sohn Gottes (Lk 3,21-22) und der eine 
Gott in Fleisch (Joh 1,1-14). Denn der allerhöchste und lebendige Gott (YHWH) ist aus liebe zu den Menschen in Fleisch gefahren, 
um den Menschen aus diesem Jammertal zu erretten (Joh 3,16-19). Dieser Gott, der auf Erden wandelte, ist Jesus Christus. 
Deswegen kann nur der Glaube an Jesus Christus den Menschen retten (Röm 10,9-15). Ein anderer Glaube kann den Menschen 
nicht retten, weil dem Menschen nur Jesus Christus als Erretter gegeben wurde (Apg 4,11-12). Daher rettet nur der Glaube 
an Jesus Christus (Joh 6,47), weil Jesus Christus der einzige Weg ist, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Joh 14,6). 
Somit führt jeder andere Glaubensweg unweigerlich in die Irre und in das Verderben (Jes 53,6). 


Wer ist Jesus Christus? 


Jesus ist der Menschensohn. (Röm 1,1-4) 


Jesus Christus ist der Reiter auf dem weißen Pferd. (Offb 19,11-16) 


Jesus ist der Nachfahre vom König David. (Mt 1,1-16) 


Jesus Christus ist das Wort Gottes. (Joh 1,1-14) 


Jesus ist der Christus. (Joh 20,31) 


Jesus Christus vergibt Sünden. (Lk 5,20-26) 


Jesus Christus ist der Sohn Gottes. (Lk 3,21-22) 


Jesus Christus rettet Sünder. (Mt 9,12-13) 


Jesus Christus und der Vater sind eins. (Joh 10,30) 


Jesus Christus beherrscht die Naturgewalten. (Mk 4,37-41) 


Jesus Christus ist das Lamm Gottes. (Joh 1,29) 


Christus ist Erschaffer & Nachfahre von Abraham. (Joh 8,56-58) 


Jesus Christus ist der ewige Sündenträger. (Jes 53,4-12) 


Christus ist Erschaffer & Nachfahre von König David. (Mt 22,41-46) 


Jesus Christus ist der ewige Hohepriester. (Hebr 7,14-17) 


Christus ist Erschaffer & Verwandter von Johannes dem Täufer. (Joh 1,15) 


Jesus Christus ist Richter über Lebendige und Tote. (Apg 10,42) 


Jesus Christus hat Macht über Dämonen. (Mt 8,31-32) 


Jesus Christus ist der Herr aller Herren. (Offb 17,14) 


Jesus Christus heilt alle Krankheiten. (Mt 14,14) 


Jesus Christus ist der König aller Könige. (Offb 17,14) 


Jesus Christus heilt körperliche Schäden. (Mt 11,4-6) 


Jesus Christus ist der gute Hirte. (Joh 10,11) 


Jesus Christus lässt Tote auferstehen. (Joh 11,1-44) 


Jesus Christus ist die Tür zur Errettung. (Joh 10,9) 


Jesus Christus tauft mit Feuer und heiligem Geist. (Mt 3,11) 


Jesus Christus ist der Morgenstern. (Offb 22,16) 


Jesus Christus ist Gott in Fleisch. (Röm 9,3-5) 


Auch kann nur der echte Jesus Christus den Menschen retten, welcher in der Bibel beschrieben wird. Wer einen falschen Jesus 
annimmt (2Kor 11,4), der ist höchstwahrscheinlich verloren (Mt 24,24). Denn nur der echte Jesus Christus ist Gott in Fleisch. 
Daher kann nur der Glaube an diesen echten Jesus Christus retten (Joh 6,47). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). 


Seite 66 — ewige-bildung.de 


Was geschieht mit dem Menschen auf Erden, wenn er sich erretten lässt? 


Doch was geschieht mit dem Menschen auf Erden, wenn er sich bekehrt und erretten lässt, indem er an Jesus Christus 
glaubt (Röm 10,9-15)? Beeinflusst diese Entscheidung das irdische Dasein des Menschen? Verändert sich das Wesen des 


Menschen oder bleibt der Mensch wie er ist? 


Wenn der Mensch die Errettung durch Jesus 
Christus annimmt, dann dringt der Mensch 
vom Tod zum Leben durch. 


Johannes 5,24 
(LU12) 


[...] Wer mein Wort hört und glaubet dem, der mich gesandt 
hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, 
sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. 


Denn der Mensch ist Tod, weil er Gottes 
Weisungen übertreten hat (Gen 2,17) und 
dadurch in Sünde ist (Eph 2,1-6). Die Sünde 
war der Auslöser, dass der Tod in die Welt 
gekommen ist (Röm 5,12). 

Und weil Jesus Christus die Sünden des 
Menschen tilgt (1Petr 2,24), vergeht auch der 
Tod, weil die Sünde nicht mehr ist, wenn der 
Mensch an Jesus Christus glaubt. 


Daher kann der Mensch durch den Glauben 
an Jesus Christus aus dem Tod in das Leben 
hindurchdringen (Joh 5,24). 


Epheser 2,1-6 
(MENG) 


Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und 
Sünden, in welchen ihr weiland gewandelt habt nach dem 
Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft 
herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein 
Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen auch 
wir alle weiland unsern Wandel gehabt haben in den Lüsten 
unsers Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der 
Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, 
gleichwie auch die andern; aber Gott, der da reich ist an 
Barmherzigkeit, — durch seine große Liebe, damit er 
uns geliebt hat, da wir tot waren in den Sünden, hat er uns 
samt Christo lebendig gemacht (denn aus Gnade seid ihr 
selig geworden) und hat uns samt ihm auferweckt und samt 
ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu, [...] 


Aber was bewirkt es, wenn sich der 
Mensch bekehrt und aus dem Tod ins 
Leben hindurchdringt? 


Dr. Martin Luther erklärt, dass sich der 
Mensch bessert, wenn er sich bekehrt und an 
Jesus Christus glaubt. Auch nimmt die 
Hilfebereitschaft des Menschen während 
dieses Besserungsprozesses zu. 


Dadurch bringt der bekehrte Mensch mit 
Gottes Hilfe (Phil 2,13) gute Werke hervor. 
Diese guten Werke dienen nicht der 
Errettung, weil der Mensch allein 

durch den Glauben an Jesus Christus 
gerettet wird (Gal 2,16). 


Daher kann angenommen werden, dass 
die guten Werke zur Bekehrung der noch 
unbekehrten Mitmenschen dienen, damit 
sich auch diese bessern. 


Dr. Martin Luther: 
Von Der Freiheit 
eines Christen- 
menschen 


Erschien: 1520 
Ausführung: 1888 


Und ob er [der Christ] nun ganz frei ist, soll er sich wiederum 
williglich zu einem Diener machen, seinem Nächsten zu 
helfen, mit ihm zu verfahren und zu handeln, wie Gott mit 
ihm durch Christum gehandelt hat, und das alles umsonst, 
nichts darinnen zu suchen denn göttliches Wohlgefallen, und 
also zu denken: wohlan, mein Gott hat mir unwürdigem, 
verdammtem Menschen ohne alles Verdienst rein umsonst 
und aus eitel Barmherzigkeit gegeben durch und in Christo 
vollen Reichtum aller Frömmigkeit und Seligkeit, [...][...], es 
sei also; ei, so will ich solchem Vater, der mich mit seinen 
überschwenglichen Gütern also überschüttet hat, wiederum 
frei, fröhlich und umsonst tun, was ihm wohlgefällt, und 
gegen meinen Nächsten auch werden ein Christ, wie Christus 
mir geworden ist, und nichts mehr tun, denn was ich nur sehe, 
das ihm not, nützlich und selig sei, [...][...]. Siehe, also fließet 
aus dem Glauben die Liebe und Lust zu Gott, und aus der 
Liebe ein freies, williges, fröhliches Leben, dem Nächsten 
zu dienen umsonst. Denn gleich wie unser Nächster Not 
leidet und unsers Übrigen bedarf, also haben wir vor Gott 
Not gelitten und seiner Gnaden bedurft. Darum, wie uns 
Gott hat durch Christum umsonst geholfen, also sollen 
wir durch den Leib und seine Werke nichts anderes tun 
als dem Nächsten helfen. [...][...] Wie viel nun das Werk 
Christo not war und gedienet hat zu seiner Frömmigkeit 
oder Seligkeit, so viel sind alle seine anderen und seiner 
Christen Werke ihnen not zur Seligkeit, da sie alles freie 
Dienste sind zu Willen und Besserung der anderen. 


Dieser Prozess der Besserung könnte 
möglicherweise als Heiligung bezeichnet 
werden. Denn diese Heiligung befreit von der 
Herrschaft der Sünde (Röm 6,19). Und wer 
von der Sünde befreit ist, der wird schlechtes 
Handeln ablegen. 


Römer 6,18-22 
(MENG) 


So seid ihr nunmehr von (der Herrschaft) der Sünde frei 
geworden und in den Dienst der Gerechtigkeit getreten 
[...][...] Denn wie ihr vordem eure Glieder in den 
Knechtsdienst der Unsittlichkeit und der Gesetzlosigkeit 
zu einem gesetzlosen Leben gestellt habt, ebenso stellet 
jetzt eure Glieder als Knechte in den Dienst der 
Gerechtigkeit, um zur Heiligung zu gelangen. Denn 
damals, als ihr Knechte der Sünde waret, da waret ihr freie 
Leute gegenüber der Gerechtigkeit. Welche Frucht habt ihr 
nun damals aufzuweisen gehabt? Nur solche (Früchte), 
deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende davon ist 
der Tod. Jetzt dagegen, wo ihr von der Sünde frei und 
Knechte Gottes geworden seid, habt ihr als eure Frucht 


die Heiligung und als Endergebnis das ewige Leben. 


Seite 67 — ewige-bildung.de 


Was geschieht, wenn sich der Mensch erretten lässt? 


Auslegung 


Weil Gott (YHWH) heilig ist, soll auch der 
Mensch heilig sein. (Lev 11,44) 


Deswegen ist der Mensch dazu aufgerufen, 
sich heiligen zu lassen (1.Petr 1,15). 


1.Petrus 1,14-16 
(MENG) 


Als gehorsame (Gottes-) Kinder gestaltet euer Leben 
nicht nach den Lüsten, die ihr früher während (der Zeit) 
eurer Unwissenheit gehegt habt, sondern werdet nach 
dem Vorbild des Heiligen, der euch berufen hat,_ 
gleichfalls in eurem ganzen Wandel heilig, weil ja doch 
geschrieben steht (3.Mose 11,44; 19,2): »Ihr sollt heilig 
sein, denn ich bin heilig!« 


Doch wie wird der Mensch geheiligt? Im 
sechsten Kapitel vom ersten Korintherbrief 
wird erklärt, dass der Mensch durch Jesus 
geheiligt wird. Also wird der Mensch durch 
den Glauben an Jesus Christus geheiligt. 


1.Korinther 6,9-11 
(LU12) 


Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das 
Reich Gottes nicht ererben? [...][...] Und solche sind 
euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr. 
seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den 
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes. 


Und wie geschieht dieses Heiligen? 


Dr. Martin Luther erklärt im großen 
Katechismus, dass der Mensch durch das 
Wort Gottes geheiligt wird, indem sich 
der Mensch täglich mit dem Wort Gottes 
beschäftigt und nach dem Wort Gottes 
handelt. 


Denn das Wort Gottes macht alle Dinge 
heilig — so auch den Menschen, der sich 
mit dem Wort Gottes beschäftigt. 


Dr. Martin Luther: 
Großer Katechismus 


Erschien: 1529 
Ausführung: 1933 


Wie geht nun solchs Heiligen zu? Nicht also, dass man 
hinter dem Ofen sitze und keine grobe Arbeit tue, oder 
einen Kranz aufsetze und seine besten Kleider anziehe; 
sondern (wie gesagt), dass man Gottes Wort handle und 
sich darin übe. Und zwar wir Christen sollen immerdar 
solchen Feiertag halten, eitel heilig Ding treiben, das 
ist: täglich mit Gottes Wort umgehen, im Herzen und 
Mund umtragen. [...][...] Denn das Wort Gottes ist das 
Heiligtum über alle Heiligtümer, ja, das einzige, das 
wir Christen wissen und haben: denn ob wir gleich aller 
Heiligen Gebeine oder heilige und geweihte Kleider auf 
einem Haufen hätten, so wäre uns doch nichts damit 
geholfen; denn es ist alles totes Ding, das niemand 
heiligen kann. Aber Gottes Wort ist der Schatz, der alle 
Dinge heilig macht, dadurch sie selbst, die Heiligen 
alle, sind geheiligt worden. Welche Stunde man nun 
Gottes Wort handelt, predigt, hört, liest oder bedenkt, 
so wird dadurch Person, Tag und Werk geheiligt, nichts 
des äußerlichen Werks halben, sondern des Wortes 
halben, so uns alle zu Heiligen machet. 


Der Mensch wird also durch das Wort Gottes 
geheiligt, indem sich der Mensch mit dem 
Wort Gottes beschäftigt und nach diesem 
Wort handelt. 


Aber leider lesen deutsche Christen kaum 
noch die Bibel, wie es der SCM Bundes- 
Verlag in einem Artikel erklärt, der auf 
jesus.de veröffentlicht wurde. Denn nach 
diesem Artikel, lesen nur 1,6 Prozent der 
deutschen Christen täglich in der Bibel. 


jesus.de (SCM 
Bundes-Verlag) 


Erschien: 
11.07.2023 


Quelle: 
https://www.jesus.de/nachrichte 
n-themen/studie-mehr-als-die- 
haelfte-aller-deutschen- 
christen-liest-keine-bibel/ 


Sicherung der 


Studie: Mehrheit aller deutschen Christen liest 
keine Bibel 


Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung liest 
regelmäßig in der Bibel, [...][...] Etwa 30 Prozent der 
Deutschen nutzen die Bibel mindestens einmal jährlich. 
Täglich lesen in ihr 1,6 Prozent, wöchentlich 3,2 
Prozent. [...][...] Mehr als die Hälfte aller Katholiken 
und Evangelischen liest nie oder weniger als einmal im 
Jahr in der Bibel. Bei den Freikirchlern sind es dagegen 
nur 15 Prozent. [...] 


Dieser Zustand der Bibelmüdigkeit war 
schon zu Luthers Zeiten weit verbreitet. 

So erklärt Dr. Martin Luther, dass selbst die 
Theologen lieber andere Schriften lesen, als 
die Bibel. So lasen die Theologen zu Luthers 
Zeiten bevorzugt die Sentenzen des römisch- 
katholischen Theologen Petrus Lombardus 


und vernachlässigten dadurch das Bibellesen. 


Standes Besserung 


Erschien: 1520 
Ausführung; 1888 


Quelle: sy |[Stand: 13 Feb. 2024 21:57:26 UTC] 
Wenn kaum ein deutscher Christ die Bibel Dr. Martin Luther: | Meine lieben Theologen haben sich der Mühe und 
liest, dann dürfte es vermutlich um die An den christlichen | Arbeit überhoben, lassen die Bibel wohl ruhen und 
Heiligung der deutschen Christen ziemlich Adel deutscher lesen die Sentenzen des Petrus Lombardus. Nun aber, 
schlecht stehen. Nation — Von des |so die Sentenzen allein herrschen, findet man mehr 
christlichen heidnischen und menschlichen Dünkel denn heilige 


gewisse Lehre der Schrift bei den Theologen. 


Seite 68 — ewige-bildung.de 


Was geschieht, wenn sich der Mensch erretten lässt? 


Auslegung 


Ist somit der Prozess der Heiligung bei den 
meisten Christen zu hinterfragen, weil sie 
nicht das Wort Gottes lesen? 


Doch was bewirkt die Heiligung, wenn der 
Mensch das Wort Gottes liest und treibt? 
Nach dem Römerbrief und dem zweiten 
Korintherbrief, dürfte der Mensch seinem 
Erlöser Jesus Christus ähnlicher werden. 


Römer 8,29 
(LU12) 


Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch 
verordnet, dass sie gleich sein sollten dem Ebenbilde 
seines Sohnes, auf dass derselbe der Erstgeborne sei 
unter vielen Brüdern. 


2.Korinther 3,18 
(MENG) 


Wir alle aber, die wir mit unverhülltem Angesicht die 
Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln, werden dadurch 
in das gleiche Bild umgestaltet von Herrlichkeit zu 
Herrlichkeit, wie das vom Herrn des Geistes geschieht. 


Doch was für Wesenszüge weist der geheiligte Mensch auf, 
wenn er das Wort Gottes täglich liest und treibt? 


Ein geheiligter Mensch neigt zu / zur / zum: 


zu Liebe (Gal 5,22) 


zu Treue (Gal 5,22) 


zum Widerstand gegen das Unheil (Hab 1,13) 


zu Freude (Gal 5,22) 


zu Sanftmut (Gal 5,23) 


zur Anklage von Unrecht (Mt 14,3-4) 


zu Friede (Gal 5,22) 


zur Selbstbeherrschung (Gal 5,23) 


zur Bürgschaft für seinen Nächsten (Sir 29,14) 


zu Geduld (Gal 5,22) 


zur Beständigkeit (Gal 5,23) 


zur Verrichtung von guten Werken (Tit 3,1) 


zu Freundlichkeit (Gal 5,22) 


zur Enthaltsamkeit (Gal 5,23) 


zur Zurechtweisung von Gewalttätern (Jes 1,17) 


zu Güte (Gal 5,22) 


zur Barmherzigkeit (Mt 5,7) 


zur Zurechtweisung von Unterdrückern (Jes 1,17) 


zur bedingungslosen Unterstützung (Lk 6,34-36) 


zur Schaffung von Gerechtigkeit (Jes 1,17) 


zur bedingungslosen Bereitschaft zum Teilen (1. Tim 6,18) 


zur Hilfsbereitschaft mit Taten, nicht nur mit Worten (1.Joh 3,18) 


Durch die Heiligung wird also das Wesen des Menschen radikal verändert. 
Doch dabei ist folgendes zu beachten. 


Es ist zu beachten, dass Heiligung nicht 
zu bedeuten scheint, keinen ehelichen 
(geschlechtlichen) Umgang zu haben und 
ein eheloses Dasein zu führen. 


Denn Dr. Martin Luther erklärt, dass 
Keuschheit kein Gebot ist, sondern 
eine Gabe von Gott (YHWH) (1Kor 7,7). 


Dr. Martin Luther: 
Von des christlichen 
Standes Besserung 


Ich seh' wohl, wie die Gelübde werden gehalten, 
sonderlich der Keuschheit, die so verbreitet durch 
solche Klöster wird, und doch von Christo nicht 
geboten ist, sondern sehr wenigen gegeben wird, [...] 


1.Korinther 7,7 
(HFA) 


Ich wünschte zwar, jeder würde wie ich ehelos leben. 
Aber jeder hat von Gott eine besondere Gabe 
bekommen: Die einen leben nach seinem Willen in der 
Ehe, die anderen bleiben unverheiratet. 


Somit dürfte auch ein eheliches Leben, mit 


1. Timotheus 4,3 


Der Geist aber kündigt ausdrücklich an, dass in späteren 


keiner durch ein Gelübde zur Keuschheit 
verpflichten sollte. Denn Luther schätzt die 
Forderung nach einem Keuschheitsgelübde 
als teuflische Tyrannei ein. 


[Vom ehelichen Umgang: 1.Korinther 7] 


einem ehelichen (geschlechtlichen) Umgang, |(MENG) Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, weil sie 
ein heiliges Leben sein. sich irreführenden Geistern und Lehren, die von Dämonen 
herrühren, zuwenden, verführt durch das heuchlerische 
So sind es meist Irrlehrer, die das ehelichen Gebaren von Lügenrednern, die das Brandmal der 
oder den ehelichen (geschlechtlichen) Schuld im eigenen Gewissen tragen. Es sind dies Leute, 
Umgang verbieten möchten — wie es im die das Heiraten verbieten und Enthaltsamkeit von 
ersten Timotheusbrief angedeutet wird. Speisen (gebieten), welche Gott doch dazu geschaffen 
hat, dass die Gläubigen und alle, welche die Wahrheit 
erkannt haben, sie mit Danksagung genießen sollen. 
Daher mahnt Dr. Martin Luther, dass sich Dr. Martin Luther: | Weiter rat' ich, wer sich hinfort weihen lässt zur Pfarre oder 


An den christlichen 
Adel deutscher 
Nation — Von des 
christlichen 
Standes Besserung 


Erschien: 1520 
Ausführung; 1888 


auch sonst, dass er dem Bischof auf keinen Fall gelobe,_ 
Keuschheit zu halten; und halte ihm entgegen, dass er solch 
Gelübde zu fordern gar keine Gewalt hat, und dass es eine 
teuflische Tyrannei ist, solches zu fordern. [...][...] Soll 
er denn ein Weib halten, und lässt ihm der Papst das zu, 
gestattet aber nicht, es zur Ehe zu haben: was ist das anders 
getan, denn einen Mann und sein Weib bei einander allein 
lassen und doch verbieten, sie sollten nicht fallen? Ebenso 
als wollte man Stroh und Feuer zusammenlegen und 
verbieten, es solle weder rauchen noch brennen. 


Seite 69 — ewige-bildung.de 


Was geschieht, wenn sich der Mensch erretten lässt? 


Auslegung 


Auch ist es keine Pflicht ein Gelübde 
abzulegen. Somit entsteht keine 
Verschuldung, wenn kein 
Keuschheitsgelübde abgelegt wird. 


Auch wird im ersten Timotheusbrief erklärt, 
dass ein Gemeindeleiter in der Ehe stehen 
sollte und Kinder haben sollte. Nach dieser 
Auffassung, dürfte vermutlich kein Eheloser 
oder Kinderloser ein Gemeindeleiter werden. 


Somit stehen die menschengemachten Gebote 
häufig im Widerspruch zur heiligen Schrift. 


Daher sollte der Mensch die heilige Schrift 


Deuteronomium 
23,23-24 
(MENG) 


1.Timotheus 3,2-5 
(LU12) 


Matthäus 23,4 


Wenn du aber das Geloben unterlässt, so ziehst du dir 
dadurch keine Verschuldung zu; nur was deine Lippen 
ausgesprochen haben, musst du auch halten und ausführen, 
weil du dem HERRN, deinem Gott, freiwillig gelobt hast, 
was du mit deinem Munde ausgesprochen hast. 


Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes 
Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, nicht ein 
Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung 
treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, der 
seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame 
Kinder habe mit aller Ehrbarkeit (so aber jemand seinem 
eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die 
Gemeinde Gottes versorgen?); [...] 


Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie 


dem geistlichen leben, sollte der Mensch 
seinem Gott (YHWH) voll und ganz trauen. 


genau prüfen und sich keine (MENG) den Menschen auf die Schultern, sie selbst aber wollen 
menschengemachten Gebote aufladen lassen, sie mit keinem Finger anrühren. 

die nicht in der Bibel stehen. 

Auch ist es zu beachten, dass Dr. Martin Dr. Martin Luther: | Ich will aber treulich raten, um viele Sünden, die gröblich 
Luther die Empfehlung auszusprechen An den christlichen | einreißen, zu meiden, dass weder Knabe noch Mägdelein 
scheint, dass der Mensch kein geistliches Adel deutscher sich zur Keuschheit oder geistlichem Leben verbinde vor 
Leben führen sollte, bevor er nicht das Nation - Von des | dreißig Jahren. Es ist auch eine besondere Gnade, wie St. 
dreißigste Lebensjahr erreicht hat. Denn vor |christlichen Paul sagt. Darum, welchen Gott nicht sonderlich dazu 


Standes Besserung 


Erschien: 1520 
Ausführung; 1888 


dringt, der lasse sein Geistlichwerden und Geloben 
anstehen. [...][...] Denn wo einfältig Trauen zu Gott sein 
muss, zeitliche Nahrung zu erlangen, da muss freilich 
zehnfältiges Trauen fein, im geistlichen Stande zu bleiben. 
Trauest du nicht, dass dich Gott möge zeitlich nähren, wie 
willst du ihm trauen, dass er dich geistlich erhalte? 


Wenn der Mensch geheiligt wird, dann verändert sich also sein Wesen stetig. Der Mensch legt sein altes Wesen ab und nimmt 
ein neues Wesen an. Somit kann der Mensch als eine neue Schöpfung angesehen werden (2Kor 5,17). Vermutlich wird dieser 
Prozess der Wesensveränderung in den meisten Fällen schrittweise geschehen. Dabei sollte der Mensch darauf achten, sich zu 
keiner falschen Heiligung hinreißen zu lassen, indem er sich menschengemachte Gebote aufladen lässt, die in der Bibel nicht 
geboten sind (Mt 23,4). Daher sollte der Mensch täglich in der Bibel lesen. 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Hat der Mensch, der an Jesus Christus glaubt, eine besondere Zugehörigkeit — wie zum Beispiel eine Volkszugehörigkeit? 
Schließlich hat Gott (YHWH) auch ein Volk. Daher die Frage: „Kann der Mensch, der außerhalb von diesem Volk Gottes 
geboren ist, auch zum Volk von Gott (YHWH) gehören?“ Falls das möglich ist: „Wie kann der Mensch zum Volk Gottes 
gehören?“ Um einer Beantwortung dieser Fragen nachzugehen, sollte aufgezeigt werden, wie das Volk Gottes entstanden ist. 


Noah hatte drei Söhne. Sem, Ham und 
Jafet (Gen 10,1). Von diesen drei Söhnen 


Die Nachfahren von Sem werden auch als 
Semiten bezeichnet. Aus diesen Semiten ist 
das Volk Gottes hervorgegangen. 


stammen alle Völker der Erde ab (Gen 10,32). 


Genesis 10,1-32 
(LUT) 


Dies ist das Geschlecht der Söhne Noahs: Sem, Ham 
und Jafet. Und es wurden ihnen Söhne geboren nach 
der Sintflut. [...][...] Das sind nun die Nachkommen der 
Söhne Noahs nach ihren Geschlechtern und Völkern. 
Von denen her haben sich ausgebreitet die Völker auf 
Erden nach der Sintflut. 


Dabei ist es zu beachten, dass nicht 
alle Semiten zum Volk Gottes gehören. 
Denn das Volk Gottes begann sich erst 
ab Abraham zu bilden. 


1.Chronik 1,24-27 
(HFA) 


Dies ist die Linie von Sem bis Abraham: Sem, 
Arpachschad, Schelach, Eber, Peleg, Regu, Serug, 
Nahor, Terach, Abram, der später Abraham genannt 
wurde. 


Dieser Abraham ist ein bedeutender 
Nachfahre von Sem. Abraham ist so 
bedeutend, weil in seinen Nachkommen alle 
Völker der Erde gesegnet werden. 


Genesis 22,15-18 
(LUT) 


Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals 
vom Himmel her und sprach [...][...] durch deine 
Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet 
werden [...] 


Doch wer sind diese Nachkommen von Abra- 
ham, durch die alle Völker gesegnet werden? 
Die wichtigsten Nachkommen von Abraham 

sind sein Sohn Isaak und sein Enkelsohn Jakob. 


1.Chronik 1,34 
(MENG) 


Abraham aber war der Vater Isaaks; die Söhne Isaaks 
waren: Esau [Edom] und Israel [Jakob]. 


Seite 70 - ewige-bildung.de 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Auslegung 


Jakob, der Enkel von Abraham, ist von 
großer Bedeutung für die Segnung aller 
Erdenvölker (Gen 22,18). Denn dieser Jakob 
wurde von Gott (YHWH) in "Israel" 
umbenannt (Gen 35,10). 


Israel zeugte zahlreiche Nachfahren (1Chr 2,1-2). 
Dadurch konnten die Nachfahren von Israel 
das Volk "Israel" bilden. Dieses Volk Israel ist 
das auserwählte Volk von Gott (YHWH). 


Genesis 32,29 


[...] Du sollst hinfort nicht mehr Jakob heißen, 


(MENG) sondern »Israel« [...] 
Genesis 35,10 [...] Gott sagte zu ihm: »Dein Name ist Jakob; aber künftig 
(MENG) sollst du nicht mehr Jakob heißen, sondern »Israel« soll dein 


Deuteronomium 14,2 
(MENG) 


Name sein«; so gab er ihm den Namen Israel (32,29). 


[...] du [Israel] bist ein dem HERRN, deinem Gott, 
geheiligtes Volk, und dich hat der HERR, dein Gott, aus 
allen Völkern, die es auf dem ganzen Erdboden gibt, zu 
seinem Eigentumsvolk erwählt. 


Israel ist das Volk von Gott (YHWH) und 
dieses Volk ist von allen anderen 
Erdenvölkern abgesondert. 


Dieses Volk Israel besteht aus den Nachfahren 
von Abraham und durch Abrahams Nachfahren 
werden alle Völker der Erde gesegnet. Diese 
Nachfahren von Abraham können auch als 
Israeliten oder Juden bezeichnet werden. 


Numeri 23,9-10 
(MENG) 


Genesis 22,15-18 
(LU12) 


[...] ein Volk [Israel] zeigt sich mir, das für sich abgesondert 
wohnt und sich nicht zu den übrigen Völkern rechnet. Wer 
könnte den Staub Jakobs [Israels] zählen (1.Mose 13,16) 
oder nur den vierten Teil Israels berechnen? 


Und der Engel des Herrn rief Abraham abermals vom 
Himmel und sprach: [...][...] durch deinen Samen sollen 
alle Völker auf Erden gesegnet werden, [...] 


Aber wie werden die Erdenvölker durch 
Abrahams Samen gesegnet? Der angekündigte 
Segen (Gen 22,18) begann durch die Nach- 
kommen Abrahams einzutreten, als Jesus 
Christus geboren wurde. Denn Jesus ist auch 
ein Nachfahre von Abraham (Mt 1,1-17). 


Johannes 4,22 (LU12): 


[...] das Heil kommt von den Juden. 


Lukas 2,10-11 
(LU12) 


Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! 
Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem 
Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland 
geboren, welcher ist Christus, der Herr, [...] 


Aber wie zeigt sich der Segen durch Jesus 
Christus? Der Segen zeigt sich dadurch, 
indem durch Jesus Christus allen Völkern 
der einzige Weg (Joh 14,6) zur Errettung 
eröffnet wurde (Apg 11,1-18 ). Daher ist 
Jesus Christus die segensreiche Verheißung 
für alle Völker auf Erden. 


Aber was geschieht, wenn die Menschen aus 
den Völker die Errettung durch Jesus Christus 
annehmen, indem sie beginnen an Jesus 
Christus zu glauben (Röm 10,9-15)? 


Matthäus 21,42-44 
(LU12) 


Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: 
»Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum 
Eckstein geworden. Von dem Herm ist das geschehen, und 
es ist wunderbar vor unsern Augen«? Darum sage ich 
euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und 
einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt. 
Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf 
wen aber er fällt, den wird er zermalmen. 


Apostelgeschichte 
11,1-18 
(HFA) 


[...] Sie lobten Gott und sagten: »Gott hat nun also auch 
den Nichtjuden den Weg zur Umkehr eröffnet, den 
einzigen Weg, der zum Leben führt.« 


Erhalten die gläubigen Menschen eine 
besondere Zugehörigkeit, wenn sie an 
Jesus Christus glauben? 


Scheinbar ja. Denn durch den Glauben 
an Jesus Christus können die Menschen 
in das Volk Gottes eingepfropft 

werden (Röm 11,17-20). 


Dadurch dürften auch die gläubigen 
Menschen, die außerhalb von Israel geboren 
wurden, zu Abrahams Nachkommenschaft 
gehören. Denn die Gläubigen sind Abrahams 
Söhne (Gal 3,7) und wer Christus angehört, 
der gehört zu den Nachkommen von 
Abraham (Gal 3,29). 


Somit dürften die Menschen, die an Jesus 
Christus glauben, zum Volk Gottes gehören. 


Römer 11,17-20 
(MENG) 


Galater 3,6-9 
(MENG) 


Wenn nun aber einige von den Zweigen 
herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder 
Ölbaum(zweig) warst, unter sie eingepfropft worden 
bist und dadurch Anteil an der Wurzel, die dem Ölbaum 
die Fettigkeit schafft, erhalten hast, so rühme dich 
deswegen nicht gegen die (anderen) Zweige! Tust du es 
dennoch (so bedenke wohl): nicht du trägst die Wurzel, 
sondern die Wurzel trägt dich. Du wirst nun einwenden: 
»Es sind ja doch Zweige ausgebrochen worden, weil. 
ich eingepfropft werden sollte.« Ganz recht! Infolge 
ihres Unglaubens sind sie ausgebrochen worden, und 
du stehst infolge deines Glaubens (an ihrer Stelle). [...] 


(Ja, es ist so) wie bei Abraham: »er glaubte Gott, und das 
wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet« (1.Mose 15,6). 
Ihr erkennt also: die Gläubigen, die sind Abrahams Söhne. 
Weil aber die Schrift voraussah, dass Gott die Völker um 
des Glaubens willen rechtfertigt, hat sie dem Abraham die 
Heilsverheißung im voraus verkündigt (1.Mose 12,3 und 
18,18|Gen 12,3;18,18): »In dir sollen alle Völker gesegnet 
werden.« Somit empfangen die, welche aus dem Glauben 
sind den Segen zugleich mit dem gläubigen Abraham. [...] 


Galater 3,29 
(MENG) 


Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr damit ja 
Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäß der 
Verheißung. 


Seite 71 — ewige-bildung.de 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Auslegung 


Aber die gläubigen Menschen können 

nicht nur zum Volk Gottes gehören, wenn sie 
an Jesus Christus glauben — sondern sie 
gehören durch den Glauben an Jesus Christus 
auch zur Familie Gottes (Eph 2,19)! 


Dadurch gelten die Verheißungen, die 
ursprünglich nur für das natürliche 
Israel galten, auch für die eingepfropften 
Menschen (Eph 2,12). 


Und wie können die Menschen in das Volk 
Gottes eingepfropft werden, damit die 
Verheißungen für sie gelten? 

Die Menschen können in das Volk Gottes 
eingepfropft werden, wenn sie an Jesus 
Christus glauben (Röm 11,17-20). 


Somit bewirkt der Glaube an Jesus Christus 
viel. Denn durch den Glauben an Jesus 
Christus kann der Mensch in das Volk 
Gottes eingepfropft werden (Röm 11,17-20), 
kann zur Familie Gottes (Eph 2,19) gehören 
und kann Anteil an den Verheißungen 
erhalten (Eph 2,12), die einst nur für das 
natürliche Israel galten. 


Aber wie werden die Menschen durch den 
Glauben an Jesus Christus in das Volk Gottes 
eingepfropft? 


Epheser 2,11-22 
(HFA) 


Vergesst nie, dass ihr früher verächtlich »Unbeschnittene« 
genannt wurdet, weil ihr zu den nichtjüdischen Völkern 
gehört. Die Juden wollten sich als »Beschnittene« von euch 
unterscheiden [...][...]. Ihr habt damals ohne Christus 
gelebt und wart ausgeschlossen von Israel, dem Volk 
Gottes. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott 
seinem Volk gab, als er seine Bündnisse mit ihnen schloss. 
Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt 
gelebt. Doch das ist vorbei! Jetzt gehört ihr zu Jesus 
Christus, der am Kreuz sein Blut für euch vergossen hat. Ihr 
seid Gott jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm 
entfernt lebtet. Durch Christus haben wir Frieden. Er hat 
Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die 
Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft 
beendet. Durch sein Sterben hat er das jüdische Gesetz mit 
seinen zahlreichen Geboten und Forderungen außer Kraft 
gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander 
getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als 
Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden 
gestiftet. Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben, 
damit wir alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen 
Leib, der Gemeinde von Christus, können wir nun als 
Versöhnte miteinander leben. [...][...] Durch Christus dürfen 
wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist 
zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger 
Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum 
Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie. Als Gemeinde 
von Jesus Christus steht ihr auf dem Fundament der 
Apostel und Propheten. Doch der Grundstein, der dieses 
Gebäude trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus 
selbst. Durch ihn sind die Bauteile untereinander fest 
verbunden und wachsen zu einem Tempel des Herrn 
heran. Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil 
dieses Baus, in dem Gott durch seinen Geist wohnt. 


Vermutlich werden die Menschen, die an 
Jesus Christus glauben, durch die Taufe in das 
Volk Gottes eingepfropft. Vielleicht ist auch 
der Glaube an Jesus Christus ausreichend, um 
eingepfropft zu werden. Mir (dem Verfasser) 
ist das derzeitig nicht ganz ersichtlich. 


1.Korinther 12,13 
(MENG) 


Denn durch einen Geist sind wir alle durch die Taufe 
zu einem Leibe zusammengeschlossen worden, wir 
mögen Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie sein, 
und wir sind alle mit einem Geist getränkt worden. 


Aber dafür scheint es ersichtlich zu sein; 

dass die gläubigen Menschen, aufgrund ihres 
Glaubens an Jesus Christus, an der Stelle der 
Israeliten stehen, die wegen ihrer Ungläubig- 
keit aus dem Volk Gottes herausgebrochen 
wurden (Röm 11,20). Dabei ist es zu beachten, 
dass nicht alle Israeliten ausgebrochen sind — 
sondern nur der ungläubige Teil der Israeliten. 


Römer 11,17-20 
(LU12) 


Ob aber nun etliche von den Zweigen ausgebrochen sind 
und du, da du ein wilder Ölbaum warst, bist unter sie ge- 
pfropft und teilhaftig geworden der Wurzel und des Safts 
im Ölbaum, so rühme dich nicht wider die Zweige. [...][...] 
So sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen, dass ich 
hineingepfropft würde. Ist wohl geredet! Sie sind aus- 

gebrochen um ihres Unglaubens willen; du stehest aber 
durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich. 


Aber warum stehen die gläubigen Menschen 
an der Stelle der ungläubigen Israeliten? 


Weil der richtige Glaube entscheidend ist, um 
zum Volk Gottes zu gehören (Röm 11,17-20). 


So haben zahlreiche Israeliten immer wieder 
ihren Unglauben bewiesen, indem sie 
beispielsweise die Propheten von Gott (YHWH) 
töteten (Lk 13,34). Diese getöteten Propheten 
wurden zum Beispiel von Gott (YHWH) 
eingesetzt, um die Israeliten auf das 
eintretende Heil durch Jesus Christus 
vorzubereiten (Apg 10,43). 


Matthäus 3,9-10 
(MENG) 


[...] lasst euch nicht in den Sinn kommen, bei euch zu 
sagen: »Wir haben ja Abraham zum Vater.< Denn ich sage 
euch: Gott vermag dem Abraham aus den Steinen hier 
Kinder zu erwecken. Schon ist aber den Bäumen die Axt 
an die Wurzel gelegt, und jeder Baum, der nicht gute 
Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 


Lukas 13,34-35 
(LU12) 


Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und 
steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich 
wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr 
Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt! 
Sehet, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. Denn 
ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis dass es 
komme, dass ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da 
kommt im Namen des Herrn! 


Seite 72 — ewige-bildung.de 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Auslegung 


Zeichnet also einen wahren Israeliten nicht 
die fleischliche Abstammung aus, sondern der 
Glaube (Röm 2,28-29)? 


Sind somit nicht alle Israeliten als wahres 
Volk von Israel anzusehen (Röm 9,6)? 


Gibt es somit ein geistiges und ein irdisches 
Israel? Doch welches Israel ist das wahre 
Israel (Phil 3,3)? 


Römer 2,28-29 
(SLT) 


Die Beschneidung nämlich hat nur Wert, wenn du das 
Gesetz hältst; bist du aber ein Übertreter des Gesetzes, 
so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit 
geworden. Wenn nun der Unbeschnittene die 
Rechtsbestimmungen des Gesetzes befolgt, wird ihm 
dann nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung 
angerechnet werden? Und wird nicht der von Natur 
Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der 
du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter 
des Gesetzes bist? Denn nicht der ist ein Jude, der es 
äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die 
äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein 
Jude, _der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung 
[geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben 
nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, 
sondern von Gott. 


Römer 9,6-7 [...] denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel, 

(MENG) und nicht alle sind schon deshalb, weil sie Abrahams 
Same sind, auch seine Kinder; [...] 

Philipper 3,3 Denn wir sind die (rechte) Beschneidung (d. h. das 

(MENG) wahre Israel; vgl. Röm 2,26-29), die wir Gott im 


Geiste dienen und unsern Ruhm in Christus Jesus 
suchen und unser Vertrauen nicht auf das Fleisch (oder: 
Außerlichkeiten) setzen, [...] 


Aber wodurch zeigt sich der Unglaube der 
ausgebrochenen Israeliten (Röm 11,17-20)? 


Der Unglaube mancher Israeliten scheint 
sich dadurch zu zeigen, indem sie Gottes 
Einladung ins Himmelreich 

ablehnen (Mt 22,1-6). 


Und wie wird diese Einladung in das 
Himmelreich abgelehnt? Indem Jesus 
Christus abgelehnt wird (Joh 5,17-18). 


Matthäus 22,1-6 
(MENG) 


Und Jesus hob an und redete noch einmal in 
Gleichnissen zu ihnen folgendermaßen: »Das 
Himmelreich ist einem König vergleichbar, der seinem 
Sohne die Hochzeit ausrichten wollte. Er sandte also 
seine Knechte aus, um die geladenen Gäste zum 
Hochzeitsmahl zu bitten; doch sie wollten nicht 
kommen. Nochmals sandte er andere Knechte aus, 
denen er die Weisung gab: »Sagt den Geladenen: Seht, 
mein Festmahl habe ich zugerichtet; meine Ochsen und 
das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit: 
kommt zum Hochzeitsmahl!« Die aber beachteten es 
nicht und gingen hin, der eine auf seinen Acker, der 
andere an sein Handelsgeschäft; die übrigen ergriffen 
seine Knechte, misshandelten und töteten sie. Da wurde 
der König zomnig; er entsandte seine Heere, ließ jene 
Mörder umbringen und ihre Stadt verbrennen. 


Bei anderen Israeliten scheint sich der 
Unglaube dadurch zu zeigen, indem sie die 
Gesandten Gottes beschimpfen, schlagen 
und töten (Mk 12,1-9). 


Und warum beschimpft, schlägt und 
tötet man die Gesandten Gottes? 


Vermutlich beschimpft, schlägt und tötet 
man die Gesandten Gottes, wenn man ein 
Mörder ist und somit vom Teufel 
abstammt (Joh 8,44). 


Markus 12,1-9 
(MENG) 


[...] Ein Mann legte einen Weinberg an, umgab ihn mit 
einem Zaun, grub eine Kelter darin, baute einen 
Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und ging 
außer Landes (Jes 5,1-2). Zu rechter Zeit sandte er dann 
einen Knecht zu den Weingärtnern, um seinen Teil der 
Früchte des Weinbergs von den Weingärtnern in Empfang 
zu nehmen. Die aber ergriffen den Knecht, misshandelten 
ihn und schickten ihn mit leeren Händen zurück. 

Da sandte er nochmals einen anderen Knecht zu ihnen; 
auch diesem zerschlugen sie den Kopf und beschimpften 
ihn. Er sandte noch einen anderen, den sie töteten, und 
noch viele andere (sandte er), von denen sie die einen 
misshandelten, die anderen töteten. Nun hatte er noch 
einen einzigen, seinen geliebten Sohn; den sandte er 
zuletzt auch noch zu ihnen, weil er dachte: »Sie werden 
sich doch vor meinem Sohne scheuen.< Jene Weingärtner 
aber sagten zueinander: »Dieser ist der Erbe; kommt, wir 
wollen ihn töten; dann wird das Erbgut uns gehören. So 
ergriffen sie ihn denn, schlugen ihn tot und warfen ihn vor 
den Weinberg hinaus. Was wird nun der Herr des 
Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner 
umbringen und wird den Weinberg an andere vergeben. 


Seite 73 — ewige-bildung.de 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Auslegung 


Wiederum scheint sich der Unglaube bei 
einigen Israeliten dadurch auszudrücken, 
indem sie sich in weltlichen Geschäften 
verlieren (Lk 14,21-24). 


Und was ist so fatal daran, wenn sich der 
Mensch in weltlichen Geschäften verliert? 


Vermutlich ist es für den Menschen fatal, 
wenn er sich in weltlichen Geschäften 
verliert, weil er dann nicht Gott (YHWH) 
gefällt und den Siegeskranz nicht 
empfangen kann (2Tim 2,4-5). 


Auch dürfte derjenige ein Feind Gottes 

sein, der die Freundschaft mit der Welt 
sucht (Jak 4,4), indem er sich beispielsweise 
in weltlichen Geschäften verliert. 


Lukas 14,21-24 
(MENG) 


Jesus aber antwortete ihm: »Ein Mann veranstaltete ein 
großes Gastmahl und lud viele dazu ein. Er sandte dann 
seinen Knecht zur Stunde des Gastmahls aus und ließ 
den Geladenen sagen, sie möchten kommen, denn es 
sei nunmehr alles bereit. Da begannen alle ohne 
Ausnahme sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm 
sagen: »Ich habe einen Acker gekauft und muss 
notwendigerweise hingehen, um ihn zu besichtigen; ich 
bitte dich: sieh mich als entschuldigt an!« Ein anderer 
sagte: »Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und muss 
hingehen, um sie zu erproben; ich bitte dich: sieh mich 
als entschuldigt an!« Wieder ein anderer sagte: »Ich 
habe mich verheiratet, kann also nicht kommen.« Als 
nun der Knecht zurückkam, berichtete er dies seinem 
Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und gab seinem 
Knecht die Weisung: »Gehe schnell hinaus auf die 
Straßen und Gassen der Stadt und bringe die Armen 
und Krüppel, die Blinden und Lahmen hierher.< Der 
Knecht meldete dann: »Herr, dein Befehl ist ausgeführt, 
doch es ist noch Platz vorhanden.« Da sagte der Herr zu 
dem Knecht: »Gehe auf die Landstraßen und an die 
Zäune hinaus und nötige die Leute dort 
hereinzukommen, damit mein Haus voll werde! Denn 
ich sage euch: Keiner von jenen Männern, die (zuerst) 
geladen waren, wird mein Gastmahl zu kosten 
bekommen.«« 


Somit scheint sich der Unglaube der 
ausgebrochenen Israeliten (Röm 11,17-20) 
dadurch auszudrücken, indem sie 

die Einladung ins Himmelreich 

ablehnen (Mt 22,1-6), indem sie die 
Gesandten Gottes beschimpfen, schlagen 
und töten (Mk 12,1-9) oder indem sie 

sich in weltlichen Geschäften 

verlieren (Lk 14,21-24). 


Trotzdem hat Gott (YHWH) sein natürliches 
Volk Israel nicht verworfen (Jer 33,23-26). 


Doch was ist in diesem Fall mit 

dem natürlichen Israel gemeint? 

Mit dem natürlichen Israel sind die 
Israeliten gemeint, die nach dem Fleisch 
die direkten Nachfahren von Abraham, 
Isaak und Jakob sind. 


Diese fleischlichen Nachfahren von Abraham, 
Isaak und Jakob hat Gott (YHWH) nicht 
verstoßen (Röm 11,1). 


Aber wie gedenkt Gott (YHWH) 
mit den natürlichen Israeliten umzugehen, 
wenn er sie nicht verstoßen hat? 


Jeremia 33,23-26 
(MENG) 


Dann sprach der HERR zu Jeremia: »Hast du gehört, 
was die Leute sagen? »Der HERR hat Israel und Juda 
als sein Volk erwählt, aber jetzt hat er es verstoßen!« 
Mit Verachtung schauen sie auf die Israeliten herab, als 
wären sie gar kein Volk mehr. Doch ich, der HERR, 
sage: Meinen Bund mit dem Tag und der Nacht werde 
ich niemals brechen [...][...]. Genauso sicher könnt ihr 
sein, dass ich die Nachkommen von Jakob und David 
nie verstoßen werde [...][...]. Dann will ich ihr 
Schicksal wieder zum Guten wenden und Erbarmen mit 
ihnen haben.« 


Römer 11,1-8 
(MENG) 


So frage ich nun: Hat Gott sein Volk etwa verstoßen? 
(Ps 94,14) Keineswegs! Ich bin doch auch ein Israelit, 
aus Abrahams Nachkommenschaft, aus dem Stamme 
Benjamin. Nein, Gott hat sein Volk, das er zuvor 
ersehen hat, nicht verstoßen. Oder wisst ihr nicht, was 
die Schrift bei (der Erzählung von) Elia sagt, als dieser 
vor Gott gegen Israel mit der Klage auftritt (1.Kön 
19,10.14): »Herr, deine Propheten haben sie getötet, 
deine Altäre niedergerissen; ich bin allein 
übriggeblieben, und nun trachten sie mir nach dem 
Leben«? Aber wie lautet da die göttliche Antwort an 
ihn? »Ich habe mir noch siebentausend Männer 
übrigbehalten, die ihre Knie vor Baal nicht gebeugt 
haben.« (1.Kön 19,18) Ebenso ist nun auch in unserer 
Zeit ein Rest nach der göttlichen Gnadenauswahl 
vorhanden. Ist er aber durch Gnade (ausgesondert), so 
ist er es nicht mehr aufgrund von Werken; sonst würde 
ja die Gnade keine Gnade mehr sein. Wie steht es also? 
Was Israel erstrebt, das hat es (in seiner Gesamtheit). 
nicht erreicht; der auserwählte Teil aber hat es erreicht; 
die übrigen dagegen sind verstockt worden, wie 
geschrieben steht (Jes 29,10; 5.Mose 29,3): »Gott hat 
ihnen den Geist der Betäubung gegeben, Augen des 
Nichtsehens und Ohren des Nichthörens, bis auf den 
heutigen Tag.« 


Seite 74 — ewige-bildung.de 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Auslegung 


Wenn die natürlichen Israeliten nicht 
im Unglauben verharren, dann werden 
auch die natürlichen Israeliten wieder in 
das wahre Volk Gottes eingepfropft 
werden (Röm 11,23). 


Damit die natürlichen Israeliten in das wahre 
Volk Gottes eingepfropft werden können, 
müssen auch sie an Jesus Christus glauben. 
Denn wer nicht an Jesus Christus glaubt, der 
dürfte auch nicht in das wahre Volk Gottes 
eingepfropft sein. 


Römer 11,20-24 
(MENG) 


[...] Sei nicht hochmütig, sondern sei auf deiner Hut! Denn 
wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, so 
wird er auch dich nicht verschonen. Darum beachte wohl 
die Güte, aber auch die Strenge Gottes: seine Strenge gegen 
die Gefallenen, dagegen die Güte Gottes gegen dich, 
vorausgesetzt dass du bei der (dir widerfahrenen) Güte 
verbleibst; denn sonst wirst auch du (aus dem Ölbaum) 
wieder herausgeschnitten werden, während umgekehrt 
jene, wenn sie nicht im Unglauben verharren, wieder 
eingepfropft werden; Gott hat ja die Macht dazu, sie 
wieder einzupfropfen. Denn wenn du aus dem wilden 
Ölbaum, dem du von Haus aus angehörst, 
herausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen 
Ölbaum eingepfropft worden bist: wieviel eher werden 
diese, die von Natur dahin gehören, ihrem 
ursprünglichen Ölbaum (wieder) eingepfropft werden! 


Aber warum brachen die ungläubigen 
Israeliten aus dem wahren 
Volk Gottes heraus? 


Es scheint, dass die ausgebrochenen Israeliten 
ein Teil von Gottes Heilsplan sind. Denn die 
Herzen der ausgebrochenen Israeliten wurden 
von Gott (YHWH) verstockt, bis die Vollzahl 
der Menschen in das wahre Volk Gottes 
eingegangen ist (Röm 11,25). Bis zu diesem 
Zeitpunkt, wird ein bedeutender Teil von den 
ausgebrochenen Israeliten verstockt bleiben. 


Somit könnte man annehmen; dass die 
ausgebrochenen Israeliten verstockt wurden, 
damit auch alle anderen Menschen 

errettet werden können (Röm 11,25). 

Das Leid Israels scheint also dem Heil 

aller anderen Menschen zu dienen. 


Römer 11,25-32 
(MENG) 


Ich will euch nämlich, meine Brüder, über dieses Geheimnis 
nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht in vermeintlicher 
Klugheit auf eigene Gedanken verfallt: Verstockung ist_ 
über einen Teil der Israeliten gekommen bis zu der Zeit, 
da die Vollzahl der Heiden (in die Gemeinde Gottes)_ 
eingegangen sein wird; und auf diese Weise wird Israel in 
seiner Gesamtheit gerettet werden, wie geschrieben steht 
(Jes 59,20-21; 27,9): »Aus Zion wird der Retter kommen; er 
wird Jakob von allem gottlosen Wesen frei machen; und 
darin wird sich ihnen der von mir herbeigeführte Bund 
zeigen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.« So sind sie im 
Hinblick auf die Heilsbotschaft zwar Feinde (Gottes) um 
euretwillen, aber im Hinblick auf die Erwählung sind sie 
Geliebte (Gottes) um der Väter willen; denn unwiderruflich 
sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes. Denn wie 
ihr einst ungehorsam gegen Gott gewesen seid, jetzt aber 
infolge des Ungehorsams dieser Erbarmen erlangt habt, 
ebenso sind wiederum diese jetzt ungehorsam geworden, 
um durch das euch gewährte Erbarmen (dereinst) 
ebenfalls Barmherzigkeit zu erlangen. Denn Gott hat 
alle zusammen in Ungehorsam verschlossen, um allen 
Erbarmen widerfahren zu lassen. 


Wenn also die Vollzahl der Menschen in 
das wahre Volk Gottes eingegangen ist, 
dann dürfte vermutlich die Verstockung von 
den ausgebrochenen Israeliten 

genommen werden (Röm 11,25). 


Sobald die Verstockung aufgehoben wird, 
werden sich die ausgebrochenen Israeliten 
vermutlich bekehren (2Kor 3,16). Wenn sich 
die ausgebrochenen Israeliten bekehrt haben, 
dann werden sie vermutlich den Heilsplan 
Gottes erkennen und wehklagen (Sach 12,10). 
Vielleicht geschieht es so oder auch in einer 
anderen Abfolge. Denn die genaue Abfolge 
kennt nur Gott (YHWH) - alles andere 
dürften nur menschengemachte Vermutungen 
und Spekulationen sein. 


Jedoch dürfte es keine Spekulation sein, dass 
die ausgebrochenen Israeliten errettet werden, 
wenn sie Jesus Christus erkennen, akzeptieren 
und annehmen. 


Sacharja 12,9-12 
(MENG) 


Und geschehen wird es an jenem Tage, da werde ich darauf 
bedacht sein, alle Völker zu vernichten, die gegen Jerusalem 
zu Felde gezogen sind. Sodann will ich über das Haus 
Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist 
der Gnade und der Bitte um Gnade ausgießen, so dass. 
sie auf den hinblicken werden, den sie durchbohrt 
haben, und um ihn wehklagen, wie man um den 
einzigen Sohn wehklagt, und bitterlich Leid um ihn 
tragen, wie man um den (Tod des) Erstgeborenen Leid 
trägt.« An jenem Tage wird die Trauer in Jerusalem so 
groß sein wie einst die Trauer um Hadad-Rimmon in 
der Ebene von Megiddo. Da wird das Land wehklagen, 
jedes Geschlecht für sich besonders: [...] 


2.Korinther 3,15-16 
(MENG) 


Weil wir nun eine solche Hoffnung haben, treten wir auch 
mit rückhaltlosem Freimut auf und (machen es) nicht wie 
Mose (,der) eine Decke auf sein Gesicht legte, damit die 
Israeliten nicht das Ende des verschwindenden (Glanzes) 
wahrnehmen könnten (2.Mose 34,29-35). Indessen ihr 
geistliches Denken ist verhärtet worden; denn bis auf den 
heutigen Tag ist dieselbe Decke immer noch da, wenn die 
Schriften des alten Bundes vorgelesen werden, und wird 
nicht abgetan, weil sie nur in Christus weggenommen wird. 
Ja, bis heute liegt, sooft Mose vorgelesen wird, eine Decke 
über ihrem Herzen. Sobald Israel sich aber zum Herrn 
bekehrt, wird die Decke weggezogen (2.Mose 34,34). 


Seite 75 — ewige-bildung.de 


Wie gehört der Mensch zum Volk Gottes? 


Auslegung 


Aber warum verfährt Gott (YHWH) auf 1.Timotheus 2,3-4 |So ist es löblich und wohlgefällig vor Gott, unserm 
diese Weise? Gott (YHWH) verfährt auf (MENG) Retter, dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet 
diese weise, damit alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 


werden (1Tim 2,3-4)! Es sollen also die 
natürlichen Israeliten und alle anderen 
Menschen gerettet werden. 


2.Petrus 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige 
(LUT) für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit 
euch und will nicht, dass jemand verloren werde, 
sondern dass jedermann zur Buße finde. 


Durch die Nachkommen Abrahams werden also alle Völker der Erde gesegnet (Gen 22,15-18). Zu den Nachkommen von 
Abraham gehört das Volk Israel, welches aus Abrahams Enkel hervorgegangen ist (1Chr 1,34). Das Volk Israel ist das Volk 
von Gott (YHWH) und sein Eigentum (Dtn 14,2). Dieses Volk ist von allen anderen Völkern abgesondert (Num 23,9-10). 

In dieses Volk Israel wurde Jesus Christus durch eine Jungfrau hineingeboren (Lk 2,10-11), wodurch der angekündigte Segen 
für alle Erdenvölker durch Abrahams Nachkommen eintrat (Joh 4,22), weil Jesus Christus der Erschaffer und Nachkomme 
von Abraham ist (Joh 8,56-58). Denn durch Jesus Christus wurde allen Erdentvölkern der einzige Weg zur Errettung 

eröffnet (Apg 11,1-18). Wenn die Menschen an Jesus Christus glauben, dann werden die Menschen durch den Glauben an 
Jesus Christus in das Volk Gottes eingepfropft (Röm 11,17-20). Somit gehören diese eingepfropften Menschen zu Abrahams 
Nachkommenschaft (Gal 3,29). Dadurch gehören sie zum Volk Gottes (Eph 2,11-22) und erhalten vollen Anteil an den 
Verheißungen, die für das Volk Gottes gelten (Eph 2,12). 


Was sind die Verheißungen für den Menschen, der zum Volk Gottes gehört? 


Wenn die Menschen also durch den Glauben an Jesus Christus in das Volk Gottes eingepfropft werden (Röm 11,17-20), dann 
erhalten sie vollen Anteil an den Verheißungen (Eph 2,12). Doch was sind das für Verheißungen, die für Menschen gelten, die 
in das Volk Gottes eingepfropft wurden? 


Wenn gläubige Menschen in das Volk Gottes |Galater 3,29 Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr damit ja 
eingepfropft werden (Röm 11,17-20), dann (MENG) Abrahams Nachkommenschaft, Erben gemäß der 
sind dieser Menschen rechtmäßige Erben der Verheißung. 


SerHeiBuns al 222). Epheser 2,12-22 Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart 


(HFA) ausgeschlossen von Israel, dem Volk Gottes. Darum 
galten für euch die Zusagen [Verheißungen] nicht, 
die Gott seinem Volk gab, als er seine Bündnisse mit 
Grundstein ist, wodurch auch die Zusagen ihnen schloss. [...][...] Doch das ist vorbei! Jetzt gehört 
Gottes für die ein gepfropften Menschen ihr zu Jesus Christus, der am Kreuz sein Blut für euch 
gelten (Eph 2,12-22) vergossen hat. [...][...] Als Gemeinde von Jesus 

i j Christus steht ihr auf dem Fundament der Apostel und 
Propheten. Doch der Grundstein, der dieses Gebäude 
trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus selbst. [...] 


Somit stehen diese eingepfropften Menschen 
auf dem Fundament der Apostel und 
Propheten, von dem Jesus Christus der 


Somit werden alle Menschen, die durch den |Johannes 1,11-13 Er kam in das Seine, doch die Seinen nahmen ihn nicht 


Glauben an Jesus Christus in das Volk Gottes |(MENG) auf; allen aber, die ihn annahmen, verlieh er das 
eingepfropft werden (Röm 11,17-20), zu Anrecht, Kinder Gottes zu werden, nämlich denen, die 
Kindern Gottes (Joh 1,12). Diese Menschen an seinen Namen glauben, die nicht durch Geblüt oder 
gehören also zur Familie Gottes (Eph 2,19). durch den Naturtrieb des Fleisches, auch nicht durch 
den Willen eines Mannes, sondern aus Gott gezeugt sind. 
nn 6 sd IS Yerkeißingen kur 2 Epheser 2,19 So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr 
jejenigen, die zur Familie Gottes gehören? SR 5 : 
(HFA) gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu 
seiner Familie. 
Wer durch Jesus Christus ein Kind von Johannes 10,28 [...] ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in 
Gott (YHWH) wird, der wird ewiges (MENG) alle Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie 
Leben erhalten. meiner Hand entreißen. 
Diese Kinder Gottes werden in das Reich von | Matthäus 25,34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: 
Gott (YHWH) eingehen und es sehen. (LUT) Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das 
Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 
Doch nicht jeder Mensch wird dieses Reich 2.Petrus 3,10 Kommen aber wird der Tag des Herrn wie ein Dieb; an 
von Gott (YHWH) sehen. Denn damit dieses |(MENG) ihm werden die Himmel mit Krachen vergehen, die 
Reich von Gott (YHWH) kommt, werden die Elemente aber in der Flammenglut sich auflösen, und 
derzeitigen Himmel vergehen und wird die die Erde wird mit allen Menschenwerken, die auf ihr 
derzeitige Erde in Flammen aufgehen. sind, in Feuer aufgehen. 


Seite 76 — ewige-bildung.de 


Was sind die Verheißungen? 


Auslegung 


Es werden also nur die Menschen das Reich 
von Gott (YHWH) sehen, die zu den Kindern 
von Gott (YHWH) gehören. Diesen Kindern 
Gottes bereitet Jesus Christus eine Wohnstätte, 
wo sie in Ruhe und Frieden wohnen werden. 


Johannes 14,2-3 
(MENG) 


In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wenn es 
nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe 
hin, euch eine Stätte zu bereiten; und wenn ich 
hingegangen bin und euch eine Stätte bereitet habe, 
komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, 
damit da, wo ich bin, auch ihr seid. 


Für dieses Reich, in dem die Kinder Gottes 
leben werden, wird ein neuer Himmel und 
eine neue Erde geschaffen (Jes 65,17). Dieser 
neuer Lebensraum zeichnet sich durch die 
folgenden Eigenschaften aus: 


* Gott (YHWH) wird bei den Menschen 
sein. (Offb 21,3) 


« Es wird kein Meer geben. (Offb 21,1) 
« Es wird keinen Tod geben. (Offb 21,4) 


« Es wird keine Trauer, keine Klage und 
keinen Schmerz geben. (Offb 21,4) 


Dem alten Himmel und der alten Erde 
werden die Kinder Gottes nicht 
mehr gedenken (Jes 65,17). 


Jesaja 65,17 
(MENG) 


Denn wisset wohl: ich werde einen neuen Himmel und 
eine neue Erde schaffen, so dass man der früheren 
Zustände nicht mehr gedenken wird und sie keinem 
mehr in den Sinn kommen sollen. 


Offenbarung 21,1-4 
(MENG) 


Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; 
denn der erste Himmel und die erste Erde waren 
verschwunden, und auch das Meer ist nicht mehr da. 
Und ich sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus 
dem Himmel herabkommen von Gott her, ausgestattet 
wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut. Dabei 
hörte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen: 
»Siehe da, die Hütte Gottes ist bei den Menschen! Und 
er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk 
sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein und wird alle 
Tränen aus ihren Augen abwischen, und der Tod wird 
nicht mehr sein, und keine Trauer, kein Klaggeschrei 
und kein Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist 
vergangen.« 


In diesem Reich von Gott (YHWH) wird 
Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie 
herrschen. Denn: 


« Der Mensch wird seine Tage voll ausleben 
(Jes 65,20). 

« Das Haus was der Mensch baut, in dem 
wird er auch wohnen (Jes 65,21). 

« Was die Menschen erarbeiten, werden sie 
auch selber verbrauchen (Jes 65,22). 

° Kein Mensch wird sich vergeblich 
abmühen (Jes 65,23). 

« Kinder werden nicht für einen jähen Tod 
gezeugt werden (Jes 65,23). 

* Gott (YHWH) wird den Menschen direkt 
antworten, wenn sie rufen (Jes 65,24). 

« Die Tiere werden friedlich miteinander 
leben (Jes 65,25). 


° Vermutlich werden sich Menschen und 
Tiere wieder pflanzlich ernähren (Jes 65,25), 
genauso wie am Anfang (Gen 1,29-30). 


« Es wird kein Böses mehr verübt werden 
(Jes 65,25). 


Jesaja 65,17-25 
(MENG) 


Denn wisset wohl: ich werde einen neuen Himmel und 
eine neue Erde schaffen, [...][...] Es soll dort alsdann 
keinen Säugling von nur wenigen Tagen und keinen 
Greis mehr geben, der seine Tage nicht voll auslebt; 
sondern als Jüngster wird der Hundertjährige sterben 
und wer nur hundert Jahre alt wird, als ein vom Fluch 
getroffener Sünder gelten. Wenn sie Häuser bauen, 
werden sie auch darin wohnen und, wenn sie 
Weinberge anlegen, auch deren Ertrag genießen; sie 
werden nicht bauen, dass ein anderer darin wohne, und 
werden nicht pflanzen, dass ein anderer die Früchte 
genieße; nein, gleich der Lebenszeit der Bäume soll 
auch die Lebenszeit meines Volkes sein, und was ihre 
Hände erarbeitet haben, sollen meine Erwählten auch 
selbst verbrauchen. Nicht vergeblich sollen sie sich 
abmühen und nicht Kinder für jähen Tod zeugen; nein, 
sie werden ein Geschlecht der vom HERRN 
Gesegneten sein und ihre Sprösslinge ihnen erhalten 
bleiben. Und geschehen wird es: ehe sie rufen, will ich 
schon antworten, und während sie noch reden, will ich 
sie schon erhören. Wolf und Lamm werden beisammen 
weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie ein Rind 
und die Schlange sich von Staub nähren: sie werden 
nichts Böses mehr verüben und kein Unheil mehr 
anrichten in meinem ganzen heiligen Berglande: der 
HERR hat es verheißen! 


Damit die Kinder Gottes im Reich Gottes sein 
können, müssen sie vermutlich verändert 
werden. Aber in welcher Weise könnten die 
Kinder Gottes verändert werden? Vermutlich 
werden die Kinder Gottes verändert, indem 
sie verwandelt werden (1Kor 15,51), damit 
sie die Beschaffenheit erlangen, um im Reich 
Gottes sein zu können. 


Aber in welcher Weise könnte sich 
diese Verwandlung (1Kor 15,51) auf 
die Kinder Gottes auswirken? 


1.Korinther 15,50-53 
(MENG) 


Das aber versichere ich (euch), liebe Brüder: Fleisch 
und Blut können das Reich Gottes nicht ererben; auch 
kann das Vergängliche nicht die Unvergänglichkeit 
ererben. Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir 
werden nicht alle entschlafen, wohl aber werden wir 
alle verwandelt werden, (und zwar) im Nu, in einem 
Augenblick, beim letzten Posaunenstoß; denn die 
Posaune wird erschallen, und sofort werden die Toten 
in Unvergänglichkeit auferweckt werden, und wir 
werden verwandelt werden. Denn dieser vergängliche 
Leib muss die Unvergänglichkeit anziehen, und dieser 
sterbliche Leib muss die Unsterblichkeit anziehen. 


Seite 77 — ewige-bildung.de 


Was sind die Verheißungen? 


Auslegung 


Wenn die Kinder Gottes verwandelt werden, |2.Korinther 5,1-4 |Das wissen wir: Unser irdischer Leib ist vergänglich; er 


dann werden sie vermutlich einen neuen und |(HFA) gleicht einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. 
unvergänglichen Leib erhalten (2Kor 5,1). Dann erhalten wir einen neuen Leib, eine Behausung, 
die nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält sie im 
Aber warum könnte der Mensch einen Himmel für uns bereit, und sie wird ewig bleiben. Voll 
neuen Leib benötigen? Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib 
schon jetzt überzuziehen wie ein Gewand, damit wir 
Vermutlich benötigt der Mensch einen nicht nackt, sondern bekleidet sind, wenn wir unseren 
neuen Leib, weil im alten Menschenleib irdischen Körper ablegen müssen. Solange wir in 
ein bösartiges Gesetz herrscht (Röm 7,23). diesem Körper leben, liegt eine schwere Last auf uns. 
Deswegen könnte angenommen werden, Am liebsten wäre es uns, wenn wir nicht erst sterben 
dass der Mensch eines neuen Leibes bedarf, müssten, um unseren neuen Körper anziehen zu 
in dem das Gesetz von Gott (YHWH) können. Wir möchten den neuen Körper einfach über 
herrscht. den alten ziehen, damit alles Vergängliche vom Leben 
überwunden wird. 
Mit diesem neuen Leib, werden die Kinder Jesaja 65,17-23 [...] ich [YHWH] werde einen neuen Himmel und eine 
Gottes den Engeln gleichen. Wenn die (MENG) neue Erde schaffen, [...][...] Nicht vergeblich sollen sie 
Menschen den Engeln gleichen, werden sie sich abmühen und nicht Kinder für jähen Tod zeugen; 
weder freien noch gefreit werden (Mt 22,30). nein, sie werden ein Geschlecht der vom HERRN 
Gesegneten sein und ihre Sprößlinge ihnen erhalten 
Ob die Menschen in diesem Zustand Kinder bleiben. 
er a Matthäus 22,30 In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich 
erzeitig noch unklar (Jes 65,17-23). Ü age DIERE 
(LU12) freien lassen, sondern sie sind gleichwie die Engel 


Gottes im Himmel. 


Der eingepfropfte Mensch gehört also durch den Glauben an Jesus Christus zum Volk Gottes (Röm 11,17-20). Wer zum 
Volk von Gott (YHWH) gehört, der wird ein Erbe der Verheißung (Eph 2,12) und damit auch ein Kind Gottes (Joh 1,11-13). 
Dieses Kind Gottes wird ein ewiges Leben erhalten (Joh 10,28), in das Reich Gottes eingehen (Mt 25,34), einen neuen Leib 
bekommen (1Kor 15,50-53) und in dem Reich Gottes wohnen (Joh 14,2-3). 


Verheißungen für den eingepfropften Menschen 
Kind Gottes werden (Joh 1,11-13) Den Engeln gleich sein (Mt 22,30) Ein Leben ohne Schmerzen (Offb 21,1-4) 
In das Reich Gottes eingehen (Mt 25,34) | Ein Leben ohne Tod (Offb 21,1-4) Ein Leben ohne vergebliche Mühen (Jes 65,23) 
Ewiges Leben erhalten (Joh 10,28) Ein Leben ohne Trauer (Offb 21,1-4) Ein Leben ohne Böses (Jes 65,17-25) 
Neuen Leib erhalten (1Kor 15,50-53) | Ein Leben ohne Klage (Offb 21,1-4) Ein absolut friedliches Umfeld (Jes 65,17-25) 


Kinder Gottes erwartet ein absolut friedliches Umfeld ohne Bösartigkeiten und Gewalttaten (Jes 65,17-25). Auch erwartet die 
Kinder Gottes ein Leben ohne Tod, Trauer, Klage und Schmerz (Offb 21,1-4). 


Was ist die Konsequenz, wenn der Mensch die Errettung ablehnt? 


Vor dem Menschen liegen Leben und Tod: was ihm beliebt, wird ihm gegeben (Sir 15,17). So kann der Mensch das Leben 
durch den Glauben an Jesus Christus wählen. Genauso kann der Mensch den Tod wählen, indem er sich gegen Jesus Christus 
entscheidet. Die Entscheidung für Leben oder Tod, liegt also in der Entscheidung für oder gegen Jesus Christus. Wer Jesus 
Christus ablehnt, der Entscheidet sich dazu dem Gericht Gottes zu verfallen (Joh 3,16-19). Doch was erwartet den Menschen, 
wenn er sich gegen Jesus Christus entscheidet und somit dem Gericht Gottes verfällt? 


Vermutlich will Gott (YHWH) nicht, 2.Samuel 14,14 Denn wir sterben des Todes und sind wie Wasser, so in 
dass alle sündigen Menschen dem Gericht (LU12) die Erde verläuft, das man nicht aufhält; und Gott will 
Gottes und dem zweiten Tod (Offb 20,11-15) nicht das Leben wegnehmen, sondern bedenkt sich, 

verfallen (2Sam 14,14). Daher kann ange- dass nicht das Verstoßene auch von ihm verstoßen werde. 


nommen werden, dass Gott (YHWH) die 
sündigen Menschen erretten möchte (Joh 12,47), 
damit sie in seiner Gegenwart sein 

können (Offb 21,3). Jedoch können die 
Menschen nicht in Gottes Gegenwart sein, 
wenn sie die Errettung durch Jesus Christus 
ablehnen. 


Johannes 12,47-48 | Und wenn jemand meine Worte hört und sie nicht 
(MENG) befolgt, so richte nicht ich ihn; denn ich [Jesus] bin_ 
nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um 
die Welt zu retten. Wer mich verwirft und meine Worte 
nicht annimmt, der hat (damit schon) seinen Richter: 
das Wort, das ich verkündet habe, wird sein Richter 
sein am jüngsten Tage. 


Seite 78 — ewige-bildung.de 


Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird? 


Auslegung 


Aber warum können die Menschen nicht in der 
Gegenwart von Gott (YHWH) sein, wenn sie 
die Errettung durch Jesus Christus ablehnen? 
Wenn die Menschen die Errettung ablehnen, 
dann bleiben die Menschen in ihrer Sünde. 
Wenn die Menschen in ihrer Sünde bleiben, 
dann können sie in der Gegenwart von 

Gott (YHWH) nicht bestehen (Esr 9,15). 


Warum die Menschen in ihrer Sünde nicht 

in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen 
können; das zeigt die Zeit auf, als Gott (YHWH) 
in der Mitte von Israel war (Dtn 6,15 / Jos 3,10). 
Denn als Gott (YHWH) in der Mitte von 
Israel war, da war Israel vermutlich in der 
Gegenwart von Gott (YHWH). 


Deuteronomium Ihr dürft keinem andern Gott von den Göttern der 

6,14-15 Völker, die rings um euch her wohnen, anhangen; denn 

(MENG) der HERR, dein Gott, ist ein eifriger Gott in deiner 
Mitte; es möchte sonst der Zorn des HERRN, deines 
Gottes, gegen dich entbrennen und er dich vom 
Erdboden vertilgen.« 

Josua 3,10 [...] Daran sollt ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott 

(MENG) in eurer Mitte ist und dass er die Kanaanäer, Hethiter, 


Hewviter, Pherissiter, Girgasiter, Amoriter und Jebusiter 
gewißlich vor euch her vertreiben wird [...] 


Zefanja 3,17 
(MENG) 


Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, 
der Rettung schafft; [...] 


Als Gott (YHWH) in der Mitte von 

Israel war (Jos 3,10), brach sein Zorn 
gegen diejenigen los, die das Gesetz Gottes 
nicht hielten und dadurch sündigten. 


Beispielsweise entbrannte der Zorn Gottes 
gegen Mose (Ex 4,24), weil die Möglichkeit 
zu bestehen scheint, dass Mose das Gesetz 
Gottes nicht eingehalten hatte. Somit dürfte 
Mose gesündigt haben. Vermutlich sündigte 
Mose dadurch, weil er seinen Sohn nicht 
beschnitten hatte. Denn das Gesetz fordert, 
dass alle Knaben am achten Tag beschnitten 
werden sollen (Gen 17,12-14). Der Zorn 
Gottes wurde erst besänftigt, nachdem sein 
Sohn beschnitten war (Ex 4,25-26). 


Exodus 4,24-26 
(MENG) 


Genesis 17,12-14 
(LU12) 


Unterwegs aber, in der Nachtherberge, überfiel der 
HERR den Mose und wollte ihn töten. Da nahm 
Zippora einen scharfen Stein, schnitt damit die 
Vorhaut ihres Sohnes ab, warf sie ihm vor die Füße 
und sagte: »Ein Blutbräutigam bist du mir!« Da ließ er 
von ihm [Mose?] ab. Damals sagte sie »Blutbräutigam« 
im Hinblick auf die Beschneidung. 


Jeden Knaben, wenn er acht Tage alt ist, sollt ihr 
beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch 
alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was 
gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus 
eurem Geschlecht sind. [...][...] Ein Unbeschnittener 
aber, der nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, soll 
ausgerottet werden aus seinem Volk; meinen Bund hat 
er gebrochen. 


Aber was passiert, wenn Gott (YHWH) in der 
Mitte der sündigen Menschen ist und sein 
Zorn gegen die Menschen losbricht? 


Wenn der Zorn Gottes losbricht, dann werden 
die Menschen in ihrer Sünde, wegen ihren 
Sünden, sterben (Num 17,6-10). 


Aber wie kann der Zorn Gottes abgewendet 
werden, damit die Menschen nicht sterben? 


Es scheint, dass der Zorn Gottes dadurch 
abgewendet wird, indem die Sünden der 
Menschen getilgt werden, damit die sündigen 
Menschen nicht durch den Zorn Gottes 
sterben (Num 17,11-15). 


Numeri 17,6-15 
(MENG) 


Am folgenden Tage aber murrte die ganze Gemeinde 
der Israeliten gegen Mose und Aaron; sie riefen: »Ihr 
habt das Volk des HERRN umgebracht!« Als sich nun 
die Gemeinde gegen Mose und Aaron 
zusammenrottete, wandten (diese) sich dem 
Offenbarungszelt zu, und siehe: die Wolke bedeckte es, 
und die Herrlichkeit des HERRN wurde sichtbar. Als 
dann Mose und Aaron vor das Offenbarungszelt 
getreten waren, gebot der HERR dem Mose: »Entfernt 
euch aus der Mitte dieser Gemeinde: ich will sie in 
einem Augenblick vernichten!« Da warfen sie sich 
auf ihr Angesicht nieder, und Mose rief dem Aaron zu: 
»Nimm die Räucherpfanne, tu feurige Kohlen vom 
Altar hinein und leg Räucherwerk darauf! trage es dann 
eilends unter die Gemeinde und erwirke ihnen 
dadurch Sühne! Denn das Zorngericht ist bereits 
vom HERRN ausgegangen, und das Sterben hat schon 
begonnen!« Da nahm Aaron (die Räucherpfanne), wie 
Mose ihm befohlen hatte, und lief mitten in die 
Volksmenge hinein, wo das Sterben beim Volk wirklich 
schon begonnen hatte. Dann legte er Räucherwerk auf 
und erwirkte dem Volk dadurch Sühne; denn als er 
mitten zwischen den Toten und den Lebenden dastand, 
wurde dem Sterben Einhalt getan. Es belief sich aber 
die Zahl derer, die durch das Sterben ums Leben 
gekommen waren, auf 14700, abgesehen von denen, 
die um Korahs willen ihr Leben verloren hatten. 
Hierauf kehrte Aaron zu Mose an den Eingang des 
Offenbarungszeltes zurück, als das Sterben ein Ende 
genommen hatte. 


Seite 79 — ewige-bildung.de 


Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird? 


Auslegung 


Der Zorn Gottes ist also äußerst gefährlich 
und extrem tödlich. Es ist also kein Spaß, 
wenn man den Zorn Gottes auf sich zieht. 


Die Gegenwart Gottes ist also für den 
sündigen Menschen eine absolute Gefahr. 


Wenn der Zorn Gottes gegen die sündigen 
Menschen losbricht, dann werden auch 
Plagen entfesselt. Diese Plagen führen auch 
zum Tod der Menschen. 


Zu den tödlichen Plagen gehören 
beispielsweise Hungersnöte (2Sam 21,1-14) 
oder Krankheiten, wie die Pest (2Sam 24). 


Josua 22,17-20 
(MENG) 


Haben wir noch nicht genug an der Versündigung_ 
bezüglich Peors, von der wir uns bis auf den heutigen Tag 
noch nicht gereinigt haben und um deretwillen das Sterben 
über die Gemeinde des HERRN kam? Und ihr wollt euch 
dennoch heute vom HERRN lossagen? Die Folge davon 
wird sein: wenn ihr euch heute gegen den HERRN 
auflehnt, so wird er morgen seinen Zorn an der ganzen 
Gemeinde Israel auslassen. [...][...] Aber lehnt euch nicht 
gegen den HERRN auf und lehnt euch nicht gegen uns 
auf, indem ihr euch außer dem Altar des HERRN, unsres 
Gottes, noch einen besonderen Altar erbaut! [...][...] Ist 
nicht damals, als Achan, der Sohn Serahs, sich 
treuloserweise an dem gebannten Gut vergriffen hatte, ein. 
Zorngericht über die ganze Gemeinde Israel 
ergangen, obgleich er nur ein einzelner Mann war? 
Hat er nicht sein Vergehen mit dem Tode büßen müssen?« 


Josua 23,15-16 
(MENG) 


Aber wie alle Segensverheißungen, die der HERR, euer Gott, 
euch gegeben hat, bei euch eingetroffen sind, ebenso wird der 
HERR auch alle Drohungen an euch in Erfüllung gehen 

lassen, bis er euch aus diesem schönen Lande vertilgt hat, 
das ihr vom HERRN, eurem Gott, empfangen habt. Wenn ihr 
den Bund, zu dem der HERR, euer Gott, euch verpflichtet 
hat, übertretet und hingeht, um anderen Göttern zu dienen 

und sie anzubeten, so wird der Zorn des HERRN gegen 

euch entbrennen, und ihr werdet schnell aus dem schönen 

Lande verschwunden sein, das er euch gegeben hat.« 


Aber warum können die Menschen 

in ihrer Sünde nicht in der Gegenwart 

von Gott (YHWH) sein und müssen sterben, 
indem der Zorn Gottes gegen die sündigen 
Menschen losbricht? 


Die Menschen können in ihrer Sünde nicht in 
der Gegenwart von Gott (YHWH) sein, weil 
alles unreine, unheilige und sündige in Gottes 
Gegenwart stirbt (Ex 30,20). 


Es wird also kein Mensch leben, der in Gottes 
Gegenwart ist (EX 33,20), solange seine 
Sünden nicht abgedeckt oder getilgt sind. 


Aber warum stirbt der Mensch, wenn er in 
seiner Sünde in die Gegenwart Gottes tritt? 


Exodus 19,21-22 
(MENG) 


Da befahl der HERR dem Mose: »Steige hinab, warne das 
Volk, dass sie ja nicht zum HERRN durchbrechen, um ihn 
zu schauen, sonst würde eine große Zahl von ihnen ums 
Leben kommen! Auch die Priester, die sonst dem HERRN 
nahen dürfen, müssen die Heiligung an sich vollziehen, _ 
damit der HERR nicht gegen sie losfährt.« 


Exodus 30,20-21 
(MENG) 


[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen, sollen 
sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben, 
oder auch, wenn sie an den Altar treten, um ihren Dienst 
zu verrichten, indem sie Feueropfer für den HERRN in 
Rauch aufgehen lassen. Da sollen sie sich dann ihre 
Hände und Füße waschen, damit sie nicht sterben; [...] 


Exodus 33,3 
(MENG) 


Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte 
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_ 
müsste dich sonst unterwegs vertilgen. 


Exodus 33,20 


[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen; 


(LU12) denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 
Esra 9,15 O HERR, Gott Israels! Du bist gerecht darin, dass wir 
(MENG) nur noch als ein Rest von Geretteten übriggeblieben 


sind, wie es heutigentags der Fall ist: Ach, siehe, wir 
stehen hier vor dir in unserer Schuld! Bei solchem 
Verhalten kann unmöglich jemand vor dir bestehen! 


Wenn der Mensch in seiner Sünde ist und in die 
Gegenwart von Gott (YHWH) tritt, dann bricht 
vermutlich der Zorn Gottes gegen den Menschen 
los, weil Gott (YHWH) das Unrecht und das 
Böse nicht ansehen kann (Hab 1,13). Denn 
die Sünde bringt Unrecht und Bösartigkeiten 
hervor (1Joh 3,4). 


Wenn der Mensch in seiner Sünde ist, dann ist 
der Mensch ungerecht und böse. Deswegen 
liegt die Vermutung nah, dass der Zorn Gottes 
gegen diesen Menschen ausbrechen wird, 
solange der Mensch in seiner Sünde ist. 


Sprüche 6,16-19 
(MENG) 


Sechs Dinge sind es, die der HERR hasst, und sieben 
sind seinem Herzen ein Greuel: hochmütige Augen, eine 
Lügenzunge und Hände, die unschuldiges Blut 
vergießen; ein Herz, das tückische Anschläge schmiedet, 
Füße, die eilends zu bösem Tun laufen; wer als falscher 
Zeuge Lügen aussagt und Hader anstiftet unter Brüdern. 


Amos 5,14-15 
(MENG) 


Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebt! Dann 
wird der HERR, der Gott der Heerscharen, so mit euch 
sein, wie ihr es immer behauptet. Hasset das Böse und 
liebet das Gute und haltet das Recht im Tor aufrecht! [...] 


Habakuk 1,13 
(MENG) 


Zu rein sind deine Augen, als dass du Böses ansehen 
könntest, und Gewalttat vermagst du nicht anzuschauen: [...] 


Seite 80 — ewige-bildung.de 


Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird? 


Auslegung 


Aber warum bricht der Zorn Gottes gegen 
die Sünde los? Weil die Sünde das Unrecht 
ist (1Joh 3,4) und durch das Unrecht wird 
das Böse hervorgebracht. 


Weil Gott (YHWH) ein gerechter Richter 
ist (Ps 7,12), muss er Unrecht richten. Und 
das Gesetz Gottes sieht vor, dass derjenige 
sterben muss, der sündigt und dadurch das 
Unrecht tut (Röm 1,29-32). Denn die Sünde 
ist das Unrecht (1Joh 3,4). 


Somit könnte angenommen werden; 

dass Gott (YHWH) das Recht wiederherstellt, 
wenn er das Unrecht richtet, welches durch 
die Sünde hervorgebracht wurde. Somit wird 
das Recht dadurch wiederhergestellt, indem 
das Unrecht bestraft wird. Und die gerechte 
Strafe für das Unrecht ist der Tod. 


Psalm 7,12 
(LUT) 


Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich 
strafen kann. 


Psalm 145,17 
(LUT) 


Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und 
gnädig in allen seinen Werken. 


Römer 1,29-32 
(MENG) 


[...] sie sind erfüllt mit jeglicher Ungerechtigkeit, 
Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll von Neid, 
Mordlust, Streitsucht, Arglist und Niedertracht; sie sind 
Ohrenbläser, Verleumder, Gottesfeinde, gewalttätige 
und hoffärtige Leute, Prahler, erfinderisch im Bösen, 
ungehorsam gegen die Eltern, unverständig, treulos, 
ohne Liebe und Erbarmen; sie kennen zwar die 
göttliche Rechtsordnung genau, dass, wer derartiges. 
verübt, den Tod verdient, tun es aber trotzdem nicht nur 
selbst, sondern spenden auch noch denen Beifall, die 
solche Dinge verüben. 


1.Johannes 3,4 
(LU12) 


Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist 
das Unrecht. 


Und wen trifft der Zorn Gottes? 


Der Zorn Gottes trifft alle gottlosen und 
ungerechten Menschen (Röm 1,18). Weil alle 
Menschen sündigen (1Kö 8,46), tun alle 
Menschen das Unrecht. Denn die Sünde ist das 
Unrecht ist (1Joh 3,4). Deswegen trifft der Zom 
Gottes alle Menschen, die in ihrer Sünde sind. 


Aber wie kann der Mensch dem 
Zorn Gottes entgehen? 


Um dem Zorn Gottes zu entgehen, mussten 
damals die Israeliten schnellstmöglich die 
Sünde hinwegschaffen, damit sie nicht 
sterben. 


Denn Gott (YHWH) war in ihrer 

Mitte (Jos 3,10) und wenn der Zorn Gottes, 
wegen den Sünden der Menschen, losbricht, 
dann können die Sünder nur gerettet werden, 
wenn die Sünde hinweggenommen 

wird (Num 17,6-15). 


Der Mensch scheint also aus dem selben 
Grund dem Zorn Gottes und dem Gericht 
Gottes zu verfallen. So scheint es die Sünde zu 
sein, die den Zorn Gottes hervorruft — genauso 
wie es die Sünde zu sein scheint, durch die 
der Mensch dem Gericht Gottes verfällt. 
Könnte somit angenommen werden?: „Wer in 
seiner Sünde in die Gegenwart Gottes tritt, 
den trifft der Zorn Gottes. Wer in seiner 
Sünde, bis zum irdischen ableben, bleibt, der 
verfällt dem Gericht Gottes.“ In beiden Fällen 
ist der Sünder tot und hat nicht das Leben. 


Vermutlich möchte Gott (YHWH) die 
Menschen vor seinem Zorn und seinem 
Gericht bewahren. Deswegen scheint 

Gott (YHWH) zu wollen, dass die Sünder 
an Jesus Christus glauben, damit sie in der 
Gegenwart Gottes am Leben bleiben. 


Römer 1,18-25 
(MENG) 


Numeri 25,1-11 


Denn Gottes Zorn offenbart sich vom Himmel her über 
alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, 
welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit unterdrücken. 
Denn was man von Gott erkennen kann, das ist in ihnen 
wohlbekannt; Gott selbst hat es ihnen ja kundgetan. Sein 
unsichtbares Wesen lässt sich ja doch seit Erschaffung 
der Welt an seinen Werken mit dem geistigen Auge 
deutlich ersehen, nämlich seine ewige Macht und 
göttliche Größe. Daher gibt es keine Entschuldigung 
für sie, [...][...] sie haben die Wahrheit Gottes mit der 
Lüge vertauscht und Anbetung und Verehrung dem 
Geschaffenen erwiesen anstatt dem Schöpfer, [...] 


Als aber die Israeliten sich in Sittim niedergelassen 
hatten, fing das Volk an, mit den Moabitinnen Unzucht 
zu treiben. Diese luden das Volk zu den Opferfesten 
ihrer Götter ein, und das Volk nahm an ihren 
Opfermahlen teil und betete ihre Götter an. Als nun die 
Israeliten sich so an Baal-Peor gehängt hatten, 
entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, so 
dass der HERR dem Mose gebot: »Nimm alle Häupter 
des Volkes und hänge sie angesichts der Sonne auf, 
damit der lodernde Zorn des HERRN sich von Israel 
abwende.« Da befahl Mose den Richtern der Israeliten: 
»Tötet ein jeder diejenigen von seinen Leuten, die sich 
an Baal-Peor gehängt haben!« Da kam gerade einer von 
den Israeliten (ins Lager) und brachte eine Midianitin 
zu seinen Volksgenossen mit vor den Augen Moses und 
vor den Augen der ganzen Gemeinde der Israeliten, 
während diese am Eingang des Offenbarungszeltes 
wehklagten. Als Pinehas, der Sohn des Priesters 
Eleasar, des Sohnes Aarons, das sah, trat er aus der 
Mitte der Gemeinde heraus, nahm einen Speer in seine 
Hand, ging dann dem Israeliten in das Schlafgemach 
nach und durchbohrte beide, den israelitischen Mann 
und das Weib, und zwar letzteres durch ihren Unterleib. 
Da wurde dem Sterben unter den Israeliten Einhalt 
getan. Es belief sich aber die Zahl derer, die durch das 
Sterben umgekommen waren, auf 24000. Hierauf sagte 
der HERR zu Mose: »Pinehas, der Sohn des Priesters 
Eleasar, des Sohnes Aarons, hat meinen Zorn von den 
Israeliten dadurch abgewandt, dass er denselben Eifer, 
der mir eigen ist, unter ihnen bewiesen hat; darum 
habe ich die Israeliten trotz meines Eifers nicht 
ganz vertilgt. 


Seite 81 - ewige-bildung.de 


Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird? 


Auslegung 


Wen der Zorn Gottes treffen würde, der würde 
auch nicht im Gericht Gottes bestehen können. 


Denn wer in seiner Sünde in die Gegenwart 
Gottes tritt, den trifft der Zorn Gottes. 
Genauso wird derjenige dem Gericht Gottes 
verfallen sein, der in seiner Sünde bleibt. 


Um die Menschen vor dem Gericht Gottes 
zu retten, ist Gott (YHWH) in Fleisch 
gefahren (Joh 1,1-14) und hat als Jesus 
Christus die Sünden der gläubigen Menschen 
hinweggenommen (1Petr 2,24), damit die gläu- 
bigen Menschen nicht dem Gericht verfallen. 


Jesaja 53,5-11 
(ELB) 


1.Petrus 2,24 
(MENG) 


Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, 
zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag_ 
auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen 
ist uns Heilung geworden. [...][...] ihre Sünden wird er 
sich selbst aufladen. 


Er hat unsere Sünden selber mit seinem Leibe an das 
(Marter-) Holz hinaufgetragen, damit wir, von den 
Sünden freigemacht, der Gerechtigkeit leben möchten: 
durch seine Wunden seid ihr geheilt worden (Jes 53,5). 


1.Timotheus 1,15 
(MENG) 


Zuverlässig ist das Wort und wert, dass alle es 
annehmen: »Christus Jesus ist in die Welt gekommen, 
um Sünder zu retten«, unter denen ich der erste bin. 


Derzeit scheinen sich die sündigen Menschen 
in einer Gnadenzeit zu befinden. Denn 

Gott (YHWH) scheint uns noch nicht in seine 
direkte Gegenwart zu lassen, damit nicht sein 
Zorn gegen uns losbricht und wir sterben. 


Beispielsweise war es damals für Israel sehr 
gefährlich, als sich Gott (YHWH) den 
Israeliten näherte, indem er auf den Berg 
Sinai hinabfuhr. Er warnte das Volk davor 
den Berg zu berühren, damit sie nicht sterben. 
Denn er war auf dem Berg (Ex 19,9-12). 


Exodus 19,9-12 
(MENG) 


[...]| der HERR zu Mose: »Ich werde diesmal in 
dichtem Gewölk zu dir kommen, damit das Volk es 
hört, wenn ich mit dir rede, und dir für immer Glauben 
schenkt.« [...][...] Dann sagte der HERR weiter zu 
Mose: »Gehe zum Volk und lass sie sich heute und 
morgen heiligen und ihre Kleider waschen, damit sie 
übermorgen bereit sind! Denn übermorgen wird der 
HERR vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg_ 
Sinai herabfahren. Bestimme daher dem Volk ringsum 
eine Grenze und sage ihnen: »Hütet euch wohl, an dem 
Berge emporzusteigen oder auch nur seinen Fuß zu 
berühren! Wer den Berg berührt, der ist des Todes! 


Könnte es daher als Gnade angesehen werden, 
dass sich Gott (YHWH) vor den sündigen 
Menschen verbirgt (Jes 64,6), damit die Sünder in 
der Gegenwart Gottes nicht sterben (Ex 33,20)? 


Gewährt Gott (YHWH) den sündigen Menschen 
deswegen noch Zeit, damit sie zur Erkenntnis 
der Wahrheit kommen (1Tim 2,4), errettet wer- 
den (2Petr 3,9) und nicht dem Gericht verfallen? 


1.Timotheus 2,4 


So ist es löblich und wohlgefällig vor Gott, unserm 


(MENG) Retter, dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet 
werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 
2.Petrus 3,9 Der Herr ist mit der (Erfüllung seiner) Verheißung nicht 


säumig, wie manche Leute (in seinem Verhalten) eine 
Säumigkeit sehen, sondern er übt Langmut gegen euch, 
weil er nicht will, dass einige verlorengehen, sondern 
dass alle zur Buße gelangen. 


Denn sündige Menschen können im Gericht nicht 
bestehen. Somit kann kein Mensch bestehen, 
weil alle Menschen sündigen (1Kö 8,46) und 
in das Gericht Gottes kommen (2Kor 5,10). 


2.Korinther 5,10 
(MENG) 


Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi 
offenbar werden, damit ein jeder (seinen Lohn) 
empfange, je nachdem er während seines leiblichen 
Lebens gehandelt hat, es sei gut oder böse. 


Aber worin besteht das Gericht Gottes? 


Das Gericht Gottes besteht darin, ob der 
Mensch an Jesus Christus glaubt oder nicht 
glaubt. Denn wer an Jesus Christus glaubt, 
wird nicht gerichtet. Wer nicht an Jesus 
Christus glaubt, ist gerichtet (Joh 3,18). 


Johannes 3,16-19 
(MENG) 


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen 
eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn 
[Jesus Christus] glauben, nicht verloren gehen, sondern 
ewiges Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht 
dazu in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern 
dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn [Jesus 
Christus] glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht (an ihn)_ 
glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen 
des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Darin 
besteht aber das Gericht, dass das Licht in die Welt 
gekommen ist, die Menschen aber die Finsternis mehr 
geliebt haben als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 


Somit ist Jesus Christus das ganze Gericht 
Gottes übergeben (Joh 5,22). 


Denn ob der Mensch dem Gericht Gottes 
verfällt ist davon abhängig, ob sich der 
sündige Mensch für oder gegen Jesus 
Christus entscheidet (Joh 3,18). 


Johannes 5,21-27 
(MENG) 


[...] Denn auch der Vater ist es nicht, der jemand 
richtet; sondern er hat das Gericht ganz dem Sohne 
übertragen, |...][...]: Wer mein Wort hört und dem 
glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und 
kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tode 
ins Leben hinübergegangen. [...][...] Es kommt die Stunde, 
ja sie ist jetzt schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes 
Gottes hören werden, und die, welche auf sie hören, werden 
leben. Denn wie der Vater (das) Leben in sich selbst hat, so 
hat er auch dem Sohne verliehen, (das) Leben in sich selbst 
zu haben; und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht 
abzuhalten, weil er ein Menschensohn ist. 


Seite 82 — ewige-bildung.de 


Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird? 


Auslegung 


Aber wie wird dieses Gericht Gottes 
ablaufen? 


Nach dem zwanzigsten Kapitel der 
Offenbarung, werden die Toten aus dem 
Totenreich herausgegeben. Die Toten werden 
daraufhin gerichtet werden. Gerichtet werden 
sie aufgrund dessen, was sie getan haben. 
Was sie getan haben, das steht in Büchern 
geschrieben. 


Offenbarung 20,11-15 
(MENG) 


Weiter sah ich einen großen weißen Thron und den, der 
auf ihm saß; vor dessen Angesicht flohen die Erde und der 
Himmel, und es fand sich keine Stätte mehr für sie. Und 
ich sah die Toten, die Großen wie die Kleinen, vor dem 
Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann wurde 
noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich das Buch 
des Lebens, und die Toten wurden aufgrund dessen 
gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand, 
(nämlich) nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten 
zurück, die es barg, und der Tod und das Totenreich gaben 
die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und sie 
wurden alle nach ihren Werken gerichtet; hierauf wurden 
der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen. 
Dies ist der zweite Tod, nämlich der Feuersee; und wenn 
jemand nicht im Buch des Lebens verzeichnet gefunden 
wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen. 


Doch was ist die Konsequenz, wenn der 
Mensch dem Gericht Gottes verfällt? Wer 
dem Gericht verfällt, der wird dem zweiten 
Tod verfallen, indem er in den Feuersee 
geworfen wird. Das ist der zweite Tod. 


Was den Menschen im Feuersee erwartet, 
dass ist mir (dem Verfasser) unklar. 
Zumindest scheint die heilige Schrift darüber 
Auskunft zu geben, was den gottlosen und 
ungerechten Menschen nach seinem irdischen 
Ableben bis zum Gericht Gottes erwartet. 
Denn im sechzehnten Kapitel vom Lukas- 
evangelium beschreibt Jesus Christus im 
Gleichnis vom armen Lazarus einen Ort der 
Qualen, der als Totenreich bezeichnet wird. Bei 
diesem Toteneiche scheint es sich um die Hölle 
zu handeln, die auch als Hades bezeichnet wird. 


Solange die gottlosen und ungerechten 
Menschen an diesem Ort sind, leiden sie 
unerträgliche Qualen. 


Dass die gottlosen und ungerechten 
Menschen vor dem Gericht Gottes an diesen 
Ort kommen, darauf scheint das "Gleichnis 
vom armen Lazarus" hinzuweisen. Denn in 
diesem Gleichnis wird ein verdammter Mann, 
nach seinem irdischen Ableben, beschrieben. 
Beschrieben wird, wie der Mann aus dem 
Totenreich in den Schoß Abrahams hinüberruft. 
Der Mann ruft zu Abraham und bittet, dass seine 
fünf Brüder gewarnt werden, damit sie nicht an 
den Ort der Qualen kommen (Lukas 16,22-24). 


Weil der verdammte Mann bittet, dass seine 
Brüder gewarnt werden (Lukas 16,28), die 
noch auf der Erde wandeln, scheint sich der 
verdammte Mann an einem Ort zu befinden, 
an den gottlose und ungerechte Menschen 
vor dem Gericht Gottes kommen. 


Denn nach dem Gericht Gottes dürfte es 
vermutlich keine Menschen mehr geben, die 
man vor dem Totenreich warnen könnte, weil 
die Gnadenzeit abgelaufen ist. Deswegen 
scheint das Gleichnis vom armen Lazarus 
einen Zustand zu beschreiben, der nach dem 
irdischen Ableben und vor dem Gericht 
Gottes stattfindet. 


Offenbarung 21,8 
(MENG) 


Lukas 16,19-31 
(MENG) 


Dagegen den Feigen und Ungläubigen, den Unreinen 
und Mördern, den Unzüchtigen und Zauberern, den 
Götzendienern und allen Lügnern soll ihr Teil in dem 
See werden, der mit Feuer und Schwefel brennt: dies ist 
der zweite Tod. 


»Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur 
und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in 
Freuden. Ein Armer aber namens Lazarus lag vor seiner 
Türhalle; der war mit Geschwüren bedeckt und hatte nur 
den Wunsch, sich von den Abfällen vom Tisch des 
Reichen zu sättigen; aber es kamen sogar die Hunde 
herbei und beleckten seine Geschwüre. Nun begab es sich, 
dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams 
Schoß getragen wurde; auch der Reiche starb und wurde 
begraben. Als dieser nun im Totenreich, wo er Qualen 
litt, seine Augen aufschlug, erblickte er Abraham in der 
Ferne und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er mit lauter 
Stimme: »Vater Abraham! Erbarme dich meiner und sende 
Lazarus, damit er seine Fingerspitze ins Wasser tauche und 
mir die Zunge kühle! Denn ich leide Qualen in dieser 
Feuerglut.< Aber Abraham antwortete: »Mein Sohn, denke 
daran, dass du dein Gutes während deines Erdenlebens 
empfangen hast, und Lazarus gleicherweise das Üble; jetzt 
aber wird er hier getröstet, während du Qualen leiden 
musst. Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine 
große Kluft festgelegt, damit die, welche von hier zu euch 
hinübergehen wollen, es nicht können und man auch von 
dort nicht zu uns herüberkommen kann.« Da erwiderte er: 
»So bitte ich dich denn, Vater: sende ihn in meines Vaters 
Haus — denn ich habe noch fünf Brüder —, damit er sie 
ernstlich warne, damit sie nicht auch an diesen Ort der 
Qual kommen.< Abraham aber antwortete: »Sie haben 
Mose und die Propheten; auf diese mögen sie hören!« 
Jener jedoch entgegnete: »Nein, Vater Abraham! Sondern 
wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, dann werden 
sie sich bekehren.«< Abraham aber antwortete ihm: »Wenn 
sie nicht auf Mose und die Propheten hören, so werden 
sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von 
den Toten aufersteht.«« 


Lukas 16,23 
(SLT) 


Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er 
Qualen litt, [...] 


Lukas 16,23 
(LU12) 


Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er 
seine Augen auf und sah [...] 


Lukas 16,23 
(ELB) 


Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in 
Qualen war, [...] 


Seite 83 — ewige-bildung.de 


Was ist die Konsequenz, wenn die Errettung abgelehnt wird? 


Auslegung 


Die Zeit im Totenreich scheint zu enden, 
wenn das Gericht Gottes anbricht. Denn in 
der Offenbarung wird beschrieben, dass das 
Totenreich die gottlosen und ungerechten 
Menschen herausgibt, sobald das Gericht Gottes 
anbricht. Im Anschluss werden die Gerichteten 
mit dem Totenreich in den Feuersee geworfen. 


Offenbarung 20,13-14 
(MENG) 


Und das Meer gab die Toten zurück, die es barg, und 
der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die 
sich in ihnen befanden, und sie wurden alle nach ihren 
Werken gerichtet; hierauf wurden der Tod und das 
Totenreich in den Feuersee geworfen. Dies ist der 
zweite Tod, nämlich der Feuersee; 


Es kommen also alle Menschen in das Gericht Gottes (2Kor 5,10). Doch worin besteht das Gericht Gottes? Das Gericht Gottes 
besteht darin, ob der Mensch an Jesus Christus glaubt oder nicht glaubt. Denn wer an Jesus Christus glaubt, wird nicht gerichtet. Wer 
nicht an Jesus Christus glaubt, ist gerichtet (Joh 3,18). Somit ist Jesus Christus das ganze Gericht Gottes übergeben (Joh 5,22). 
Bis zum Gericht verbringen die ungläubigen Menschen die Zeit im Totenreich, einem Ort der Qualen (Lk 16,19-31). Sobald 
das Gericht anbricht, werden die ungläubigen Menschen aus dem Totenreich entlassen und kommen in das Gericht (Offb 20,13). 
Dort werden die ungläubigen Menschen gerichtet. Gerichtet werden sie aufgrund dessen, was sie getan haben (Offb 20,13). 
Der Gerichtete wird in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod (Offb 20,14). 


Warum verfällt der Mensch dem Gericht? 


Doch warum können die ungläubigen Menschen im Gericht Gottes nicht bestehen? Was unterscheidet die ungläubigen 
Menschen von den gläubigen Menschen? Was haben die gläubigen Menschen, dass sie nicht dem Gericht Gottes verfallen? 
Was fehlt den ungläubigen Menschen, dass sie dem Gericht Gottes und dem zweiten Tod verfallen? 


Der Mensch verfällt dem Gericht Gottes und 
dem zweiten Tod, wenn er sündig, unheilig 
und ungerecht vor Gott (YHWH) dasteht. 


Offenbarung 21,8 
(MENG) 


Dagegen den Feigen und Ungläubigen, den Unreinen 
und Mördern, den Unzüchtigen und Zauberern, den 
Götzendienern und allen Lügnern soll ihr Teil in dem 
See werden, der mit Feuer und Schwefel brennt: dies ist 
der zweite Tod. 


Der Mensch wird gerichtet, wenn er nicht 
die Gerechtigkeit erlangt hat, die vor 
Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22). 


Die Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) gilt, 
kann der Mensch nur durch den Glauben an 
Jesus Christus erlangen (Röm 3,22). 


Wenn diese Gerechtigkeit fehlt, dann kann 
der Mensch nicht gerecht vor Gott (YHWH) 
dastehen. 


Wenn der Mensch also nicht an Jesus Christus 
glaubt, dann hat der Mensch nicht die 
Gerechtigkeit erlangt, die vor Gott (YHWH) 
gilt (Röm 3,21-26). 


Römer 3,21-26 
(LU12) 


Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die 
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt 
durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von 
solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch 
den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf 
alle, die da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 
sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den 
sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst 
gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch 
Christum Jesum geschehen ist, welchen Gott hat 
vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in 
seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm 
gilt, darbiete in dem, dass er Sünde vergibt, welche 
bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf dass 
er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor 
ihm gilt; auf dass er allein gerecht sei und gerecht 
mache den, der da ist des Glaubens an Jesum. 


Wenn der Mensch in seiner eigenen Gerechtigkeit 
in die Gegenwart von Gott (YHWH) tritt, dann 
wird er gerichtet. Denn die Gerechtigkeit des 
Menschen ist wie ein besudeltes Gewandt. Somit 
ist die Gerechtigkeit des Menschen nicht die 
Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) gilt. Somit 
können wir mit unserer eigenen Gerechtigkeit 
nicht vor Gott (YHWH) bestehen. 


Jesaja 64,5 
(MENG) 


So sind wir denn allesamt einem Unreinen gleich 
geworden und alle unsere Gerechtigkeitserweise sind wie 
ein besudeltes Gewand; wir sind allesamt verwelkt wie 
Laub, und unsere Sünden haben uns mit sich fortgerissen 
wie der Wind; und niemand ist da, der deinen Namen noch 
anruft, niemand, der sich aufrafft, um an dir festzuhalten; 
denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und lässt 
uns unter dem Druck unserer Sünden vergehen. 


Deswegen muss der Mensch durch den 
Glauben an Jesus Christus in die Gerechtigkeit 
von Jesus Christus gekleidet (Gal 3,26-28) 
sein, um vor Gott (YHWH) bestehen zu 
können (2Kor 5,21). Fehlt der Glaube an 
Jesus Christus, dann fehlt auch die 
Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) gilt. 
Fehlt diese Gerechtigkeit, dann verfällt der 
Mensch dem Gericht Gottes. 


Galater 3,26-28 


2.Korinther 5,21 
(LU12) 


[...] denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben 
an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus 
getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen. 
Da gibt es nun nicht mehr Juden und Griechen, nicht 
mehr Knechte und Freie, nicht mehr Mann und Weib: 
nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus. 


Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns 
zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die 
Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. 


Seite 84 — ewige-bildung.de 


Warum verfällt der Mensch dem Gericht? 


Auslegung 


Auch muss der Mensch heilig sein, weil 
Gott (YHWH) heilig ist (Lev 11,44). 
Heilig wird der Mensch, wenn er an Jesus 
Christus glaubt (1Kor 6,9-11). 


Jedoch ist der Mensch, ohne den Glauben an 
Jesus Christus, nicht heilig. Wenn also der 
Glaube an Jesus Christus fehlt, dann fehlt 
auch die Heiligung des Menschen. 


Levitikus 11,44 
(MENG) 


Denn ich bin der HERR, euer Gott. Heiligt euch also 
und seid heilig; denn ich bin heilig. Verunreinigt euch 
nicht selbst durch irgendein Gewürm, das auf der Erde 
kriecht! 


1.Korinther 6,9-11 
(LU12) 


Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten werden das 
Reich Gottes nicht ererben? [...][...] Und solche sind 
euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr. 
seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den 
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes. 


Ebenfalls muss der Mensch sündlos sein, um 
in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen 
zu können. Fehlt der Glaube an Jesus 
Christus, dann bleibt der Mensch in seiner 
Sünde und verfällt dem Gericht. 


1.Petrus 2,24 
(MENG) 


Er [Jesus Christus] hat unsere Sünden selber mit 
seinem Leibe an das (Marter-) Holz hinaufgetragen, 
damit wir, von den Sünden freigemacht, der 
Gerechtigkeit leben möchten: durch seine Wunden seid 
ihr geheilt worden (Jes 53,5). 


Denn der Mensch in seiner Sünde kann in der 
Gegenwart Gottes nicht bestehen (Ex 33,20), 
weil unreines und sündiges in der Gegenwart 
Gottes stirbt (Ex 30,17-21). Schließlich ist 
Gott (YHWH) ein heiliger und gerechter 
Gott. Deshalb verschlingt Gott (YHWH) alles 
unreine und sündige (Ex 33,3). 


Fehlt der Glaube an Jesus Christus, dann fehlt 
auch die Tilgung der Sünden, weil nur der 
Glaube an Jesus Christus von den Sünden 
freimacht (Apg 10,43). Ohne die Sünden- 


Exodus 30,20-21 
(MENG) 


Exodus 33,3 
(MENG) 


[...] sooft sie in das Offenbarungszelt hineingehen, 
sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht 
sterben, oder auch, wenn sie an den Altar treten, um 
ihren Dienst zu verrichten, indem sie Feueropfer für 
den HERRN in Rauch aufgehen lassen. Da sollen sie 
sich dann ihre Hände und Füße waschen, damit sie 
nicht sterben; |... ] 


Doch ich [YHWH] selbst will nicht in deiner Mitte 
hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist; ich_ 
müsste dich sonst unterwegs vertilgen. 


Exodus 33,20 


[...] Mein [YHWH] Angesicht kannst du nicht sehen; 


verfallen alle Menschen dem Gericht und 
dem zweiten Tod (Offb 20,11-15), wenn sie 
einen verderblichen Weg wählen. 


tilgung verfällt der Mensch dem Gericht Gottes. | (LU12) denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 

Deswegen ist der Glaube an Jesus Christus Johannes 14,6 Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die 

der einzige Weg, um vor Gott (YHWH) (MENG) Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater 

bestehen zu können. außer durch mich. 

Den sündigen Menschen ist kein anderer Weg | Apostelgeschichte | Dieser (Jesus) ist der von euch Bauleuten verworfene 

bereitet, der zur Errettung führt. Dieser eine |4,11-12 Stein, der zum Eckstein geworden ist (Ps 118,22); und 

Weg zur Errettung reicht auch aus. (MENG) in keinem andern ist die Rettung zu finden; denn es ist 
auch kein anderer Name unter dem Himmel den 
Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen. 

Daher führen alle anderen Wege in die Irre Jesaja 53,6 Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte 

und in das Verderben (Jes 53,6). Deswegen (MENG) sich seinem eigenen Wege zu; [...] 


Denn nur der Glaube an Jesus Christus macht 
den Menschen heilig (1Kor 6,9-11), tilgt die 
Sünden des Menschen (1Petr 2,24) und 
verleiht dem Menschen die Gerechtigkeit, 
die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). 


Fehlt der Glaube an Jesus Christus, dann fehlt 
dem Menschen die Heiligung, die Tilgung 
der Sünden und die Gerechtigkeit, die vor 
Gott (YHWH) gilt. Als Konsequenz verfällt 
der Mensch dem Gericht Gottes und dem 
zweiten Tod (Offb 20,11-15). 


1.Korinther 6,11 
(LU12) 


[...] ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den 
Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unsers Gottes. 


1.Petrus 2,24 
(MENG) 


Römer 3,21-22 
(LU12) 


Er [Jesus Christus] hat unsere Sünden selber mit 
seinem Leibe an das (Marter-) Holz hinaufgetragen, 
damit wir, von den Sünden freigemacht, der 
Gerechtigkeit leben möchten: [...] 


Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, 
die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz 

und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit 
vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum 
Christum zu allen und auf alle, die da glauben. [...] 


Somit nützen dem Menschen auch keine 
guten Werke (Gal 2,16), um vor dem Gericht 
Gottes bewahrt zu werden. Denn allein der 
Glaube an Jesus Christus bewahrt den 
Menschen vor dem Gericht Gottes 

und dem zweiten Tod! 


Galater 2,16 
(LUT) 


Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke 
des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den 
Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben 
an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden 
durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke 
des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein 
Mensch gerecht. 


Seite 85 — ewige-bildung.de 


Warum verfällt der Mensch dem Gericht? 


Die ungläubigen Menschen können im Gericht Gottes nicht bestehen, weil sie nicht an Jesus Christus glauben. Denn nur wer 
an Jesus Christus glaubt ist sündlos (1Petr 2,24), heilig (Röm 6,18-22) und erhält die Gerechtigkeit, die vor Gott (YHWH) 
gilt (Röm 3,21-26). Wer somit nicht an Jesus Christus glaubt, der ist nicht sündlos, der ist nicht heilig und der hat nicht die 
Gerechtigkeit erlangt, die vor Gott (YHWH) gilt. Der Mensch ist also ohne den Glauben an Jesus Christus sündig, unheilig 
und ungerecht. Deswegen verfallen die ungläubigen Menschen dem Gericht Gottes (Offb 21,8). 


Jedoch möchte Gott (YHWH) nicht, dass der Mensch im Gericht Gottes vergeht (Joh 12,47). Deswegen ist Gott (YHWH) in 
Fleisch gefahren (Joh 1,1-14), um als Jesus Christus das Gesetz stellvertretend für den Menschen zu erfüllen (Mt 5,17) und 
um die Sünden, die den Menschen von Gott (YHWH) trennen (Jes 59,2), zu tilgen (1Petr 2,24). Stellvertretend für den 
sündigen Menschen, führte Gott (YHWH) ein sündloses, heiliges und gerechtes Leben im Fleisch (2Kor 5,21). Damit der 
Mensch Anteil an dem heiligen und gerechten Leben von Jesus Christus erhält, muss der Mensch durch den Glauben an 
Jesus Christus mit Jesus Christus verwachsen (Röm 6,5). Dadurch erlangt der Mensch von Jesus Christus die Gerechtigkeit, 
die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). Denn der Mensch ist mit Jesus Christus verwachsen (Röm 6,5) und erhält dadurch 
Anteil an der Gerechtigkeit von Jesus Christus. Dagegen erhält Jesus Christus Anteil an den Sünden des Menschen und wird 
mit ihnen beladen (Jes 53,4-12), weil wir durch den Glauben mit Jesus Christus verwachsen sind (Röm 6,5). Weil Jesus 
Christus der eine Gott ist, verschlingt er unsere Sünden in sich selbst (1Kor 15,54-56), weil Gott (YHWH) alles sündige 
verschlingt (Ex 33,3-5). Damit ist die Sünde des Menschen durch Jesus Christus getilgt (1Petr 2,24). Der Mensch kann also 
in der Gegenwart von Gott (YHWH) bestehen, weil der Mensch durch den Glauben an Jesus Christus sündlos (1Petr 2,24), 
heilig (Röm 6,18-22) und gerecht (Röm 3,21-26) geworden ist. Deswegen verfallen die gläubigen Menschen nicht dem 
Gericht Gottes. Somit ist Jesus Christus das ganze Gericht übergeben (Joh 5,21-27), weil das Gericht darin besteht; ob man 
sich für oder gegen Jesus Christus entschieden hat. Wer an Jesus glaubt, wird nicht gerichtet. Wer nicht an Jesus glaubt, ist 
bereits gerichtet (Joh 3,16-19). 


Wer ist der Satan? 


Gott (YHWH) hat einen Widersacher. Dieser Widersacher ist der Satan. Dieser Satan ist nicht nur gegen Gott (YHWH), 
sondern auch gegen die Menschen. Weil Satan gegen Gott (YHWH) ist, verdreht er das Gesunde, Richtige und Gute zum 
Ungesunden, Falschen und Bösen. Weil Satan gegen die Menschen ist, versucht er die Menschen zum Ungesunden, Falschen 
und Bösen zu Verführen, indem er das Gesunde, Richtige und Gute verdreht. Doch was macht diesen Satan aus? 


Der Satan wird auch als Schlange, Teufel oder | Offenbarung 12,9 |So wurde denn der große Drache, die alte Schlange, die 
Drache bezeichnet. (MENG) da »Teufel< und »Satan« heißt, der Verführer des ganzen 
Der Satan ist der Verführer des ganzen Erdkreises, auf die Erde hinabgestürzt, und seine 
. Engel wurden mit ihm hinabgestürzt. 
Erdkreises. 
Der Satan wurde mit seinen Engeln auf die 
Erde hinabgestürzt. 
Der Satan fiel wie ein Blitz aus dem Himmel |Lukas 10,18 Jesus antwortete: »Ich sah den Satan wie einen Blitz 
und stürzte auf die Erde. (HFA) vom Himmel fallen. 
Der Satan war ein hoher und sehr schöner Hesekiel 28,12-18 |»Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König 
Engel (Hes 28,12-14). Dieser Engel wurde auf |(MENG) von Tyrus und sage zu ihm: »So hat Gott der HERR 
die Erde geschleudert (Hes 28,17 / Offb 12,9). gesprochen: Der du das Bild der Vollkommenheit warst 
Nachdem dieser Engel wie ein Blitz vom (?), voll von Weisheit und von vollendeter Schönheit: in 
Himmel fiel (Lk 10,18), wurde er möglicher- Eden, dem Garten Gottes, befandest du dich, [...][...] Du_ 
weise der König von Tyrus (Hes 28,12). warst ein gesalbter schirmender Cherub: ich hatte dich 
Als König von Tyrus, dürfte der Satan das dazu bestellt; auf dem heiligen Götterberge weiltest du, 
phönizische Handelszentrum Tyrus regiert inmitten feuriger Steine wandeltest du. Unsträflich warst 
haben und war vermutlich der Herrscher der du in all deinem Tun vom Tage deiner Erschaffung an, bis. 
Phönizier, welche die Nachfahren vom ver- Verschuldung an dir gefunden wurde. Infolge deines 
fluchten Kanaan (Gen 9,25) sind (Gen 10,15-18). ausgedehnten Handelsverkehrs füllte sich dein Inneres mit 
Vermutlich stammen die Phönizier von Frevel, und als du dich versündigt hattest, trieb ich dich 
Kanaans erstgeborenen Sohn Sidon (Gen 10,15) vom Götterberge weg, und der schirmende Cherub 
ab (1Kö 11,5). Diese phönizischen Nachfahren verstieß dich aus der Mitte der feurigen Steine. Dein Sinn 
von Kanaan trieben mit allen Erdenvölker war hochfahrend geworden infolge deiner Schönheit, und 
handel (Hes 27,1-25). Durch die Handels- du hattest deine Weisheit außer acht gelassen um deines 
geschäfte (Hes 28,16) wurden die Phönizier Glanzes willen; darum schleuderte ich dich auf die 
zu den Mächtigsten auf Erden (Jes 23,8). Aus Erde hinab und gab dich vor Könige hin, damit sie eine 
der phönizischen Handelsstadt Tyrus stammt Augenweide an dir hätten. Infolge der Menge deiner 
auch die Prinzessin Europa. Nach dieser Verschuldungen, durch die Unehrlichkeit deines 
Prinzessin ist der Kontinent Europa benannt. Handelsbetriebes hattest du deine Heiligtümer entweiht; 
Mehr Infos dazu in "Das Erbe von Kanaan". darum habe ich ein Feuer aus deiner Mitte hervorbrechen 
lassen, das dich verzehrt hat, und ich habe dich in Asche 
[Erbe von Kanaan: ewige-bildung.de/k] auf die Erde hingelegt vor den Augen aller, die dich sahen. 


Seite 86 — ewige-bildung.de 


Wer ist der Satan? 


Auslegung 


Der Satan ist der Vater der Lügen (Joh 8,44). 
Er ist derjenige, der Eva dazu 

verführte (Gen 3,13) die schützende 
Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH) 

zu übertreten (Gen 3,6). 


Johannes 8,44 
(LUT) 


Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters 
Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang 
an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist 
nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem 
Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. 


Der Satan tarnt sich als Engel des Lichts 
(2Kor 11,14), um zu verführen (Offb 12,9). 


2.Korinther 11,14 
(LUT) 


Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der 
Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. 


Der Satan ist der Hauptankläger 
gegen die Menschheit (Hiob). 


Um die Menschen anzuklagen, versucht der 
Satan beispielsweise zu beweisen, dass sich 
die frommen Menschen von Gott (YHWH) 
lossagen, sobald ihnen schlechtes 
widerfährt (Hiob 1,11). 


Damit dem Satan das Gegenteil bewiesen wird, 
gewährt Gott (YHWH) dem Satan einen fest 
definierten Handlungsspielraum (Hiob 1,12), 
um die Menschen zu sichten (Lk 22,31). 


Vermutlich sichtet der Satan die 
Menschen, um sie bei Gott (YHWH) 
anzuklagen (Sach 3,1). 


Hiob 1,6-11 
(MENG) 


Nun begab es sich eines Tages, dass die Gottessöhne 
kamen, um sich vor Gott, den HERRN, zu stellen; und 
unter ihnen erschien auch der Satan. Da fragte der HERR 
den Satan: »Woher kommst du?« Der Satan gab dem 
HERRN zur Antwort: »Ich bin auf der Erde umhergestreift 
und habe eine Wanderung auf ihr vorgenommen.« Da 
sagte der HERR zum Satan: »Hast du wohl auf meinen 
Knecht Hiob achtgegeben? Denn so wie er ist kein 
Mensch auf der Erde, so fromm und rechtschaffen, so 
gottesfürchtig und dem Bösen feind.« Der Satan erwiderte 
dem HERRN: »Ist Hiob etwa umsonst so gottesfürchtig? 
Hast du nicht selbst ihn und sein Haus und seinen ganzen 
Besitz rings umhegt? Was seine Hände angreifen, das 
segnest du, so daß sein Herdenbesitz sich immer weiter im 
Lande ausgebreitet hat. Aber strecke doch einmal deine 
Hand aus und lege sie an alles, was er besitzt: dann wird 
er sich schon offen von dir lossagen.« 


Sacharja 3,1 
(MENG) 


Hierauf ließ er mich den Hohenpriester Josua schauen, 
wie er vor dem Engel des HERRN stand, während der 
Satan sich zu seiner Rechten stellte, um ihn anzuklagen. 


Der Satans verführt die Menschen 
und versucht sie vom richtigen 
Weg abzubringen (Mt 4,1-11). 


Um die Menschen zu verführen und in die 
Irre zu führen, verdreht der Satan zum 
Beispiel das Wort Gottes oder versucht das 
Wort Gottes als Lüge hinzustellen (Gen 3,1-5). 
Der Satan kann das Wort Gottes verdrehen, 
weil er das Wort Gottes gut zu kennen 
scheint (Mt 4,3 / Mt 4,6 / Mt 4,9). Vermutlich 
kennt der Satan das Wort Gottes sogar besser, 
als die meisten Menschen. 


Weil der Satan ein listiger Verführer ist, 
konnte er auch Eva zum Ungehorsam 
gegenüber Gott (YHWH) verführen (Gen 3), 
indem er das Wort Gottes verdrehte (Gen 3,1). 


Nur der Menschensohn konnte dem Satan 
widerstehen, weil der Menschensohn das 
Wort Gottes noch besser kannte, als der 
Satan (Mt 4,4 / Mt 4,7 / Mt 4,10). 


Deswegen müssen die Menschen täglich die 
Bibel lesen und fest im Wort Gottes werden, 
um dem Satan zu widerstehen. 


Matthäus 4,1-11 
(MENG) 


Hierauf wurde Jesus vom Geist (3,16) in die Wüste 
hinaufgeführt, um vom Teufel versucht zu werden; und 
als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, 
hungerte ihn zuletzt. Da trat der Versucher an ihn heran 
und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so gebiete, 
dass diese Steine zu Broten werden.« Er aber gab ihm 
zur Antwort: »Es steht geschrieben (5.Mose 8,3): 
»Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern 
von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ergeht.«« 
Hierauf nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige 
Stadt, stellte ihn dort auf die Zinne des Tempels und 
sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so stürze dich hier 
hinab! Denn es steht geschrieben (Ps 91,11-12): »Er_ 
wird seine Engel für dich entbieten, und sie werden 
dich auf den Armen tragen, damit du mit deinem Fuß 
an keinen Stein stoßest.<« Jesus antwortete ihm: »Es 
steht aber auch geschrieben (5.Mose 6,16): »Du sollst 
den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!«« Nochmals 
nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen 
Berg, zeigte ihm alle Königreiche der Welt samt ihrer 
Herrlichkeit und sagte zu ihm: »Dies alles will ich dir 
geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.« 
Da antwortete ihm Jesus: »Weg mit dir, Satan! Denn es 
steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Den Herrn, deinen 
Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen!«« Nun 
ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel traten zu 
ihm und leisteten ihm Dienste. 


Der Satan will sich mit dem Allerhöchsten 
gleichstellen (Jes 14,14). Das heißt: 
Der Satan will Gott (YHWH) gleich sein. 


Jesaja 14,12-14 
(LU12) 


Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner 
Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die 
Heiden schwächtest! Gedachtest du doch in deinem 
Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen 
Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich 
setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten 
Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und 
gleich sein dem Allerhöchsten.« 


Seite 87 — ewige-bildung.de 


Wer ist der Satan? 


Auslegung 


Der Satan gibt sich selber als allerhöchster 
Gott aus und setzt sich in den Tempel des 
allerhöchsten Gottes. 


2.Thessalonicher 2,4 
(MENG) 


[...] der Widersacher, der sich über alles erhöht, was 
Gott oder anbetungswürdig heißt, so dass er sich sogar 
in den Tempel Gottes setzt und sich für Gott ausgibt. 


Der Satan ist der Fürst (Joh 14,30), Herr, 
Herrscher, Beherrscher (Eph 6,12) und 

Gott (2Kor 4,4) der Welt (1Joh 5,19)! Somit 
beherrscht der Satan die Welt (1Joh 5,19). 
Dabei ist es zu beachten, dass die Welt nicht 
die Erde ist. Denn die Welt wird durch die 
Gesamtheit der Menschen gebildet. Denn im 
dritten Kapitel vom Johannesevangelium 
heißt es: „[...] so sehr hat Gott die Welt 
geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn 
hingegeben hat, [...].“ Gott (YHWH) gab 
seinen Sohn nicht für die Erde hin, sondern 
für die Menschen, welche die Welt bilden. 


Somit könnte die Welt als ein geistiges 
Gebilde bezeichnet werden, welches durch 
die Menschengeister geformt wird. Die 
Menschen ersinnen Dinge in ihrem Geist und 
formen dadurch die Erde und andere Materie 
um. Dadurch scheint die Welt die 
Beschaffenheit des Erdbodens und anderer 
Materie zu verändern, wodurch die Welt auch 
äußerlich wahrzunehmen ist. 

Der Satan dürfte somit der Fürst, Herr, 
Herrscher, Beherrscher und Gott der 
Menschenwelt sein, weil der Satan den Geist 
der Menschen beeinflusst — beispielsweise 
über seine Film- und Schriftwerke, mit denen 


Matthäus 4,8-9 


Nochmals nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr 


(MENG) hohen Berg, zeigte ihm alle Königreiche der Welt samt 
ihrer Herrlichkeit und sagte zu ihm: »Dies alles will ich 
dir geben, wenn du dich niederwirfst und mich anbetest.« 

Lukas 4,5-7 Hierauf führte ihn der Teufel in die Höhe, zeigte ihm in 

(MENG) einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises und sagte 


zu ihm: »Dir will ich diese ganze Macht und ihre Herr- 
lichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und ich kann 
sie geben, wem ich will. Wenn du also vor mir (niederfällst 
und mich) anbetest, so soll sie ganz dir gehören.« 


Johannes 14,30 


Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt 


(MENG) der Fürst der Welt; doch über mich hat er keine Macht. 
Epheser 6,12 Denn wir haben nicht mit Wesen von Fleisch und Blut 
(MENG) zu kämpfen, sondern mit den (überirdischen) Mächten, 


mit den (teuflischen) Gewalten, mit den Beherrschern 
dieser Welt der Finsternis, mit den bösen Geisterwesen 
in der Himmelswelt. 


2.Korinther 4,3-4 
(MENG) 


Wenn trotzdem die von uns verkündigte Heilsbotschaft 
»verhüllt« ist, so ist sie doch nur bei denen verhüllt, 
welche verlorengehen, weil in ihnen der Gott dieser 
Weltzeit das Denkvermögen der Ungläubigen 
verdunkelt hat, damit ihnen das helle Licht der 
Heilsbotschaft von der Herrlichkeit Christi, der das 
Ebenbild Gottes ist, nicht leuchte. 


der Satan den Geist der Menschen manipuliert. 


1.Johannes 5,19 
(HFA) 


Wir wissen auch, dass wir zu Gott gehören, auch wenn die 
ganze Welt um uns herum vom Teufel beherrscht wird. 


Der Satan ist bereits gerichtet (Joh 16,11)! 
Bedeutet das; dass der Satan gerichtet ist, 
aber noch nicht besiegt ist? Ist der Satan wie 
ein gerichteter Straftäter, der zu einem 
bestimmten Datum seine Strafe empfangen 
wird — doch bis dahin Freigang genießt? 


Johannes 16,11 
(HFA) 


Und Gottes Gericht zeigt sich daran, dass der Teufel, 
der Herrscher dieser Welt, bereits verurteilt ist. 


Der Satan lästert gegen Gott (YHWH) und Daniel 7,25 Er wird vermessene Reden gegen den Höchsten führen 

vernichtet die Heiligen des Allerhöchsten. (MENG) und die Heiligen des Höchsten misshandeln und darauf 

Er wagt es, die Festzeiten und das Gesetz ausgehen, die Festzeiten und das Gesetz (Gottes) zu 

zu ändern. ändern; und sie werden seiner Gewalt preisgegeben 
sein ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr. 

Der Satan fährt in Menschen und Lukas 22,3-4 Da fuhr der Satan in Judas, [...][...]: er ging hin und 

beeinflusst sie. (MENG) verabredete mit den Hohenpriestern und den 
Hauptleuten der Tempelwache, wie er ihnen Jesus in 
die Hände liefern wollte. 

Der Satan bindet Menschen Lukas 13,16 Diese Frau aber, eine Tochter Abrahams, die der Satan 

an Krankheiten. (MENG) nun schon achtzehn Jahre lang in Fesseln gehalten hat, 
die sollte von dieser Fessel am Sabbattage nicht befreit 
werden dürfen? 

Der Satan trennt Menschen Lukas 22,31 »Simon, Simon! Wisse wohl: der Satan hat sich (von 

voneinander. (MENG) Gott) ausgebeten, Gewalt über euch zu erhalten, um 
euch zu sichten (eig. zu sieben = im Siebe zu 
schütteln), wie man Weizen siebt; [...] 

Der Satan hält Menschen auf. 1.Thessalonicher 2,18 | Deshalb hatten wir uns vorgenommen, euch zu 

(MENG) besuchen - ich, Paulus, sogar mehr als einmal —, doch 

der Satan hat uns nicht dazu kommen lassen. 

Der Satan drängt Menschen zu lügen. Apostelgeschichte 5,3 | [...] Ananias, warum hat der Satan dir das Herz erfüllt, 

(MENG) dass du den heiligen Geist belogen und einen Teil vom 


Erlös des Ackers für dich zurückbehalten hast? 


Seite 88 — ewige-bildung.de 


Wer ist der Satan? 


Auslegung 


Der Satan vernebelt die Sinne und verdunkelt 
das Denkvermögen der Menschen. 


2.Korinther 4,3-4 
(MENG) 


Wenn trotzdem die von uns verkündigte Heilsbotschaft 
»verhüllt« ist, so ist sie doch nur bei denen verhüllt, welche 
verlorengehen, weil in ihnen der Gott dieser Weltzeit das 
Denkvermögen der Ungläubigen verdunkelt hat, damit 
ihnen das helle Licht der Heilsbotschaft von der Herrlichkeit 
Christi, der das Ebenbild Gottes ist, nicht leuchte. 


Der Satan versucht die Menschen in 


Matthäus 24,24 


Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten 


Gange sein dürfte. 


Somit könnte möglicherweise anzuraten sein, 
dass sich der Mensch in der Endzeit nicht an 
Zeichen und Wundern orientiert, sondern an 
dem Wort Gottes — welches die Bibel ist. 


die Irre zu führen. (MENG) auftreten und werden große Zeichen und Wunder verrichten, 
um womöglich auch die Auserwählten irrezuführen. 
Der Satan bewirkt große 2.Thessalonicher 2,8-10 | Dann erst wird der Gesetzlose offen hervortreten, den der Herr 
Wunderzeichen (2Thess 2,9), um die (MENG) Jesus aber durch den Hauch seines Mundes wegraffen und 
Menschen zu verführen (Offb 13,14). durch den Eintritt seiner Ankunft vernichten wird, ihn, dessen 
Auftreten sich als Wirksamkeit des Satans kundgibt durch alle 
Vermutlich wird der Satan die Menschen in möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder der Lüge und 
der Endzeit dadurch verführen, indem er durch jede Art von Trug der Ungerechtigkeit für die, welche 
Zeichen und Wunder wirkt (Offb 13,13-14). deshalb verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit sich 
Vermutlich befinden sich die Menschen nicht zu eigen gemacht haben, um ihre Rettung zu erlangen. 
= Ba nr Offenbarung 13,13-14 | Auch vollführt es [das Tier des Satans] große 
5 (MENG) Wunderzeichen, so dass es sogar Feuer vor den Augen 


der Menschen vom Himmel auf die Erde herabfallen 
macht; und es verführt die Bewohner der Erde durch 
die Wunderzeichen, die es infolge der ihm verliehenen 
Gabe vor den Augen des (ersten) Tieres vollführt, [...] 


Offenbarung 16,14 
(MENG) 


[...] sie sind nämlich Teufelsgeister, welche 
Wunderzeichen verrichten =; [...] 


Der Satan sendet seine Dämonen aus, 
um die Menschen in Kriege gegen 
Gott (YHWH) zu verwickeln. 


Offenbarung 16,13-14 
(MENG) 


Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem 
Maul des Tieres und aus dem Munde des falschen 
Propheten drei unreine Geister wie Frösche 
(hervorkommen) - sie sind nämlich Teufelsgeister, welche 
Wunderzeichen verrichten -; diese begeben sich zu den 
Königen des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf am 
großen Tage Gottes, des Allmächtigen, zu sammeln. 


Der Satan kämpft mit seinen Engeln gegen 

Gott (YHWH) und die Engel Gottes (Offb 12,7). 
Auch kämpft der Satan gegen die Menschen, 
welche das Zeugnis Jesu haben (Offb 12,17). 


Dabei ist es zu beachten, dass der Satan 

mit seinen Engeln auf die Erde geworfen 
wurde (Offb 12,9). Es sind also die Engel des 
Satans auf der Erde! Diese Satansengel tarnen 
sich als Engel des Lichtes (2Kor 11,14-15), um die 
gläubigen Menschen zu verführen (Mt 24,24). 


Somit sind die Menschen zu größter Wach- 
samkeit aufgerufen, damit sie sich nicht von den 
Satansengeln verführen lassen - beispielsweise 
durch Zeichen und Wunder (Offb 16,14). 
Denn der Satan möchte sich Gott (YHWH) 
gleichmachen (Jes 14,12-15) und versucht sich 
als allerhöchster Gott auszugeben (2Thess 2,4). 
Daher dürfte der Satan versuchen, dass die gläu- 
bigen Menschen den Satan anbeten (Mt 4,9), 
indem der Satan die gläubigen Menschen 
verführt (Mt 24,24). Dafür verdreht der Satan 
das Wort Gottes (Gen 3,1-5). Denn der Satan 
kann das Wort Gottes verdrehen, weil er das 
Wort Gottes besser als die Menschen zu kennen 
scheint (Mt 4,1-11). Die Gläubigen sind also zur 
Wachsamkeit aufgerufen (Mt 26,41)! 


Genesis 3,14-15 
(MENG) 


Da sagte Gott der HERR zu der Schlange: »Weil du das 
getan hast, sollst du verflucht sein vor allen Tieren, zahmen 
und wilden! Auf dem Bauche sollst du kriechen und Staub 
fressen dein Leben lang! Und ich will Feindschaft setzen 
zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem 
Samen und ihrem Samen: er wird dir nach dem Kopfe 
treten, und du wirst ihm nach der Ferse schnappen.« 


Offenbarung 12,3-18 
(MENG) 


[...] ein großer, feuerroter Drache mit sieben Köpfen und 
zehn Hörnern und mit sieben Königskronen auf seinen 
Köpfen; sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des 
Himmels weg und schleuderte sie auf die Erde. Der Drache 
stellte sich dann vor das Weib, die in Wehen lag, um ihr 
Kind sofort nach der Geburt zu verschlingen. Und sie gebar 
einen Sohn, einen Knaben, der »alle Völker mit eisernem 
Stabe weiden soll« (2,26-28; Ps 2,9), und ihr Kind wurde zu 
Gott und zu seinem Thron entrückt. [...][...] Es erhob sich 
dann ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel 
kämpften mit dem Drachen; auch der Drache und seine 
Engel kämpften, doch gewannen sie den Sieg nicht, und 
ihres Bleibens war nicht länger im Himmel. So wurde denn 
der große Drache, die alte Schlange, die da »Teufel« und 
»Satan« heißt, der Verführer des ganzen Erdkreises, auf die 
Erde hinabgestürzt, und seine Engel wurden mit ihm 
hinabgestürzt. [...][...] Da geriet der Drache in Wut gegen 
das Weib und ging hin, um Krieg mit den übrigen ihres 
Samens zu führen, (nämlich mit denen) die Gottes 
Gebote beobachten und das Zeugnis Jesu haben. 


Auch wenn der Satan immer noch gegen 
Gott (YHWH) kämpft, hat er bereits verloren. 


Römer 16,20 
(MENG) 


Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter euren 
Füßen zertreten, und zwar in Bälde. [...] 


Seite 89 — ewige-bildung.de 


Wer ist der Satan? 


Der Satan ist der Widersacher von Gott (YHWH). Als Widersacher Gottes, versucht der Satan mit seinen Engeln gegen 

Gott (YHWH) und seine Engel zu kämpfen (Offb 12,3-18). Als Verführer des ganzen Erdkreises (Offb 12,9), versucht der Satan 
die Menschheit zum Ungesunden, Falschen und Bösen zu verführen (Mt 24,24). Dabei setzt der Satan allerlei Listigkeiten ein. 
Er tut Zeichen und Wunder der Lüge (2Thess 2,9-10), vernebelt die Sinne der Menschen (2Kor 4,3-4), verwickelt die Menschen 
in Kriege gegen das Gute (Offb 16,13-14) und sendet falsche Christusse, Erlöser oder Retter aus, um die Menschen in die Irre 
zu führen (Mt 24,24). Dabei tarnt sich der Satan als Engel des Lichtes (2Kor 11,14), weil er ein Lügner ist (Joh 8,44). 


Wer ist der Satan? 


Der Satan ist die Schlange. (Offb 12,9) 


Der Satan ist der Fürst, Herr und Gott der Welt. (1.Joh 5,19) 


Der Satan ist der Teufel. (Offb 12,9) 


Der Satan ist gerichtet, aber noch auf freiem Fuß? (Joh 16,11) 


Der Satan ist der Drache. (Offb 12,9) 


Der Satan lästert gegen Gott. (Dan 7,25) 


Der Satan verführt den ganzen Erdkreis. (Offb 12,9) 


Der Satan vernichtet die Heiligen Gottes. (Dan 7,25) 


Der Satan wurde auf die Erde hinabgestürzt. (Offb 12,9) 


Der Satan ändert Festzeiten und Gesetz. (Dan 7,25) 


Der Satan war ein hoher und schöner Engel. (Hes 28,12-18) 


Der Satan fährt in Menschen und beeinflusst sie. (Lk 22,3-4) 


Der Satan ist der Vater der Lügen. (Joh 8,44) 


Der Satan bindet Menschen an Krankheiten. (Lk 13,16) 


Der Satan tarnt sich als Engel des Lichts. (2Kor 11,14) 


Der Satan trennt Menschen voneinander. (Lk 22,31) 


Der Satan ist der Hauptankläger gegen die Menschen. (Hi 1,6-11) 


Der Satan hält Menschen auf. (1Thess 2,18) 


Der Satans verführt die Menschen. (Mt 4,1-11) 


Der Satan vernebelt die Sinne. (2Kor 4,3-4) 


Der Satans versucht vom richtigen Weg abzubringen. (Mt 4,1-11) 


Der Satan bewirkt große Wunderzeichen. (2.Thess 2,8-10) 


Der Satan will sich mit Gott (YHWH) gleichstellen. (Jes 14,12-15) 


Der Satan verwickelt Menschen in Kriege. (Offb 16,13-14) 


Der Satan gibt sich als allerhöchster Gott aus. (2Thess 2,4) 


Der Satan kämpft gegen Gott (YHWH). (Offb 12,3-18) 


Der Satan setzt sich in den Tempel Gottes. (2.Thess 2,4) 


Der Satan hat bereits verloren. (Römer 16,20) 


Aber was versucht dieser Satan mit seinem Kampf gegen Gott (YHWH) und die Menschen zu erreichen? Denn der Satan hat 
bereits verloren und ist gerichtet (Joh 16,11). Er scheint also nur noch ein Freigänger zu sein, der zur bestimmten Zeit seine 
Strafe empfangen wird (Offb 20,7-10). Kann der Satan nur noch versuchen, so viele Menschen wie möglich mit sich in das 
Verderben zu reißen? Wie könnte der Satan vorgehen, um das zu bewerkstelligen? 


Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist 


In der heiligen Schrift sind zahlreiche Warnungen zu lesen, die heutzutage ignoriert oder nicht ernst genommen werden. 
Diese Warnungen sind von Gott (YHWH) und richten sich an die Menschen. Gott (YHWH) warnt die Menschen, weil 
Gott (YHWH) die Menschen liebt und erretten möchte. Die Menschen werden gewarnt, damit sie achtsam bleiben und sich 
nicht zum Ungesunden, Falschen und Bösen verführen lassen und dadurch dem Gericht Gottes verfallen. 


Gott (YHWH) warnt die Gläubigen durch die 
heilige Schrift, dass sie sich nicht verführen 
oder täuschen lassen sollen (2Thess 2,3). 


(MENG) 


Aber wie könnten die Gläubigen 
verführt oder getäuscht werden? 


2.Thessalonicher 2,3-4 


Last euch von niemand auf irgendeine Weise täuschen; 
denn zunächst muss ja doch der Abfall eintreten und 
der Mensch der Gesetzlosigkeit erschienen sein, der 
Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über 
alles erhöht, was Gott oder anbetungswürdig heißt, so 
dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich 
für Gott ausgibt. 


Vermutlich versucht der Satan die 
gläubigen Menschen durch Zeichen und 
Wunder zu verführen (Offb 13,13-14), 
um die Gläubigen in die Irre zu führen. 


(LU12) 


Matthäus 24,24 


Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten 
aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, dass 
verführt werden in den Irrtum (wo es möglich wäre) 
auch die Auserwählten. 


Dazu dürfte der Satan falsche Erretter und 
falsche Propheten aussenden, welche große 
Zeichen und Wunder verrichten (Mt 24,24). 


(MENG) 


Diese falschen Wunderzeichen werden 
vermutlich durch Teufelsgeister 
gewirkt (Offb 16,14). 

(MENG) 


Offenbarung 13,13-14 


Offenbarung 16,14 


Auch vollführt es [das Tier des Satans] große 
Wunderzeichen, so dass es sogar Feuer vor den Augen 
der Menschen vom Himmel auf die Erde herabfallen 
macht; und es verführt die Bewohner der Erde durch 
die Wunderzeichen, die es infolge der ihm verliehenen 
Gabe vor den Augen des (ersten) Tieres vollführt, [...] 


[...] sie sind nämlich Teufelsgeister, welche 
Wunderzeichen verrichten =; [...] 


Seite 90 - ewige-bildung.de 


Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist 


Auslegung 


Auch erklärt Dr. Martin Luther, dass man sich 
in der Endzeit nicht an Zeichen und Wundern 
orientieren sollte, sondern an dem Wort 
Gottes, welches die Bibel ist. 


Dabei ist es zu beachten, dass sich die 
Menschen jetzt in der Endzeit zu befinden 
scheinen. Somit sollten die gläubigen 
Menschen jetzt besonders wachsam 

sein (Mt 26,41). 


Dr. Martin Luther: 
An den christlichen 
Adel deutscher 
Nation — Von des 
christlichen 
Standes Besserung 


Erschien: 1520 
Ausführung; 1888 


[...] Und wenn selbst ein Wunderzeichen für den Papst 
wider die weltliche Gewalt geschähe, oder jemand eine 
Plage widerführe, wie sie rühmen, dass etlichemal 
geschehen sei, soll man dasselbe nicht anders achten 
denn als durch den Teufel geschehen um unsers Mangels 
an Glauben zu Gott; wie dasselbe Christus verkündigt 
hat Matth. 24: „Es werden kommen in meinem Namen 
falsche Christen und falsche Propheten, und werden 
Zeichen und Wunder tun, dass sie auch die Auserwählten 
möchten verführen“, und St. Paulus sagt den 
Thessalonichern, dass der Antichrist werde durch Satan 
mächtig sein in falschen Wunderzeichen. [...][...] 
Wunder und Plagen bewähren nichts, sonderlich in 
dieser letzten ärgsten Zeit, von welcher falsche Wunder 
verkündet sind in aller Schrift; drum müssen wir uns 
an die Worte Gottes halten mit festem Glauben, so 
wird der Teufel seine Wunder wohl lassen. [...] 


Auch scheint die Möglichkeit zu bestehen, 
dass der Satan die gläubigen Menschen zu 
einem anderen Jesus, einen anderen Geist 
und einem anderen Evangelium 

verführt (2Kor 11,4). 


Aber warum könnte es fatal sein, wenn der 
Mensch einen falschen Jesus, einen falschen 
Geist oder ein falsches Evangelium annimmt? 


2.Korinther 11,3-4 
(SLT) 


Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die 
Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure 
Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der 
Einfalt gegenüber Christus. Denn wenn der, welcher 
[zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den 
wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen 
anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, 
oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht 
angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen. 


Wer ein anderes Evangelium predigt, der sei 
verflucht (Gal 1,8). Somit dürfte derjenige 
verdammt sein, der solch ein falsches 
Evangelium glaubt und annimmt. 

Denn ein falsches Evangelium dürfte 

nicht zur Errettung führen. 


Galater 1,6-9 
(LU12) 


Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasset 
von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu 
einem andern Evangelium, so doch kein anderes ist, 
außer, dass etliche sind, die euch verwirren und wollen 
das Evangelium Christi verkehren. Aber so auch wir 
oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium 
predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben,_ 
der sei verflucht! Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen 
wir auch abermals: So jemand euch Evangelium predigt 
anders, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht! 


Wer einen falschen Geist annimmt, der kann 
vermutlich nicht vor Gott bestehen (Lev 10,1-2). 
Auch scheint die Möglichkeit gegeben zu 
sein, dass der echte heilige Geist im 
Gläubigen erlöschen könnte oder unterdrückt 
wird (1Thess 5,19). Wenn der echte heilige 
Geist im Menschen schwindet, kann dann ein 
falscher Geist den Menschen in das 
Verderben führen? 


Wer einen anderen Geist empfängt, 
der dürfte auch nicht zum echten 
Jesus Christus gehören (Röm 8,9). 


Aber zu wem gehört der Mensch, wenn er 
einen anderen Geist empfängt? 


Vermutlich gehört der Mensch, der einen 
anderen Geist empfängt, zu einem falschen 
Christus. Und die Schrift warnt, dass falsche 
Christusse ausgehen werden (Mt 24,24). 


Wer einen falschen Jesus Christus annimmt, 
der ist vermutlich verdammt. Denn ein 
falscher Jesus Christus kann nicht erretten. 


Levitikus 10,1-2 


Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen 


(MENG) jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und 
legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer 
dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte. 
Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie,_ 
sodass sie starben vor dem HERRN. 

1.Thessalonicher 5,19 | Den (heiligen) Geist lasst in euch nicht erlöschen; [...] 

(MENG) 

Römer 8,9 [...] wenn aber jemand den Geist Christi nicht hat, so 

(MENG) gehört ein solcher (Mensch) ihm auch nicht an. 


Matthäus 24,23-27 
(MENG) 


»Wenn dann jemand zu euch sagt: »Seht, hier ist 
Christus!<« oder: »Dort (ist er)!«, so glaubt es nicht! 
Denn es werden falsche Christusse und falsche 
Propheten auftreten und werden große Zeichen und 
Wunder verrichten, um womöglich auch die 
Auserwählten irrezuführen. Seht, ich habe es euch 
vorhergesagt. Wenn man also zu euch sagt: »Seht, er ist 
in der Wüstel«, so geht nicht hinaus; und (sagt man:) 
»Seht, er ist in den Gemächern (dieses oder jenes 
Hauses)!«, so glaubt es nicht! Denn wie der Blitz vom 
Osten ausgeht und bis zum Westen leuchtet, so wird es 
auch mit der Ankunft des Menschensohnes sein; [...] 


Seite 91 - ewige-bildung.de 


Warnung vor dem falschen Jesus, Evangelium und Geist 


Auslegung 


Aber was passiert mit den gläubigen 
Menschen, wenn sie einen falschen Jesus, 
einen falschen Geist oder ein falsches 
Evangelium angenommen haben? 


Wenn Gläubige verführt werden und vom 
richtigen Glauben abfallen, dann scheint die 
Möglichkeit zu bestehen, dass sie auf ewig 
verloren gehen. Aber wie könnte der gläubige 
Mensch verloren gehen? 


Wenn der Mensch beispielsweise danach 
trachtet allein durch Werke gerecht zu 
werden, dann dürfte er möglicherweise 
verloren gehen. Denn der Mensch wird allein 
durch den Glauben an Jesus Christus 

gerecht (Gal 5,2-5). 


Auch könnte der Mensch verloren gehen, 
wenn er sich von Gott (YHWH) abwendet 
und abfällt (Hebr 6,4-6). Aber was geschieht 
mit dem Menschen, wenn er verloren geht? 


Wer verloren geht, der dürfte vermutlich 
dem Gericht Gottes und dem zweiten Tod 
verfallen (Offb 20,11-15). 


Galater 5,2-5 
(MENG) 


Seht, ich, Paulus, erkläre euch: Wenn ihr euch beschneiden 
last, so wird Christus euch nichts mehr nützen. Nochmals 
bezeuge ich es einem jeden, der sich beschneiden lässt: er 
ist damit zur Beobachtung des ganzen Gesetzes 
verpflichtet. Aus der Verbindung mit Christus seid ihr 
ausgeschieden, wenn ihr durch das Gesetz gerechtfertigt 
werden wollt: ihr seid dann aus der Gnade herausgefallen; 
denn wir erwarten durch den Geist das Hoffnungsgut der 
Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens. 


Hebräer 6,4-6 
(LU12) 


Denn es ist unmöglich, die, so einmal erleuchtet sind 
und geschmeckt haben die himmlische Gabe und 
teilhaftig geworden sind des heiligen Geistes und 
geschmeckt haben das gütige Wort Gottes und die 
Kräfte der zukünftigen Welt, — wo sie abfallen,_ 
wiederum zu erneuern zur Buße, als die sich selbst den 
Sohn Gottes wiederum kreuzigen und für Spott halten. 


Hebräer 6,4-6 
(HFA) 


Doch dies eine möchte ich euch jetzt noch sagen: Für 
alle, die Gott schon mit seinem hellen Licht erleuchtet 
hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes 
himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist 
geschenkt wurde, die Gottes gute Botschaft aufnahmen 
und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt 
haben — für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder 
zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm 
abgewendet haben und ihm untreu geworden sind. Ihre 
Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den 
Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn 
dem Spott seiner Feinde ausliefern. 


Deswegen sollte der Gläubige den eigenen 
Glauben überprüfen, bevor das Gericht 
kommt. Weil nur der richtige 

Glaube rettet. 


Sirach 18,20 
(LUT) 


[...] prüfe dich selbst, bevor das Gericht kommt, so 
wirst du in der Stunde der Heimsuchung Gnade finden. 


Denn wer einen falschen Glauben 
annimmt, den dürfte Gott (YHWH) 
nicht kennen (Mt 7,21-23). 


Und wen Gott (YHWH) nicht kennt, 
der dürfte dem Gericht Gottes und dem 
zweiten Tod verfallen (Offb 20,11-15). 


Matthäus 7,21-23 
(MENG) 


Nicht alle, die »Herr, Herr< zu mir sagen, werden (darum 
schon) ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den 
Willen meines himmlischen Vaters tut. Viele werden an 
jenem Tage zu mir sagen: »Herr, Herr, haben wir nicht 
kraft deines Namens prophetisch geredet und kraft deines 
Namens böse Geister ausgetrieben und kraft deines 
Namens viele Wundertaten vollführt?« Aber dann werde 
ich ihnen erklären: »Niemals habe ich euch gekannt; 
hinweg von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!« (Ps 6,9) 


Die Menschen werden also gewarnt, dass sie sich nicht verführen lassen sollen (2Thess 2,3-4). Beispielsweise sollen sich die 
Menschen nicht durch Zeichen und Wunder verführen lassen, die durch falsche Christusse und Propheten gewirkt werden (Mt 24,24). 
Deswegen empfiehlt Dr. Martin Luther, dass sich die gläubigen Menschen nicht an Zeichen und Wundern orientieren sollten, 
sondern an der heiligen Schrift. Denn in der Endzeit, in der sich die Menschen zu befinden scheinen, zeichnet sich das Wirken 
des Satans durch Zeichen und Wunder aus (Offb 13,13-14). Auch sollten sich die Menschen nicht zu einem falschen Jesus, 
einem falschen Geist und zu einem falschen Evangelium hinreißen lassen (2Kor 11,3-4). Denn wer einen falschen Jesus, einen 
falschen Geist und ein falsches Evangelium annimmt, der verfällt vermutlich dem Gericht Gottes (Lev 10,1-2). Denn wer 
einen falschen Geist empfängt, der dürfte auch nicht zum echten Jesus Christus gehören (Röm 8,9). Daher sollten gläubige 
Menschen ihren Glauben auf die Richtigkeit überprüfen, bevor das Gericht Gottes kommt (Sir 18,20). Gläubige Menschen 
können ihren Glauben auf die Richtigkeit prüfen, indem sie das gehörte oder gelesene mithilfe der Bibel überprüfen (Apg 17,10-11) 
und indem sie täglich in der Bibel lesen (Joh 20,31). Denn die Bibel ist das Wort Gottes und dieses Wort ist wahr (Joh 17,17). 


So lasst uns täglich im Wort Gottes lesen und die frohe Botschaft von Jesus Christus verbreiten (Mt 28,19-20), auf das keiner 
verloren gehe (2Petr 3,9) und uns der heilige Geist von Gott (YHWH) in alle Wahrheit führe (Joh 16,13). 


Jesus ist Sieger (1Kor 15,57)! Gott mit uns (Mt 1,23)! Amen. 


F.T.S. 


Seite 92 - ewige-bildung.de 


Dr. Martin Luther erklärt: 


„Denn wir könnten nimmermehr dazu kommen, dass wir des Vaters Huld und Gnade erkenneten, 

ohne durch den Herrn Christum, der ein Spiegel ist des väterlichen Herzens, außer welchem wir 

nichts sehen, denn einen zornigen und schrecklichen Richter; von Christo aber könnten wir auch 
nichts wissen, wo es nicht durch den heiligen Geist offenbart wäre.“ 


Quelle: Großer Katechismus 


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Jesus Christus spricht: / Gott (YHWH) in Fleisch spricht: 


Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. 
Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte 
seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde 
seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. 


Quelle: Johannes 15,13-14 (LU12) 


Abschließende Zusammenfassung 


Als der Mensch von Gott (YHWH) erschaffen wurde, war er "sehr gut" (Gen 1,27-31) und ein Veganer (Gen 1,29-30). 
Vermutlich wurden zu dieser Zeit keine Bösartigkeiten und Gewalttaten verübt, wodurch absoluter Frieden herrschte. In 
diesem Zustand ging es dem Menschen gut, weil er in der Gegenwart von Gott (YHWH) war (Gen 3,8). Jedoch wurde der 
Mensch vom Satan verführt (Gen 3,13), wodurch der Mensch eine schützende Weisung (Gen 2,17) von Gott (YHWH) 
übertrat (Gen 3,6). Weil der Mensch eine schützende Weisung von Gott (YHWH) übertrat, veränderte sich das Wesen des 
Menschen (Gen 3,7). Dieses veränderte Wesen drängt den Menschen zu Bösartigkeiten und Gewalttaten (Gen 6,5-12), weil 
nun ein bösartiges Gesetz im Fleisch des Menschen herrscht (Röm 7,23). Deswegen ist die Erde voll von Bösartigkeiten und 
Gewalttaten (Gen 6,5-12). Denn dieses bösartige Gesetz drängt den Menschen zur Sünde (1Kö 8,46). Wegen der Sünde ist der 
Mensch von Gott (YHWH) getrennt (Jes 59,2), weil sündiges in der Gegenwart Gottes nicht sein kann (Ex 19,21-22). Dieser 
Zustand bereitet dem Menschen größte Mühen und Qualen (Gen 3,16-19). 


Alle Menschen neigen zur Sünde von Jugend auf (Gen 8,21), weil die Sünde vererbbar ist (Ps 51,7). Dadurch sind alle 
Menschen von Gott (YHWH) getrennt. Weil Gott (YHWH) den Menschen trotzdem liebt (Röm 5,8), möchte Gott (YHWH) 
den Menschen aus der Sünde erretten (1.Tim 2,3-4), damit der Mensch wieder in Gottes Gegenwart sein kann (Offb 21,3). 
Deswegen offenbarte Gott (YHWH) den Menschen seinen rettenden Heilsplan (Jes 53,3-12). 


Der Heilsplan von Gott (YHWH) 


Dieser Heilsplan sieht vor, dass dem Menschen der Weg (Joh 14,6) geebnet wird, in die Gemeinschaft mit Gott (YHWH) 
zurückkehren (Offb 21,3) und der ewigen Konsequenz (Offb 20,11-15) zu entgehen, die ein Dasein ohne Gott (YHWH) 
bringt. Dafür muss der Mensch vor Gott (YHWH) sündlos (Lev 4-5), heilig (Lev 11,44) und gerecht (Dtn 6,25) dastehen, 
indern der Mensch das ganze Gesetz von Gott (YHWH) hält (Dtn 8,1), um das Leben zu haben (Lev 18,5). Der Mensch muss 
also vor Gott (YHWH) unsträflich dastehen (Dtn 18,13). Dabei ist es zu beachten, dass der Mensch aus sich heraus weder 
sündlos, heilig noch gerecht werden kann. Aber was dem Menschen unmöglich ist, das ist Gott (YHWH) möglich (Lk 18,27). 
Denn Gott (YHWH) fuhr in Fleisch (Joh 1,1-14), um als Jesus Christus den Menschen aus dieser hoffnungslosen Situation zu 
erretten (Lk 19,10). 


Damit der Mensch sündlos wird (Lev 4-5), wandelte Jesus Christus unsträflich auf Erden (Lk 23,39-41) und starb den 
Kreuztod (Joh 19), wegen unseren Sünden (Jes 53,8). Dabei vergoss Jesus Christus sein Blut (Hebr 9,11-12). Mit seinem Blut 
erlöste uns Jesus Christus (1Petr 1,18-20) aus der Knechtschaft der Sünde (Joh 8,31-34), indem er unsere Sünden an das 
Kreuz trug, damit wir von unseren Sünden befreit werden (1Petr 2,24). 


Damit der Mensch gerecht wird (Dtn 6,25), sendete Gott (YHWH) den Menschen sein Gesetz. Durch das Gesetz Gottes 
soll der Mensch erkennen, dass er ein Sünder ist (Röm 3,19-20), dass er ungerecht ist (Röm 3,10-18) und das er das Gesetz 
nicht halten kann (Jak 2,10). Durch den Glauben an Jesus Christus ist es dem Menschen möglich das Gesetz Gottes zu 
halten (Röm 10,4-10) und dadurch die Gerechtigkeit zu erlangen, die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-26). Denn Jesus 
Christus hat stellvertretend für den Menschen das ganze Gesetz Gottes erfüllt (Mt 5,17), damit der Mensch durch den 
Glauben an Jesus Christus das ganze Gesetz halten kann und dadurch gerecht wird. Denn wer das ganze Gesetz Gottes hält, 
der ist gerecht (Dtn 6,25) und hat das Leben (Lev 18,5). 


Damit der Mensch heilig wird (Lev 11,44), muss der Mensch an Jesus Christus glauben (Joh 6,47). Denn wenn der Mensch 
an Jesus Christus glaubt, dann empfängt der Mensch den heiligen Geist (Gal 3,14). Dieser heilige Geist macht den Menschen 
heilig, indem der Geist in alle Wahrheit führt (Joh 16,13). Denn es ist die Wahrheit, die den Menschen heiligt (Joh 17,17). 
Daher wird der Mensch durch den heiligen Geist geheiligt (Röm 15,16). 


Der Mensch kann also keine Forderungen von Gott (YHWH) erfüllen. Denn der Mensch kann aus sich heraus seine Sünden 
nicht tilgen (Hebr 10,11) und nicht heilig werden (Lev 11,44). Auch kann der Mensch nicht das Gesetz halten, um gerecht vor 
Gott (YHWH) dazustehen (Dtn 6,25). Somit wird der Mensch allein durch den Glauben an Jesus Christus sündlos, heilig und 
gerecht (1Kor 6,11) — damit der Mensch untadelig und unsträflich in die Gegenwart von Gott (YHWH) treten kann (1Kor 1,6-8) 
und in der Gegenwart Gottes besteht. Der Mensch kann also kein Werk zu seiner Errettung hinzutun (Eph 2,8-9). Der Mensch 
kann nur an Jesus Christus glauben, um die Errettung durch Jesus Christus anzunehmen (Röm 10,9-15). 


Dieser Heilsplan beweist die unendliche Liebe Gottes für den Menschen (Joh 3,16). Denn Gott (YHWH) fuhr in 

Fleisch (Joh 1,1-14), um als Jesus Christus für die Sünden der Menschen den Kreuztod zu sterben (Joh 15,9-17). Aber Jesus 
Christus blieb nicht tot. Denn Jesus stand nach drei Tagen von den Toten auf (Mt 28 / Mk 16 / Lk 24 / Joh 20). Nach seiner 
Auferstehung wandelte er auf Erden und zeigte sich immer wieder seinen Jüngern (Mt 28 / Mk 16 / Lk 24 / Joh 21). Auch tat 
Jesus noch viele weitere Wunder (Joh 20,30), bevor er zum Himmel auffuhr (Apg 1,9). So wie Jesus Christus in den Himmel 
auffuhr, wird er auch wiederkehren (Apg 1,11). Aber bis dahin steht Jesus Christus zur Rechten Gottes (Apg 7,55). Zur 
Rechten Gottes steht Jesus Christus und dort legt er für uns Fürbitte ein (Hebr 7,25). All das tat Jesus Christus, um die 
Menschen zu erretten (Joh 3,16), die an ihn glauben (Joh 6,47). Er tat, was er tat, aus liebe zu den Menschen (Joh 15,13). Alle 
die an ihn glauben, haben das ewige Leben (Joh 6,47). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). Amen. 


Seite 94 - ewige-bildung.de 


Um errettet zu werden, muss der Mensch an Jesus Christus glauben lernen 


Gott (YHWH) ist der einzige Retter, den die Menschen haben (Jes 43,10-11). Dieser Gott rettet den Menschen nicht wegen 
verrichteten Werken, sondern allein wegen dem Glauben an Jesus Christus (Eph 2,8-9). Der Mensch muss also an Jesus 
Christus glauben, um aus diesem Jammertal errettet zu werden. Doch wie beginnt der Mensch an Jesus Christus zu glauben? 


Der rettende Glaube an Jesus Christus (Joh 14,6) scheint nicht aus dem "Nichts" zu kommen. Daher dürfte es vermutlich nicht 
ausreichen, wenn ein Mensch seine Mitmenschen blindlings dazu auffordert zu Glauben. Denn der Glaube an Jesus Christus 
scheint ein biblisches Fundament (Joh 20,30-31) oder die Bereitschaft zur Glaubensbildung (Apg 8,27-39) vorauszusetzen. 
Auch scheint man den rettenden Glauben an Jesus Christus nicht aus der Natur ableiten zu können, im eigenen Selbst zu 
finden oder durch Drogentrips zu erfahren. Denn um von Jesus Christus zu erfahren, muss der Mensch das Wort Gottes 
vernehmen. Somit kommt der Glaube aus der Predigt des Verkündigers und die "Predigt des Verkündigers" kommt aus dem 
Wort Gottes (Röm 10,13-17), welches die Bibel ist (2Tim 3,14-17). Somit scheint sich der Mensch intensiv mit dem Wort 
Gottes beschäftigen zu müssen, indem er das Wort Gottes liest (Joh 20,31) oder hört (Röm 10,17), damit der Mensch einen 
rettenden Glauben an Jesus Christus entwickelt. 


Wie kann der Mensch die Errettung durch Jesus annehmen? 


Nicht jeder Glaube rettet den Menschen. Denn wer beispielsweise daran glaubt, dass er durch eine leblose Statue oder einen 
stummen Ölgötzen gerettet wird, dürfte ziemlich sicher nicht gerettet werden. Denn solch ein Ölgötze kann nicht reden, kann 
nicht sehen, kann nicht hören, kann nicht riechen, kann nicht greifen, kann nicht gehen (Ps 115,4-8) und kann somit 
niemanden retten. Auch scheint es nicht ausreichend zu sein zu glauben, dass es nur einen Gott gibt (Jak 2,19). Aber welcher 
Glaube kann dann den Menschen retten? 


Jesus Christus erklärt, dass der Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren werden muss, um in das Reich Gottes 
einzugehen (Joh 3,3-6). Auch dürfte nur derjenige gerettet sein, der das Reich Gottes letztendlich sehen kann. Doch wie wird 
dann der Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren, um gerettet zu werden? Ist es der rettende Glaube an Jesus 
Christus (Eph 2,8-9), der diese Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt? Und was bedeutet es überhaupt, wenn der gläubige 
Mensch aus Wasser und Geist von neuem geboren wird? 


Die Neugeburt aus dem Wasser dürfte also dadurch bewirkt werden, indem der Mensch im Wasser getauft wird. Dabei sollte der 
Glaube an Jesus Christus und das Wort Gottes mit und bei dem Wasser sein, damit es eine richtige Taufe ist. Ohne den rettenden 
Glauben an Jesus Christus und ohne das Wort Gottes, ist also keine richtige Taufe. Bei einer richtigen Taufe, wird der Mensch in 
den Tod von Christus Jesus getauft (Röm 6,3). Dadurch dürfte der Getaufte, gleichwie Christus von den Toten auferweckt worden 
ist, in einem neuen Leben wandeln (Römer 6,4), weil der Getaufte durch die Taufe mit Christus verwächst (Röm 6,4-5). In Folge 
des Verwachsen mit Jesus Christus, dürfte der Mensch die Gerechtigkeit erhalten, die vor Gott (YHWH) gilt (Röm 3,21-22). 
Denn Jesus Christus erfüllte das Gesetz (Mt 5,17) und damit ist Jesus Christus gerecht (Dtn 6,25). Auf diese Weise dürfte der 
Mensch durch den Glauben an Jesus Christus das Gesetz halten, weil er durch die Taufe mit Jesus Christus verwachsen 

ist (Röm 6,4-5), wodurch der Mensch der Gerechtigkeit von Christus teilhaftig wird (Röm 3,21-22). Gleichzeitig dürfte dieses 
Verwachsen mit Jesus Christus bewirken, dass Christus der Sünden des Menschen teilhaftig wird, wodurch Christus mit den 
Sünden des Menschen beladen wird (Jes 53,4-12). Darauf dürften die Sünden des Menschen in Jesus Christus verschlungen 
werden (Jes 25,8), weil Christus der eine Gott in Fleisch ist, der das Sündige verschlingt (Ex 33,3 / Ex 33,20). 


Die Neugeburt aus dem Geist dürfte dadurch gewirkt werden, indem der Mensch den heiligen Geist empfängt. Der Mensch 
kann erkennen, dass er den heiligen Geist empfangen hat, indem er in alle Wahrheit geführt wird (Joh 16,13). Das könnte 
bedeuten, dass er Dinge versteht, die ihm zuvor unverständlich waren und die er mit seinem eigenen Verstand nicht begreifen 
kann. Er versteht beispielsweise komplexe Zusammenhänge in der heiligen Schrift oder kann weltliche Ereignisse besser 
einschätzen. Auch kann der Mensch die Empfängnis des heiligen Geistes dadurch erkennen, wenn er seine Geschwister im 
Geist, seine Mitmenschen und auch seine Feinde liebt (Röm 5,5). 


Der Mensch kann also nur in das Reich Gottes eingehen, wenn dieser aus Wasser und Geist von neuem geboren 

wird (Joh 3,5). Damit diese Neugeburt bewirkt werden kann, muss der Mensch den richtigen Glauben angenommen 
haben (Mk 16,16 / Gal 3,14). Denn wer einen falschen Glauben annimmt, kann nicht aus Wasser und Geist von neuem 
geboren werden. Aber wodurch wird der Mensch im Glauben richtig ausgerichtet, damit der Mensch überhaupt aus 
Wasser und Geist von neuem geboren werden kann? 


Die Bibel weist darauf hin, dass der Mensch durch das Wort Gottes von neuem geboren wird (1Petr 1,23 / Jak 1,18). 

Somit dürfte das Wort Gottes die Neugeburt aus dem Wasser ermöglichen, wenn der Glaube an Jesus Christus und das 

Wort Gottes mit und bei dem Wasser ist —- wodurch eine wahre Wassertaufe ist (Mk 16,16). Ebenfalls dürfte das Wort 

Gottes die Neugeburt aus dem Geist bewirken. Denn aus dem Wort Gottes kommt die Predigt und aus der Predigt kommt 

der Glaube an Jesus Christus (Röm 10,17). Und durch den Glauben an Jesus Christus empfängt der Mensch den heiligen 
Geist (Gal 3,2 / Gal 3,14). Auf Jesus Christus weist das geschriebene Wort Gottes hin (Joh 5,39), welches die Bibel ist, und 
Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort Gottes, weil Christus das Wort Gottes ist (Joh 1,1-14). Somit ist es ist der Glaube 
an Jesus Christus (Joh 6,47), der eine Neugeburt aus Wasser und Geist bewirkt, damit der Mensch in das Reich Gottes 
eingehen kann (Joh 3,5) und gerettet wird (Röm 10,9-15). Das ist gewisslich wahr (Joh 17,17). Amen. 


Jetzt bist Du gefragt: „Möchtest Du dich mit Gott (YHWH) versöhnen (2Kor 5,18-21) lassen, 
damit Du im Reich Gottes mit Gott (YHWH) in Gemeinschaft sein kannst?“ 


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Möchtest Du dich mit Gott (YHWH) versöhnen lassen, 
auf dass Du gerettet wirst? 


Ist Dir aufgefallen, dass Du Fehler machst (1Kö 8,46)? 

Ist Dir aufgefallen, dass Du nicht immer die Wahrheit sagst (Ps 5,10)? 

Ist Dir aufgefallen, dass Du lügst (Ps 5,10)? 

Ist Dir aufgefallen, dass Du dich nicht immer für deine Nächsten freust, wenn ihnen Gutes widerfährt (Röm 1,29)? 
Ist Dir aufgefallen, dass Du immer wieder schlechte Gedanken hast (Röm 1,30)? 

Ist Dir aufgefallen, dass Du zu Neid, Hass, Zwietracht oder Rache neigst (Gal 5,19-21)? 


Ist Dir bewusst, dass Dich deine schlechten Gedanken zu einem hoffnungslosen Fall machen (1Kö 8,46)? 

Ist Dir bewusst, dass Du dass gute willst, aber das böse vollbringst (Röm 7,17-23)? 

Ist Dir bewusst, dass Dich deine Werke nicht retten können (Gal 2,16)? 

Ist Dir bewusst, dass Deine Pläne und Vorstellungen nichtiger Unrat sind (Apg 20,24), aus dem das Böse hervorbricht (Jak 1,15)? 
Ist Dir bewusst, dass Du nicht heilig, nicht gerecht und nicht sündlos bist (Röm 3,10-12)? 


Hast Du erkannt, dass Du ein Sünder bist, der den Tod verdient hat (Röm 6,23)? 

Hast Du erkannt, dass Dich deine Sünden von Gott (YHWH) trennen (Jes 59,2)? 

Hast Du erkannt, dass Du in das Gericht Gottes kommst, wenn Du nicht von deinem Irrweg umkehrst (Offb 20,11-15)? 
Hast Du erkannt, dass Du einen Erlöser brauchst, der für deine Fehltritte bereits gezahlt hat (1Petr 1,18-19)? 

Hast Du erkannt, dass Du Jesus Christus brauchst (Joh 14,6)? 


Willst Du dich von Jesus Christus retten lassen und dem Gericht Gottes entgehen (Joh 3,17-19)? 

Willst Du ein Kind Gottes werden (Joh 1,11-13)? 

Willst Du in das Reich Gottes eingehen (Joh 3,3-6), den Engeln Gottes gleich sein (Mt 22,30)? 

Willst Du einen neuen Leib erhalten (2Kor 5,1-4) und den neuen Himmel und die neue Erde sehen (Offb 21,1-4)? 
Willst Du ein friedliches Umfeld, ohne Bösartigkeiten und Gewalttaten (Jes 65,17-25)? 

Willst Du ein ewiges Leben (Joh 10,28)? 

Willst Du ein Leben ohne Tod, ohne Trauer, ohne Klagegeschrei und ohne Schmerzen (Offb 21,1-4)? 

Willst Du, das Gott (YHWH) deinen Kummer tilgt und deine Tränen abwischt (Offb 21,4)? 


Dann mach den ersten Schritt und bete, denn das Reich Gottes ist nah (Mk 1,15): 


Herr Jesus Christus, 
im Glauben komme ich jetzt zu Dir. Ich danke Dir, dass Du mich kennst und liebst. 


Danke, dass Du mir ewiges Leben schenken möchtest. Ich glaube, dass Du auch für meine Schuld am Kreuz 
gestorben bist und dass Du auferstanden bist und lebst. Bisher habe ich mein Leben selbst bestimmt. Ich habe 
gegen dich und gegen Menschen gesündigt. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Ich gebe Dir mein Leben mit 
Leib, Seele und Geist, meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft. Ich will Dir gehören. 


Komm Du in mein Leben und schenke mir den Heiligen Geist. Mach mich zu einem Kind Gottes. Übernimm Du 
die Herrschaft in meinem Leben. Führe und verändere mich so, wie Du mich haben willst. 


Ich danke Dir, mein Herr und mein Gott. Amen 


Wenn Du dieses Gebet gesprochen hast, dann hast Du den ersten Schritt zu deiner Errettung getan. Lass dich im nächsten 
Schritt taufen. Dazu bist Du herzlichst in die Gemeinschaft eingeladen. Lerne zum Beispiel die Gemeinschaft beim 
gemütlichen Abendbrot, beim munteren Gemeinschaftsessen, beim lehrreichen Bibelgesprächskreis oder beim erbaulichen 
Gottesdienst kennen. Melde dich dafür einfach bei mir (dem Verfasser). Ich freue mich darauf, deine Bekanntschaft zu 
machen. 


1. Hol Dir deine Bibel kostenlos: ewige-bildung.de/bibel 


2. Komm in die Gemeinschaft: ewige-bildung.de/einladung 


3. Lass dich taufen: ewige-bildung.de/taufe 


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Gesellschaft. In dieser Ausarbeitung wird 
der Einfluss von Kanaans Nachfahren 
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1. Mose / Genesis: 
Menge-Übersetzung von 1928. 

Der Erschaffungs-Bericht von allem, 
was ist. Auch zeigt dieser Bericht auf, 
warum die Erde voll von Bösartigkeiten 


U und Gewalttaten ist. 


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2. Mose / Exodus: 


| Textbibel von 1911. 


Dieser Bericht zeigt auf, wie die zehn 


Gebote von Gott (YHWH) zu den 
| Menschen kamen. 


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Eine Kontordante Wiedergabe 


Die Heilige Schrift 
Neues Teftament 
1939 


Matthäus-Evangelium: 
Konkordante Übersetzung von 1939. 
Die Heilsbotschaft nach Matthäus in 
getreuer Wiedergabe der Worte. 


Download-Link: 
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Dr. Martin ‚Kutber 1880 1880 


heilige 


BFEBTemUn ” 
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Markus-Evangelium: 
Lutherübersetzung von 1880. 
Bedeutsame Übersetzung von dem 
Evangelium nach Markus von 

Dr. Luther. 


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Lukas-Evangelium: 
Menge-Übersetzung von 1928. 

Die Heilsbotschaft nach Lukas in der 
Menge-Übersetzung. 


Download-Link: 
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Johannes-Evangelium: 
Menge-Übersetzung von 1936. 


| „Im Anfang war das Wort, und das Wort 


war bei Gott, und Gott war das Wort. [...]“ 


Download-Link: 
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Apostelgeschichte: 
Textbibel von 1906. 


Was passierte, nachdem Jesus gekreuzigt 
und wiederauferstanden war? 


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Weisheit Salomos: 
Menge-Übersetzung von 1930. 


| „Gewinnt die Gerechtigkeit lieb, ihr 


Herrscher auf Erden! [...]“ 


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Da sagte Jesus von neuem zu ihnen: 


„Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe! 
Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben 
nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür: Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden, 
wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und 
Unheil anzurichten; ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluss haben. 
Ich bin der gute Hirt! Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe hin. 


Der Mietling (aber), der kein Hirt ist und dem die Schafe nicht zu eigen gehören, 
sieht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf fällt sie an und zerstreut sie: 
er ist ja nur ein Mietling, und ihm ist an den Schafen nichts gelegen. Ich bin der gute Hirt und kenne 
die Meinen, und die Meinen kennen mich, ebenso wie der Vater mich kennt und ich den 
Vater kenne; und ich gebe mein Leben für die Schafe hin.“ 


Quelle: Johannes 10,7-15 (MENG) 


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